|
|
Weinfelden-Frauenfeld-Weg, am Stälibuckturm vorbei
Gewandert: Mai 2011 |
5.25 h, aufwärts 350 m, abwärts
370 m
Weinfelden 429m - Amlikon 422m (1.10
h) - Leutmerken 540m (0.40 h) - Chappeli 548m - Griesenberg 544m (0.25
h) - Lustdorf 608m (1.10 h) - Egg 657m - Fridbärg 642m (0.30 h) -
Stälibuck-Turm 653m (0.30 h) - Mühlebachtobel - Frauenfeld 405m
(1 h)
Ab Bahnhofplatz Weinfelden benützen wir die Unterführung. Die Wanderkarte stimmt nicht mehr, da der frühere Weg durch das Industriegebiet unattraktiv geworden ist. Am besten wandert man via Folenweid Richtung "Bussnang". Kurz vor der Thurbrücke rechts durch den Auenwald. Wo der Thurkanal in die Thur einmündet, führt der Weg in eine Spitzkehre kurz dem Kanal entlang überquert ihn dann auf einem Brücklein.
(Wir machten den Umweg über den Mittelpunkt des Kantons Thurgau - er liegt im Wäldchen westlich von Weinfelden, bei einem lauschigen Wald-Schulhaus (724'405 / 269'978); von dort wählten wir den eingezeichneten Weg via lärmiger Industrie und ARA zum Thurkanal, wo sich bei der zweiten Brücke die Routen treffen).
Nach
dem Brücklein folgt ein schnurgerades Natursträsschen
durch Wald und dann dem Giessenbach entlang. Bei der Brücke von Amlikon
treffen wir kurz mit dem Schwabenweg zusammen - früher wurden die
Jakobspilger mit der Fähre über die Thur gefahren. Rund 400 m
gehts auf der Strasse dorfeinwärts, schöne Riegelhäuser
sind zu bewundern, Restaurants locken zur Einkehr, im Volg kann werktags
Proviant gekauft werden. Erst in der Kurve zweigt unsere Route rechts ab.
Halbrechts aufwärts lotsen Strässchen und Kieswege zum Waldrand. Abwechselnd durch blühende Wiesen mit Obstbäumen, Felder und Walstücke erreichen wir das Fahrsträsschen nach Leutmerken (auch Lütmerken), dem wir folgen (20 Min. Hartbelag). Beeindruckend ist die riesige Linde neben der schönen Kirche.
Auf Feldwegen gehts durch eine sonnige, fruchtbare Hochebene; emsig wird in den Feldern und Wiesen gearbeitet. Besonders hübsch ist das liebevoll geschmückte Chappeli, auch es eine Erinnerung an die Zeit der Pilger. Weiter über die Hochebene zum Weiler Griesenberg. Das historische Herrschaftshaus "Trülle" des ehemaligen Schlossguts ist heute eine "Schlossranch" mit Reitpferden, Schafen und Gänsen.
Ein
mit Schnitzeln gefüllter Treppenweg führt ins Griesebärgertobel
hinunter und über die Gesslerbrücke, eine 2008 erstellte
Hängebrücke. Auf der andern Seite des Tobels gehts dem Waldrand
entlang, dann abwechseln durch Wald und Felder Richtung "Lustdorf" - unterwegs
in einer Waldlichtung erfreut eine riesige Einzeltanne die Vorbeigehenden.
Im Baholz-Wald kommen wir an einem idyllischen Weiher vorbei. Ein
sonniges Natursträsschen durch blühenden Naturwiesen führt
zum Weiler Lustdorf.
Leicht aufwärts gehts über die aussichtsreiche Egg; beim Weiler Fribärg gehen wir links um das Restaurant herum und auf dem Strässchen bis zur Kurve bergab. Nun wieder auf Wanderwegen dem Hang entlang; blühende Rapsfelder erfreuen das Auge. Durch Bretterabschrankungen gut geschützt, werden wir durch eine Weide gelotst und steigen aufwärts in den Wald, wo am höchsten Punkt der Stälibuck-Aussichtsturm steht. Von der Aussichtsplattform sieht man bei klarem Wetter bis in die Alpen.
Erwähnenswert sind die vielen komfortablen Picknickplätze mit Feuerstellen rund um den Aussichtsturm, die auch rege benützt werden. Gleichzeitig folgen wir nun dem Thurgauer Rundweg, der um den ganzen Kanton Thurgau führt.
Die letzten 20 Minuten verlaufen
auf Hartbelag: Mühletobelstrasse bei der Bushaltestelle Erschingerhof
die Richtung halten bis zur Bahnhofstrasse, links dem Gleis entlang zum
Bahnhof Frauenfeld.
Riegelhäuser in Amlikon |
Chappeli bei Leutmerken |
Gesslerbrücke |
Wiesenblumen |
Mühlibachtobel |
| Gasthäuser |
|
| Links | |
| Karten und Bücher |
|
| Wanderungen in der Gegend |
|