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Walserwege: Vom Walis ins Tessin

Karte


Satellitenkarte mit Webcams

Hinweise

Eine geführte Tour auf Walser-Wegen, mit viermaligem Gepäcktransport, angeboten von Baumeler Reisen

Aus dem Baumeler-Prospekt:
Über sieben selten begangene Alpenpässe - zum Teil auch Walserwege - überqueren wir die Alpen. Da unser Gepäck jeden zweiten Tag in einem Hotel auf uns wartet, haben wir nicht allzu schwere Rucksäcke. So können wir die herrliche Berglandschaft noch besser geniessen!
Programmänderungen bleiben vorbehalten! Die Marschzeiten können je nach Wetter und Reisegruppe variieren. Infolge wechselhafter Wetterverhältnisse kann kein genaueres Reiseprogramm abgegeben werden.

Unterkunft
Wir logieren während der Reise jede Nacht in einer anderen Unterkunft. In Brig übernachten wir in einem guten, komfortablen 3-Sterne-Hotel, im Bergdorf Binn im bekannten Hotel Ofenhorn. Die dritte Nacht sind wir in der gut ausgestatteten Margarolihütte im Val Formazza untergebracht. Es folgt eine weitere Hotelübernachtung in Italien, bevor wir wieder in die Schweiz kommen und eine Nacht in der Grossalp-Hütte bei Bosco Gurin verbringen. Im Valle Maggia wohnen wir in einem einfachen Hotel in Cevio und die letzte Nacht in einem kleinen, gemütlichen 2-Sterne-Hotel mit Schwimmbad in Intragna im Centovalli.
Bitte beachten Sie, dass wir in einigen Unterkünften in Mehrbettzimmern untergebracht sind!

Wandersite: die Unterkunftsadressen und Links entstammen nicht dem Baumeler-Programm.
Kondition
Die Anforderungen sind sehr anspruchsvoll.
Die Marschzeiten betragen zwischen 4 und 6 Stunden pro Tag. Dies ist die effektive Wanderzeit, Pausen nicht mitgerechnet. Täg-lich sind längere Auf- und Abstiege zu bewältigen. Die Höhendif-ferenzen betragen bis zu 1'300 m. Wir unternehmen keine Kletter- oder Gletschertouren und bleiben meist auf Wanderwegen, zwischendurch handelt es sich jedoch um anstrengende, steinige  Bergpfade. Eine gute Kondition ist Voraussetzung!

Gepäcktransport
Wir transportieren Ihr Gepäck von Brig nach Binn, von Binn nach Ponte Formazza, von Ponte Formazza nach Cevio und von Cevio nach Intragna. An diesen Orten steht Ihr ganzes Gepäck zur Verfügung.
In der Margaroli- und Grossalphütte haben Sie kein Gepäck. An diesen Tagen tragen Sie Ihre persönlichen Utensilien im Rucksack mit.

Buchen
Detaillierte Informationen erhalten Sie von Baumeler Reisen, Tel. 041 418 65 65


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Vom Wallis ins Tessin -Detailprogramm

1. Tag: Anreise mit Bahn nach Brig/VS  (Fahrplan)
Individuelle Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Brig. Treffpunkt gegen Abend im zentral gelegenen Hotel. Begrüssung durch unsere Reiseleitung und erste Informationen über den Programmablauf. Anschliessend gemeinsames Abendessen.



2. Tag: 6 h, aufwärts 860 m, abwärts 1270 m
Route: Brig/Rosswald 1900m - Saflischpass 2560m - Heiligkreuz 1475m (5.10 h) - Binn 1400m (0.50 h)

Per Postauto und Seilbahn gelangen wir auf das Hochplateau von Rosswald. Auf 1’900 m beginnen wir unsere Trekkingtour und geniessen die grandiose Aussicht auf saftige Alpweiden und die imposanten Berner Alpen (Aletschhorn, Finsteraarhorn, Fiescherhörner und viele weitere). Über schöne Alpmatten gelangen wir zum Salfischpass auf 2’560 m. Nach einer ausgiebigen Rast steigen wir ab ins mineralienreiche Binntal. Wir übernachten im sympathischen Bergdorf Binn auf 1’400 m in einem gemütlichen Hotel.


3. Tag: 6 h, aufwärts 910 m, abwärts 600 m
Route: Binn 1400m - Albrunpass 2400 m - Scatta Minoia 2600m - Margarolihütte 2200 m

Das Binntal ist ein Naturschutztal mit intakten Wäldern und umgeben von hohen Gipfeln. Nach einem kurzen Bustransfer erreichen wir auf guten Alpwegen die Binneralpen, auf denen viele Rinder weiden. Vorbei an der bewirtschafteten Binntalhütte gelangen wir zum Albrunpass (2’400 m). Hier verlassen wir die Schweiz.

Nach kurzem Abstieg geht es noch einmal bergwärts und wir erklimmen  den Scatta Minoia auf 2'600 m. Wir steigen ab und gelangen bald an den grünen Lago Vannino. An dessen Ufer übernachten wir in der komfortablen Margarolihütte auf 2’200 m.


4. Tag: 5 h, aufwärts 390 m, abwärts 1300 m
Route: Margarolihütte 2200m - P.Nefelgiu 2600m - Ponte/Steg 1270 m

Von der Margarolihütte steigen wir auf zum Passo Nefelgiu auf 2’600 m. Vom Pass wandern wir abwärts auf steinigen Pfaden zum Lago di Morasco. Über alte Walserwege und durch Walsersiedlungen gelangen wir an den Toscafällen vorbei ins Valle Formazza, wo wir in der Walsersiedlung Ponte (Steg auf 1'270 m) Quartier für eine Nacht beziehen.

