| Nr.
305
2-Tageswanderung Berner Oberland |
Karte
mit Zoom - Webcam
Innertkirchen |
| Schwierigkeit: | sportlich |
| Einkehrmöglichkeit: | Iseltwald, Giessbach, Bramisegg, Axalp, Meiringen |
| Übernachtung: | Axalp |
| Anreise: - | Bahn und Bus (oder Schiff) nach Iseltwald -Fahrplan |
| Rückreise: | Bahn ab Meiringen |
2-Tageswanderung Iseltwald - Giessbach - Axalp - Meiringen 1-Tageswanderung Meiringen - Axalp Schnitzlerweg Axalp - Hinterburgseeli; Rundwanderung für Familien auf der Axalp Gasthäuser und Infos
2-Tageswanderung Iseltwald - Giessbach - Axalp - Meiringen
Hinweise
Höhepunkte: Leichte, romantische Uferwanderung am Brienzersee, eindrückliche Giessbachfälle, alter Saumweg auf die Axalp. Schön angelegter Weg zum romantischen Hinterburgseeli.
Beim Absteig nach Meiringen sind einige Hartbelagstrecken unvermeidlich.
Gewandert: Oktober 2005
1. Tag: 4.45 h, aufwärts 870
m, abwärts 20 m
Route: Iseltwald 580 m - Campingplatz
(0.15 h) - Glooten (0.40 h) - Giessbach Hafen (0.40 h) - Hotel Giessbach
680 m (0.20 h) - Giessbachfälle (0.10 h) - Bramisegg 989 m (1 h) -
Schwarzenberg 1289 m (1 h) - Axalp 1535 m (0.40 h)
Die Wochenendwanderung beginnt mit einer romantischen Uferwanderung dem Brienzersee entlang. In Iseltwald folgen wir dem Wegweiser Richtung "Giessbach, Uferweg", an Post und den am Seeufer gelegenen Gartencafés der Hotels Alpenruh, Du Lac und Bellevue vorbei. Nach dem Strandbad des Campingplatzes teilt sich beim Waldeingang der Weg.
Variante Panoramaweg: Die sonnige obere Route verläuft grösstenteils auf gekiesten Strässchen und führt ca. 100 über dem See direkt zu den Giessbachfällen.Wir wählen den schmalen, schattigen Uferpfad, der links abzweigt und in leichtem Auf und Ab dem See entlang führt. Beim Picknickplatz Glooten im Uferwald stehen Feuerstellen, Bänke und Holz zur Verfügung. Zu den Giessbachfällen sind unterwegs verschiedene Abkürzungen angegeben - wir aber folgen dem schönen Uferweg bis zur Schiffanlegestation Giessbach mit der ältesten Standseilbahn Europas.
Abkürzungsmöglichkeit (-0.20 h): Nach jeder Schifflandung fährt die Standseilbahn zum Hotel Giessbach hoch.Wir folgen dem Spazierweg links herum (roter Wegweiser "Hotel"), weiter dem Ufer entlang, wo wir auf der Brücke zuschauen können, wie der Giessbach auf den untersten Wasserfällen in den Brienzersee herunter schiesst. Im Zickzack geht es zum Hotel hinauf, am Trassee der Bahn entlang, das wie auf Stelzen im Walde steht. Oben lohnt es sich, auf der gediegenen, traumhaft gelegenen Aussichtsterrasse des Grand Hotels Giessbach eine Pause einzuschalten, direkt gegenüber vom Brienzer Rothorn, mit Blick auf den See.
Beim Parkplatz hinter dem Hotel und beim Waldeingang befinden sich die nächsten Wegweiser - wir wählen zwar die Route "Bramisegg - Axalp", machen aber den lohnenswerten Umweg über die Giessbachfälle. Wir folgen dem Giessbach bergauf bis zur oberen Brücke, wo der Weg hinter dem Wasserfall hindurchführt! (Dort beginnt der steile Aufstieg dem Bach entlang über "Schweibenalp").
