112
| Wandertage |
Schwierigkeit |
Mapplus-Karte
mit
eingezeichneter
Wanderroute |
Webcam |
| 3 - 5 |
T2 |
 |
 |
Allgemeines
Die Bündner Verkehrsvereine
haben zusammen mit den Verkehrsvereinen eine erste Routenkarte zu einem
speziellen Weg herausgegeben - weitere werden folgen. Gerne stelle ich
die Veia Surmirana vor: Sie starten am Julierpass und laufen
auf den Spuren der Römer durch das Surses mit Ziel in Thusis.
Es ist kulturell eine sehr interessante Wanderung, und die wunderbare und
vielfältige Landschaft ist atemberaubend. Die Wanderung kann nach
Belieben abgeändert, an Orten mit einer Postautohaltestelle begonnen
oder abgekürzt werden.
Das Gebiet ist Bestandteil
des ersten regionalen Naturparks der Schweiz - dem Parc Ela. Die beiden
Talschaften Sursès und Albulatal in der Region Mittelbünden
stehen im Zentrum des 600 km2 grossen Parks. Mit einer nachhaltigen Entwicklung
versucht man die intakte Natur und Kultur der Region zu erhalten und gleichzeitig
sanft zu nutzen. Zahlreiche Angebote bieten spannende Natur- und Kulturerlebnisse
im Parc Ela.
Gewandert: Juni 2005.
Die Route ist gut dokumentiert:
-
Wanderkarte 1:50'000, Naturpark
Parc Ela, Region Albula-Bergün, Savognin-Bivio, bei http://www.parc-ela.ch
-
"Parc Ela", Wege zur Schweiz:
Wanderführer Albulatal - Surses, P.Donatsch, bei Amazon.de
-
http://map.wanderland.ch,
digitales Wanderwegnetz der Schweiz, mit eingezeichneter Senda Segantini
Pontresina - Thusis (ab Bivio mit Via Surmirana identisch)
Reise:
Anreise: Bahn nach
Chur,
Julier-Express-Bus Chur - Julier La Veduta (50 Höhenmeter unterhalb
Passhöhe)
Tipp: Wer in der Vor-
oder Nachsaison startet, in der kein Postauto über den Julierpass
fährt, kann:
-
entweder ab Silvaplana
1816m vom Oberengadin zu Fuss auf den Julierpass 2233m wandern (6
km, ca.2.30 h, teils auf der Via Engiadina)
-
oder erst in
Bivio mit
der Veia Surmirana beginnen.
Rückreise: Bahn
ab Thusis
-
Tipp: Wer den steilen
Abstieg nach Thusis auslassen will, kann in der Sommersaison ab Obermutten,
in der Vor- und Nachsaison ab Mutten das Postauto nach
Thusis
besteigen (obligatorische Reservation 1 h vor Abfahrt, Tel. 081 651 11
85, wenige Kurse).
Einteilung
der Etappen
Mit dieser Tabelle und der-Unterkunftsliste-können
Sie Ihre Route individuell planen:
| von |
bis |
gewandert |
Wegweiser |
aufwärts |
abwärts |
| Julier Hospiz |
Bivio |
1.50 h |
1.30 h |
80 m |
540 m |
| Bivio |
Alp Flix |
2.30 h |
2.15 h |
410 m |
200 m |
| Alp Flix |
Savognin Soras |
3.50 h |
3.20 h |
280 m |
980 m |
| Savognin Soras |
Salouf |
1.40 h |
1.30 h |
190 m |
210 m |
| Salouf |
Obermutten |
4.20 h |
3.30 h |
900 m |
300 m |
| Obermutten |
Thusis |
- |
2.45 h |
140 m |
1300 m |
Wegbeschreibung
1. Tag, 4.20 h, aufwärts 490 m,
abwärts 740 m
Route: Julier Hospiz 2233m - Trotg
da n'Alac 1850m (1.20 h) - Bivio 1769m (0.30 h) - Alp Natons 1963m (1 h)
- Gruba 1860m (1 h) - Salategnas 1976m (0.20 h) - Tigias/Alp Flix 1977m
(0.10 h)
Der Julierpass
ist einer der ältesten Alpenübergänge im ganzen Alpenraum.
