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| 6 | T2 - sportlich |
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Aletschgletscher vom Moosfluesattel aus (5.Tag) |
Panoramakarte Aletschgebiet |
|
Abwechslungsreicher, gut markierter und viel begangener Panoramaweg von Hohtenn bis Lalden/Brig. Schöner Blick über das Rhonetal, sehr sonnig und rasch schneefrei. Interessant auch wegen der Bahnviadukte und Wasserleitungen.Aus dem Wanderprospekt, erhältlich am Bahnhof Goppenstein:
"Lötschberg-Südrampe
Die faszinierende Vielfalt von Flora und Fauna begeistern jeden Naturfreund immer wieder von neuem. Staunen Sie über die verwegenen Wasserleitungen, Suonen genannt, die typischen dunklen Walliserhäuser und die zahlreichen Zeugen der örtlichen Kultur.
Auch die Eisenbahnfreunde kommen voll auf ihre Rechnung. Hohe Viadukte wechseln mit zahlreichen Tunnels und kühn an die Bergflanke angelegten Abschnitten - Meisterwerke des Bahnbaus im frühen 20. Jahrhundert.
Die Wanderung bietet zahlreiche Nebenrouten ins Tal oder zu höher gelegenen Alpen. Problemlos können auch nur einzelne Etappen begangen werden - ab Hohtenn liegen die Stationen Ausserberg, Eggerberg und Lalden direkt am Weg.
Unterwegs: Verpflegungsmöglichkeiten, Ausserberg, Eggen und Mund sowie Bachblütenlehrpfad zwischen Ausserberg und Eggerberg."
Von Hohtenn
gehts
vorerst für 5 Minuten auf einem Teersträsschen bergab -
immer
"Lötschberg Südrampe", Abzweigungen nicht beachten. Der
Wegweiser
"Höhenweg BLS Südrampe" führt kurz steil hinauf zum
Bahngeleise.
Genussvoll wandern wir für eine Weile dem Geleise entlang.
Der Weg
ist ist aus dem steilen Felscanyon herausgehauen, von wo wir
die kühne
Linienführung der Bahn und die deren kunstvolle Brücke
bestaunen
und knipsen können.
In leichtem Auf und Ab gehts weiter dem sonnigen Hang entlang, um bei der Rarnerkumme wieder auf Geleisehöhe aufzusteigen. Gemütliches Sommerbeizli, von wo die vorbei fahrenden Züge bestens beobachtet werden können.
Obere Variante, + 0.30 h: Wer schwindelfrei ist, kann direkt vor dem Restaurant zur oberen Wasserleitung aufsteigen; Seile und Brücklein mildern die luftige Wegstrecke ins Bietschtal. Bei der Eisenbahnbrücke treffen die Wege wieder zusammen.Die bequeme Route führt ab Rarnerkumme der Höhenkurve entlang um den Hang herum; auf der Gegenseite sind deutlich die in den Fels gehauenen Suonenwege zu sehen. Auf breitem Weg, der teilweise durch Tunnels führt, erreichen wir die imposanten Eisenbahnbrückeüber dem Bietschbach. Der Wanderweg ist an die Brücke angehängt (für Hunde ungeeignet), und wer Glück hat, sieht einen Zug vom einen Tunnel ins andere rauschen.
Auf der andern Seite der Brücke folgen wir dem Suonenweg zum Riedgarten, einem schönen Aussichtspunkt mit Picknickplätzen und reicher Flora. Hier könnte man stundenlang sitzen bleiben!
Nach kurzem Abstieg folgt ein traumhaftes Wegstück einer wasserführenden Suone entlang. Die Steppenvegetation duftet wunderbar nach Harz, Sanddorn und Wachholder. Zum Abschluss noch eine anstrengende Kuppe auf felsigen Wegen - und wir stehen am Dorfrand von Ausserberg.
Info
Von der Bahnstation
Ausserberg Richtung "Eggerberg 1.45 h", Naturweg zur Dorfstrasse
hinauf.
Schattiger Waldweg ebenaus zum Restaurant Eggerbergerstübli. Ab hier und durch das Dorf Eggerberg ist die Route geteert - wir können auf der Fahrstrasse bleiben oder durch die Häuser unterhalb zur Bahnstation gehen, von wo ein Wiesenpfad wieder zum Strässchen hinauf führt.
Am Dorfrand von Eggerberg beginnt wieder ein schöner Wanderweg - wir befinden uns nun direkt oberhalb Visp und geniessen eine grandiose Sicht auf die Mischabelgruppe, das Fletschhorn, das Augstbordhorn, die spitze Nase des Glishorns. Nach dem Weiler "zum Stadel" mit seinen kleinen Rebbergen senkt sich der Pfad auf Felstreppen kurz steil zur Bahnlinie hinab und folgt ihr zur Bahnstation Lalden.
