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Hinweise:
Gewandert Juli 2008. |
Von der Seilbahn-Bergstation gehts am Berggausthaus Alpenblick vorbei zum idyllischen Arnisee (WC-Anlage mit Rollstuhl-WC). Der Wegweiser zeigt nach rechts dem Ufer entlang zum Materialseilbähnchen, wo der direkte Aufstieg durch den schattigen Grüenwald beginnt. Auf angenehmen Bergpfaden gehts kurvenreich und recht steil bergauf. Seit den letzten heftigen Gewittern sind die Wege teils ausgewaschen und (vor allem beim Abstieg) mühsam zu gehen; Wurzeln liegen frei, auch sind die Markierungen ziemlich ausgebleicht. Ab und zu erhaschen wir einen Tiefblick auf den idyllischen Arnisee und ins Fellital.
Über der Baumgrenze auf dem Riedboden wird der Weg bequemer, wir betreten ein ausgedehntes Hochmoor mit Heidelbeerstauden, Legföhren, Riedgras und schöner Flora. Die Aussicht wird immer schöner; vor uns türmen sich die Krönten auf, über dem Reusstal thront die Pyramide des Bristen, links davon das Maderandertal und die Windgällen. Nach einer weiteren Geländestufe überraschen zwei herzige Tümpel; bereits ist die Sunniggrathütte zu sehen, die wir in einer Viertelstunde erreichen. Ein kleiner Bergsee unterhalb der Hütte lädt Mutige zum Bade.
Nach einer gemütlichen Rast lohnt sich der viertelstündige Umweg über den "Sunniggrat", auch wenn man links von der Hütte direkt zum Höhenweg aufsteigen könnte. Wir wandern also nach rechts auf den Sunniggrat und sehen auf der andern Seite direkt auf den Urnersee hinunter! Rechts ginge es zum nahen Aussichtspunkt, links beginnt der Höhenweg dem Grat entlang, der nach einer Viertelstunde auf den direkten Weg von der Hütte her trifft. Weiter dem Hang entlang, sanft ansteigend, führt der Pfad zum Langchälengrätli.
Luftig sieht er aus, der Weg ins Leutschachtal! Doch nach der ersten Kurve entpuppt er sich als gut unterhaltener, aussichtsreicher Hangweg. Bei der Querung der beiden Schotterfelder ist vorsichtiges Gehen angesagt (nicht Absturz-, aber Rutschgefahr). Beim Älpli trennen sich die Wege (zur "Leutschachhütte" ginge es weiter auf dem Höhenweg, Schwierigkeit T3, gefährlich bei Schneeresten).
Unsere Route senkt sich ins Leutschachtal hinunter. Ziemlich steil und bei Nässe rutschig führt der Pfad im Zickzack durch Erlen- und Blumenwiesen zur Alpweide Furt hinunter. Nach rechts ginge es zu den Alpgebäuden und auf dem Normalweg zur Leutschachhütte - wir aber drehen nach links Richtung "Arni". Auf breitem Wanderweg kurven wir zum Leitschachbach hinunter, der tosend über die Felsen herunterschiesst. Alpenrosen, Wollgras und Orchideen ergeben ein perfektes Bild. Bei Bidemli queren wir den Bach und folgen ihm talabwärts von Alp zu Alp. Bequeme Naturwege durch wunderschöne Landschaft.
Bei der Alp Chäserli
liegen riesige Felsbrocken am Weg - der grösste davon trägt die
Tafel: "Geometrischer Mittelpunkt des Kantons Uri" (von unten sichtbar).
Beim nächsten Wegweiser fehlt der Pfeil zum "Arnisee" - hier die Richtung
halten und den Markierungen folgen, die links über die Wiese zum kleinen
KraftwerkTorli
führen, wo der Bach überquert wird. Abwärts nach Hinter
Arni, von wo ein Natursträsschen zum
Arnisee führt.
Blick von der Sunniggrätli-Hütte |
Sunniggrat mit Hütte |
Langchälengrätli |
Leutschachhütte Mitte Bild |
Mittelpunkt Kanton Uri |
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