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3.20
h, aufwärts 300 m, abwärts 810 m
Route:
Weisstannen Unterdorf 1004m - Windegg 1041m
- Müli Schwendi 906m (0.50 h) - unterhalb Vermol 1014m (1.25
h) - Güetli 914m (0.20 h) - St.Martin (0.40 h) - Mels 491m (0.10 h)
Von Weisstannen bis Schwendi
gibt es zwei Wege - den 2 km langen schattigen Uferweg oder den sonnigen
Höhenweg (60 Höhenmeter Aufstieg), den wir wählen.
Nach einem Startkaffee im
Gasthaus Gemse in Weisstannen Unterdorf gehen wir beim Brücklein
links hangaufwärts Richtung "Schwendi/Vermol". Während das Tal
am frühen Morgen noch im Schatten liegt, kommen wir am Südhang
bald in den Genuss der Sonne. Gegenüber ragt der Westhang des Pizols
in die Höhe, Richtung Weisstannen erblicken wir den Laritschchopf
und Marchstein, über uns türmen sich die Felsen des Ringgabergs
in die Höhe. Beim Hof Windegg haben wir die Höhe erreicht.
Wo der grasige Feldweg an den Waldrand führt, kurvt ein schmaler Pfad zum Holzschopf hinunter und dreht nach links in den Wald. Zum Glück haben nette Bewohner unsere Route mit privaten Pfeilen versehen, wo die gelben Wegweiser fehlen. So werden wir problemlos durch den Wald gelotst und geniessen - wieder auf offenem Gebiet - auf aussichtsreichen Wiesenwegen den Blick ins Weisstannental. Der Wiesenweg wird schmaler und führt wieder durch ein Waldstück; unter moosigen Wasserfällen werden zwei Bächlein durchquert. Beim Steinhof kurvt ein schöner Wiesenweg bergab zur Müli in Schwendi.; hier treffen wir uns mit dem Uferweg, der von Weisstannen her kommt; hier kann man einkehren und es gibt einen Dorfladen und das Bachhüsli, welches einheimische Backwaren und Spezialitäteten anbietet.
Nach dem Gasthof Mühle beginnt unsere Route Richtung "Sargans" wieder anzusteigen. Zwei Minuten später teilen sich die Wege und zwei Varianten nach "Vermol" sind angegeben; wir bleiben noch eine Viertelstunde auf dem Teersträsschen, Richtung "Vermol/Sargans". Nach dem Hof Egg beginnt wieder ein schöner Feldweg; nach der Brücke über die Eselruns auf die Bodenmarkierung achten!
Schmale Wiesen- und Waldwege führen fast ebenaus dem Hang entlang; im Wald gibt es ein paar hohe Tritte, viele Wurzeln, Bachübergänge mit kleinen Wasserfälles und eine Holztreppe ohne Geländer - für Trittfeste ein wunderschöner Abschnitt. Beim Hof Schigg trifft man auf einen breiteren Weg, dem wir aus dem Wald hinaus folgen (Abzweigung nicht beachten).
Vor uns liegt der Weiler mit der Kapelle von Vermol, vom Aussichtbänklein geniessen wir einen tollen Blick ins Rheintal und zurück ins Weisstannental. Wieder im Wald, brauchen wir kurz die Karte: Dn Pfeil "Mels" ignorieren (er führt steil ins Tobel hinunter); ebenaus zu einer Wegverzweigung, wo unser Strässchen in Hartbelag übergeht und Pfeile fehlen:
Halbrechts,
parallel zum Strässchen, führt die markierte Route sanft abwärts
durch den Wald, der wir folgen. Beim Wegweiser Güetli streifen wir
das Teersträsschen, biegen aber nach 40 m wieder rechts ab. Neben
dem grasigen, teils platten- und steinbelegten alte Saumweg erfreuen Blumen
und Blütensträucher das Auge. Am Gegenhang rauscht ein grosser
Wasserfall, und wir stellen uns vor, wie früher die Saumpferde hier
durchgingen. Beim Kreuz am Waldrand lässt sich auf dem Ruhebänklein
die tolle Aussicht auf den Gonzen geniessen.
Der
Abstieg nach Mels verläuft teils auf dem Strässchen; nach 200
m, beim Weiler Rüti, wählen wir mit Vorteil das schöne,
unmarkierte Weglein dem Rebberg entlang, das beim der Kapelle St.Martin
wieder in das Strässchen mündet. Wiederum nach 200 m dreht unsere
Route nach rechts und führt durch das Wäldchen des Schlosses
Nidberg nach Mels hinunter. Dem Wanderpfeil "Sargans" folgend, kommen
wir an der Bushaltestelle Mels Post vorbei und werden durch das
Dörfchen gelotst. Wer nicht gerne auf Harbelag marschiert, nimmt hier
mit Vorteil den Bus nach Sargans.
Weisstannen am frühen Morgen |
Windegg |
Mühle, Schwendi |
Vermol, Blick ins Rheintal |
Mels mit Weisstannental |
Gasthäuser
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