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Grimselwelt-Trail

Wandern ohne Gepäck - in 6 Tagen von Oberaar zur Engstlenalp

Sechs Tage gepäcklos wandern: Da hüpft das Herz von Stein zu Stein und ein Jauchzer steigt zu den Gipfeln hoch...
In sechs Tagen zu Fuss durch die Grimselwelt, ausgehend vom Berggasthaus Oberaar, der Gletscherwelt des UNESCO Weltnaturerbes, über blumige Alpweiden bis zum Kraftort Engstlenalp. Unbeschwert steigen Sie zu Höhenerlebnissen auf, während Ihr Gepäck Ihnen vorauseilt, um abends jeweils im Hotel- oder Hüttenzimmer auf Sie zu warten. Was Sie aber dennoch mit sich tragen, Ist eine Kollektion unvergesslicher Erlebnisse, die täglich immer grösser wird...
Aktualisiert: Feb 2011

Die Etappen:
Grimselpasshöhe


Bei diesem Wandererlebnis, das Sie individuell unter die Füsse nehmen, wird alles bequem für Sie organisiert: Die Hotels an den Etappenorten sind reserviert und der tägliche Gepäcktransport klappt. Sie brauchen nur noch einen kleinen Tagesrucksack, Kondition und Freude am Wandern und an der Natur!

Selbstverständlich kann man die Tour auch selbständig nachwandern - für all jene sind weitere Übernachtungsgelegenheiten unterwegs aufgeführt.

Das Angebot von Alpavia umfasst:
1. Tag: Anreise: Bahn nach Meiringen Für Bahnreisende mit Pauschalarrangement:
Transfer von Meiringen zum Berghaus Oberaar und Zimmerbezug.
Kurze Wanderung zur Staumauer Oberaar, dem UNESCO Weltnaturerbe. Anschliessend ein währschaftes z’Nacht.
Für Nachwanderer ohne Pauschalarrangement: 
Postauto Meiringen - Grimsel Passhöhe; 
zu Fuss via Husegghütte - Triebtenseeli zum Berghaus Oberaar, 2.10 h.
Übernachtung: Links:
Bild: alpavia
Berghaus Oberaar
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2. Tag: 4 h
Route: Berghaus Oberaar 2338m - Bäregghütte 2451m - Triebtenseeli 2365m - Sidelhorn 2764m - Grimsel Passhöhe 2164 m

Kurz und steil geht’s zur Bäregg. Herrlicher Blick über den Oberaarsee. Leicht abwärts weiter wandern zum Triebtenseeli, links vorbei an der Bäregghütte. Links der kleinen Staumauer dem Wegweiser Richtung "Sidelhorn" folgen. Steiler, steiniger  Aufstieg - aber ungefährlich, zum Sidelhorn. Unbeschreiblich ist die Aussicht! Von hier geht’s pfadlos auf dem ersten Teil steil hinunter zur Husegghütte und weiter über Steine und Alpweiden. Kurze Strecke auf der Panoramastrasse zur Grimsel Passhöhe. Einkehrmöglichkeit.

Postauto Grimsel Passhöhe - Grimsel Hospiz. Fahrplan: http://www.sbb.ch

Übernachtung:

Gasthäuser und Links:

Grimselpass

Totensee am Grimselpass

Grimselpasshöhe
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3. Tag: 4 h
Route: Grimsel Hospiz 1980m - Säumerweg - Chüenzentennlen 1575m - Gelmersee 1860m
 

Hälen PlattenAbwechslungsreiche Talwanderung auf dem alten Säumerweg.
Vom Grimsel Hospiz zuerst über die breite Hotelstrasse hinunter, kurz vor der Brücke links hinunter und immer dem Wegweiser Säumerweg folgen, vorbei am Räterichsbodensee. Die Hälen Platten sind ein Gletscherschliff-Gebiet, das als beschwerlichste Stelle des Grimselwegs galt. Abstieg durch ein Wäldchen zur fotogenen steinernen Böglisbrücke in der Mulde von Chünzentennlen.

