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Aletsch-Rosinen - ein Wandertrek im Aletschgebiet

Das Aletschgebiet ist Ende 2001 in das Weltnaturerbe der UNESCO aufgenommen worden und steht seither unter besonderem Schutz. Hier finden sich die schönsten Panoramawanderungen mit spektakulären Aussichten in grandioser Naturlandschaft. Die einzelnen Tageswanderungen lassen sich gut zu einem 6-tägigen Trekking zusammenhängen.
Gewandert: August 2002.
  • Die Etappen:
Wandertouren in der
                Schweiz: Aletschgebiet
  Aletschgletscher vom Moosfluesattel aus (5.Tag)

Panoramakarte Aletschgebiet
  • Anreise: Bahn nach Kandersteg oder Brig und weiter nach Hohtenn  (Fahrplan)
  • Rückreise: Seilbahn und Bahn ab Bettmeralp
  • Schweizer Online-Karte mit Haltestellen und Unterkunftsadressen: http://www.mapplus.ch


 
1. Tag: 3h45, aufwärts 280 m, abwärts 340 m (mit Zusatzvariante)
Route: Hohtenn 1078m -  Lidu 1040m (35min) - Brägji 960m (0.30 m) - Rarnerkumme 1000m (30min) - Bietschtalbrücke - Riedgarten 975m (40min) - Ausserberg Station 931m (1h15) - Ausserberg Dorfkern 1030m (15min)
Karte
Abwechslungsreicher, gut markierter und viel begangener Panoramaweg von Hohtenn bis Lalden/Brig. Schöner Blick über das Rhonetal, sehr sonnig und rasch schneefrei. Interessant auch wegen der Bahnviadukte und Wasserleitungen.

Aus dem Wanderprospekt, erhältlich am Bahnhof Goppenstein:

"Lötschberg-Südrampe
Die faszinierende Vielfalt von Flora und Fauna begeistern jeden Naturfreund immer wieder von neuem. Staunen Sie über die verwegenen Wasserleitungen, Suonen genannt, die typischen dunklen Walliserhäuser und die zahlreichen Zeugen der örtlichen Kultur.
Auch die Eisenbahnfreunde kommen voll auf ihre Rechnung. Hohe Viadukte wechseln mit zahlreichen Tunnels und kühn an die Bergflanke angelegten Abschnitten - Meisterwerke des Bahnbaus im frühen 20. Jahrhundert.
Die Wanderung bietet zahlreiche Nebenrouten ins Tal oder zu höher gelegenen Alpen. Problemlos können auch nur einzelne Etappen begangen werden - ab Hohtenn liegen die Stationen Ausserberg, Eggerberg und Lalden direkt am Weg.
Unterwegs: Verpflegungsmöglichkeiten, Ausserberg, Eggen und Mund sowie Bachblütenlehrpfad zwischen Ausserberg und Eggerberg."


Von Hohtenn gehts vorerst für 5 Minuten auf einem Teersträsschen bergab - immer "Lötschberg Südrampe", Abzweigungen nicht beachten. Der Wegweiser "Höhenweg BLS Südrampe" führt kurz steil hinauf zum Bahngeleise. Genussvoll wandern wir für eine Weile dem Geleise entlang. Der Weg ist ist aus dem steilen Felscanyon herausgehauen, von wo wir die kühne Linienführung der Bahn und die deren kunstvolle Brücke bestaunen und knipsen können.


Ein aussichtsreiches Wegstück dem sonnenexponierten Hang entlang führt ebenaus ins Jolital. Kurz nach der Wasserfassung könnte man ebenaus zum "Brägji" spazieren - neu führt der Weg parallel dazu einer Suone entlang. Wer diesen kurzen Umweg macht, sieht die neue Hängebrücke, von wo die längere Variante herauf führt. Bergauf gehts in 5 Minuten zum Aussichtspunkt Brägli.

In leichtem Auf und Ab gehts weiter dem sonnigen Hang entlang, um bei der Rarnerkumme wieder auf Geleisehöhe aufzusteigen. Gemütliches Sommerbeizli, von wo die vorbei fahrenden Züge bestens beobachtet werden können.

