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Nr. 592
Tageswanderung 
Region Schwyz 
Karte mit eingezeichneter Wanderroute -      - Webcam IbergereggMythen
Schwierigkeit: sportlich
Einkehrmöglichkeit: Laucheren, Ibergeregg, Zwäcken, Rotenfluh, Holzegg
Anreise: Bahn nach Einsiedeln
Postauto via Oberiberg nach "Hoch-Ybrig, Talstation Laucheren"
Sesselbahn Steinboden - Laucheren
Wanderbillett erhältlich.
Rückreise: Seilbahn Haggenegg - Brunni,
Postauto Brunni SZ - Einsiedeln  -Fahrplan

 
 
 

 

Schwyzer Panoramaweg:

Laucheren - Sternenegg - Ibergeregg - Holzegg


Panoramakarte der Schwyzer Wanderwege

Allgemeines


3 h, aufwärts 340 m, abwärts 420m - kein Hartbelag!
Route: Steinboden / Laucheren 1489m - Laucherenchappelen 1710m (0.50 h) - Sternenegg 1497m (0.30 h) - Ibergeregg 1406m (0.35 h) - Zwäcken 1470m (0.25 h) - Müsliegg 1427m (0.15 h) - Stäglerenegg 1463m (0.15 h) - Holzegg 1405m (0.10 h)

Nach der schönen Sessellift-Fahrt über Hochmoorwiesen zum Steinboden stärken wir uns im "Restaurant Laucheren" für den bevorstehenden Aufstieg.

Tipp: Wer den Aufstieg scheut, kann vom Steinboden in 25 Minuten fast ebenaus via Fuederegg zur Spirstock-Talstation wandern, mit dem Sessellift weiter hochfahren (Wanderbillett) und die Wanderung auf dem Spirstock beginnen (Spirstock - Laucherenchappelen 0.10 h).
Unser erstes Ziel ist die "Laucherenchappelen" - wohin es mehrere Wege gibt; wir wählen auf Anraten des Bahnangestellten den sonnigen direkten Aufstieg. Bereits nach einer Minute trennen sich die Wege (rechts um den Hang herum ginge es direkt nach "Sternenegg").

Wir aber halten die Richtung und steigen ziemlich steil durch die Weiden bergauf, den weiss/rot markierten Pfosten entlang. Nach einer halben Stunde haben wir unterhalb des Laucherenstöckli die Höhe erreicht. Dem Wiesenhang entlang geht es zu einer Wegkreuzung - hier ebenaus nach rechts (Pfeil fehlt). 5 Minuten später erreichen wir das Laucherenchappelen. Von der Kapelle geniesst man einen sensationellen Blick in die Innerschweizer Berge (zum "Spirstock" hinauf sind 10 Minuten angegeben - wer mit dem Sessellift dort hinauf gefahren ist, erreicht Laucherenchappelen nach kurzem Abstieg).

Nach rechts gehts nun, Richtung "Rotenfluh/Haggenegg". Nach einem aussichtsreichen ebenen Stück kurvt der breite, aber ziemlich holprige Weg bergab (Vorsicht bei Nässe, die Kalksteine werden gerne glitschig). Beim Wegweiser Sternenegg treffen viele Wege zusammen; so könnte man "Illgau" in 1.40 h und "Oberiberg" in 1.30 h erreichen. Wir aber bleiben auf dem Panoramaweg. In der nahen Schutzhütte könnte man bei Regen picknicken - die SAC-Hütte nebenan ist privat.

Ibergeregg, 2011Das Panorama ist überwältigend, bereits ist der Vierwaldstättersee zu erblicken, über dem Muotathal thront der Stoos mit dem Fronalpstock, auch Rigi und Pilatus sind zu erkennen. Nach einem kurzen Auf- und Abstieg trennen sich die Wege (der breitere Panoramaweg führt auf der Sonnenseite um den Hügel herum). Unsere Wahl fällt auf den schmalen Bergweg, der rund 50 Höhenmeter bergauf am sonnigen Picknickhang entlang zu einem Sattel führt. Etwas ruppig geht es durch einen Märchenwald zwischen grossen, moosigen Felsen bergab, direkt zum Passhotel Ibergeregg. Es liegt an einer Fahrstrasse; die grossen Sonnenterrassen sind nicht nur bei Wanderern begehrt.

