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Pässewanderung Vals - Innertkirchen
Seine Erfahrungen hat er wiederum in der Website-http://www.wanderzeit.ch-aufgezeichnet, zusammen mit Kartenausschnitten, GPS-Daten und Bildern. Herzlichen Dank! |
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| 2. Teil - Vals
nach Innertkirchen
Als Fortsetzung unserer Graubünden-Wanderung haben wir uns vorgenommen, dieses Jahr noch weiter nach Westen vorzustossen. Eckdaten: Leistungskilometer: 275.1, Streckenkilometer: 144.0, Höhenunterschied (rauf/runter): 8531m / 9161m, Wanderzeit: ca 51 Stunden in 10 Tagen Gewandert: Sommer 2006 |
Original-Profil |
Etappen
Die Etappen:
1.
Tag: 6.10 h, aufwärts 1290 m, abwärts 456 m
Route: Vals 1250m - Zerfreila 1850
m - Canalbrücke - Lampertschalp 1991m - Läntahütte 2090
m
Auf dem gut markierten und einfachen Weg von Vals über Zerfreila, Canalbrücke, Lampertschalp bis zur Läntahütte. Glücklicherweise haben wir es gerade noch vor dem Regen in die wärmende Hütte geschafft. Die Hütte war bis auf den letzten Platz belegt. Die Hundeführergruppe machte es uns leider nicht leicht mit dem einschlafen... Wir entschieden uns deshalb noch einen Tag in der Läntahütte einzulegen.
Gaststätten
2.
Tag: 3.50 h, aufwärts 823 m., abwärts 735 m
Route: Läntahütte 2090 m
- Soredapass 2759m - Capanna Scaradra di Sopra 2173 m
Der Zweite Tag begann mit einem steilen Aufstieg von der Läntahütte zum Soredapass. Der Abstieg auf der Westseite war jedoch noch steiler und sehr steinig. Es war teilweise kritisch, da sich ohne weiteres Steine lösen und runterstürzen konnten. Da noch andere Gruppen unterwegs waren, mussten wir sehr vorsichtig absteigen. Da wir sehr früh losgingen, schafften wir es, die Capanna Scaradra di Sopra vor dem einsetztenden Regen zu erreichen. Im laufe des Nachmittags bekamen wir dann noch besuch von zwei Deutschen Wanderern, welche ebenfalls in der Läntahütte gestartet waren, aber eigentlich bis Campo Blenio wollten. Sie hatten länger als erwartet und waren vom Regen total durchnässt.
Gaststätten
3.
Tag: 6.10 h, aufwärts 1114 m, abwärts 1422 m
Route: Capanna Scaradra di Sopra 2173
m - Lago Luzzone 1608m - Campo Blenio 1206m - Capanna Bovarina UTOE 1870
m
Am dritten Tag lag Schnee auf den umliegenden
Bergen und so beschlossen wir, unseren ursprünglichen Plan zu ändern
und anstatt über die Greina zu wandern, direkt zur Capanna Bovarina
UTOE zu laufen. Der Weg von der Cap.Scaradra di Sopra über
den Lago Luzzone, Campo Blenio war angenehm und gut zu bewältigen.
Wieder schafften wir es kurz vor dem Regen in die Bovarina-Hütte.
Gaststätten
4.
Tag, 7.45 h, aufwärts 1013 m, abwärts 1488 m
Route: Capanna Bovarina 1870m - Passo
di Gana Negra 2401m - Lukmanierpass 1914m - Val Medel - Platta 1389 m
Am
Morgen lag etwas Schnee vor der Hütte, und wir mussten abermals unsere
Pläne ändern. Ein Anruf in der Capanna Cadlimo - unser geplantes
Tagesziel - bestätigte unsere Befürchtungen. Bei der Hütte
lag 30 - 40 cm Schnee und der Übergang zum Oberalppass war mit hohen
Verwehungen nicht passierbar.
Wir beschlossen deshalb über die Gana
Negra zum Lukmanier und von dort Richtung Val Medel zu laufen. Im Laufe
des Tages schmolz der Schnee etwas. Trotzdem hatten wir auf der Gana
Negra noch ca 15 cm Schnee und waren froh, dass der Übergang keine
Schwierikgeiten bot. Die Aussicht war aber traumhaft. Nachdem wir uns auf
dem Lukmanierpass gestärkt hatten, liefen wir wie geplant das
Val
Medel raus bis nach Platta (Hotel dalla Posta). Achtung: es
hat zwischen der Passhöhe und Platta keine Übernachtungsmöglichkeiten.
