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5.15 h, aufwärts 550 m, abwärts 600 m
Am westlichen Ufer des Lac de Gruyères reihen sich eine stattliche Anzahl kleiner Dörfer an den Hang des Mont Gibloux. Kaum einer kennt diese Gegend, obwohl jede Person wahrscheinlich hier schon durchgekommen ist, denn die Autobahn A1 von Bern nach Lausanne führt durch diese Region. Schade, die Wandererlebnisse sind einfach umwerfend.
Zwischen Posat und der Glâne-Brücke folgt die Route dem Jakobsweg (Nr.4), zwischen Mont Gibloux und Ecuvillens ist die Route als Fribourg en diagonale (Nr.81) markiert.Eingesandt von B.+M. Trachsel, August 2004.
Marsens befindet sich nicht direkt am See, sondern zurückgezogen hinter der Autobahn. Im Dorfzentrum treffen wir auf einen Wegweiser, der allerdings nur eine Rundwanderung anzubieten hat. Doch keine Angst, unterwegs klärt sich dann unsere Route schon auf. Wir wandern auf einer Fahrstrasse durch das Dorf aufwärts und passieren zwei Bauerngehöfte, ehe wir den Weiler Malessert passieren. Hier weisen uns die Markierungen "Mont Gibloux" der Strasse entlang in Richtung Campingplatz. Nach einer langen Rechtskurve erscheinen einige Wochenendhäuschen, wo auch unser Wanderweg abzweigt.
Innerhalb des schönen, dunklen Bergwaldes steigt die Route nun auf den Mont Gibloux hinauf. Immer auf dem breiten Weg bleibend, erreichen wir den Swisscom-Turm mit seiner Antenne. Auf die erste Plattform kann man aufsteigen und die herrliche Aussicht auf die ganzen Westalpen sowie das Mittelland geniessen.
Der Abstieg Richtung Vuisternens-en-Ogoz ist eine Wohltat, stets durch den lauschigen Mischwald, dominiert von Nadelbäumen. Nachdem wir Vuisternens-en-Ogoz erreicht und durchquert haben, verändert sich der Charakter der Wanderung völlig, der Weiterweg nach Farvagny-le-Grand ist für die Mittellandgegend typisch - weite Felder mit einzelnen Bäumen. Oberhalb von Farvagny befindet sich übrigens der geographische Mittelpunkt des Kantons Fribourg.
Über einen aussichtsreichen Wiesenhügel mit Blick vom Chasseral über La Berra und die Freiburger Alpen gehts anschliessend ins ruhige Dörfchen Posat, wo wir der hübsche Wallfahrtskapelle neben der Auberge Croix d'Or einen Besuch abstatten. Unterhalb der Kapelle spendet ein Brunnen der Legende nach ein heilbringendes Wasser.
Ein Stück weit wandern wir nun auf dem Jakobsweg. Kurz vor Ecuvillens empfängt uns erneut ein wunderbarer Wald, der Bois Cornard, er unterscheidet sich deutlich von den Nadelwäldern am Gibloux. Im Wald überrascht uns ein feudaler Picknickplatz mit Ziehbrunnen und Feuerstelle.
Bei der Kirche von Ecuvillens
folgen wir dem Wegweiser "Neyruz par la passerelle". Nach rund 300m biegt
der Wanderweg hinüber nach "Neyruz" ab. Hier wurde ein Superwanderweg
angelegt, der ins Tal der Glâne führt und auf einem Holzsteg
über den Fluss leitet. Gleich geht es dann in die steile Gegensteigung,
oben erwartet uns eine beschwingte Schlusspartie durch Felder hinauf ins
stille Dorf Neyruz. Vielleicht wird die Wanderroute ja noch verlängert…schön
wärs auf jeden Fall!
Posat, Wallfahrtskapelle |
Picknickplatz Bois Cornard |
nach Bois Cornard |
Kirche von Ecuvillens |
Brücke über die Glâne |
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