Die Römer kannten diese Verbindung und bauten die Strasse zu einem
bedeutenden Transitweg aus. Die beiden nach Bivio führenden
Pässe, Septimer (siehe
Variante)
und Julier, waren während der Römerzeit von grösster Bedeutung.
Es lassen sich noch heute Spuren aus dieser Zeit entdecken, so die Steinplatten
auf dem Fussweg von Casaccia nach Bivio und die römischen Votivsäulen
auf dem Julierpass. Am Plang Campfer und auf dem Hospiz kann man
noch die Überreste der alten Römerstrasse entdecken (tiefe Radspuren).
Zu späterer Zeit diente der Pass den Bergeller Bauern zur Besiedlung
Bivios. Anfänglich weilte man nur während des Sommers auf den
Alpen rund um Bivio, doch später siedelten sich einige Bauern ganzjährig
an. Daher kommt auch der Einfluss der italienischen Sprache in Bivio.
Hinweise: Hartbelag
nur durch das Dorf Bivio. Sehr schöne Etappe; viele schmale Bergpfade.
Die Wanderzeiten an den Wegweisern waren für uns zu knapp.
Da das Postauto auf der Passhöhe
nicht anhält, beginnen wir mit der Veia Surmirana beim Restaurant
Julier
Hospiz. Auf dem Wegweiser sind zur "Alp Flix" 3.15 h angegeben - damit
ist natürlich nicht unsere Route, sondern der obere Bergwanderweg
über die Fuorcla digl Leget (2711 m) gemeint.
-
Strassenweg: Ab Restaurant
Hospiz ca.200 m auf der vielbefahrenen Passstrasse bergab bis
zum ersten Rank, Wiesenweg nach rechts.
Der ungefährliche, rot/weiss
markierte Wanderweg führt 50 m rechts vom Hospiz-Gebäude kurz
bergauf, rechts um einen kleinen Hügel und trifft nach fünf Minuten
auf die Veia Surmirana, die von der Passhöhe her kommt. Dort
zweigt unsere Route links ab, zur Ebene hinunter, wo wir auf den unteren
Weg von der Strasse her treffen. Wir überqueren die Ebene und wandern
rechts der jungen Julia entlang talabwärts.

Der
Weg ist schmal, erstaunlich steinig, wild und wenig ausgeprägt, aber
perfekt markiert. Er verläuft abseits der Strasse, und wo sie nahe
kommt, wird der Lärm vom Bach übertönt. Im Bergsturzgebiet,
an dem wir vorbeikommen, tummeln sich Murmeltiere. Kurz nach einem Drehkreuz
Pfeil beachten! Der Weg wird flacher und überquert beim Punt Brüscheck
die Passstrasse. Der folgende breite Wiesenweg war im Mittelalter ein Strassentrassee.
Wo er nach rechts abdreht, halten wir die Richtung und folgen einem Hang
voller Alpenrosen und Beerenstauden. Bei einem Stall sehen wir rechts die
Haltestelle
Böga - unsere Route (Markierung am grossen Felsen)
bleibt am linken Hang und führt ebenaus, aber ziemlich holprig, einer
langen Steinmauer entlang zum schön gelegenen Picknickpatz Trotg
da n'Alac.
Zwei Wege führen ab
hier nach Bivio - die Veia Surmirana bleibt auf der linken Talseite, steigt
kurz an, führt durch einen schönen Föhrenwald, überquert
auf dem Punt da Corner Duela eine wilde Schlucht und mündet
beim Skilift ins Dorfzentrum von Bivio
(diverse Restaurants, Läden).
Wir schlendern durch das hübsche, verkehrsgeplagte Dorf, geniessen
im Garten des Hotels Grischuna eine Pause und treffen beim Dorfausgang
auf der andern Seite der Julia wieder auf den Wanderweg.
Am Waldeingang folgen wir
dem Weg bergauf Richtung "Alp Flix". Schöner Waldweg dem VitaParcours
entlang. Bei der nächsten Verzweigung nach rechts Richtung "Alp Natons".
