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Hinweise: Schöne, abwechslungsreiche Frühlingswanderung über die grüne Grenze. Pass oder ID nicht vergessen!
Dank der genialen Wanderkarte mit spezieller Markierung der Hartbelag-Strecken können verschiedenste Varianten geplant werden.
Gewandert: April 2004
- Variante Eglisau: Zwischen Rheinsfelden und Eglisau besteht im Sonntags eine Schiffverbindung; Fahrpläne siehe Links..
2.50 h, auf- und abwärts 160
m
Route: Eglisau 389m - Laubberg 487m
(0.45 h) - Paradiesgärtli 475m (0.15 h) - Rheinsfelden Staudamm 357m
(0.40 h) - Grüne Grenze 380m (0.45 h) - Hüntwangen 393m (0.25
h)
Am Bahnhof Eglisau folgen wir dem Wegweiser "Laubberg", den Schienen entlang. Nach 400 m, beim Lagerhaus der Mineralquelle Eglisau, unterqueren wir die Geleise und wandern nach links bis zum Waldeingang, wo der markierte Wanderweg eine scharfe Rechtskurve macht. Am Waldrand entlang gehts gemächlich bergauf, die erste Viertelstunde auf Kies/Hartbelag, ab Reservoir Dachsberg auf Naturstrasse. Durch dichten Wald gelangen wir zum Laubberg, wo unsere Route in den Gottfried Keller Dichterweg einmündet. Eine sonnige Hochebene mit Blick ins Glatttal überrascht uns hier oben.
Beim nächsten Wegweiser queren wir die Ebene halbrechts Richtung "Rheinsfelden". Ein schmaler Waldpfad führt uns zum Paradiesgärtli, ein schöner Aussichtspunkt mit Picknickbänken im Schatten; direkt unter uns fliesst der Rhein, gegenüber sehen wir die grossen Kiesabbaugebiete vom Rafzerfeld. Wer will, kann rechts die 46 Treppenstufen zu den Heidenhöhlen hinunter gehen - geheimnissvolle kleine Höhlen im Nagelfluhfelsen. Abwechselnd duch Wald und Waldlichtungen wandern wir anschliessend bergab nach Rheinsfelden. Kurz nach der Bahnüberquerung haben wir die Wahl, im nahen Landgasthof Fähre einzukehren (empfehlenswert!) oder nach links, parallel zur Strasse, Richtung "Zweideln" weiter zu wandern.
Fünf Minuten später stehen wir vor dem roten Backsteingebäude des Kraftwerks Eglisau, durch dessen Tor wir ans Deutsche Rheinufer gelangen.Variante Schiff: Wer die Wanderung an einem Sonntag zwischen Mitte April und Anfang Oktober unternimmt, kann die Rückfahrt nach Eglisau per Schiff zurücklegen: Züry-Rhy-Schifffahrt oder Privatschiff (Schleusenfahrt) mit Halt in Rheinsfelden (siehe Links).
Dem Wegweiser "grüne Grenze" folgend, wandern wir über den Staudamm, am Zollhäuschen vorbei; ab Flussmitte befinden wir uns in Deutschland. Am andern Ufer gehts auf der Strasse zur Uferböschung hinauf und dort nach rechts Richtung "Eglisau". Ein schöner Pfad, mit Wurzeln durchsetzt, windet sich durch den Uferwald - einmal hoch über dem Rhein - dann wieder ganz nah am Wasser, mit kleinen Picknick- und Badeplätzchen.
Die Landesgrenze verläuft in der Mitte des Flusses, bis sie rechtwinklig nach links abdreht, wo wir sie überschreiten. Ein grosser Grenzstein und eine Hinweistafel deuten auf den Grenzübertritt hin. Fünf Minuten später müssen wir uns entscheiden, welches unser Reiseziel sein soll:
Für "Station Hüntwangen" (0.20 h) bleiben wir auf der Uferböschung und wandern gut zehn Minuten weiter durch den Wald. Vom Waldausgang führt dann eine Strasse an Industriebauten vorbei zur Station Hüntwangen.Variante Eglisau (0.45 h): halbrechts abwärts könnten wir am Rheinufer entlang nach "Eglisau" gelangen, dort auf der Strassenbrücke den Rhein überqueren und rechts zur Bahnstation hinauf wandern.
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