Übernachtung (wir haben in Mund nichts zum Übernachten gefunden und sind ab Lalden per Zug nach Brig gefahren):
| Variante
Ausserberg - Eggen, den Suonen Niwärch und
Gorperi entlang(ca.
1 h länger als Höhenweg Südrampe)
Abenteuerliche Wanderung für Schwindelfreie entlang der alten Suonen, die an den steilen Flanken des Baltschiedertals aufgehängt sind. Sie sind in den letzten Jahren renoviert worden und führen Wasser. Für nicht ganz Schwindelfreie gibt es Ausweichvarianten. Route: Ausserberg Dorf 1030m - Niwärch 1198m - Stolleneinang 1260m - Baltschiedertal 1279 m - Baltschiederbach, Wasserfassung Gorperi 1216m - Eggen 1049 m, total 4 h Beim "Hotel Sonnenhalde" in Ausserberg Dorf wählen wir das obere Strässchen Richtung "Stollen": Nach 5 Minuten zweigt unser Wanderweg links ab, bergauf nach Niwärch. Oben bequem der Wasserleitung entlang zum Stolleneingang. Nun wandern wir entweder durch den 1.5 km langen Stollen (Taschenlampe mitnehmen!) oder - für ganz Schwindelfreie - aussen herum, den Känneln der Suone entlang (Steilwände, vorsichtig gehen!) ins Baltschiedertal bis Punkt 1279 m (unterhalb "Ze Steinu"). Im Tal gehen wir rund 5 Minuten durch üppige Vegetation talabwärts; noch vor dem Waldeingang zweigen wir links ab, über den Baltschiederbach zur Gorperi-Wasserfassung. Dieser Suone entlang wandern wir Richtung "Eggen"; spannend die Holzkännel, Brücken und Tunnels. An einer Stelle gibt es aussen an den Felsen, hoch über dem Abgrund, einen begehbaren 12 Meter langen Holzkännel - eine Mutprobe für Schwindelfreie. Die anderen zwängen sich durch den niederen Felstunnel. Etwa 100 Höhenmeter oberhalb Eggen führt der Suonenweg aus dem Wald. Hier haben wir verschiedene Möglichkeiten:
|
Gorperi-Stück für Schwindelfreie
Karte mit eingezeichneter Route |
Zusatzvarianten ab Lalden 801 m:
Hinweise:Fahrt mit Postauto von Brig nach Mund (Fahrplan).
Der grösste Teil des langen Aufstiegs ist zwar im Wald, aber auf der Sonnenseite und kann im Sommer ziemlich heiss werden. Mund - Nesselboden - Belalp, Tageswanderung Nr.604
Bei der Postautohaltestelle Mund Dorf gehen wir am Hotel Safran und der Kirche vorbei zu den Wegweisern am Dorfbrunnen. Wir wandern Richtung Nessel/Belalp: schöner Höhenweg zur Mundschi-Brücke und auf der andern Talseite nach "ob.Birgisch". Dort beginnt der Aufstieg; alte Walliser Ställe, Trockenmauern, Heuschrecken und Suonen (Wasserleitungen) säumen den schönen Weg.
Bald schon sind wir im Wald, durch den sich der Weg im gut angelegten Zickzack aufwärts windet. Unzählige Tannenzapfen liegen am Boden, was aber im Aufstieg keine Probleme schafft. Selten haben wir eine solche Reichhaltigkeit an verschiedenen Sträucher und Bäumen angetroffen. Ein einziger grandioser Naturpark! Und dazwischen immer wieder Ausblicke ins Rhonetal und die Alpen. Auf der Gegenseite thront Rosswald über der Simplon-Passstrasse. Wir kommen an der aussichtsreichen Chittimatte-Alp vorbei und nehmen die letzten steilen Höhenmeter in Angriff. Ein Aussichtsbänklein mit atemberaubender Sicht ins Tal lädt uns zum Picknick ein.
Der Wald wird lichter; wir betreten die Weiden von Nesselboden. Bald teilt sich der Weg: geradeaus durch die Weiden oder rechts durch ein Wäldchen in einem kleinen Umweg über die Alp Nessel mit der schönen Kapelle. Eine Viertelstunde später treffen die Wege bei einem Wegweiser wieder zusammen. Bereits ist die Belalp zu sehen.
Nun
kommt das Dessert der Wanderung: ohne grosse
Höhenunterschiede führt
unser Pfad der Belalp entgegen - aber Achtung: Der Weg folgt
nur etwas
fünf Minuten der Wasserleitung, dann führt unsere Route
leicht
bergab und durch ein Viehgatter hindurch (weiter der
Wasserleitung entlang
wäre falsch). Einige Schattenhänge werden durchquert,
weshalb
der Weg unbedingt schneefrei sein sollte. Wir sind
überwältigt
von der Szenerie: auf der einen Seite der Grosse
Aletschgletscher mit all
den Gipfeln rundherum, auf der andern Seite der weite Blick
ins Rhonetal
mit Matterhorn, Weisshorn und Mischabelgruppe. Über die Alpe
Bäll
wandern wir Bergstation der Seilbahn und weiter zum
Hotel Belalp
mit seiner sensationellen Aussicht auf den Aletschgletscher.