Der schmale Pfad mündet in ein Kiessträsschen; fünf Minuten
später beim markierten Pfosten wandern wir geradeaus. Schöner
Waldpfad bergauf zur Alp Natons, wo wir eine sensationelle Sicht
auf den Marmorerasee und die Berge geniessen.
 |
Auf dem Kiessträsschen
gehts 10 Minuten lang bergab - Pfeil am Waldrand beachten! Ein schmaler
Pfad führt rechts zu einem Ruhebänklein (1845 m). Dort
scharf nach rechts. Ein traumhafter Pfad im lichten Lärchenwald führt
um den Hang herum. Den gelb/roten Markierungen (Wildasyl, Jagdverbot) werden
wir auch später noch begegnen. Plötzlich öffnet sich eine
Waldlichtung - ein erstes Hochmoor liegt vor uns. Ruhebank. 10 Minuten
später erreichen wir die Gruba; rostige Steinhaufen und Höhlen
zeugen vom einstigen Erzabbau. |
 |
Noch ein Stück bergauf,
und wir treten aus dem Wald. Dem sprudelnden Bergbächlein entlang
steigen wir nach
Salategnas
hinauf, der ersten der vielen Weiler
auf der Hochebene der Alp Flix. Ein Teersträsschen führt
am Rand des Hochmoors zu unserer Unterkunft, dem Berghaus Piz Platta in
Tigias,
Alp Flix.
-
Julier Hospiz: Hotel-Restaurant
La Veduta, Tel. 081 684 18 38, Zimmer und Lager (Halbpension ist Pflicht,
Küche sensationell!)
-
Bivio: Hotel-Rest.Post,
Tel. 081 / 659 10 00 (Frühstück zu jeder gewünschten Morgenstunde!)
-
Bivio: siehe Unterkunftsliste
-
Alp Flix/Tigias: Berghaus
Piz Platta, Tel. 081 659 19 29; komfortable Zimmer, sehr gute Küche
-
Alp Flix/Tgalucas: Alpbeizli
Alp Flix, Agrotourismus, Tel. 081 637 12 16, Zimmer, Jurten und Lager.
"Auf dem Schafbauernhof stehen 4 Jurten, hübsch bemalt, ausgestattet
mit einem komfortablen Doppelbett sowie kleinem Ofen. Im Haus gibt es WCs
und die Möglichkeit, warm zu duschen. Abends war es empfindlich kalt,
auch im Bett, also nichts für "Gfrörli". Etwas teuer; für
das Frühstück wird separat CHF 15 berechnet. Die Leute sind nett,
Aussicht und Sternenhimmel wunderschön." Katharina A., Okt.2010
-
Marmorera Dorf - Val da Natons
- Salategnas - Tigias - Tga dMeir - Alp Flix - Cuorts - Lais Blos - Plan
da Crosch - Ruegna - Rona: http://www.gps-tracks.com/B00106.htm
-
Bus alpin nach Alp Flix: http://www.parc-ela.ch/service/anreise-und-mobil-im-park.html
-
Bivio - Kanonensattel - Alp
Flix - Rona, 4 Std.: http://www.wanderrouten.ch/kanonensattel.htm
-
"Wandern und Geniessen", die
schönsten Zweitagestouren mit Berghotel-Komfort, bei Amazon.de
-
1. Tag: Julierpass - Val d'Agnel
- Fuorcla digl Leget - Kanonensattel - Alp Flix, 3.15 h
-
2. Tag: Alp Flix - Piz Colm
- Alp d'Err - Tinizong, 5 h
-
http://map.wanderland.ch,
digitales Wanderwegnetz der Schweiz, mit eingezeichneter Senda Segantini
Nr.25
2. Tag, 5.30 h, aufwärts
470 m, abwärts 1190 m
Route: Alp Flix 1977m - Tga Alp - Cuorts
1962m (0.20 h) - Laijs da Flix (0.05 h) - Ruigna (0.10 h) - Plang da Crousch
- Colms Lantsch 1980m (20 h) - Alp Digl Plaz 1865m (0.30 h) - Alp Surnegn
1845m - Platz-Bleischen 1545m (0.50 h) - Cruschetta 1560 m (0.20 h) - Tinizong
1275m (0.30 h) - Savognin Soras 1280m (0.45 h) - Gnignia ob Cunter 1220m
(0.35 h) - Laj Burvagn 1117m (0.30 h) - Salouf 1258m (0.35 h)
Hinweis: Traumhafte
Hochmoore, schöne Wälder, Naturwiesen und kaum Hartbelag!
