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Gürbetaler HöhenwegAus dem Wanderprospekt:"Der Gürbetaler Höhenweg im Grossraum Bern ist ein Panoramaweg mit grandioser Aussicht auf die Alpen. Wer die ganzen 17 km zurücklegt, braucht etwa fünf Stunden reine Wanderzeit. Start- und Zielorte sind Kehrsatz und Mühlethurnen (Bahnstation Thurnen). Daneben werden 5 kürzere Teilstrecken vorgeschlagen, die alle attraktiv sind. Sie beginnen oder enden an mehreren Orten im Gürbetal und auf dem Längenberg. Allerdings sollte vorher unbedingt der Fahrplan beachtet werden.
Die liebliche Region ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossen. BLS-Züge und Postautos bringen Sie von Bern aus innert 30 - 60 Minuten an alle Startorte, und vom Ziel aus kommen Sie problemlos und rasch wieder nach Hause." Die Route ist sehr abwechlungsreich
und durchgehend mit "Gürbentaler Höhenweg" markiert. Ein paar
Hartbelagstrecken nicht nicht zu vermeiden. (1( B.30
h)
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| 5.10 h, aufwärts
500 m, abwärts 520 m
Route:
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| Der Wanderprospekt
wird Ihnen gerne per Post zugestellt: Verkehrsverband Gürbetal, http://www.smit.ch,
Tel. 031 819 39 39,
info@guerbetal.ch
Kopien können hier heruntergeladen werden:
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Von der Bahnstation Kehrsatz gehts zur Bushaltestelle "Bahnhof", dort links an der Zimmerbergstrasse entlang und durch Quartierstrassen zum Waldrand hinauf. Auf Wanderweg bergauf durch den Wald. Oben auf der Anhöhe befindet sich das Altersheim Kühlewil (mit Cafeteria für Gäste), wo unsere Route nach links abzweigt.
Durch landwirtschaftliches Gebiet gelangen wir in den Weiler Englisberg, wo die Fahrstrasse bei der Bushaltestelle "Englisberg Dorf" überquert wird - wer sich den Aufstieg ersparen will, kann hier mit der Wanderung beginnen. Nun 100 m der Strasse entlang dorfaufwärts und links abzweigen! Auf dem Feldweg werden wir über die Kuppe geführt - den Abstecher zum Aussichtspunkt nicht beachten! Schöner Blick auf die Stadt Bern. Der Weg führt leicht abwärts, kreuzt eine weitere Fahrstrasse und führt dann im Wald der Höhenkurve entlang.
Kurz vor dem Waldausgang könnte man geradeaus weiter gehen. Wir wählen den kleinen Umweg zum "erratischen Block", auch Teufelsstein genannt, und bleiben im Schatten des Waldes. Nach 300 m sehen wir rechts etwas versteckt den rund 4 m hohen Findling, der vor Tausenden vor Jahren vom Aaregletscher aus den Alpen talwärts transportiert und hier, an der Seitenmoräne des Gletschers, abgelagert wurde. Bis hier hinauf reichte vor ca. 10'000 Jahren während der letzten Eiszeit die Eisdecke. Statt zur Abzweigung zurückzugehen, können wir in gleicher Richtung im Waldsaum weitergehen, bis bei einem Holzbearbeitungsplatz ein unmarkierter Pfad rechts zum Wald hinausführt. Dort treffen wir die markierte Route Belp - Höhenweg, auf der wir drei Minuten später bei Winzenried wieder in den Gürbentaler Höhenweg einmünden.
Weiter Richtung "Hofmatt/Thurnen". Eine traumhafte, intakte Landschaft liegt vor uns, im Hintergrund ragen die Schneeberge in den Himmel, alte, blumengeschmückte Bauernhäuser stehen am Weg. So stören auch die zehn Minuten Hartbelag bei Hofmatt nicht . Nach der Gruebe mit seinem schönen Party-Spycher gehts kurz bergauf zum Wegweiser Rossweid, wo unsere Route scharf links abbiegt. Unter dem mächtigen Lindenbaum lohnt sich eine Rast. Wir geniessen eine prächtige Sicht auf die Berner Alpen. In der Ferne grüssen Eiger, Mönch und Jungfrau, etwas näher steigt die markante Pyramide des Niesens auf. Unter uns liegt die noch weitgehend unverbaute Ebene des Gürbetals mit ausgedehnten Wiesen.
