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Wenn im Mittelland Nebel liegt, kann man von der Belchenflue oft auf ein weites Nebelmeer blicken, mit den Schneebergen dahinter. Auf der Nordseite ist das Gebiet meist nebelfrei, da die Jurakette den Nebel zurückhält.
Gewandert: November 2005
3.15 h, aufwärts 430 m, abwärts
400 m
Route: Hauenstein 674m - Challhöchi
847m (1 h) - Belchen 1040m (0.50 h) - Belchenpass 1055m - Belchenflue1098
m (0.10 h) - Belchen - Dürstel 807m (0.35 h) - Langenbruck 697 m
(0.30 h)
Bei der Bushaltestelle am Hauenstein gehen wir nach links Richtung "Belchenflue". Das Teersträsschen verlassen wir nach 10 Minuten und wandern auf dem Kiesweg in den Wald hinein, wo sich der Weg nochmals verzweigt. Der gelb/rot markierte Jurahöhenweg, dem wir folgen, ist gleichzeitig Etappe des Europäischen Fernwanderwegs E4 Gibraltar - Pyrenäen - Jura - Balaton - Kreta. Er steigt leicht bergauf und folgt dem Südhang des Ifleter Bergs. Bei der Waldlichtung Challhöchi treffen sich viele Wege.
Wir drehen 50 m nach links
zum Wegweiser
Challhöchi, wo wir auf dem breiten Kiesweg Richtung
„Belchenflue“ weiter wandern. Beim Wegweiser "General Wille Haus" die Richtung
halten. Das breite Kiessträsschen steigt regelmässig bergauf
dem sonnigen Hang entlang, wechselt dann auf die bewaldete Nordseite, um
schliesslich wieder der sonnigen Südflanke entlang zu führen.
Im 1.Weltkrieg war hier Grenzbesetzung mit Soldaten aus allen Kantonen
– viele Zeugen aus dieser Zeit sind unterwegs anzutreffen. Auf den Kalkfelsen
wachsen an unmöglichen Stellen die schönsten Blumen - der Weg
ist zu jeder Jahreszeit ein Genuss.
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Schlussaufstieg
auf die Belchenflue
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Die Belchensüdstrasse
diente während der beiden Weltkriege als Versorgungsstrasse für
die "Fortifikation Hauenstein", die den Knotenpunkt Olten und die zentralen
Jurapässe schützte. Die hochgelegene, exponierte Gebirgsstrasse
wurde im 1. Weltkrieg von Soldaten erbaut und mit zahlreichen Wappen und
Inschriften geschmückt. Sie ist heute ein wunderschön erhaltenes
Denkmal des handwerklichen Strassenbaus und der landschaftlich schönste
unter den vielen Wegen zum beliebten Aussichtspunkt auf der Belchenflue.
Aus " http://www.mysolothurn.com" |
Beim Wegweiser Belchen haben wir die Anhöhe beinahe erreicht. Wer leichte Wege bevorzugt, lässt folgenden Abschnitt aus:
Wir gehen rechts zum nahen
Belchenpass.
Hier beginnt der 5-minütige Aufstieg auf die Belchenflue, ein
Treppenweg, der zuoberst in die Felsen gehauen und mit Geländer gesichert
ist. Die Aussicht vom Podest ist atemberaubend; entsprechend begehrt sind
die Ruhebänke. Auf der Tafel „Freie Sicht aufs Mittelmeer“ erfahren
wir, dass man vor 2 Millionen Jahren von hier aufs Meer geblickt hätte
und in der Umgebung Dinosaurier hausten. Jetzt im November geniessen wir
die Sicht auf das Nebelmeer, auf der andern (nebelfreien) Seite sieht man
ins Fricktal, Baselland und auf den Schwarzwald. Zurück auf dem
Belchenpass
(auch „Bölchen“ genannt), zeigt der Wegweiser Richtung "Langenbruck"
rechts um den Hang herum via "Chilchzimmersattel".
Wir wandern lieber an der
Sonne und kehren zum Wegweiser Belchen zurück.
Ein Wiesenweg führt dem sonnigen Waldrand entlang Richtung "Langenbruck". Scharen von Familien sind am Bräteln und Picknicken. Nach 10 Minuten mündet der Weg vom Chilchzimmersattel her in unsere Route ein. Der Abstieg durch den Wald ist steinig und erfordert im Herbst, wenn die Wege voller Laub sind, aufmerksames Gehen. Wo wir aus dem Wald kommen, gehts unterhalb des Stalls nach rechts. Der schmale Pfad führt zum Teersträsschen hinunter, dem wir 300 m bis Dürstel folgen.
Vor dem Parkplatz des gemütlichen Bergrestaurants Dürstel gehts halblinks bergauf, dann kurz ebenaus dem Hang entlang. Wegweiser beachten! Ein unscheinbarer weicher Wiesenweg zweigt rechts ab. Durch die Weiden steigen wir zu den ersten Häusern von Langenbruck ab und werden zuverlässig zur Postautohaltestelle gelotst.
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