| Nr.
103
2-Tageswanderung Region Appenzell |
Karte
- Webcam
Appenzell mit Säntis |
| Schwierigkeit: | sportlich |
| Einkehrmöglichkeit: | siehe Liste |
| Übernachtung: | Trogen |
| Anreise: | Bahn nach Rorschach |
| Rückreise: | Bahn ab Appenzell-Fahrplan |
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Gewandert: April 2004 |
1. Tag: 5.40 h, aufwärts 850 m,
abwärts 430 m
Route: Rorschach 400m - Wartensee
550m (0.45 h) - Rastplatz Wienacht-Tobel 650m (0.35 h) - Heiden Postplatz
804m (1 h) - Büelen 1068m (1.10 h) - Säge 952m (0.20 h) -
Nord 686m (0.40 h) - Bleichi 900m (0.35 h) - Trogen 920m (0.25 h)

In
der Unterführung des Bahnhofs Rorschach gehen wir bergseitig
zum Wegweiser Richtung "Heiden / Alpenpanoramaweg Nr.3", der uns parallel
zu den Geleisen der Strasse entlang in einer Viertelstunde nach Wiggen
führt. Auf Quartierstrassen und Kieswegen gehts nun bergauf Richtung
"Wartensee". Wir kommen am Schlossgut Wiggen vorbei, gehen kurz
auf dem Trottoir zur Busstation "Bernerhüsli", wo rechts der Weg weiter
bergan führt. Wir unterqueren die Autobahn und gelangen 10 Minuten
später zum Schloss Wartensee,
das heute als Tagungszentrum benützt wird (Wartensee ist auch eine
Haltestelle der Bahnstrecke Rorschach - Heiden). Es lohnt sich, die Parkanlage
in einem 10-minütigen Umweg zu besichtigen, schon wegen der wunderschönen
Aussicht auf den Bodensee. Das Schloss Wartensee ist heute ein Tagungszentrum
mit Restaurant.
Variante: wer sich die zu zwei Dritteln geteerte Strecke ersparen will, kann die Wanderung an der RHB Haltestelle "Wartensee" beginnen.
An
der Strasse gegenüber dem Schlossgarten befindet sich der gelbe
Wegweiser. Wir verlassen den "Rheintaler Höhenweg", dessen Route wir
bisher teilten, und wandern auf verschlungenen Pfaden bergauf, zuerst durch
eine Wiese, dann durch den Wald. Bei Verzweigungen stets Nr.3 und den Pfeilen
"Heiden" (kürzeste Variante) folgen; wir wandern eine Weile parallel
zum Trassee der RHB. Immer wieder wird der Blick frei auf den Bodensee
bis nach Deutschland und Österreich. Im Raum Wienacht-Tobel
ist
der bisherige direkte Weg durch die Wiese gesperrt; wir beschreiten die
Rechtskurve auf der Strasse und finden die Fortsetzung des Wanderwegs beim
Hildegard-Zentrum (Zeitangabe "Heiden 2.30 h" ist falsch). Eine Treppe
führt uns zu einem neueren Quartier, durch das wir an den schattigen
Picknickplatz
(mit Feuerstelle) am Waldrand gelangen.
Auf schmalen Wegen wandern wir nach Wienacht und finden beim Dorfbrunnen den Wegweiser Richtung "St.Anton/Heiden". Beim Punkt Helvetia gehts über die Kuppe zu einem traumhaften Hangweg der Höhenkurve entlang. Auf Wiesen- und Waldwegen kommen wir in ein wildes Tobel, wo die gestürzten Bäume kreuz und quer über dem Bach liegen. Wir überqueren ihn auf zwei Brücken und gelangen bei einer weiteren Feuerstelle aus dem Wald und an den Dorfrand von Heiden. 10 Minuten später mündet die Quartierstrasse in den Lindenplatz (Bushaltestelle) ein, und nach weiteren 10 Minuten, der Kurpromenade entlang, gelangen wir zum Postplatz Heiden. Die vielen Gasthäuser und Läden verlocken zum Rasten.
Bergab nun gehts zum Kohlplatz und am Schwimmbad vorbei Richtung "Trogen". Nach 20 Minuten, beim Industriegelände der Sefar, beginnt ein Wiesenpfad dem Bach entlang bergauf. Wir kommen an einem Bauernhaus vorbei und folgen dem Wanderweg halbrechts; bei einem kleinen Bachlauf gehen wir nicht links zum Bischofsberg hinauf, sondern halten die Richtung; die Spur in der Wiese ist kaum zu sehen. Wir steuern bergauf auf ein weiteres Bauernhaus zu, überqueren die Strasse, queren nochmals ein Wiesenstück und gelangen auf ein schmales Teersträsschen, dem wir nach rechs folgen. Beim nächsten Wegweiser folgen wir weiter der Route "St.Anton"/Gesundheitsweg.