Es folgt für uns die schönste Etappe des Höhenwegs. Im leichten Auf und Ab gehts auf Naturwegen durch fruchtbares Landwirtschaftsgebiet und lichte Wälder dem Hang entlang. Aussichtsbänke und bei Gruebefeld ein Brätliplatz mit Feuerholz, Tisch und Bänken an schönster Lage sind Höhepunkte am Weg.
Nach einer Kiesgrube gelangen wir zum Weiler Falebach, wo man im Hof von Hans Beyeler jeweils von 10 - 18.30 Uhr zur Stallvisite eingeladen ist. "In seiner Ursprünglichkeit ist Falebach der wohl besterhaltene Weiler auf dem Längenberg. Drei prächtige Höfe, drei Speicher und ein Ofenhaus bilden die Siedlung. Der 1760 erbaute Hof ist ein wertvolles Denkmal bäuerlicher Baukunst."
Der Gürbetaler Höhenweg zweigt nach dem letzten Bauernhof links ab und senkt sich durch ein Waldstück zur Verzweigung Obertoffen hinab. Die folgenden 100 Höhenmeter Aufstieg im Sonnenhang bringen uns ins Schwitzen. Beim Aussichtsbank Boden weiter bergauf zum Wegweiser Oberfeld, wo wir die Höhe erreicht haben. Scharf nach links, zwei Minuten ebenaus durch Weidegebiet, dann links bergab in den Wald.
Es folgt der anspruchsvollste, aber spannendste Teil des Weges. Durch schönen Buchenwald wandern wir zunächst dem Hang entlang, bis sich beim Pfaffenloch, einer "auf eigenes Risiko" begehbare Höhle die Szenerie ändert. Rechts türmen sich riesige Sandstein-Felswände auf; oben in den vielen Löchern sollen seltene Vögel brüten. "Ein früheres Quellheiligtum unter den Felsen, eine Kapelle sowie das einstige Kur- und Heilbad sind schon lange verschwunden. Die Gegend hat jedoch ihren magischen Reiz bis heute erhalten". Die Wanderer tun gut daran, achtzugeben und zum Staunen stehenzubleiben. Gegen den Abhang ist der Weg zwar mit Seilen gesichert, doch sind rund 100 teilweise unregelmässige Treppenstufen zu überwinden.
Unten führt der Pfad
aus dem Wald und zum schön gelegenen Restaurant Guetebrünne.
Auf der Terrasse sitzen, die Aussicht bewundern und es sich gut gehen lassen
- empfehlenswert! Von hier könnte man in 25 Minuten zur Bahnstation
Kaufdorf hinunterwandern. Wir aber bleiben auf dem Höhenweg, folgen
für fünf Minuten dem Fahrsträsschen, gehen bei der Linkskurve
aber geradeaus weiter zu den Häusern hinauf, wo ein Stand mit Süssmost
und Gebäck zur Selbstbedienung aufgestellt ist.
Nach dem Bauernhaus gehts scharf rechts hinauf in den Wald - der
Wegweiser ist leicht zu übersehen - uns hat der Bauer zum Glück
zurückgepfiffen; nach seiner Meinung sollte der Wegweiser versetzt
werden.
Wir steigen also nochmals bergauf, durchqueren den Wald und treffen auf der Hochebene von Weiermatt ein Teersträsschen, auf dem wir 10 Minuten später und 40 Höhenmeter tiefer zur Verzweigung Uf der Mur gelangen; nach rechts. "Thurnen", unser Tagesziel, ist noch eine Stunde entfernt. Nach einer weiteren Viertelstunde auf Hartbelag erblicken wir unter uns die Gebäude der Abegg-Stiftung; die Schneeberge sind näher gekommen, bereits ist auch der Thunersee zu sehen. Durch die Allee, nun gekiest, zum Wegweiser Eybrunne (nach "Riggisberg" wären es noch 15 Minuten) geniessen wir das aussichtsreiche Teilstück.
