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Traumhafte Wiesenpfade, Panoramawege mit Sicht in die Berge und schöne Plätzchen zum Ausruhen prägen diese Route - wohl eine der schönsten Etappen des Jakobswegs in der Schweiz. Er folgt den Kammlagen vom Toggenburg nach Herisau. Da wir umgekehrt wandern, kreuzen wir immer wieder Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela.4 h, aufwärts 400 m, abwärts 490 m
Der Aufstieg zum Höhenweg ist nicht ganz einfach zu finden, oben ist alles perfekt markiert.
Wenig Hartbelag. Unterwegs zweigen zwar viele Wege nach "Herisau" ab, doch folgen wir mit Vorteil dem aussichtsreichen und fussschonenden "Jakobsweg".
Gewandert: Mai 2007
Ab Post Schönengrund marschieren wir rund 200 m auf dem Trottoir Richtung "St.Peterzell". Bei Restaurant und Bäckerei Krone zweigt der Wanderweg rechts ab. Nach 20 m beim "Stop, Campingplatz", machen wir einen Schwenker nach links über den Bach und hinauf zum Wegweiser am oberen Dorfrand. Dort zeigt der Pfeil nach rechts, schräg durch die Wiese - als wir zögern, weil im hohen Gras keine Spuren zu sehen sind, ruft ein Einheimischer: "Schon richtig!". Wir stapfen also zum Gebüsch hin, finden dort den Weg und wandern dem Bachufer entlang aufwärts. Wo der Wald beginnt, heisst es aufpassen und das Bächlein nicht überqueren! Der markierte Weg folgt dem Waldrand, schräg links bergauf. Weiter oben durchkreuzt er einen Waldzipfel und führt durch die Wiese zum Grat hinauf (Punkt 1016 m).
Wir sind nun auf dem Jakobsweg und können die Route nicht mehr verfehlen (nach links ginge es - mehrheitlich geteert - nach St.Peterszell, 1.05 h). Auf dem Wiesengrat wandern wir nach rechts zu den Bauernhäusern von Arnig. Nach dem Drehkreuz betret weicher Wiesenpfad zur Höchi - es lohnt sich, ab und zu stillzustehen und das Panorama zu geniessen. Kurz abwärts zum Berggasthaus Landscheidi, wo der Wanderweg am Gegenhang zum "Sitz" aufsteigt (die Abzweigung "Ghöregg/Herisau" nicht beachten). Die traumhafte Lage des Gasthauses auf dem Sitz lädt zu einer Pause ein.
Über Wiesenwege gehts bergab zum Altersheim Risi (Cafeteria). Für 5 Minuten folgen wir dem Strässchen zur Busstation Risi mit dem ehemaligen Rest.Hirschen. Auf der andern Seite der Strasse folgt unsere Route dem Wiesenhang in den Risiwald hinein. Für die nächste Stunde sämtliche Abzweigungen ignorieren. Wieder auf offenem Gebiet, sehen wir linker Hand Schwellbrunn, rechts den Kronberg und dahinter den Säntis. Mit dem Satz aus der Website von Schwellbrunn sind wir einig: "Die Sicht vorwärts auf den Alpstein und zurück auf die einmalige Silhouette des Dorfes Schwellbrunn, die sanfte Appenzeller-Landschaft mit den grünen Wiesen und Wäldern, dazwischen die lieblichen Bauernhöfe, all das zieht Sie in Bann und lässt Sie den Alltag vergessen."
Beim Säntisblick locken Bänke, Tische und eine Feuerstelle mit Holz zu einer Rast. Wir queren ein Passsträsschen und folgen weiter dem Gratweg. 20 Minuten nach dem "Säntisblick" treffen wir am Waldrand einen zweiten komfortablen Picknickplatz - dieser sogar mit WC-Häuschen und Wetterschutz über den Tischen! Sicht auf Waldstatt und den Alpstein.
Nach kurzem Abstieg erreichen wir den Weiler Vollhofstatt ("Herisau"-Abzweigung ignorieren). Wir folgen dem Teersträsschen zu den "übrigen Wegweisern", von wo es links (Jakobsweg) oder rechts (Rest.Geisshalden) um den Waldhügel herum zum "Nieschberg" geht. Der Jakobsweg steigt links zum Hörnlipass hinauf (total 15 Min. Hartbelag), wo er wieder in Naturbelag übergeht und bald mit der andern Route zusammentrifft.
Im Weiler Nieschberg gehts rechts zum schönen Aussichtspunkt (P.926) und weiter auf Gratwegen zum Waldeingang Kofholz (Picknickplatz links). Die Wege Richtung "Herisau" teilen sich - der Jakobsweg folgt der oberen Route. Wir durchqueren den Wald, immer die Richtung haltend. Wo wir aus dem Wald treten, liegt vor uns Herisau. Der Abstieg erfolgt wiederum auf schönen Wiesenpfaden. Beim Bauernhaus Böhl folgen wir 150 m einem Strässchen, verlassen es bei einem unscheinbaren Drehkreuz nach rechts.
Durch die Wiese und ein Waldstück gehts bergab zum Mühlehof und über das Brücklein zur Müli an der Glatt. Dort etwas unklar nach rechts, wieder über die Glatt zum Strassenkreisel (Busstation "Herisau Müli") und über die Strassenbrücke. Unten an der Treppe "alte Steig" teilen sich die Wege.
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