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Chalet-à-Gobet - Chalet des Enfants - Aussichtsturm Sauvabelin - Lausanne
Gewandert: April 2011 |
3.20 h, aufwärts 120 m, abwärts
470 m
Chalet-à-Gobet 861m - Chalet
des Enfants 843m (1 h) - Mittelpunkt VD 815m (0.20 h) - Picknickplatz Fontaine
des Meules 807m (0.05 h) - Les Buchilles 773m (0.15 h) - La Clochatte 640m
(0.35 h) - Lac de Sauvabelin 663m (0.25 h) - Aussichtsturm - Signal de
Sauvabelin 640m (0.10 h) - Lausanne Tunnel 512m (0.20 h) - Lausanne Riponne
(0.10 h)
Neben der Haltestelle Chalet-à-Gobet befindet sich zwischen zwei Waldrändern eine weite landwirtschaftliche Fläche, der wir zunächst entlang gehen, und zwar folgen wir dem rechten Waldrand (die sonnige linke Seite ist geteert); den Hauptwegweiser finden am Waldrand wir links vom Parkplatz. Nach 10 Minuten dreht unsere Route links ab; ein weicher Schnitzelpfad quert das Tälchen und trifft auf das Teersträsschen am andern Waldrand. Achtung, der Wald ist durchsetzt von Laufstrecken (Helvetia-Trail, Vita-Parcours, Reitweg) - immer nur den gelben Wegweisern und Rhomben folgen! Das Strässchen kurvt in den Wald hinein, auf eine Wegkreuzung zu (5 Min.).
Auf
dem Naturweg wandern wir durch den Wald, kreuzen eine Fahrstrasse und treffen
wieder auf einen Wegweiser mitten im Wald. Da wir den Mittelpunkt des Kantons
besuchen wollen, gehen wir noch nicht Richtung "Lausanne", sondern weiter
Richtung "Chalet des Enfants". Der schöne Pfad führt uns zu einem
der vielen Brunnen im Bois du Jorat, der Fontaine des Gollies.
Weiter auf dem schmalen Pfad (Chemin des Fontaines), eine Strasse kreuzend
und der nächsten folgend (place de pique-nique). Sie führt zum
nahen Ausflugsrestaurant Chalet des Enfants (mit Kinderspielplatz),
das erhöht in einer Waldlichtung liegt.
Nun
Richtung "Cugy / Chalet aux Boeufs" - im Wald wieder auf Naturbelag. Unser
Wanderweg trifft auf eine Fahrstrasse, die wir 50m rechts kreuzen; dem
Feldweg folgen wir nur etwa 150m bis zum Bächlein;
hier
velassen wir den Wanderweg und gehen auf dem unmarkierten Weg nach links,
dem Bächlein und Waldrand entlang. Nach 500m in der Waldecke sind
wir beim Mittelpunkt des Kantons Waadt angelangt (Koordinaten
540'138
/ 157'944); eine Tafel haben wir nicht gefunden. Über den Feldern
sehen wir die Chalets aux Bouefs, dahinter die Jurakette.
Unser Pfad führt um die Ecke, dem Waldrand entlang und hinunter zum komfortablen Picknickplatz Fontaine des Meules mitten im Wald. Unser nächstes Ziel ist nun "Lausanne"; am Brunnen vorbei und leicht abwärts, das Strässchen wechselt auf Naturbelag, später wird es weich und sandig und trifft auf den direkten Weg, der von Chalet-à-Gobet her kommt.
Beim Wegweiser Les Buchilles am Waldausgang gilt es, auf die Pfeilrichtung zu schauen (und nicht dem blauen Velo-Steinwegweiser zu folgen); wir drehen halblinks und kommen zu einem Haus am Rande der Flon-Schlucht, wo wieder ein schöner Waldweg beginnt (Pfeile an den Bäumen beachten). Ein schmaler Pfad dreht links ab, schlängelt sich dem Hang entlang, an mächtigen Tannen vorbei (Querwege nicht beachten) und führt ebenaus kurz aus dem Wald, wo es das Strässchen kreuzt, das von der Schlucht heruafkommt. Abwechselnd im Waldsaum und dem Waldrand entlang gehts weiter auf dem schmalen Pfad, der schliesslich in einer Spitzkehre zum Flon-Bach hinunter führt.
Nach
der Brücke bewundern wir die Sandsteinfelsen über dem Wasser;
unser Weg führt in einem Bogen treppaufwärts zum Jakobsweg,
der am Gegenhang talabwärts führt und dem wir bis Lausann folgen.
Nach La Clochatte wandern wir nach ein Brücklein dem romantischen
Lauf des Flon-Bachs entlang. Unter der Autobahnbrücke endet
der Uferweg, am Vivarium vorbei gehts treppaufwärts zum Parkplatz
des Tierparks Sauvabelin, mit kleinem See und Gartenrestaurant.
Zwischen den Bäumen ragt der gleichnamige Aussichtsturm empor,
den wir besteigen. Interessante Holzkonstruktion und tolle Aussicht auf
Lausanne, den See und die Berge.
Durch ein letztes Waldstück gehts abwärts zur Bushaltestelle Signal (Bus Nr.16); leicht aufwärts gehts zum nahen Aussichtspunkt Signal de Sauvabelin, von wo man nochmals das ganze Genfersee-Panorama geniessen kann. Am Aussichtsrestaurant "Le Chalet Suisse" vorbei gehts in den Hermitage-Park hinein; es ist ein warmer Frühlingstag, auf der blühenden Wiese wird gespielt und geruht, und nirgends sieht man ein Verbotsschild (ausser Hundeverbot). Der Jakobsweg zweigt links ab und führt zum Kunstmuseum Fondation de l'Hermitage hinunter. Dahinter liegt ein gepflegter, alter Park, auch er wird von den Anwohnern rege genutzt.
Auf schnitzelgefülltem
Treppenweg wandern wir durch reichhaltige Staudenhecken zu den obersten
Häusern von Lausanne (Rue de la Barre). Auf der andern Seite der Strasse
führt eine lange Treppe (Escaliers de la Barre) zum Verkehrsknotenpunkt
Lausanne
Tunnel hinunter. Hier könnte man den Bus besteigen - einfacher
ist es jedoch, zur Metro-Station zu gehen, entweder links herum (evtl.
mit Abstecher zur Kathedrale) oder geradeaus (Rue du Tunnel), was wir gewählt
haben. Nach 2 Minuten führt links eine Treppe zum verkehrsfreien Place
de la Riponne, links die Universitätsbibliothek im "Palais de
Rumine", vorne ein schöner Brunnen und die Métro-Station
Riponne-M.Béjart.
Mit ihr gelangt man direkt
zum Bahnhof Lausanne (oder zum See) hinunter.
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