Obere Variante, + 30min: Wer schwindelfrei ist, kann direkt vor dem Restaurant zur oberen Wasserleitung aufsteigen; Seile und Brücklein mildern die luftige Wegstrecke ins Bietschtal. Bei der Eisenbahnbrücke treffen die Wege wieder zusammen.
Die bequeme Route führt ab Rarnerkumme der Höhenkurve entlang um den Hang herum; auf der Gegenseite sind deutlich die in den Fels gehauenen Suonenwege zu sehen. Auf breitem Weg, der teilweise durch Tunnels führt, erreichen wir die imposanten Eisenbahnbrückeüber dem Bietschbach. Der Wanderweg ist an die Brücke angehängt (für Hunde ungeeignet), und wer Glück hat, sieht einen Zug vom einen Tunnel ins andere rauschen.

Auf der andern Seite der Brücke folgen wir dem Suonenweg zum Riedgarten, einem schönen Aussichtspunkt mit Picknickplätzen und reicher Flora. Hier könnte man stundenlang sitzen bleiben!

Nach kurzem Abstieg folgt ein traumhaftes Wegstück einer wasserführenden Suone entlang. Die Steppenvegetation duftet wunderbar nach Harz, Sanddorn und Wachholder. Zum Abschluss noch eine anstrengende Kuppe auf felsigen Wegen - und wir stehen am Dorfrand von Ausserberg.


Übernachtung in Ausserberg


Info



 
2. Tag: 2h30, aufwärts 130 m, abwärts 260 m (oberer Weg)
Route: Ausserberg Bahnstation 931 m - Ausserberg Sonnenhalde 1030m - Kapelle 1040m (20min) - Undra 1047 m (15min) - 957m - Baltschiedertal 916m (30min) - Eggerbergerstübli (35min) - Eggerberg 853m (10min) - Lalden 801m (Bahnstation, 50min)
 
Von der Bahnstation Ausserberg Richtung "Eggerberg 1h45", Naturweg zur Dorfstrasse hinauf.

Wir wandern nun ins wildromantische Schutzgebiet Baltschiedertal hinein (Bachblütenlehrpfad). Nach 7 Minuten teilt sich der Weg.


Der Höhenweg Südrampe Richtung "Eggerberg" macht zwei Spitzkehren bergab zur Höhe der Bahnschienen und führt durch Tunnels und Brücklein über den Baltschiederbach. Bemerkenswert ist der Wasserfall und die kühne Eisenbahnbrücke.

Schattiger Waldweg ebenaus zum Restaurant Eggerbergerstübli. Ab hier und durch das Dorf Eggerberg ist die Route geteert - wir können auf der Fahrstrasse bleiben oder durch die Häuser unterhalb zur Bahnstation gehen, von wo ein Wiesenpfad wieder zum Strässchen hinauf führt.

Am Dorfrand von Eggerberg beginnt wieder ein schöner Wanderweg - wir befinden uns nun direkt oberhalb Visp und geniessen eine grandiose Sicht auf die Mischabelgruppe, das Fletschhorn, das Augstbordhorn, die spitze Nase des Glishorns. Nach dem Weiler "zum Stadel" mit seinen kleinen Rebbergen senkt sich der Pfad auf Felstreppen kurz steil zur Bahnlinie hinab und folgt ihr zur Bahnstation Lalden.

Übernachtung (wir haben in Mund nichts zum Übernachten gefunden und sind ab Lalden per Zug nach Brig gefahren):

Links:

Variante Ausserberg - Eggen, den Suonen  Niwärch und Gorperi entlang(ca. 1 h länger als Höhenweg Südrampe)

Abenteuerliche Wanderung für Schwindelfreie entlang der alten Suonen, die an den steilen Flanken des Baltschiedertals aufgehängt sind. Sie sind in den letzten Jahren renoviert worden und führen Wasser. Für nicht ganz Schwindelfreie gibt es Ausweichvarianten.