| Vom Hotel auf der Alp
Flix wandern wir Richtung "Savognin", leicht aufwärts, dann
der Höhenkurve entlang, von Alp zu Alp. Die Flora hier oben ist einzigartig
und wissenschaftlich erforscht. Weitere Höhepunkte sind die Bergseen
bei Cuorts - hier gibt es eine Wegvariante den Seen entlang, die
beim Weiler Ruigna wieder in die Veia Surmirana einmündet. |
-

-
Bergsee
Laijs da Flix
|
-

-
Blick
zum Gegenhang
|
Achtung: 10 Minuten nach Ruigna
dreht der breite Weg nach rechts - unsere Route führt als schmaler
Pfad geradeaus, der Baumgrenze entlang zum Hochmoor Plang da Crousch
mit dem Aussichtspunkt
Colms Lantsch. Weiter Richtung "Savognin".
Auf ruppigem Pfad gehts abwärts durch den Wald. Bei der grossen Waldlichtung
queren wir den Hang (Trinkbrunnen), folgen beim Alpgebäude Alp
digl Platz dem Bach kurz aufwärts. Weiter dem Hang entlang in
den Wald. Wir überqueren ein kleines Tobel und gelangen zur Alp
Surnegn.
Ein bequemes Kiessträsschen
führt regelmässig abwärts durch den Wald. Nach 10 Minuten
zweigt links ein schmaler steiler Pfad abwärts - wer seine Knie schonen
will, kann auf dem Kiessträsschen bleiben. Der Pfad kreuzt das Strässchen
zweimal, beim dritten Mal folgen wir dem Strässchen bis zum Wegweiser
Platz
Bleischen. Scharf nach rechts!
Das Kiessträsschen steigt
nochmals leicht an, überwindet eine Abbruchstelle und mündet
im Val d'Err nach der Brücke
Cruschetta in ein Teerstässchen.
Ihm folgen wir einen knappen Kilometer und benützen links die steile
Abkürzung nach Tinizong hinunter. Unten am Waldrand oberhalb Tinizong
treffen wir wieder auf das Teersträsschen.
-
Einkehrmöglichkeit
im Dorfzentrum von Tinizong: 10 Minuten, 40 Höhenmeter Abstieg
auf Teersträsschen.
Der Wanderweg bleibt oben und
folgt dem schmalen Pfad scharf nach rechts. Nun folgt eine genussvolle
Etappe: In leichtem Auf und Ab wandern wir durch lichten Lärchenwald
und Blumenwiesen, immer dem Hang entlang, Richtung "Savognin". Wir ignorieren
eine weitere Abstiegsmöglichkeit nach Tinizong, steigen kurz bergauf
und folgen dem immer bequemer werdenden Pfad durch den lichten Wald bis
zu den ersten Häusern oberhalb Savognin.
-
Einkehrmöglichkeit
im Dorfzentrum von Savognin: 10 Minuten, 70 Höhenmeter Abstieg
auf Teersträsschen.
Oben gehts auf dem schönen
Höhenweg zum Waldrand. Wer Kinder dabei hat, wird am grossen Abenteuerspielplatz
eine Pause einschalten müssen - Bänke, Tische, Feuerstellen und
Holz stehen zur Verfügung. 10 Minuten später mündet der
Pfad in ein Teersträsschen ein, dem wir für fünf Minuten
bergauf folgen. Ein komfortabler Kiespfad zweigt links ab, führt durch
lichten Lärchenwald an den Waldrand ob Cunters. Eine weiterer
toller Spielplatz befindet sich in der Kurve unseres Weges, der uns durch
die Wiese bergab zum Wegweiser
Gnignia führt.
-
Abstiegsmöglichkeit
nach Cunter, 0.10 h (Bushaltestelle).
Ab Gnigia folgen wir
dem Weg 100 m nach rechts, dann nach links durch die Wiese zum Waldrand,
nun parallel zur Fahrstrasse; unter uns liegt der Bagger-Stausee. Nach
10 Minuten neigt sich der Weg zur Strasse hinunter; diese vorsichtig überqueren!
Unterhalb der Strasse (Wegweiser "Burvan") gehts weiter talabwärts,
zuerst parallel zur Strasse, dann durch Naturwiesen. Im Uferwald führt
der Weg in einer Linkskurve zum Staudamm.