Bis Thurnen wandern wir nun auf dem Jakobsweg. Eine Kastanien-Allee führt hinab zur Abegg-Stiftung. Vor den ersten Gebäuden zweigt unsere Route rechts ab, einem Wäldchen zu. Ein schmaler, steiler Trampelpfad führt zu einer grossen Sägerei hinunter. In einer Spitzkehre werden wir durch das Areal und zum Mülibachtobel geführt, das wir nun durchqueren werden.
Breiter Waldweg bergab zum Mülibach. "Die schützenswerte alte Kehrbrücke am Mülibach von 1800 ist aus grossen Bruchsteinen gefertigt. Sie quert im waldigen Tobel in leichtem Bogen den steil hinabstürzenden Mülibach und ist die bisher älteste bekannte Brücke im Gürbetal." Wo wir auf eine Fahrstrasse treffen, überqueren wir sie nach 100m (Bärenskulptur) und folgen dem Trampelpfad bergab, dem Bachtobel entlang. Direkt neben einem Betonbrücklein führt eine Eisentreppe zum Bach hinunter. Ein romantisches Weglein schlängelt sich dem Ufer entlang, über Holzbrücklein und einem Picknickplatz mit Feuerstelle vorbei (Waldspielgruppe).
Bald kommen wir zu den obersten Häusern von Mühlethurnen. Wir überqueren die Fahrstrasse und werden auf dem Sprenggi-Weg durch die Häuser gelotst. Die letzte Teilstrecke verläuft wieder dem nun eingedolten Bachlauf entlang, direkt zur Bahnstation Thurnen. Das Bistro befindet sich im Bahnhofgebäude, etwas versteckt um die Ecke.
"Der Bahnhof und die Vorhalle vom Bahnhof Mühlethurnen (oder Station Thurnen, wie sie heute genannt wird) sind Zeugen aus der Anfangszeit der Gürbetalbahn (1900/1905). Die offene Halle diente den Kurgästen des Gurnigelbades, die hier von der Bahn auf die Postkutsche und später auf das Postauto umstiegen. Das markante tonnenförmige Wellblechdach ist somit ein Relikt, das an die ehemalige Kur- und Badeherrlichkeit erinnert."
2.15 h, Thema: Gut essen
- Von Zimmerwald durch die Felsen zur Gürbe
Route: Zimmerwald 840
m - Hofmatt 738m - Gürbetaler Höhenweg bis Uf der Mur 780 m -
Rümligen 608m - Kaufdorf 534 m
Wanderung entlang der Hangkante des Längenbergs über Hofmatt - Gruebe - Rossweid zum malerischen Weiler Falebach. Weiter nach Oberfeld, durch die schroffen Felsen vorbei am Pfaffenloch und hinunter nach Guetebrünne. Abstieg über Rümligen (Postautohaltestelle) mit seinem imposanten Schloss nach Kaufdorf am Rande der Gürbe-Ebene.
Infos:
2. Kehrsatz/Kühlewil - Toffen, 2.30 h
Schön und lustig
- Der Teufel und die Oldtimer
Route: (Kehrsatz) Kühlewil
800m - Gürbetaler Höhenweg bis Obertoffen 780m (2 h) - Toffen
Bahnstation 527m (0.30 h)
Vom Alters- und Pflegeheim Kühlewil aus hangwärts nach Englisberg (Postautohaltestelle), dann abwärts Richtung Winzenried. Als Zeuge aus der Eiszeit liegt dort etwas abseits vom Höhenweg der Teufelsstein, ein mächtiger erratischer Block. Über Hofmatt - Gruebe - Rossweid - Falebach weiter südwärts, immer mit phantastischem Alpenblick. Abstieg über Obertoffen nach Toffen.