Route: Ausserberg Dorf 1030m - Niwärch 1198m - Stolleneinang 1260m - Baltschiedertal 1279 m - Baltschiederbach, Wasserfassung Gorperi 1216m - Eggen 1049m, total 4 h

Beim "Hotel Sonnenhalde" in Ausserberg Dorf wählen wir das obere Strässchen Richtung "Stollen": Nach 5 Minuten zweigt unser Wanderweg links ab, bergauf nach Niwärch. Oben bequem der Wasserleitung entlang zum Stolleneingang. Nun wandern wir entweder durch den 1.5 km langen Stollen (Taschenlampe mitnehmen!) oder - für ganz Schwindelfreie - aussen herum, den Känneln der Suone entlang (Steilwände, vorsichtig gehen!) ins Baltschiedertal bis Punkt 1279 m (unterhalb "Ze Steinu").

Im Tal gehen wir rund 5 Minuten durch üppige Vegetation talabwärts; noch vor dem Waldeingang zweigen wir links ab, über den Baltschiederbach zur Gorperi-Wasserfassung. Dieser Suone entlang wandern wir Richtung "Eggen"; spannend die Holzkännel, Brücken und Tunnels. An einer Stelle gibt es aussen an den Felsen, hoch über dem Abgrund, einen begehbaren 12 Meter langen Holzkännel - eine Mutprobe für Schwindelfreie. Die anderen zwängen sich durch den niederen Felstunnel. Etwa 100 Höhenmeter oberhalb Eggen führt der Suonenweg aus dem Wald. Hier haben wir verschiedene Möglichkeiten:

  • Abstieg durch die Wiesen bergab zum Weiler Eggen (Restaurant, 15min) 
    • Ab Eggen entweder Richtung "Mund" oder bergab (Strasse und Abkürzungen) zur Bahnstation Eggerberg 853m (Lötschberg Südrampe) 
  • Weiter der Gorperi entlang um den Hang herum - der Suonenweg trifft bei  Eggen Hohwang 1147m auf die Route von Eggen her (nicht getestet) 
  • Ab Eggen Hohwang Aufstieg via Brich ins Safrandorf Mund 1407m, 1h40 (hier starten wir am nächsten Tag).
  • Ab Eggen Hohwang Abstieg via "zum Stadel" (Lötschberg Südrampe) nach Lalden Bahnstation 801m

Gorperi-Stück für Schwindelfreie



Karte mit eingezeichneter Route

Zusatzvarianten ab Lalden 801m:


Info


 
3. Tag: 4h50, aufwärts 1170 m, abwärts 230 m
Route: Mund 1200m - Ob.Birgisch 1100 m (30min) - Chittimatte 1650m (1.20 h) - Aussichtsbänkli
1850m (30min) - Nesselboden 2010 m (30min) - Alpe Bäll 2013m (1 h) - Belalp Seilbahn 2094m (30min) - Hotel Belalp 2130m (30min)

Karte mit 
rot eingezeichneter Wanderroute
Wanderpanoramakarte Bellwald
Hinweise:
Der grösste Teil des langen Aufstiegs ist zwar im Wald, aber auf der Sonnenseite und kann im Sommer ziemlich heiss werden. Mund - Nesselboden - Belalp, Tageswanderung Nr.604
Fahrt mit Postauto von Brig nach Mund (Fahrplan).

Bei der Postautohaltestelle Mund Dorf gehen wir am Hotel Safran und der Kirche vorbei zu den Wegweisern am Dorfbrunnen. Wir wandern Richtung Nessel/Belalp: schöner Höhenweg zur Mundschi-Brücke und auf der andern Talseite nach "ob.Birgisch". Dort beginnt der Aufstieg; alte Walliser Ställe, Trockenmauern, Heuschrecken und Suonen (Wasserleitungen) säumen den schönen Weg.