Ein Kiesweg schlängelt
sich bergauf durch landwirtschaftliches Gebiet. Unterhalb der ersten Häuser
erreicht man auf dem Teersträsschen die Fahrstrasse und geht dort
rechts ins Dorfzentrum von Salouf. Der Dorfladen befindet sich an
der Hauptstrasse Richtung Kirche.
-
Tinizong: Hotel
Piz d'Err, Tel. 081 684 11 88
-
Savognin: Hotel
Piz Mitgel, Tel. 081 684 11 61 (an der Hauptstrasse links von der Kirche)
-
Savognin: Restaurant Val Verda/Danilo,
Tel. 081 684 14 14 (an der Hauptstrasse rechts von der Kirche)
-
Savognin Tourismus: Gastroliste
-
Salouf: Gasthaus
Alpina, Tel.081 684 26 04 (im Dorfzentrum), 4 Dopperzimmer
-
Salouf: Hotel
da Sport, Tel.081 669 11 11, mit Hallenbad (im Dorfteil Pulens,
1320 m, 15 Gehminuten oberhalb Salouf)
Tipp: Wer im Sporthotel
übernachtet, findet im oberen Dorfteil von Salouf ein schönes
Kiesweglein, das parallel zur Strasse direkt zum Hotel führt. - Am
nächsten Tag direkter Anschluss zur Veia Surmirana.
-
Wanderbusse um Savognin und
Bus alpin Alp Flix: Fahrplan
-
Savognin - Tigignas - Radons
- Savognin, 5 h: http://www.wanderrouten.ch/radons.htm
-
http://map.wanderland.ch,
digitales Wanderwegnetz der Schweiz, mit eingezeichneter Senda Segantini
Nr.25
3. Tag, 4.20 h, aufwärts
900 m, abwärts 300 m
Route: Salouf 1258m - St.Georg - Del
1373m (0.30 h) - Zozas 1530m (0.35 h) - Planezza 1661m (0.25 h) - Dartschapetta
1825m (0.30 h) - Stierva-Holzbrücke (0.10 h) - Narglesa 1884m - Sur
Codal 1970m (0.30 h) - Schischesa 2134m (0.40 h) - Alp Ried 2023 m (0.30
h) - Obermutten 1860m (0.30 h)
Heute folgen wir den Wegweisern
Richtung "Obermutten". Die Veia Surmirana führt durch den oberen Dorfteil
von
Salouf zum Schulhausplatz, folgt dann der Fahrstrasse zur Kirche
St.Georg (10.Jh) hinauf, die von weit her sichtbar ist. Ebenaus zum
nahen Weiler
Panaglia (Wasserradmühle), bergauf zur Fahrstrasse
(Bushaltestelle
Pulens). Rechts fünf Minuten der Fahrstrasse
entlang, dann links zum Waldrand, wo der obere Weg vom Sporthotel her einmündet.
Unsere Route dreht nach rechts;
aussichtsreicher Kiesweg durch landwirtschaftliches Gebiet zum idyllisch
gelegenen Weiler
Del
(Trinkbrunnen).
-
untere Variante: ab Del
via Mon 1231m nach Stierva (Restaurant)
Die obere Route führt durch
schöne Naturwiesen zum Waldeingang. Dort die Richtung halten und bergauf,
auf zunehmend steilerem Weg. Bei der Waldlichtung Zotas beginnt
ein Teersträsschen, dem wir bis Planezza folgen. 200 m nach
dem Alpgebäude Planezza kommen wir wieder in den Wald.
Ein Kiessträsschen führt sanft bergauf; nach 10 Minuten zweigt
links ein steiler Wanderweg ab (das Natursträsschen führt zum
gleichen Ziel). Wir kreuzen das Strässchen und folgen einer weiteren
Abkürzung. Oben beim Wegweiser Dartschapetta treffen die beiden
Wege wieder zusammen.
Achtung: Rechts zweigt ein
schmaler Pfad ab, der Höhenkurve entlang. Ihm folgen wir um den Hang
herum zur Stierva-Holzbrücke; auf den Felsen im Bachbett finden
wir einen idealen Pausenplatz. Im Zickzack führt der Pfad aus dem
Tobel heraus und rechts querend zum Drehkreuz. Etwas undeutlich dem Zaun
entlang bergauf zur Ruhebank, dort rechts zum Alpsträsschen. Es folgt
eine Viertelstunde Hartbelag an den Alpgebäuden von Narglesia vorbei.