Auf Kieswegen wandern wir an Rütegg vorbei zum Wegweiser Büelen. Hier verlassen wir die St.Anton-Route und steigen bergab Richtung "Säge/Trogen". Zuerst rechts, nach 100 m scharf links und dann bergab, an freilaufenden Gänsen vorbei, wandern wir auf Naturwegen zur ehemaligen Säge hinunter. Über der Brücke, links vom Haus mit den blauen Fenstern, führt ein geniales Strässchen, wo nur die Fahrspuren geteert sind, der Höhenkurve entlang durch Wald. Nun wieder auf Naturweg wandern wir durch die Weiden von Hofguet. Nach einem kurzen Waldstück, bei einem Bänklein, biegt der Weg scharf nach rechts zum Bach hinunter (Wegweiser "Nord").Ein Teersträsschen (1 km) führt uns an einer riesigen Sägerei vorbei.
Dort gibt es zwei Varianten nach Trogen. Wir überqueren die Brücke und wandern kurz bergauf (Kiesweg), beim nächsten Wegweiser ebenaus nach rechts. Kurz nach der Siedlung Bleichi führt unsere Route für 700 m der viel befahrenen Strasse entlang - zum Glück auf gekiestem Trottoir. Nach der Brücke steigen wir auf schönem Waldweg bergauf direkt zum Dorfplatz von Trogen (schöne Appenzeller Häuser). Nach rechts führt eine Ladenstrasse in 3 Minuten zum Bahnhof, geradeaus bergauf und dann rechts führt eine autofreie Route ans selbe Ziel.
2. Tag: 4.20 h, aufwärts 520 m,
abwärts 670 m
Route: Trogen 920m - Sand 987m (0.25
h) - Gäbris 1251m (1.15 h) - Ober-Gais 1095m (0.30 h) - Zweibrücken
907m (0.15 h) - Sammelplatz 929m (0.45 h) - Guggerloch 930m (0.25 h)
- Spital 790m (0.20 h) - Appenzell 785m (0.25 h)
Vom
Dorfplatz in Trogen wandern wir bergauf Richtung "Gäbris/Gais"
- wir folgen bis zum Gäbris dem "Meteo-Wanderweg",
wo auf Schautafeln allerhand Interessantes zum Wetter erklärt wird.
Nach einer Viertelstunde kommen wir am Kinderdorf
Pestalozzi vorbei; das Teersträsschen wird zur Naturstrasse und
führt uns über Wiesen zur Wirtschaft Sand. Auf der andern
Seite wandern wir auf schönen Wegen dem Gäbris zu. Bei einem
Bauernhof mit dem Pfeil "Berg" beginnt der Weg über Wiesen und Wald
steil anzusteigen; bei Verzweigungen folgen wir immer dem Pfeil "Gäbris".
Das Windkraftwerk am Weg erinnert uns daran, dass wir immer noch auf dem
Meteo-Wanderweg sind. Ein schöner Gratweg führt uns über
den höchsten Punkt des Gäbris; rasten können wir
beim Picknickplatz am Waldrand oder beim nahen Restaurant Gäbris,
wo wir den Meteo-Wanderweg verlassen.
Wir halten die Richtung und wandern 400 m auf dem Teersträsschen Richtung Gais. Bei einer Scheune führt der (schlammige) Wanderweg rechts vorbei und dem Grat entlang nach Obergais. Nach einer Kurve auf dem Teersträsschen können wir wählen:
Variante durchs Dorf (0.15 h): Wir folgen dem Teersträsschen nach Gais hinunter. Bis zum Bahnhof Gais sind 15 Minuten angegeben. Weiter nach Zweibrücken (0.05 h) oder zur andern Talseite via Zwislen (siehe Wanderung Nr. 102).
Variante
nach Zweibrücken am Dorfrand von Gais (0.15 h), mit wenig
Hartbelag:
Wir wandern nun Richtung "Sammelplatz/Appenzell". Nach der Unterquerung der Hauptstrasse gehts scharf nach rechts und in einer lang gezogenen Linkskurve zur Anhöhe hinauf. Bei der "Orange"-Antenne (20 Minuten ab Zweibrücken) beginnt ein Wiesenpfad der Hecke entlang, dem wir bis zum Bauernhaus folgen. Drei Minuten auf einem Strässchen bergab, dann wieder rechts (Bodenmarkierung!) zwischen Ställen hindurch. Der Pfad mündet in ein Strässchen ein, das links in knapp 10 Minuten zur Haltestelle Sammelplatz führt. Ein Besuch in der Landbäckerei lohnt sich.
Der Wegweiser Richtung "Appenzell" führt uns kurz den Geleisen entlang, dann links auf die Hirschbergstrasse, wo wir nach weiteren 10 Minuten beim Mendli in den schönen Moorpfad (Kapellenweg) einmünden, der von Zwislen her kommt. Rechts gehts durch Wiesen und Wald zur Kapelle im Guggerloch, schliesslich durch moorige Wiesen zur Bushaltestelle Bleichenwald. Wir überqueren Geleise und Strasse und wandern zuerst auf dem Trottoir, dann wieder auf schönen Naturwegen zum Kreisel beim Spital hinunter. Nach links, auf dem Trottoir der Gaiserstrasse, gehen wir bis zur Brücke und dort rechts in die Fussgängerzone hinein. An den vielen interessanten Läden und gemütlichen Gartenrestaurants gelangen wir ins Dorfzentrum von Appenzell und spazieren beim Hotel Löwen links zum Bahnhof hinauf.
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