Bald schon sind wir im Wald, durch den sich der Weg im gut angelegten Zickzack aufwärts windet. Unzählige Tannenzapfen liegen am Boden, was aber im Aufstieg keine Probleme schafft. Selten haben wir eine solche Reichhaltigkeit an verschiedenen Sträucher und Bäumen angetroffen. Ein einziger grandioser Naturpark! Und dazwischen immer wieder Ausblicke ins Rhonetal und die Alpen. Auf der Gegenseite thront Rosswald über der Simplon-Passstrasse. Wir kommen an der aussichtsreichen Chittimatte-Alp vorbei und nehmen die letzten steilen Höhenmeter in Angriff. Ein Aussichtsbänklein mit atemberaubender Sicht ins Tal lädt uns zum Picknick ein.

Der Wald wird lichter; wir betreten die Weiden von Nesselboden. Bald teilt sich der Weg: geradeaus durch die Weiden oder rechts durch ein  Wäldchen in einem kleinen Umweg über die Alp Nessel mit der schönen Kapelle. Eine Viertelstunde später treffen die Wege bei einem Wegweiser wieder zusammen. Bereits ist die Belalp zu sehen.

Wandertipps für die Schweiz:
            Unesco-Welterbe AletschgebietNun kommt das Dessert der Wanderung: ohne grosse Höhenunterschiede führt unser Pfad der Belalp entgegen - aber Achtung: Der Weg folgt nur etwas fünf Minuten der Wasserleitung, dann führt unsere Route leicht bergab und durch ein Viehgatter hindurch (weiter der Wasserleitung entlang wäre falsch). Einige Schattenhänge werden durchquert, weshalb der Weg unbedingt schneefrei sein sollte. Wir sind überwältigt von der Szenerie: auf der einen Seite der Grosse Aletschgletscher mit all den Gipfeln rundherum, auf der andern Seite der weite Blick ins Rhonetal mit Matterhorn, Weisshorn und Mischabelgruppe. Über die Alpe Bäll wandern wir Bergstation der Seilbahn und weiter zum Hotel Belalp mit seiner sensationellen Aussicht auf den Aletschgletscher.

Varianten:

  • Belalp: Hotel Belalp, Tel. 027 924 24 22, 30 Min. ab Seilbahnstation
Links
4. Tag: 3h30, aufwärts 250 m, abwärts 300 m
Route: Massa-Weg: Blatten 1327m - Gebidumbrücke 1335m - Massaweg - Ried 1272 m,
Fahrt nach Riederalp 1925 m
Hinweis: Bequeme, romantische Panoramawanderung entlang einer alten Wasserleitung. Abschüssige Stellen sind mit Ketten gesichert.
Panoramakarte
                            mit offenen Wanderwegen
Panoramakarte mit Sommersportbericht
Talfahrt mit Seilbahn Belalp - Blatten.
 
Weg durch die
                    Massaschlucht, Bild: Ursula Sch.Massaschlucht, gesicherter Weg, Bild:
                        Ursula Sch.Bei der Talstation Blatten folgen wir dem Wegweiser "Massaweg". Nach ca. 200 m lassen wir die Strasse links liegen. Auf schönem Pfad wandern wir zuerst durch wilden Naturwald bergauf, dann zur Gebidumbrücke hinunter (hier ist auch Startpunkt der Schluchten-Kletterer). Via Gragg kommen wir zum Suonenweg hoch über der Massaschlucht. An luftigen Stellen ist er mit Ketten gesichert; teilweise wurde er neu aus den Felsen  gesprengt, sodass wir die Aussicht ins Rhonetal und auf die Walliser Alpen gefahrlos geniessen können. Interessante Schautafeln!

Bei Punkt 11198 m, wo es um den Hang herum geht, kreuzt man den Wanderweg Bitsch - Oberried - Riederalp (Aufstiegsvariante). Wir aber wandern bequem der Höhenkurve entlang neben der Wasserleitung "Riederi". Seltene Pflanzen, Schmetterlinge, Heuschrecken und wundersame Düfte betören die Sinne. 