Beim Wegweiser Sur Codal
zweigt rechts ein Kiesweg ab, der uns nach 10 Minuten zum schön gelegenen
Ferienhaus führt, von wo wir erstmals das Dörfchen Obermutten
erspähen. Es folgt eine aussichtsreiche Hangquerung auf leicht aufsteigendem,
schmalem Pfad, der von den Kühen arg zertrampelt ist. Bei den schiefen
Hütten Schischesa haben wir den höchsten Punkt erreicht
und geniessen die Sicht nach Obermutten und ins Albulatal. Am Gegenhang,
etwas tiefer gelegen, sehen wir eine Alphütte, unser nächstes
Ziel.
Leicht abwärts queren
wir zum Taleinschnitt, überspringen den Bach und folgen den undeutlichen
Kuhpfaden hangauswärts. Der Weg folgt mehr oder weniger der Höhenkurve,
ist ziemlich matschig und holprig; bei Unsicherheiten einfach dem Viehzaun
folgen. Bei der Alp Ried weiden Pferde, der Weg wird breiter und
führt durch den Wald. Wir treffen auf den Weg zum Wallfahrtsort Ziteil
und gehen auf dem Kiesweg abwärts nach Obermutten, das traumhaft
schön auf einem Sattel thront. Dorfbrunnen, Gasthäuser.
Obermutten |
-
Mon: Bio-Restaurant
Avant Porta, Tel. 081 637 04 56, Mo/Di geschl., 3 Zimmer (an der unteren
Variante)
-
Obermutten: Berggasthaus
Post, Tel.081 659 02 02, DZ und Mehrbettzimmer
-
Obermutten: Berggasthaus
Alpenblick, Tel.081 681 12 84 oder 081 681 10 47, wenige Zimmer, kleines
Touristenlager
-
Obermutten - Muttneralp - Muttnerhorn
– Alp da Stierva - Obermutten, 5 Std.: http://www.wanderrouten.ch
-
http://map.wanderland.ch,
digitales Wanderwegnetz der Schweiz, mit eingezeichneter Senda Segantini
Nr.25
|
4. Tag, 2.45 h, abwärts
1300 m
Route: Obermutten 1860m - Carschenna
1072m (1.45 h) - Ruine Hohenrätien - Thusis 697m (1 h) |
Karte
Obermutten |
Um unsere Knie zu schonen,
haben die Wanderung in Obermutten abgebrochen (siehe Busfahrplan-Infos).
Aus der Routenkarte:
"Von Obermutten gilt
es einen Abstieg von über 1300 Höhenmeter zu bewältigen.
Hoch über dem Schin und der Viamala erhebt sich die Muttner-Höhi.
Hier haben wir eine weite Rundsicht über die Muttner Berge hinweg.
Durch den Tannwald gelangen wir über Aclasura zum berühmten
Crap-Carschenna
(Felszeichnungen) und kommen anschliessend an der
Ruine Hohenrätien
vorbei.
Vor Thusis überqueren wir den Hinterrhein und erreichen bald darauf
den Bahnhof von Thusis."
-
Magische Schweiz", Wanderungen
zu Orten der Kraft - 24 ausgewählte Routen (Hohenrätien, Crap
Carschenna), bei-Amazon.de
Variante:
-
Postauto Obermutten - Mutten
- Thusis (Fahrplan);
Reservation 1 h vor Abfahrt obligatorisch: Tel. 081 651 11 85. In der Vor-
und Nachsaison kann man in einer guten Stunde auf der Naturstrasse von
Obermutten
nach
Mutten Post (1420 m) absteigen, von wo der Postautodienst ganzjährig
angeboten wird.
PS: Wer den Abstieg näher
beschreiben kann, ist dazu herzlich eingeladen. Folgende Aussagen sind
seit Juni 2005 dazu schon eingegangen - herzlichen Dank!
