|
|
|
3.20 h, aufwärts
180 m, abwärts 640 m (plus Zeit für die Infotafeln)
Route: Eggberge 1452m
- Chaltebrunne 1441m (0.30 h) - Unter Hüttenboden 1505m (0.20 h) -
Wildheuer-Unterstand 1530m (0.40 h) - Franzen-Alp 1454m (0.40 h) - Ober
Axen 1008m (1 h) - Seilbahn Oberaxen 995m (0.10 h)
Neben der Bergstation Eggberge lock aussichtsreiche Bergrestaurants zur Einkehr. Beim Hauptwegweiser unterhalb der Kapelle folgen wir dem Pfeil "Ober Axen 3 h". Dem Hang entlang führt ein bequemes Kiessträsschen an Chalets und Alphütten vorbei, mit tollem Blick auf den Urnersee und den gegenüberliegenden Rophaien, deren Flanke wir queren werden. Zuerst geht es in das Gruontal hinein. Nach dem Feldstecher- und Riechposten führt ein schmaler Pfad in den Gruonwald hinein, überquert den Gruonbach und trifft beim Wegweiser Chaltebrunne auf eine breite Naturwaldstrasse (auf der man nach Flüelen hinunter wandern könnte).
Richtung "Ober Axen" beginnt nach dem Parkplatz ein romantischer Pfad; er schlängelt sich im Auf und Ab durch altes Bergsturzgebiet; moosige Steine und ein 150 Millionen Jahre alten Felsbrocken prägen die Landschaft.
Unvermittelt treten wir in den sonnigen Unter Hüttenboden. Wir queren die Weiden, kommen an ein paar Alphütten und Brunnen vorbei
Wir
halten die Richtung, queren die Weiden und ein Waldstück, dort ein
paar Höhenmeter verlierend, und gelangen an die steile Flanke des
Rophaien. Vielfältiges Gebüsch und Flora erfreuen Auge und Nase;
trockene Wildbäche werden gekreuzt, ab und zu erspähen wir einen
Blick auf den blauen Urnersee direkt unter uns. An besonders steilen Stellen
ist der Pfad gesichert, doch ist Konzentration gefordert, könnte ein
Stolpern doch böse enden.
Stetig ansteigend, erreichen wir die Wiesenhänge, die dem Wildheupfad den Namen gegeben haben. In diesen steilen "Planggen", wie sie genannt werden, wird zweimal im Jahr das Gras von Hand mit der Sense gemäht. Ein überaus nützliches, aber mühsames Unterfangen! Alles Wissenswerte darüber lernen wir aus den Schautafeln und im Internet (siehe Links). Seile sind kreuz und quer gespannt, mit ihnen werden die Heuballen zu Tale befördert. An einem Aussichtspunkt mit Blick über See und Berge, direkt gegenüber den Eggbergen, haben die Älpler einen gemütlichen Unterstand gebaut.
Weiter gehts den steilen Hängen entlang, ein Wildbachübergang ist mit Seilen gesichert. Wo die Südflanke endet, gehts im Zickzack zur Franzen-Alp hinunter. Der dort wohnende Älpler freut sich über einen Schwatz mit den Wanderern. Auf der Geländeterrasse weit unten sieht man den Weiler Oberaxen.
Wir queren nun die etwas
weniger steile westliche Flanke des Rophaien, auch hier gibt es ausgedehnte
Wildheuwiesen. Der Schlussabstieg kurvt auf gut angelegten, weichen Wegen
voller Föhrennadeln durch das geschützte Waldreservat
nach Oberaxen hinunter. Wo wir aus dem Wald treten, teilen sich die Wege
(Abstiegsmöglichkeiten nach Flüelen); wir folgen dem Weg durch
landwirtschaftliches Gebiet zum Gasthaus und zur Bergstation Ober Axen.
Bergsturzgebiet Gruonwald |
Hüttenboden, Rophaien |
Wildheuplanggen |
Franzen-Alp |
Blick auf Oberaxen |
Abstiegsmöglichkeiten ab Ober Axen:
Gasthäuser
![]() |
|
| Links |
|
| Karten und Bücher |
|
| Wanderungen in der Gegend |
|