Richtung "Holzegg" wandern wir hinter dem Gasthaus leicht bergauf und dann wieder bergab. Gewaltig taucht der Grosse Mythen vor uns auf. In der Alpwirtschaft Zwäcken kann man nochmals einkehren. Ab der Müsliegg könnte man durch Moorfelder und Wald nach "Brunni" absteigen (0.50 h). Unser Panoramaweg teilt sich fünf Minuten später - zwei Wege nach "Holzegg" sind angegeben - der direkte Weg ebenaus (0.25 h) oder der Panoramaweg über die 120 m höhere "Rotenflue" (0.55 h).

Wir haben das Panorama gesehen und steuern den direkten Weg an. In leichtem Auf und Ab gehts zum Wegweiser Stäglerenegg, wo die Wege wieder zusammentreffen. Nach einem letzten Abstieg im Banne des Grossen Mythen, am Skihaus Holzegg vorbei, erreichen wir die das Berggasthaus Holzegg, wo man auf der Terrasse den Mythen-Besteigern zuschauen kann.

Die Seilbahn trägt uns bequem ins Brunni hinunter - zu Fuss wären es zusätzliche 35 Minuten.

Zusatzvarianten:


Laucherenchappelen, Spirstock

Blick auf Vierwaldstättersee

Alpwirtschaft Zwäcken mit Mythen

Holzegg mit Mythen

Wegweiser Holzegg

7-Egg-Weg

7-Egg-Wanderbillett ab Einsiedeln inkl. Bergbahnen Brunni - Holzegg, Spirstock - Seeblisee und Seebli - Weglosen, inkl. oder exkl. Postauto (am Bahnhof Einsiedeln und an den Talstationen erhältlich)

Unterschiede 7-Egg-Weg / Panoramaweg:
Der Panoramaweg macht zwischen Stäglerenegg und Müsliegg den Schwenker über die Rotenfluh. Bei Laucherenchappelen teilen sich die beiden Wege erneut; der Panoramaweg führt über den Spirstock (Berggasthaus) und auf Gratwegen zum Kleinen Sternen (Berggasthaus). Vom Chli Sternen Abstieg oder Sesselbahn nach Seebli/Hoch Ybrig.


  • Tipp: Wer beim Umsteigen in Einsiedeln Zeit hat, kann um 16.30 Uhr in der Klosterkirche dem Salve Regina der Mönche zuhören oder auf dem Rückweg zum Bahnhof den Weg über das Diorama nehmen - dort ist "die grösste Krippe der Welt" zu bewundern.
Kloster Einsiedeln

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Links
Karten und Bücher
Wanderungen in der Gegend
Tipp für 2-Tageswanderung Tageswanderung Nr 556 und Tageswanderung Nr.592
    1. Tag: Sattel 790m - Mostelberg - Mostelegg - Haggenegg - Holzegg, 3.50 h
    2. Tag: Holzegg - Ibergeregg - Laucherenchappelen - Steinboden - Oberiberg 1080 m, 4.20 h
oder
    1. Tag: Oberiberg, Talstation Lauchern 1098m - Steinboden - Laucherenchappelen - Ibergeregg, 3.15 h
    2. Tag: Ibergeregg - Holzegg - Mostelberg, 3.30 h
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    1. Tag: Einsiedeln - Amselpitz - Furggelenstock - Holzegg, 5.30 h
    2. Tag: Holzegg - Grosser Mythen - Holzegg - Haggenegg - Mostelegg - Mostelberg, 4.45 h

Bei der Wandersite findet man nicht nur Wegbeschreibungen und Links dazu, sondern auch Adressen und Telefonnummern der Gasthäuser unterwegs. Es liegt in der Natur der Sache, dass solche Informationen veralten. Hier werden Besucher um Verständnis und aktive Mitarbeit gebeten - Nachwanderer werden es Ihnen danken. Aktualisierungen, Erfahrungen oder eigene Wandertipps nimmt gerne entgegen: info@wandersite.ch
 
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