-
"Der Abstieg nach Sils/Thusis
via "Aclasura" ist wirklich sehr steil. Schwindelfreiheit ist aber nicht
unbedingt nötig: http://www.mapplus.ch
-
Variante: Abstieg nach Carschenna
via "Crocs": http://map.wanderland.ch,
digitales Wanderwegnetz der Schweiz, mit eingezeichneter Senda Segantini
Nr.25
-
"Der Weg ist gut begehbar; endlose
Kurven".
-
"Ein Stück Weg ist abgebrochen
- dort muss man vorsichtig gehen" Sep.2008.
-
"Die letzte Etappe Obermutten
- Thusis ist tatsächlich sehr steil und bis Carschenna auch nichts
Interessantes. Eine schöne Variante ist, von
Obermutten über
die Maiensässsiedlung Samest nach
Zillis abzusteigen,
dort die Kirche St.Martin mit der bekannten Holzdecke und das Museum anzuschauen
oder ab Reischen direkt in die Viamala zu wandern.
-
Obermutten - Zillis ca. 3 h;
-
Obermutten Viamala Kiosk (Postautohaltestelle)
ca. 4.5 h" Joachim Wasescha, Aug.2009
5-tägige
Variante mit Zusatztagen:
Anreise:
Bahn nach St.Moritz, Bus St.Moritz - Sils Baselgia posta (Fahrplan)
1. Tag, 4 h
Sils
Baselgia im Engadin 1800m - Engadiner Höhenweg - Grevasalvas 1941
m (1.45 h) - Blaunca - Pila - Maloja 1803m (1 h) - Casaccia 1458m (1.15
h)
2. Tag, 5.30 h
Casaccia 1458m - Septimerpass 2310
m - Bivio 1769 m
-
Casaccia: Hotel
Stampa, Tel. 081 824 31 62, Betten und Touristenlager
-
Die heldenhafte Alpenüberquerung
im Jahr 612: Bivio - Septimerpass - Casaccia: http://www.savognin.ch/files/?id=11445
-
Juf - Forcellinapass - Septimerpass
- Pass Lunghin - Maloja, 7 h, http://www.wanderrouten.ch/pass%20lunghin.htm
-
Von
Bivio ins Oberengadin, 6 Tage
-
"Die schönsten Rundwanderungen
der Schweizer Alpen", mit Lunghin-Septimer-Rundwanderung, AT-Verlag, bei
Amazon.de
-
Via Sett - Septimerweg: Weitwanderweg
(5 Tage): Thusis - Alter Schin - Tiefencastel - Savognin - Alp Flix - Bivio
- Septimerpass - Vicosoprano - Soglio - Chiavenna; http://www.savognin.ch/files/?id=11198
-
Variante: ab Maloja über
den Lunghinpass und den Septimerpass nach Bivio, 5 h; http://map.wanderland.ch,
mit eingezeichneter Senda Segantini Nr.25
3. - 5. Tag:
Unterkunftsliste
Veia Surmirana
-
Julier Hospiz: Hotel-Restaurant
La Veduta, Tel. 081 684 18 38, Zimmer und Lager
-
Bivio: Hotel
Post, Tel. 081 659 10 00
-
Bivio: Hotel
Solaria, Tel. 081 684 51 07
-
Bivio: Hotel
Grischuna, Tel. 081 659 12 12
-
Bivio Tourismus: Unterkunftsliste
-
Alp Flix: Berghaus
Piz Platta, Tel. 081 659 19 29
-
Alp Flix/Cuorts: Agroturismo,
Tel. 081 684 53 04 oder 079 337 06 61 (Übernachtung und Verpflegung)
-
Tinizong: Hotel
Piz d'Err, Tel. 081 684 11 8
-
Savognin: Hotel
Piz Mitgel, Tel. 081 684 11 61 (an der Hauptstrasse links von der Kirche)
-
Savognin: Restaurant Val Verda/Danilo,
Tel. 081 684 14 14 (an der Hauptstrasse rechts von der Kirche)
-
Savognin: Hotel
Romana***, Tel. 081 684 15 44
-
Savognin: Hotels Danilo und
Pianta***, Tel. 081 659 11 59
-
Savognin Tourismus: Gastroliste
-
Salouf: Hotel
da Sport, Tel.081 669 11 11
-
Salouf: Gasthaus
Alpina, Tel.081 684 26 04
-
Mon: „Molas sot“ Schlafen