Variante: Beim Wegweiser eingangs Rischwald kreuzen wir den Weg Bitsch - Oberried; hier könnten wir zu Fuss zur Riederalp aufsteigen.
Bequemer geht es aber weiter der Suone entlang nach Ried-Mörel, am Restaurant Alpenblick vorbei, zur Mittelstation der Gondelbahn Mörel - Riederalp (Halbtax gültig).
  • Blatten: Hotel-Rest. Blattnerhof, Tel. 027 923 86 76, CHF 55 - 80
  • Blatten: Hotel-Rest.Massa, Tel. 027 923 28 88, CHF 50 - 65
  • Ried: Rest.Alpenblick, Tel. 027 927 12 44
  • Riederalp: Hotel Toni, Tel. 027 927 16 56
  • Riederalp: Art Furrer Hotels***, Tel. 027 928 44 88
  • Riederfurka: Naturschutzzentrum Villa Cassel http://www.pronatura-aletsch.ch, Gruppen- und Familienzimmer, 30 Min.oberhalb Riederalp
  • Riederfurka: Hotel Mountain Resort Riederfurka, Tel. 027 927 21 31, günstige Zimmer und Lager, 30 Min.oberhalb Riederalp
  • Varianten:
  • Belalp 2130m - Blatten 1327 m zu Fuss (+ 1h30)
  • Ober-Ried 1320m - Riederalp 1925 m zu Fuss (+ 1h30)
  • Ried 1272m - Greich 1361 m, Seilbahn nach Riederalp (+ 50 min)
  • Belalp - Riederalp über die neue Hängebrücke, 4h30: Belalp - Hängebrücke - Riederalp: Tageswanderung Nr.619
  • http://map.wanderland.ch, digitales Wanderwegnetz der Schweiz, mit eingezeichnetem Aletsch-Panoramaweg
  • Links
    5. Tag: 6 h,  700 aufwärts, 400 abwärts
    Route: Riederalp 1925m - Riederfurka 2055m (30min) -  Aletschwald - Moosfluesattel 2200m - Roti Chumma 2369m - Märjelensee 2300m - Gletscherstube 2360m (3h15) - Unteres Tälli 2150m - Fiescheralp 2212m (2h15)

    Von der Riederalp aus wandern wir auf bequemem Weg auf die Riederfurka. Dort steht seit 100 Jahren die Villa Cassel, heute Naturschutzentrum-des Schweiz. Bundes für Naturschutz mit Restaurant und Touristenzimmer. Nun folgt eine der schönsten Panoramawanderungen der Schweiz: bis zum Märjelensee wandern wir heute immer mit Blick auf den Aletschgletscher - bei guter Sicht eine traumhafte Landschaft! Auf der andern Seite des Gletschers sehen wir die Belalp mit unserer gestrigen Unterkunft. Zuerst wandern wir in einigem Auf und Ab durch den Aletschwald und folgen bei den Verzweigungen immer dem Wegweiser "Märjelensee/Eggishorn". Beim Moosfluesattel befinden wir uns über der Bettmeralp.

    Variante: Beim Moosfluesattel könnten wir bei schlechtem Wetter via Bettmersee zur Bettmeralp absteigen oder rechts um das Bettmerhorn zur Fiescheralp wandern. Siehe Tageswanderung Nr. 603 mit Online-Karte.
    Nach dem Moosfluesattel führt der Panoramaweg teils auf grossen Steinplatten parallel zum Aletschgletscher, entlang der Nordflanke von Bettmerhorn und Eggishorn; bei der Roti Chumma treffen wir auf die Route, die von der Bergstation der Bettmerhorn-Seilbahn herkommt. Die Aussicht ist unbeschreiblich, und ständig weht eine frische Brise vom Gletscher herauf. Farbigen Punkten gleich steigen Seilschaften auf der Mittelmoräne zur Konkordiahütte und weiter zum Jungfraujoch hoch.

    Die romantischen Märjelenseen waren früher durch eine hohe Eiswand des Aletschgletschers gestaut und voller Eismassen. Durch den Gletscherschwund ist diese Polarlandschaft leider verschwunden und die Seen sind meist nur noch Tümpel, doch sind sie am Rande voller Wollgras. Wir verlassen hier die Gletscherwelt und erholen uns in der "Gletscherstube" bei einem Apfelkuchen aus dem Holzbackofen.

