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Gemütlich
von Bad zu Bad im Appenzellerland:
Gewandert:
Sep.2009
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a) Barfussweg Jakobsbad - Gontenbad
1.30 h, aufwärts
60 m, abwärts 50 m
Jakobsbad 869m - Camping
- Gonten 902m (0.45 h) - Büel 912m - Torfmuseum (0.25 h) - Moos -
Gontenbad 883m (0.20 h)
Der Barfussweg ist durchgehend mit hellgrünen Wegweisern und gelben Füssen am Boden markiert. In Jakobsbad beginnt der Pfad links vom Seilbahngebäude und folgt zunächst dem Bahngeleise und dreht nach einer komfortablen Feuerstelle dem Wissbach entlang zum Campingareal. Unterwegs gibt es Gelegenheit, im Bach ein Kneipp-Fussbad zu nehmen.
Wir machen einen Schwenker zum Bauernhaus mit der mächtigen Linde, wo die Kühe mit der speziellen Kratzeinrichtung ebenfalls Wellness betreiben. Ein weicher Wiesenpfad führt über die Ebene, im Blick die Hundwiler Höhi und Gonten, unser nächstes Ziel. Stündlich fährt ein roter Zug vorbei. Vor der Kirche Gonten streifen wir das Dorf - eine Einkehr in einem der blumengeschmückten Restaurants lohnt sich.
Zurück beim Dorfeingang, folgen wir dem Wiesenpfad über die Ebene zum Büelhügel. Auf der andern Seite des Hügels führt der Weg neben einem Kiesträsschen führt unsere Route zum schönsten Abschnitt des Barfusswegs, dem Moorgebiet. Wo früher Torf abgebaut wurde, wird das Moor heute geschützt und gepflegt. In einer der Torfhütten ist ein frei zugängliches Museum untergebracht; daneben kann ein Arm-Kneippbad genommen und die Füsse im Sumpfweg gesuhlt werden. Weiter führt der schöne Weg zwischen Golfplatz und Moos; entfernt sehen wir den Säntis.
Zwischen Kuhweiden wandern
wir nach Gontenbad, wo neben dem Gebäude des Natur-Moorbads
eine Wascheinrichtung zum Reinigen der Füsse bereitsteht. Wer ein
Moorbad geniessen möchte, kann sich in einer (kostenpflichtigen) Badewanne
relaxen. Einkehrmöglichkeit nebenan im Kurhaus Bad Gonten;
Bahnverbindung (Halt auf Verlangen).
Bobbahn und Kronbergbahn |
Barfussweg Nähe Gonten |
Hotel Bären, Gonten |
Sumpfweg beim Torfmuseum |
Moorgebiet, Blick auf Säntis |
Bei der Strassenkreuzung
haben wir das Glück, einen Alpabzug vorbeiziehen zu sehen - trotz
harter Arbeit summen die Sennen zufrieden ein Jodellied. Wir folgen dem
separaten geschützten Gehweg bis zur Appenzeller Käserei.
Nach diesem Gebäude führt unser Weg über Quartierstrassen
(Sandgrube, Hauptgasse) direkt ins Dorfzentrum von Appenzell, dem Landsgemeindeplatz.
Hier lohnt sich eine Besichtigung der Fussgängerzone mit den vielen
hübschen Läden und Restaurants, der Kirche und dem Museum. Zum
Bahnhof
Appenzell geht es halbrechts, den schwarzen Infotafeln entlang.
Weg nach Appenzell |
Alpabzug |
Landsgemeindeplatz |
Appenzell |
Vom Bahnhof Appenzell gehen wir ins Dorfzentrum und rechts durch die Hauptgasse, an der Kirche vorbei zum Adlerplatz. Dort überqueren wir die Sitter und wandern ihr entlang bachaufwärts. Nach Unterquerung der Bahnbrücke zweigt rechts ein Fussweg ab, der im Halbkreis (Bleichi-Wiese) dem Lauf der Sitter folgt. Auf der andern Seite der Sitter befindet sich das Schwimmbad von Appenzell. Wir bleiben noch ein Stück auf unserer Seite, bis wir auf die Weissbadstrasse einmünden, wo wir Geleise und Strasse in einem kurzen Schwenker nach rechts queren. Im Wäldchen gehts nun der andern Seite der Sitter entlang bachaufwärts. Grosser Picknickplatz mit Feuerstelle.
Die nächste Sehenswürdigkeit ist eine schöne gedeckte Brücke. Im Uferwald, mehrheitlich dem Vita-Parcours entlang, wandern wir bei Blumenau (Steinegg) an einem neu erstellten Spielplatz (mit Kletterwand) vorbei. Bei Ibach queren wir die Sitter und folgen dem Weg zum Hof Ober-Au; schöner Blick auf Kamor und Hohen Kasten. Beim nächsten Haus lädt eine Schaukel zum Innehalten ein. Unser Weg mündet kurz vor Weissbad in das Teersträsschen ein, das ebenfalls von Appenzell (via "Unterrain") nach Weissbad führt - es ist zwar auch als Wanderweg markiert, ist aber durchgehend geteert.
Wieder überqueren wir die Sitter, wandern am gediegenen Kurhaus Weissbad vorbei und gelangen auf die Weissbadstrasse, der wir für 150 m bis zum Rest.Loosmühlefolgen. Zwei Varianten führen nach "Wasserauen" - wir nehmen die rechte Spur bergauf. Der Kiesweg mündet in ein Fahrsträsschen, zweigt aber nach 200 m wieder links ab. Durch die Weide, dann hinunter zur Sitter und dem Ufer entlang, wandern wir weiter talaufwärts. Links sehen wir die Bahnstation Schwende; wir bleiben auf unserer Seite. Auf schönen Wiesenpfaden gehts dem Hang entlang, dann über die landwirtschaftliche Ebene Richtung "Wasserauen". Eine winzige Kapelle, kleine Bachläufe und der Blick in die Berge sind weitere Höhepunkte dieses Abschnitts.
In der Nähe des Forschersteins
dreht der Weg zur Fahrstrasse. Die Bahnstation Wasserauen erreichen
wir in 5 Minuten der Strasse entlang, an der Talstation des Ebenalp-Lifts
vorbei.
Sitterbrücke Steinegg |
schattige Uferwege |
Ober-Au |
Kapelle Wasserauen |
Rest.Alpenrose Wasserauen |
| Gasthäuser |
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| Links |
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| Karten und Bücher |
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| Wanderungen in der Gegend |
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