im Maiensäss, zwischen Salouf und Stierva
-
Mon: Bio-Restaurant
Avant Porta, Tel. 081 637 04 56, Mo/Di geschl., 3 Zimmer
-
Obermutten: Berggasthaus
Alpenblick, Tel.081 681 12 84 oder 081 681 10 47, Zimmer und Lager
-
Obermutten: Berggasthaus
Post, Tel.081 659 02 02
-
Unterkunftsliste Thusis und
Umgebung: http://www.thusis-viamala.ch
Infos
Karten,
Literaturhinweise
-
Wanderkarte 1:50'000, Naturpark
Parc Ela, Region Albula-Bergün, Savognin-Bivio, bei http://www.parc-ela.ch
-
Wanderkarte Blatt 268T, 257T
und 258T, bei http://www.wandern.choder
http://www.swisstopo.admin.ch
-
Online-Übersichtskarte
Bivio
-
Graubünden:
Weitwandern, Routenübersicht (unter "Broschüren")
-
Schweizer Online-Karte mit Haltestellen
und Unterkunftsadressen:
http://www.mapplus.ch
-
http://map.wanderland.ch,
digitales Wanderwegnetz der Schweiz, mit eingezeichneter Via Segantini
Pontresina - Thusis (ab Bivio mit Via Surmirana identisch)
-
"Parc Ela", Wege zur Schweiz:
Albulatal - Surses, P.Donatsch, bei Amazon.de
-
"Das Grosse Wanderbuch Graubünden",
David Coulin, AT-Verlag, bei Amazon.de
-
"Die schönsten Naturparadiese
der Schweiz", das grosse Wander- und Erlebnisbuch, bei Amazon.de
-
"Auf Pilgerspuren unterwegs",
20 Wanderungen zu Wallfahrtsorten in der Schweiz (Savognin Somtgant - Ziteil
- Salouf, 5.30 h), Werd-Verlag
-
"Walserweg Graubünden",
in 19 Etappen vom Hinterrhein ins Rätikon, Rotpunkt, bei Amazon.de
Weitere Trekkingtouren
in der Graubünden
-
Via
Engiadina - Engadiner Höhenweg, 10 Tage
-
Oberengadin
- Bergell: Poschiavo - Berninapass - Maloja - Soglio, 7 Tage
-
Von
Bivio ins Oberengadin, 6 Tage
-
Bernina-Trek,
eine Hüttentour im Oberengadin, 7 Tage
-
Engadin
und Südbünden, 15 Tage
-
Tschiertschen
- Engadin - Tirano, 10 Tage
-
Rund
um die Bernina, 8 Tage
-
Trekking
Nationalpark, 3 Tage
-
Bündnerland:
von Klosters zum Ofenpass, 7 Tage
-
In
2 Wochen von Müstair nach Vals, 11 Tage
-
Kesch-Trek,
eine 4-tägigeHüttenwanderung zwischen Flüela und Albula
-
Zu Fuss
von Chur ins Puschlav, 7 Tage
-
Via
Valtellina: Schruns (A) - Klosters - Davos - Engadin - Veltlin (I),
8 Tage
-
Quer
durch Graubünden, 7-tägige Hüttenwanderung
-
Bündnerland-Tour,
7-tägiges Trekking
-
Via
Sursilvana: Oberalppass - Disentis - Chur, 7 Tage
-
Via
Spluga: Thusis - Chiavenna, 4 Tage
-
Schanfigger
Höhenweg: Chur - Tschiertschen - Arosa - Strassberg - Chur, 6
Tage
-
Wildromantisches
Unterengadin: Samnaun - Nationalpark - Ofenpass, 7 Tage
-
"Weitwandern in Graubünden",
Übersichtskarte gratis bei http://www.graubuenden.ch
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Alpenpässe-Weg
Chur - St-Gingolph: eine neue Wanderroute quer
durch Graubünden, Tessin, Wallis, 34 Tage
-
Via Sett - Septimerweg: Weitwanderweg
(5 Tage): Thusis - Alter Schin - Tiefencastel - Savognin - Alp Flix - Bivio
- Septimerpass - Vicosoprano - Soglio - Chiavenna; http://www.savognin.ch/files/?id=11198
Sind sie diese Trekkingroute
gewandert? Dann freuen wir uns über Ihre Rückmeldung und allfällige
Korrekturen: info@wandersite.ch