Rückmeldung:
"Vielen
Dank für die wertvollen Informationen auf der Website. Wir haben gestern
die erste Hälfte des Gürbetaler Höhenwegs erwandert ...
und waren sehr begeistert.
Eine Anregung: Wäre
es möglich, darin eine konkretere Angabe zu machen, wie oft / wann
genau die Postautokurse von Kehrsatz bis Kühlewil oder Englisberg
fahren, denn der Aufstieg im Schatten ist wirklich lang und steil. Vielen
herzlichen Dank für all Ihre Bemühungen!", Okt.2006, Daniela
R. -
Danke; das Postauto fährt
stündlich jeweils um .08 ab Kehrsatz.
3. Gschneit - Riggisberg, 1.40 h
| Thema: Schöne Aussichten und viel
Berndeutsch
Route: Gschneit 941m - Hermiswil 843m - Weiermatt 783m - Gürbetaler Höhenweg bis Underem Holz 791m - Riggisberg 762 m Mit dem Postauto hinauf nach Gschneit an der Bütschelegg. Ganz in der Nähe liegt das Restaurant Bütschelegg und das Taveldenkmal mit einmaliger Alpensicht, das an den Mundartschriftsteller Rudolf von Tavel erinnert. Von Tavel (1866 - 1934) stellte bernische Geschichte zum ersten Mal in Mundart dar. Abstieg in den Bilderbuch-Weiler Hermiswil, dann über Uf der Mur - Underm Holz zur Abegg-Stiftung. Ziel der Wanderung ist das stattliche Dorf Riggisberg. Bütschelegg
Foto: Henrik Silberstein |
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Thema: Kulturweg - Belper
Impressionen, hinauf und hinunter
Route: Belp 521m - Campagne
Oberried 560m - Hofmatt 738m - Gürbetaler Höhenweg bis Obertoffen
780m - Toffen 527 m
Belp mit seinen rund 10'000 Einwohnern ist die grösste Gemeinde der Region. Bei unserer Wanderung Obsi-Nidsi kommen wir zuerst zur Campagne Oberried, einst eine stille Oase und Arbeitsplatz für den Schriftsteller von Tavel. Weiter aufwärts nach Hofmatt - Gruebe - Falebach - hier oben prächtiger Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau. Abstieg ins Gürbetal über Obertoffen nach Toffen.
Infos:
- Anreise: Bahn nach Belp -Fahrplan
- Rückreise: Bahn ab Toffen
- Restaurants in Belp, Toffen
- Spezielles: Belp: Ortsmuseum im Käfigturm. Toffen: Oldtimer-Galerie
5. Niedermuhlern - Mühlethurnen, 2.45 h
Thema: Weg der Sinne -
Bauernpfad und viel Wasser
Route: Niedermuhlern
845m - Falebach 819m - Gürbetaler Höhenweg bis Buechle 762 m
- Mühlebach - Mühlethurnen 549 m
Ab Niedermuhlern
Wanderung über Falebach - Oberfeld nach Guetebrünne.
Das einstige Bedli ist schon längst verschwunden, doch die Quellen
liefern ihr kostbares Wasser weiterhin an die Talbevölkerung. Über
Uf
der Mur - Underm Holz - Buechle zum Mülibach,
der im Tobel steil zu Tal sprudelt und die Kinder zum Spielen einlädt.
Von der alten Bogenbrücke abwärts zum Brätliplatz und dann
ins Dorf Mühlethurnen.
Infos:
Tipp
für 2-Tageswanderung
evtl. mit Besichtigung des Textilmuseums Abegg-Stiftung, geöffnet Ende April - Mitte November, täglich 14.00 bis 17.30 Uhr |
"Wir haben die Wanderung gestern und heute gemacht. Es war tatsächlich traumhaft, die Aussicht auf Eiger/Mönch/Jungfrau und die anderen, einfach sensationell. Übernachtet haben wir bei Familie Streit in Zimmerwald (empfehlenswert), zum Nachtessen waren wir im Rest.Löwen."
Fam.Rufer, Nov.2006
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