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Rophaien - ein Wanderberg hoch über Flüelen
5 h, auf- und abwärts je 1070 m
Der nette Postautochauffeur
brachte uns direkt an den Ausgangspunkt unserer Wanderung einiges ausserhalb
des Dorfes
Riemenstalden. Er erklärte uns dann auch noch den
Hin- und Rückweg und versprach, er werde uns pünktlich 16.45
Uhr in Riemenstalden zur Rückfahrt erwarten.
Nach kurzer Trinkpause nahmen wir den nächsten Anstieg in Angriff und erreichten die Stockalp - wo uns einige Tische zum Verschnaufen und einer Trinkpause einluden. Gerne liessen wir uns von der netten Bedienung die wirklich preisgünstigen Getränke servieren! Nach dem Trinken muss man ja oft die Toilette aufsuchen - dies sei hier speziell erwähnt - dieses Häuschen im Kuhstall muss man einfach gesehen haben! |
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Für die letzten 370 m stieg der Weg abermals steil bergan und führte uns durch wunderbare Alpenflora - wir mussten doch einige Male stehenbleiben um uns an diesen Blumen sattzusehen!
Langsam fragten wir uns, wo ist denn dieser Rophaien überhaupt - ein 10 m hohes Gipfelkreuz, welches selbst in Flüelen noch gross erscheint, kann man doch nicht übersehen. Wie auch immer, die Wegweiser zeigten bergauf und wirklich, nach ca 40 Minuten erblickten wir ganz plötzlich den Gipfel über uns! Dies gab uns noch den notwendigen Motivationsschub, um unser Ziel doch noch zu erreichen! Und es lohnt sich: eine gewaltige Rundumsicht entschädigte für die erlittenen Strapazen. Einzig die nicht ganz klare Sicht trübte die Freude ein ganz klein wenig.
Nach ausgiebigem Gipfel-, Gletscher-, Ortschaften- und Kartenstudium und kurzem Lunch, nahmen wir den Abstieg wieder in Angriff. Dieser führte uns wieder über Stockalp, Alplersee nach Alplen. Hier nahmen wir nun den von unserem Postautochauffeur vorgeschlagenen Waldweg direkt nach Riemenstalden.
Eine halbe Stunde blieb uns noch, uns im hübschen und gemütlichen Restaurant Kaiserstock zu erholen. Dass man auch einem Gault Millau Restaurant mit 14 Punkten in Wanderkleidung nett und zuvorkommend bedient wird, haben auch wir genossen.
Pünktlich um 16.45 Uhr holte uns dann unser Urner Chauffeur wieder ab und brachte uns an den Bahnhof Sisikon.
Diese sehr empfehlenswerte
Wanderung hat uns wirklich sehr beeindruckt - nicht nur wegen der geleisteten
Höhenmeter, sondern auch wegen der imposanten Kulisse.
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