"...Die ionisierte Luft, die aus der Schlucht hochsteigt, erfrischt und erheitert das Gemüt". Aus "Magisches Berner Oberland, Wanderungen zu Orten der Kraft".Von der oberen Brücke folgen wir dem ebenen Weg ostwärts, der fünf Minuten später in die weniger steile "Bramisegg-Route" einmündet. Es folgt ein schöner, steingepflästerter alter Saumweg bergauf durch den Wald. Er trifft beim Restaurant Bramisegg (Bushaltestelle) auf ein Kiessträsschen, dem wir kurz nach rechts folgen. Treppe und Markierungen beachten: Die Route dreht 5 Minuten später bei einem Privatsträsschen kurz nach links und sofort wieder nach rechts auf die Weide. Dort halbrechts zwischen Scheune und Haus (Spiss auf der Karte) hindurch und schräg hinauf in den Wald hinauf. Wir erreichen ein aufsteigendes Kiessträsschen, dem wir 10 Minuten lang folgen.
Über dem Giessbachtal sehen wir den Gipfel des Faulhorns. Das Strässchen senkt sich ins Giessbachtal, aber unsere Route zweigt links ab, an einer Scheune (mit Brunnen) vorbei und rechts in den Wald hinein. Schattiger Saumweg, teils an hohen Felsen vorbei, teils durch Feuchtgebiet, wo das Wasser über den Weg rinnt - Rutschgefahr!
Bei der Weide von Schwarzenberg führt die Route zwischen zwei Ställen zum Waldrand hinauf, dem entlang wir weiter bergauf kurven. 20 Minuten später haben wir die Wahl: nach links gehts in 5 Minuten der Höhenkurve entlang zum Hotel Bellevue; nach rechts führt der Pfad in einer weiteren Viertelstunde bergauf zur Chaletsiedlung und zum Alpengasthof Axalp.
Übernachtung:
Blick aufs Brienzer Rothorn |
Hotel Giessbach |
Giessbachfälle |
2. Tag: 4.10 h, aufwärts
230 m, abwärts 1170 m
Route: Axalp 1535 m - Hinterburgseeli
1517 m (0.50 h) - Hinterburg 1641 m - Fluh 1542 m (0.45 h) - Wirzen 1248
m (0.35 h) - Zaun 962 m (0.50 h) - Säge 881 m - Balm 595 m (0.50 h)
- Meiringen Station 595 m (0.20 h)
Der neu angelegte Kiesweg zum Hinterburgseeli beginnt neben dem Alpengasthof Axalp (früher "Kurhaus"). In abwechslungsreichem Auf und Ab führt er durch Weiden und lichten Wald. Wegen der vielen geschnitzten Holzfiguren am Wegrand wird der Weg auch Schnitzlerweg genannt und von Familien mit Kindern gerne begangen. Unterwegs geniessen wir ein Panorama vom Brünig über das Brienzer Rothorn bis zum Harder sowie Tiefblicke auf den rund 1000 Meter unter uns liegenden Brienzersee.
Oberhalb Farnigen die Abzweigung zum "Chruttmettli" nicht beachten! Der Weg steigt der Weg etwa 100 Höhenmeter zu den Felsen an und senkt sich dann zum romantischen Hinterburgseeli hinunter, das hinter Tannen versteckt in einem Felsenkessel liegt. Picknick- und Feuerstellen laden zur Rast ein. Über dem See ragt der urtümlich geformte Berg Oltschiburg, wo bis vor kurzem Kristall für die optischen Geräte der Firma Leitz abgebaut wurden.
Wir folgen nun 200 m dem linken Uferweg und erreichen über eine Kuppe das Teersträsschen zur Alp Hinterburg, das wir mehrmals kreuzen. Das Strässchen verlassen wir bei Uf der Flue, wo ein ehemaliger Alpweg durch Weiden und Waldlichtungen bergab zur Wirzen-Alp führt. Dort müssen wir bis zur Alpsiedlung Zaun wieder mit dem Strässchen vorlieb nehmen.
Der Wanderweg zweigt nach der Säge ab und senkt sich durch den Wald steil ins Tal hinunter. Beim Eisteg überqueren wir die Fahrstrasse und marschieren auf dem Feldweg zur Aarebrücke (Bushaltestelle Balm). Den Markierungen folgend, queren wir nach der Brücke auf Nebensträsschen die Talebene zum Bahnhof von Meiringen.
Abkürzungsmöglichkeit: Bus Nr.4 ab "Balm b.Meiringen, Brücke"
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