Gaststätten
5.
Tag, 4.35 h, aufwärts 748 m, abwärts 736 m
Route: Platta 1389m - Mompé
Medel - Sedrun 1441 m
Der Weg von Platta nach Sedrun war einfach und sehr gut markiert. Wir entschieden uns, ein Privatzimmer bei der Familie Estermann zu nehmen. Eine Entscheidung die sich lohnte! Die herzliche Betreuung und das ausgezeichnete Frühstück werden uns noch lange in Erinnerung bleiben! Am Abend genossen wir zudem das Bogn Sedrun.
Gaststätten
6.
Tag, 4 h, aufwärts 913 m, abwärts 273 m
Route: Sedrun 1441m - Rueras - Milez
1876m - Oberalppass 2050 m
Ein angenehmer Weg durch das Skigebiet von Sedrun/Oberalp. Zuerst folgten wir der Senda Sursilvana was wir jedoch ziemlich schnell wieder sein liessen. Das ständige auf und ab des angeblichen "Höhenwegs" war uns nicht sehr sympatisch und so entschlossen wir uns, die Karte zu lesen und uns genehmere Wege unter die Füsse zu nehmen. Auf dem Oberalp angekommen feierten wir dann unseren Erfolg, quer duch den Kanton Graubünden gewandert zu sein ausgiebig. Wir übernachteten im Hotel Piz Calmot.
Gaststätten
7.
Tag, 3.20 h, aufwärts 453 m, abwärts 1015 m
Route: Oberalppass 2050m - Fellilücke
2478m - Murmetsbüel 2010m - Treschhütte 1475 m
Der steile Aufstieg vom Oberalppass zur Fellilücke war praktisch schneefrei und bereitete uns deshalb wenig Probleme. Der Abstieg auf der Hinterseite jedoch war etwas kritisch. Zwischen den losen Blöcken lag noch viel Schnee, und jeder Tritt erforderte Konzentration. Ab Murmetsbüel war es dann wieder angenehm, und bevor der Regen einsetzte, kamen wir in der gut belegten Treschhütte an.
Gaststätte
8.
Tag, 5.30 h, aufwärts 964 m, abwärts 997 m
Route: Treschhütte 1475m - Wassen
928m - Meiental 1274 m- Färnigen 1455 m
Nach einem steilen Abstieg wanderten wir der Reuss entlag das Urserental hinauf bis nach Wassen. Von dort dem gemütlichen Wanderweg entlang ins Meiental bis nach Färnigen. Dort übernachteten wir im Hotel Edelweiss.
Gaststätten
9.
Tag, 6.15 h, aufwärts 991 m, abwärts 1250 m
Route: Färnigen 1455m - Sustenpass
2259m - Hotel Steingletscher 1863m - Gadmen
1200 m
Der Aufstieg über die alte Passstrasse von Färnigen bis zum Sustenpass verlief problemlos. Eine angenehme Steigung und ein gut ausgebauter Weg liessen bei strahlendem Wetter unsere Wanderherzen höher schlagen. Einzig die Markierung ist nicht gerade vorbildlich. Der Abstieg auf der Berner Seite war denn auch besser markiert. Wir übernachteten im Restaurant Bären in Gadmen.
Gaststätten
10.
Tag, 3.15 h, aufwärts 215 m, abwärts 787 m
Route: Gadmen 1200m - Fuhren
1150m - Nessental 925m - Hopflauenen - Innertkirchen 625 m
Die letzte Etappe führte uns das Gadmertal
hinaus bis nach
Innertkirchen.
Wir genossen den Tag und erholten uns
von den Strapazen im Hotel Hof und Post. Der Service war ausgezeichnet
und die neu eingerichtete Wellness-Oase genau das richtige nach einer Wanderung!
Gaststätten
Rückreise: Postauto
Ilanz - Meiringen, Bahn ab Meiringen (Fahrplan).
Tunnel bei Schwendi/Nessental |
schöner Wiesenpfad |
Hopflauenen mit Stausee |
Saumweg bei Hopflauenen |
Innertkirchen |
Dokumentation