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4 - 6 T2
-

Tour Val d'Hérens


Skizze:www.valrando.ch

Hinweis:
Wir wanderten diese tolle Route vor der Wandersite-Zeit, deshalb nur eine kurze Vorstellung. Landschaftlich grandios!
Gewandert 1966
Kurzbeschrieb Tour Val d'Hérens


1. Tag: Sion - Les Collons
4 h, aufwärts 1300 m
Abkürzungsmöglichkeit: Bus benützen; der Bus hält direkt vor dem Bahn- und Informationsschalter

Sion 491m - Les Agettes 1164m (Restaurant, Bushaltestelle) - Mayens de Sion 1335m (Restaurant, Bushaltestelle) - Les Collons 1784m (Bushaltestelle).


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2. Tag: Panoramaweg Les Collons - Thyon 2000 - Essertse - Grande Dixence
6.30 h, aufwärts 800 m, abwärts 400 m

Les Collons 1784m - Aufstieg zum Höhenweg bei der Retorte-Siedlung "Thyon 2000". Auf dem Höhenweg wandern wir nun Richtung Grande Dixence. Zuerst geht es bergauf nach "Les Gouilles d'Essertse" 2378 m, und nach einer Stunden gelangen wir nach Essertse 2198 m, einer Hütte aus dem 17. Jahrhundert, die vom Skiclub Hérémence hübsch renoviert wurde und nun Getränke und Unterkunft anbietet.

Auf schmalen, teilweise etwas wilden Pfaden geht es der Bergflanke entlang über Orchèra 2159 m nach Allèves 2180 m. Dort nehmen wir den oberen Weg bergauf Richtung Dixence Barrage 2365 m. Schöne Sicht auf den grossen Stausee inmitten der Bergwelt. Im Zickzack geht es nun hinunter zum Hotel Le Ritz , am Fusse der Staumauer 2141 m. Wer müde ist, kann für das letzte Stück auch die kleine Seilbahn benützen. Das Hotel Ritz ist Unterkunftstätte für die Bergwerksarbeiter und hat ein Stockwerk für Hotelgäste reserviert. Direkt unter der Staumauer zu übernachten ist vielleicht nicht jedermann's Sache. (Postauto über Hérémence nach Sion).

Varianten:

Links
Alternativen oder Zusatztag:

3. Tag: Grande Dixence - Col de Riedmatten - Arolla
6 h, aufwärts 850 m, abwärts 730 m; Abkürzungsmöglichkeit: Seilbahn zur Staumauer benützen.

Le Chargeur 2141m - Seilbahn oder steil hinauf zur Staumauer 2365m - teils durch beleuchtbare Tunnels ebenaus dem Stausee Lac de Dix entlang zum Pas du Chat 2372 m.
Am andern Ende des Stausees, kurz vor der Brücke, folgt man dem Wegweiser Richtung "Col de Riedmatten" und "Cabane des Dix" (neue Wegführung). Nach etwa zehn 10 Minuten Wanderzeit trennen sich die Wege. An dieser Verzweigung steht wieder ein Wegweiser, der die beiden Richtungen signalisiert. Geht man den Weg Richtung "Col de Riedmatten" weiter, findet man sich schliesslich auf dem früheren Weg wieder.

Nun wird der Weg etwas unbequem, über Bachtobel und Geröll und dann sehr steil hinauf zum Col de Riedmatten 2919m (1.40 h ab Stausee-Ende).
Wunderbare Sicht auf die nahe Gletscherwelt.

Die Variante über den etwas tieferen Pas de Chèvres (2855 m), Einstieg ca. 150 m weiter neben dem Col de Riedmatten, ist nur schwindelfreien Berggängern zu empfehlen, da die Metallleitern senkrecht den Fels hinaufführen
Steiler Abstieg über Remointse d'Arolla 2405 m nach Arolla 2006m (Postauto). Das Hotel Kurhaus liegt am Weg.
 