Dort queren wir zur Verzweigung an der Postautohaltestelle Chüenzentennlen. Nach Überqueren der Passstrasse finden wir die Fortsetzung des Weges Richtung "Gelmersee". Auf Steintreppen und Platten überwinden wir eine erste Geländestufe. Die idyllische Moorlandschaft mit einem kleinen Fischersee ist bald durchschritten. Bis zuoberst dominieren nun Stein- und Felsentreppen den Wegverlauf. Der Weg ist teilweise kühn angelegt und bestens ins steile Gelände zwischen Legföhren und glatten Felsen eingepasst. Der Aufstieg ist anstrengend, aber gut zu bewältigen. Oben am Gelmersee befinden wir uns  inmitten einer prächtigen Gebirgswelt. Über den Staudamm gehts zur Bergstation der Gelmerbahn. Sie ist mit 106 % Steigung die steilste Standseilbahn der Welt.

Nach der abenteuerlichen Fahrt folgt ein letzter Höhepunkt: die neue Hängebrücke, welche die Aare und die Strasse überspannt und den Anschluss zum Wanderweg auf der andern Talseite sicherstellt. Dort spaziert man dann ebenen Weges direkt in den Garten des Hotels Handeck. Wer Hängebrücken nicht mag, erreicht das nahe Hotel über ein Fahrsträsschen.

Abendliche Odyssee in die Unterwasserwelt der Kraftwerke Oberhasli.

Übernachtung:

Gasthäuser und Links:

Uferweg Räterichsbodensee

Aufstieg zum Gelmersee
Gelmerbahn; Bild: alpavia
Gelmerbahn
Bild: alpavia
Hängebrücke Handegg

Hotel Handegg
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4. Tag: 5 h
Transfer Handeck 1401m - Fahrlaui 1741m ob Guttannen

Route: Guttannan-Fahrlaui 1741m - Furtwangsattel 2568m - Windegghütte 1887 m

Von Fahrlaui geht’s  steil über Weide und Wald hinauf zur Holzhüsalp. Von hier zum Furtwangsattel sind noch gut 600 Höhenmeter zu bewältigen. Teilweise pfadlos, vorbei an einem mächtigen erratischen Block und an der Nordflanke des Rindertales hinauf. Hier oben wird plötzlich die Sicht ins obere Haslital und ins Grimseltal frei. Im steinreichen Trifttäli verlieren sich die Pfade mehr und mehr. Als Leitlinie für den weiteren Weg dient das Tälliseeli. Auf der Grathöhe der Windegg bietet sich erstmals ein herrlicher Blick auf den Triftgletscher.
Absteig zur Windegghütte. Übernachtung: Links:
5. Tag, 2 - 4 h
Route: Windegghütte 1887m - Triftbrücke 1720m - Bosslis Stein 1630m - Unteri Trift, Bergstation Triftbahn 1357m (2 h)
(+ eventuelle Zusatzvarianten)

Von der Windegghütte bis zur Triftbrücke kann man den steileren Ketteliweg oder den gemütlicheren Familienweg wählen. Die neue Trift-Hängebrücke ist das Ziel vieler Wanderer, die von der Triftbahn heraufkommen. Sie ist mit 170 m die längste Hängebrücke des Alpenraums und überspannt den Ausfluss des Gletschersees beim Triftgleschter in rund 100 Metern Höhe. Wem das Schaukeln nichts ausmacht, quert sie hin und her (auf der andern Seite ginge es auf alpinen Wegen zur Trifthütte). Zurück auf den schönen Gletscherfelsen, geniessen Sie die Sicht auf den Triftgletscher, bevor Sie den Weg talabwärts unter die Füsse nehmen.