    Weiter wandern wir links am Stausee vorbei, um den Tälligrat herum ins untere Tälli hinunter und geniessen einen grandiosen Tiefblick auf den Fieschergletscher.  Der Höhenkurve entlang, mit Blick auf das Rhonetal, gelangen wir zur Fiescheralp.

    Variante: Wer den kürzeren Stollenweg vorzieht, findet den Eingang unterhalb der "Gletscherstube" am Rand der Staumauer. Durch einen beleuchtetes Tunnel gelangen wir auf die andere Seite des Tälligrats und steigen auf breitem Wanderweg zur Fiescheralp hinunter; 10 Minuten vor dem Ziel treffen die beiden Routen wieder zusammen.


    Übernachtung: Hotel Alpina, Fiescheralp, Tel. 027 971 24 24
     
    Abkürzungen
  • - 30min: Riederalp 1925m - Hohflue 2227 m mit Sesselbahn
  • - 1h20: Riederalp 1925m - Moosflue 2333 m mit Gondelbahn
  • - 1h: Gletscherstube 2360 m - beleuchteter Stollenweg 1,1 km - Fiescheralp
  • Links



    Aufstieg
                zur Riederfurka
    Aufstieg zur Riederfurka
    Aletschwald, Aletschgletscher
    Aletschwald, Aletschgletscher
    Aletschgletscher, Weg dem Bettmerhorn entlang zum
                  Märjelensee, 2013
    Plattenweg zum Märjelensee

    6. Tag: 1.40 h, aufwärts 40 m, abwärts 300 m
    Route: Fiescheralp/Kühboden 2221 m - Bättmer-Hitta 2150m - Bettmeralp 1957 m

    Von der Fiescheralp geht es auf ebenem Weg an den verschiedenen Restaurants und Hotels der Fiescheralp vorbei. Grandiose Aussicht zum Matterhorn, zur Mischabelgruppe, zum Monte Leone und ins Rhonetal!  Mühelos wandern wir auf dem breiten Panoramaweg zur Bättmer-Hitta, einem willkommenen Ausflugsrestaurant.

    Variante: Hier haben wir Gelegenheit, den Abschied noch ein wenig hinauszuschieben, indem wir via Bettmersee (Badegelegenheit) zur Bettmeralp wandern (+ 30min).
    Die Bettmeralp ist ein langgezogenes, autofreies Chaletdorf mit vielen Läden, Seilbahnen und Gaststätten. Zuvorderst im Dorf steht die Seilbahnstation, die uns zur Bahnstation Betten hinunterträgt.

    Info



    Wanderkarten
    Info und Wanderführer

    Tipps zum Weiterwandern:


    Hier eine weitere Idee für eine Wanderwoche:

     
    Route Übernachtung Beschreibung
    1. Tag: Anreise nach St. Luc im Val d'Anniviers. Aufstieg zum Hotel Weisshorn Hotel Weisshorn, Tel. 027 475 11 06 Tour Val d'Anniviers
    2. Tag: Hotel Weisshorn - Meidpass - Gruben/Meiden.  Gruben: Hotel Schwarzhorn, Tel. 027 932 14 14 Tour rund ums Matterhorn
    3. Tag: Gruben - Augstbordpass - Jungu; mit Seilbahn nach St.Niklaus, mit Postauto nach Saas Grund Saas Grund Hotelliste Tour Augstbordhorn
    4. Tag: Saas Grund - Gsponer Höhenweg - Gspon Gspon: Gasthaus Mosji, Tel. 027 952 22 34 Tour Fletschhorn
    5. Tag: Gspon - Gebidempass - Bistinepass - Simplonpass Simplonpass: Simplon Hospiz, Tel. 027 979 13 22. Stockalperweg
    6. Tag: Simplonpass - Stockalperweg - Brig Brig: Hotel Good Night Inn, Tel. 027 921 21 00 Stockalperweg

    Wandertouren in der Gegend:

    Wanderland-Karte Aletsch-Panoramaweg Nr.39Aletsch-Panoramaweg Nr.39



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