Stausee Lac de Dix

Col de Riedmatten

Col de Riedmatten
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4. Tag: Arolla - La Sage - Villa - Evolène
5 h, aufwärts 450 m, abwärts 1100 m.

Abkürzung: die meisten Etappenorte sind mit Postauto verbunden. Hinweis: die Strecke La Forclaz - Villa verlief 1996 auf einer Asphaltstrasse.
Varianten
Arolla 2006m - La Monta 1893m - Pramousse 1835m - Satarma 1813m - La Gouille 1834m - Les Haudères 1452 m (Gasthäuser) - Seppec 1650m - La Forclaz 1727m (Gasthäuser) - La Sage 1667m (Gasthäuser)  - Villa 1739m (Hotel Col de Torrent, Tel. 027 283 11 53) - Evolène 1371 m, einem der typischsten Walliserdörfer. Die letzten Etappen sind wir nicht selber gewandert.


5. Tag: Evolène - La Combe - Nax
7 h, aufwärts 1200 m, abwärts 1300 m

Evolène 1371 m  - l'A Vieille 2368m - Tsalet d'Eison 2190m - Lovégno 2169m - L'Arpetta 2091 m - La Louère 2164m - La Combe 2324m - Nax 1265m (Postautohaltestelle, Verkehrsbüro Nax).

Varianten:

Links

6. Tag: Nax - Sion
2.40 h, abwärts 720 m

Abstieg von Nax 1265 m über Bramois 511 m nach Sion 491 m

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Erfahrungsbericht zur Bergwanderung im Wallis/Schweiz, Tour Val d'Herens, So. 3.8.- Sa. 9.8.2003
Vorbereitung
Wir sind eine Gruppe von 4 Männern, die schon vor zwei Jahren eine ähnliche Tour gemeinsam gewandert ist.
Da am Dolomitenhöhenweg 1 keine Quartiere mehr zu bekommen waren, entschlossen wir uns zu dieser Tour im Wallis. Wir fanden die Tour im Internet und Ursula Brem (Internet) unterstützte uns tatkräftig per Email bei einigen Fragen. Auf dieser lobenswerten Internetseite fanden wir neben der Kurzbeschreibung Hinweise auf Übernachtungsmöglichkeiten. Diese schauten wir uns im Internet an und buchten sie dann direkt von Hause aus. Dies wäre nicht unbedingt notwendig gewesen, bietet jedoch Sicherheit und verhindert in einer Gruppe unnötige Diskussionen.
Als Karte bestellten wir uns die empfohlene Tourkarte Val d'Herens, die es aber im Buchhandel nur in 1:60000 gab. Im Tourismusbüro Sion besorgten wir uns dann diese Karte in 1:25000 (=empfehlenswert).
  • http://map.wanderland.ch, digitales Wanderwegnetz der Schweiz, mit nationalen und regionalen Wanderrouten sowie ÖV-Haltestellen
Die sportliche Vorbereitung war bei uns vieren unterschiedlich : Während zwei von uns regelmäßig joggen und ein moderates Krafttraining betreiben, bereiteten sich die beiden anderen  nicht speziell vor.
Überblick über die einzelnen Etappen :


Detaillierte Wanderbeschreibung :
1. Hinfahrt am So., den 3.8.2003
Fahrt mit dem PKW von Leichlingen bei Köln nach Sion; guter Termin, da wegen Ferienbeginn am Freitag und Samstag längere Staus, Unterkunft im Best Western Hotel du Rhone in Sion, Zimmerpreis etwa 175 Franken incl. Frühstück, 8 Std. Fahrt bei einem Stau und wenig Pause, Vorbereitung nach den Webseiten von Ursi Brem (mehrere Emails ausgetauscht und Karte Val d'Herens 1:60'000)
 