Variante aus Walserweg Nr.41:

  • Abstieg via Sagersboden nach Ponte (evtl.mit Sessellift).
  • Infos
  • Sessellift Ponte - Sagersboden: Tel. 0039 0324 63 43 24: http://www.formazzasport.com
  • Riale: Rist. Locanda Walser / Walserschtuba, Tel. 0039 0324.630 76, Zimmer
  • Toscafälle: Bar Ristorante Cascata Toce, Tel. 0039 0324 630 13, oberhalb Wasserfall
  • Toscafälle: Walserhotel Schneehendli/Pernice bianca, Tel.  0039 0324 632 00, oberhalb Wasserfall
  • Sotto Frua: Albergo Ristorante Alts Dorf, Tel. 0039 0324 6343 55
  • Ponte: Albergo Brunni, Tel. 0039 0324 631 14
  • Ponte: Albergo Rotenthal, Tel. 0039 0324 630 60
  • Ponte: Hotel Mte Giove, Tel. 0039 0324 630 34
  • Ponte: Hotel Genzianella, Tel. 0039 0324 630 68
  • Gastroliste Valformazza: http://www.valformazza.it/
  • Wegübersicht Griespass - Formazzatal: http://www.formazzasport.com/
  • Tourismus Val Formazza, Tel. 0039 0324 630 59, http://www.valformazza.it
  • Webkamera Val Formazza
  • Busfahrplan: Domodossola - Ponte - Riale - Cascata del Toce
  • Fahrplan für Busverbindungen aus dem Val Formazza nach Domodossola oder umgekehrt unter: www.comazzibus.com
  • Wetter / Webcam Alpe Devero: http://www.ilmeteo.it/portale/webcam?zona=Ossola+-+Formazza
  • Auf den Spuren der Walser, 7 Tage
  • http://map.wanderland.ch, digitales Wanderwegnetz der Schweiz, mit nationalen und regionalen Wanderrouten sowie ÖV-Haltestellen

  • 5. Tag: 5 h, aufwärts 1100 m, abwärts 490 m
    Route: Ponte 1270m - Guriner-Furka 2300m - Grossalp 1900 m

    Zu Fuss durchs Formazzatal erreichen wir Fondovalle. Hier beginnt der steile Aufstieg zur Guriner-Furka. Auf 2’300 m überqueren wir erneut die Grenze und haben wieder Schweizer Boden unter den Füssen. Wir geniessen die herrliche Aussicht auf die italienischen Alpen. Nach kurzem Abstieg erreichen wir die gut ausgestattete Grossalphütte auf 1’900 m, wo wir übernachten. Nicht weit entfernt liegt die bekannte Walsersiedlung Bosco-Gurin.


    6. Tag: 4 h, aufwärts 240 m, abwärts 730 m
    Route: Grossalp 1900m - Passo Quadrilla 2130m - Cimalmotto 1400 m/Cevio

    Von der Grossalp steigen wir hinauf zum Passo Quadrilla auf 2’130 m. Schöner Abstieg über die Alp Quadrilla zum hintersten Dörfchen des wenig bekannten Valle di Campo, nach Cimalmotto auf 1'400 m. Von hier fahren wir auf der kurvenreichen Strasse ins Valle Maggia zu unserem einfachen Hotel in Cevio. Es bleibt Zeit, dieses hübsche Dorf mit den stattlichen Häusern zu erkunden oder für einen Besuch im kleinen Ortsmuseum.


    7. Tag: 5.30 h, aufwärts 690 m, abwärts 1190 m
    Route: Cevio - Passo Cavegna 1800 m - Vergeletto

    Nach kurzer Fahrt zurück nach Cimalmotto steigen wir zuerst ins Tal hinab und überqueren den malerischen Fluss Colobiasca. Dann führt uns der Pfad über die Alp Sfi zum Passo Cavegna auf 1’800 m hinauf. Der gleichnamige See lädt zum Verweilen ein, bevor wir via Alpe di Porcaresc ins wilde Valle Vergeletto hinabsteigen. Nach einer langen Talwanderung erreichen wir das Dorf Vergeletto.

    Das Postauto führt uns durchs reizvolle Onsernone-Tal hinaus. Gegen Abend erreichen wir das Ziel unseres Trekkings: Intragna im Centovalli.
     


    8. Tag AbreisetagWebcam Locarno
    Gemeinsames Frühstück im Hotel und individuelle Heimreise mit Postauto ab Intragna. Vielleicht bleibt noch etwas Zeit, in Locarno zu flanieren und das südliche Ambiente zu geniessen.
     



    Literatur und Karten

    Weitere Walsertouren


    So war es:

    K.T.: Soeben sind wir (eine siebenköpfige "Familiengruppe") von einer wunderbaren Fernwanderung zwischen Brig und Bosco/Gurin heimgekehrt. Bei der Vorbereitung habe ich intensiv dein tolles Wanderportal benützt und dabei nicht nur viel Arbeit gespart, sondern auch diverses wertvolles dazugelernt. Wir haben uns teilweise an die Walserroute von Baumeler gehalten; sie ist sehr reizvoll.
    13.7.04

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