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Historische Besonderheiten
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Total 5 h, 18 km
1.
Teil: Horgen - Sihlbrugg
2.15 h, aufwärts
330 m, abwärts 220 m
Horgen 408m - Ortsmuseum
- Ebnet - Aussichtspunkt 570m (0.45h) - Chlausplätzli 641m - Bergweier
645m (0.15h) - Grindel - Wydenbach 696m - Zum alten Hirschen (0.35h) -
Hirzel-Höhi 734m (0.05h) - Sihlbrugg Dorf 535m (0.35h)
In Horgen benützen wir die Unterführung zum Schiffsteg. Hier folgen wir nicht der "Via Gottardo" (mit dem gleichen Ziel), sondern wandern 5 Minuten dem Seeufer entlang zur Sust, wo die Güter früher von den Saumtieren abgeladen und auf die Schiffe nach Zürich verladen wurden (und umgekehrt). Heute dient die Sust als Ortsmuseum.
Der
Saumweg ist hier noch nicht markiert. Wir überqueren die Geleise und
schlendern auf den gepflästerten alten Gassen (Dorfgasse, Zugerstrasse)
durch den alten Ortskern, am Hotel Schwan und schönen Riegelhäusern
vorbei. Die alte Landstrasse queren wir auf dem linken Fussgängerstreifen
und steigen auf der Treppe (Mühleweg), am reformierten Kirchgemeindehaus
vorbei, zum Kelliweg hinauf. Dieser führt zunächst nach
links, dann steil aufwärts Richtung Horgenberg, die Püntstrasse
kreuzend. Auf dem Eggweg steigen wir weiter aufwärts; er unterquert
die Einsiedlerstrasse, wo wir den ersten braunen Saumweg-Pfeil sehen.
Weiter
auf dem Eggweg zur Bergstrasse hinauf, wo sich ein historisches
Gebäude befindet (Gehöft Rohr). Die Fortsetzung des Eggwegs
finden wir linker Hand; er führt zur Ebnetstrasse hinauf, wo
ein ausrangierter Schrank voller Bücher zur Selbstbedienung einlädt!
Den braunen Pfeilen folgend, wandern wir schräg aufwärts Richtung
Autobahn, an den Gebäuden der Firma Feller vorbei. Die Autobahn wird
unterquert, und über eine lange Treppe erreichen wir den Aussichtspunkt
am Waldeingang. Der Zürichsee mit seinen verbauten Uferregionen liegt
zu unsern Füssen, dahinter sind die Glarner Alpen zu sehen.
Nun folgt das einzige Wegstück mit Naturbelag (15 Min.); durch den Wald erreichen wir das Chlausplätzli am Rand des Horgenbergs. Bis zum Bergweier kann der Trampelpfad links vom Teersträsschen benützt werden. Wir queren das Strässchen und finden am sonnigen Waldrand, mit Blick auf den Weiher, einen grosszügigen Picknickplatz. Weitere Sitzbänke gibt es direkt am Ufer. An diesem idyllischen Ort lohnt sich eine Pause.

Das
nächste historische Gebäude, an dem wir vorbeikommen, ist der
Bauernhof Grindel. Auf der Simmismoosstrasse, vorbei am hübschen
Riegelhaus Simmismoos, streifen wir das Moorschutzgebiet am Fuss
des Hirzels. Es ist eine liebliche Landschaft mit Moränenhügeln,
die oft von einer Linde gekrönt sind. Nun aufwärts zum Weiler
Wydenbach
(Bushaltestelle), wo wir eine schöne Bergsicht geniessen. Im alten
Riegelhaus Wydenhüsli befand sich früher eine Schmitte,
und das Restaurant zum alten Hirschen war früher wie heute
ein gastlicher Ort zum Einkehren.
Ein letzter Aufstieg führt am stattlichen Riegelhaus Harrhalden vorbei. Oben auf der Hirzel Höhe befindet sich die Wirtschaft zur Höchi, einst wohl ein beliebtes Gasthaus; heute ist es renovationsbedüftig. Hier teilen sich die Wege - der Saumweg folgt nicht dem Wanderweg.
Zwischen Schule und Kindergarten finden wir die Fortsetzung unserer Route; der Saumweg führt durch landwirtschaftliches Gebiet abwärts, an den Gehöften an der Strass und Moosacher vorbei. Die Szenerie vom Rigi über den Pilatus bis zur Albiskette ist beeindruckend; dazwischen sind weite Teile des Mittellands zu sehen. Kurz vor dem Tobelmüli-Weier mündet der Wanderweg von der Hirzel Höhe in unser Strässchen. Die Tobelmühle dahinter scheint auch seit je dort zu stehen.
Steil
gehts abwärts ins Sihltal; darüber ragt der bewaldete Rücken
der Albiskette in die Höhe. Unten ist das verschandelte Sihlbrugg
Dorf zu sehen - eine Ansammlung von Industrie, Gewerbe und Strassen. Wir
wandern durch den Wald abwärts; im Talboden gehts rechts am Hotel
Krone vorbei zur Sihlbrücke. Neben der Busstation Sihlbrugg
Dorf finden wir den Hauptwegweiser.
Sust, Horgen |
Aussichtspunkt über Horgen |
Bergweiher Horgenberg |
Auf Harrhalden |
Rigi und Zentralalpen |
Der Saumweg folgt ab Sihlbrugg Dorf für 10 Minuten dem linken Trottoir der vielbefahrenen Sihlstrasse Richtung "Baar". Nach der Fussgängerüberführung, bei der Haltestelle "Baar Blegistrasse", gehts links weg von der Strasse zum Weiler Utigen hinauf. Ein ebener Naturweg führt paralell zum Tal nach Ruessen, wo sich die Wanderwege teilen. Unsere Route führt geradeaus weiter Richtung "Baar". Nach 5 Minuten auf dem schmalen Strässchen erreichen wir Walterswil, heute eine internationale Schule. Wir unterqueren die Schnellstrasse und drehen beim Wegweiser Unter Büessikon nach links. Bald führt der Wanderweg - hier Naturbelag - in den Wald. Leicht abwärts gehts im Wald unter der Autobahn hindurch; beim Waldausgang stehen Informationstafeln zum Saumweg.
Ab der Sägerei wandern wir auf einem Teersträsschen dem Bach entlang; mehrere Bauernhöfe unterwegs bieten hofeigene Produkte an. Beim Wegweiser Schlüsseli dreht der Saumweg als Naturweg nach links, der Lorze entlang, vorbei an einer gedeckten Brücke. Bald erreichen wir Baar, wo unser Weg rechts Richtung "Bahnhof" abzweigt. Spannende Schleichwege führen an der "ältesten Mühle im Kanton Zug" vorbei und lotsen uns zur Bahnhof Baar.
Weitere Wegbeschreibung folgt.
Sihlbrugg Dorf |
Utigen ob Sihlbrugg |
Schüsseli, Baar |
| Gasthäuser |
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| Links |
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| Karten und Bücher |
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| Wanderungen in der Gegend |
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