2. Tag: Montag, 4.8.2003
Wanderung von Sion nach Les Collons
Wegen der Hitze starteten wir schon nach dem Frühstück um 7.30 nach letzten Vorbereitungen (Verkehrsverein, neue Karte) um 9.10 Uhr. Heute lagen 1300 Höhenmeter vor uns. Es ging etwa 4,5 Stunden lang immer stark bergan. Das Zwischenziel Les Agettes mit schöner privater Zwischenrast erreichten wir nach 2 Stunden. Dann ging es noch mal richtig hoch und Wolfgang bekam Kreislaufprobleme. Wir hatten zu Mittag nicht richtig gegessen, dies sollten wir morgen beachten. Nachher war die Wärme erträglich und wir kamen um 15.00 Uhr an einem sehr angenehmen Hotel La Cambuse in Les Collons an. Auf der Terrasse war es wunderschön. 2 Bier, ein Apfelkuchen und dann anschließend ein Nickerchen (individuell : so war es bei mir). Leute, die wir kennen lernen, empfehlen aus ihrer 20-jährigen Schweizerfahrung die Tour des Mouverans (Wandersite: ausführliche Beschreibung siehe  Tour des Muverans).
21.04 Uhr : Wolfgang und Michael geben vorzeitig auf und gehen ins Bett.
 

3. Tag : Dienstag, 5. August 2003
Nach sehr angenehmem Frühstück machen wir uns kurz nach 9 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und etwa 25 Grad auf. Zuerst geht es steil hoch nach Thyon. Sieht besser aus, als wir es uns von einer Retortensiedlung vorgestellt haben. Dann geht es weiter hoch nach Les Gouilles d'Essertse auf 2361m. Daneben liegt ein schöner kleiner Bergsee, der zur Pause und vielleicht zum Schwimmen einlädt. Dann geht es immer leicht abwärts zur Alm Essertse. Hier werden wir mit Handschlag begrüßt von Leopold und Alva. Angenehme 2. Rast nach jetzt gut 2,5 Std.. Danach sind es noch 3 Std. bis zur Staumauer. Plötzlich zieht ein Gewitter auf und es fängt bald an zu regnen. In aller Eile packen wir unsere Regensachen aus, die aber keinen 100-prozentigen Schutz bieten. Zunächst lässt der Regen wieder nach. Der Weg bietet zwei Alternativen : Oben herum ist er wohl länger und anstrengender, wir nehmen den unteren Weg, der aber in eine ziemlich beschwerliche Kraxelei ausartete. Gegen Ende fängt es dann wieder an zu regnen, besser zu hageln. Bis auf Wolfgang, der uns stolz seinen BW-Poncho (=dicht, aber schwer) präsentierte, wurden wir doch ganz schön nass. Wir retteten uns noch ins Hotel  und trockneten unsere Sachen. Bald darauf wurde es ein ganzes Stück kälter.
 

4. Tag : Mittwoch, 6.8.
Nach einem grauseligen Frühstück wanderten wir zunächst steil zur Staumauerkrone hoch. Ab da bequemer Wanderweg mit herrlichem Panaroma in etwa 1,5 Std. zum Ende des Stausees. An der Hängebrücke ging es steil bergan in Richtung Col de Riedmatten. Nach 1,5 Std. finden wir uns wieder auf dem Weg zur Cabane des Dix. Wir hatten den richtigen Weg verpasst, ohne dass wir dafür eine Erklärung fanden. (Wandersite: seit 2001 neue Wegführung: Die Metallbrücke wird abgebrochen. Neu nimmt man beim Wegweiser am Ende des Stausees kurz vor der Brücke den gleichen Weg wie zur "Cabane des Dix". Nach etwa zehn 10 Minuten Wanderzeit trennen sich die Wege Richtung "Cabane des Dix" und "Col de Riedmatten". An dieser Verzweigung steht wieder ein Wegweiser, der die beiden Richtungen signalisiert. Geht man den Weg Richtung "Col de Riedmatten" weiter, findet man sich schliesslich auf dem alten Weg wieder. Nach einer Wanderzeit von 1 Stunde 40 Minuten erreicht man den Col de Riedmatten).