Von der Triftbrücke geht’s zunächst auf schmalen Bergwegen den Felsen entlang, tief unter uns der mäandrierenden Triftbach. Beim Bosslis Stein trifft ein weiterer Abstiegsweg von der Windegghütte in unsere Route ein. Ziemlich ruppig, auf teils hohen Felstritten, führt der Bergweg zwischen Erlengebüsch bergab und führt in einer Kurve zum zum Triftbach hinunter. Am Wegweiser Unteri Trift und dem Bistro Trift vorbei gehts treppaufwärts zur Bergstation der Triftbahn.

Zusatzvarianten: Übernachtung: Links

Triftgletscher

Triftbrücke

steinige Wege

Abstieg zur Triftbahn

Unteri Trift, Triftbahn-Bergstation
Hängeseilbrücke Trift
Nepalesische Landschaft oder Berner Oberland? Mit 102 m Spannweite ist sie höchstgelegene Hängeseilbrücke Europas, welche für Alpinisten gebaut wurde. In einer Höhe von über 70 m überquert sie tosenden Gletscherbach des Triftwassers.
Die Hängeseilbrücke Trift ist die höchstgelegene und mit 102 m Spannweite eine der längsten Hängeseilbrücke Europas, welche für Alpinisten gebaut wurde. Der Initiant und Projektleiter Walter Brog konnte für die Konstruktion und Berechnung seiner Idee den bekannten Brückenbauspezialisten JohannesPfaffen aus Chur begeistern. 
Die Brücke wurde als einfaches, unversteiftes Tragwerk berechnet. Eine max. Belastung von 750 kg/m2 zuzüglich des Eigengewichts wurde in der Statikberechnung berücksichtigt. Die Zugkräfte betragen 117 Tonnen je Seite. Die Spannweite beträgt genau 101.60 m und überquert die Schlucht des Triftwassers in über 70 m über dem tosenden Gletscherbach.
Die Konstruktion wurde nach nepalesischer Bauweise ausgeführt und besteht aus 220 vorfabrizierten Stahlteilen und 210 Lärchenholzplanken. Die gesamte Brücke wurde vor Ort zusammengebaut und an 6 Stahlseilen aufgehängt. Die Montage erfolgte in über 70 m über dem Abgrund und erfordert absolute Konzentration und perfekte Arbeitsvorbereitung.
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6. Tag, 4 h
Route: Tällihütte 1726m - Sätteli 2116m - Engstlenalp 1834 m
Herrliche Höhenwanderung durch eine vielfältige Alpenflora bis zur Engstlenalp und zum Engstlensee.
Von der Tällihütte steiler Aufstieg zum Sätteli. Hier geniessen sie eine wunderbare Rundsicht. Ab dem Sätteli geht’s immer leicht abwärts auf der Nordseite der Gadmenfluh und dann taleinwärts zum Engstlensee und der Engstelnalp.

Der Engstlensee auf 1850 m, ein Juwel der Alpseen, finden Sie am Ende des Gentals oberhalb der Engstlenalp. Fischer und Wanderer schätzen die paradiesische Landschaft.
Erleben Sie eine Atmosphäre längst vergangener Zeiten und geniessen Sie den besonderen Begegnungsort inmitten einer alpinen Gemütlichkeit auf der Engstlenalp!
 

Ihr Gepäck ist in Meiringen beim Hotel Alpbach abzuholen.

Gadmertal mit Tällistock

Tällihütte - Morgenstimmung

Tällihütte über dem Gadmertal

Gental; rechts der Tälligrat


 
Buchung und weitere Infos:

Das Angebot umfasst:
2 Hotelübernachtungen mit Halbpension
3 Hüttenübernachtungen mit Halbpension
5 Lunchpakete
Gepäcktransport (ausser zur Windegghütte)
Welcome Apéro Oberaar
Besuch Wasserkraftwerk - Pionierführung
Gelmerbahn einfach
Triftbahn einfach
Tällibahn einfach
Transfer Meiringen - Oberaar
Postauto Engstlenalp - Meiringen
Wanderkarte Grimselwelt


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Infos

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