Leute, die wir trafen, empfahlen uns , über die Cabane de Dix zum Col de Riedmatten zu gehen. Anstieg für einen von uns aber über seinen Möglichkeiten (s.Vorbereitung und Trainingszustand). Er kehrt zur Staumauer zurück und fährt mit Bus und Taxi nach Arolla. Wir drei gehen über den Gipfel des Tete Noir zur Cabane des Dix, die mit toller Aussicht auf einem Felsgipfel liegt. Hier kann man die umliegenden Gletscher sehen (Wandersite: im Hüttenverzeichnis sac-cas.ch findet man unter "Dix, cabane des" eine Übersichtskarte).

Nach kurzer Pause steigen wir hinunter und überqueren die Ausläufer des Glacier de Cheillon (Wandersite: blau/weiss markierter Alpinweg über den Gletscher, nur für erfahrene Bergsteiger, T4) und steigen danach sehr beschwerlich zum Col de Riedmatten. Auch der Abstieg mit etwa tausend Höhenmetern hat es in sich in. Überraschend liegt unser Hotel Kurhaus direkt am Wanderweg. Wir sind froh, diese anstrengende Tour geschafft zu haben, besonders als unser 4. Mann wieder eintrifft.
 

5.Tag, Donnerstag, den 7.8.2003
Nach dem langen gestrigen Tag nahmen wir uns vor, es heute langsamer angehen zu lassen. So wanderten wir zunächst zum Lac Bleu (Wandersite: schmaler Wurzelpfad in lichtem Wald, 1.10 h), einem wunderschönen Bergsee, und dann hinunter nach Les Audères. Es war hier unten auf ca. 2000m doch sehr heiß mit etwa 30 Grad. Danach ging es leicht bergab nach Evolène. Unser 4-Bettzimmer in der Pension Evolène war dann doch ein ziemlicher Reinfall.
 

6. Tag : Freitag, den 8.8.2003
Von Evolene nach Vex/Sion
Wir entschieden uns für den einfacheren Talweg und wanderten zunächst leicht abwärts von Evolene über Lana nach Euseigne, wo  wir in angenehmem Schatten mehrere Biere mit Omelette au lard kombinierten. Bald ging es wieder nach den eindrucksvollen Erdtürmen bei zunehmender Hitze konstant hoch nach Vex. Angeblich legten Wolfgang und ich dann den bekannten Endspurt hin und nach etwa 5 Stunden erreichten wir Vex, wo wir den Tourabschluss gebührend feierten. Die letzte Strecke legten wir wie geplant im klimatisierten Postbus zurück. In Sion erwartete uns eine Gluthitze. Aber Michael ließ es sich nicht nehmen und blieb bis fast 10 Uhr auf.
Gatermann@ish.de

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Tour d'Hérens mit Gepäcktransport

Wer die Tour bequem mit Gepäcktransport wandern und sich nicht um die Hotelreservation kümmern möchte, findet hier Informationen in Deutsch und Französisch:

1.Tag: Tyhon - Grande Dixence
2. Tag: Grande Dixence - Arolla
3. Tag: Arolla - Evolène / Les Haudères / La Sage
4. Tag: Evolène / Les Haudères / La Sage - Cabane des Becs de Bosson: Infos und Karte: http://www.wanderland.ch/de/routen_etappen.cfm?subcat=LocalRoute&id=347142
5. Tag: Cabane des Becs de Bosson - Nax: Infos und Karte: http://www.wanderland.ch/de/routen_etappen.cfm?subcat=LocalRoute&flags=route168#etappe2
6. Tag: Retour nach Sion

Je nach Wunsch lässt sie die Tour verlängern oder verkürzen.



Dokumentation

Nützliche Links Weitere Trekkingrouten in der Gegend:

Sind sie diese Trekkingroute gewandert? Dann freuen wir uns über Ihre Rückmeldung und allfällige Korrekturen: info@wandersite.ch
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