Varianten:
|
![]() |
|
Bei der Talstation Blatten folgen wir dem Wegweiser "Massaweg". Nach ca. 200 m lassen wir die Strasse links liegen. Auf schönem Pfad wandern wir zuerst durch wilden Naturwald bergauf, dann zur Gebidumbrücke hinunter (hier ist auch Startpunkt der Schluchten-Kletterer). Via Gragg kommen wir zum Suonenweg hoch über der Massaschlucht. An luftigen Stellen ist er mit Ketten gesichert; teilweise wurde er neu aus den Felsen gesprengt, sodass wir die Aussicht ins Rhonetal und auf die Walliser Alpen gefahrlos geniessen können. Interessante Schautafeln! Bei Punkt 11198 m, wo es um den Hang herum geht, kreuzt man den Wanderweg Bitsch - Oberried - Riederalp (Aufstiegsvariante). Wir aber wandern bequem der Höhenkurve entlang neben der Wasserleitung "Riederi". Seltene Pflanzen, Schmetterlinge, Heuschrecken und wundersame Düfte betören die Sinne. Variante: Beim Wegweiser in Oberried könnten wir zu Fuss zur Riederalp aufsteigen.Bequemer geht es aber weiter der Suone entlang nach Ried-Mörel, am Restaurant Alpenblick vorbei, zur Mittelstation der Gondelbahn Mörel - Riederalp (Halbtax gültig).
|
Links- Belalp 2130m - Blatten 1327 m zu Fuss (+ 1.30 h)
- Ober-Ried 1320m - Riederalp 1925 m zu Fuss (+ 1.30 h)
- Ried 1272m - Greich 1361 m, Seilbahn nach Riederalp (+ 50 min)
- Belalp - Riederalp über die neue Hängebrücke, 4.30 h: Belalp - Hängebrücke - Riederalp: Tageswanderung Nr.619
- http://map.wanderland.ch, digitales Wanderwegnetz der Schweiz, mit eingezeichnetem Aletsch-Panoramaweg
Von
der
Riederalp aus wandern wir auf bequemem Weg auf die Riederfurka.
Dort steht seit 100 Jahren die Villa Cassel, heute
Naturschutzentrum-des
Schweiz. Bundes für Naturschutz mit Restaurant und
Touristenzimmer.
Nun folgt eine der schönsten Panoramawanderungen der
Schweiz:
bis zum Märjelensee wandern wir heute immer mit Blick auf
den Aletschgletscher
- bei guter Sicht eine traumhafte Landschaft! Auf der andern
Seite des
Gletschers sehen wir die Belalp mit unserer gestrigen
Unterkunft. Zuerst
wandern wir in einigem Auf und Ab durch den Aletschwald und
folgen bei
den Verzweigungen immer dem Wegweiser
"Märjelensee/Eggishorn". Beim
Moosfluesattel
befinden wir uns über der Bettmeralp.
Variante: Beim Moosfluesattel könnten wir bei schlechtem Wetter via Bettmersee zur Bettmeralp absteigen oder rechts um das Bettmerhorn zur Fiescheralp wandern. Siehe Tageswanderung Nr. 603 mit Online-Karte.Nach dem Moosfluesattel führt der Panoramaweg teils auf grossen Steinplatten parallel zum Aletschgletscher, entlang der Nordflanke von Bettmerhorn und Eggishorn. Die Aussicht ist unbeschreiblich, und ständig weht eine frische Brise vom Gletscher herauf. Farbigen Punkten gleich steigen Seilschaften auf der Mittelmoräne zur Konkordiahütte und weiter zum Jungfraujoch hoch.
Die romantischen Märjelenseen waren früher durch eine hohe Eiswand des Aletschgletschers gestaut und voller Eismassen. Durch den Gletscherschwund ist diese Polarlandschaft leider verschwunden und die Seen sind meist nur noch Tümpel, doch sind sie am Rande voller Wollgras. Wir verlassen hier die Gletscherwelt und erholen uns in der "Gletscherstube" bei einem Apfelkuchen aus dem Holzbackofen.
Weiter wandern wir links am Stausee vorbei, um den Tälligrat herum ins untere Tälli hinunter und geniessen einen grandiosen Tiefblick auf den Fieschergletscher. Der Höhenkurve entlang, mit Blick auf das Rhonetal, gelangen wir zur Fiescheralp.
Variante: Wer den kürzeren Stollenweg vorzieht, findet den Eingang unterhalb der "Gletscherstube" am Rand der Staumauer. Durch einen beleuchtetes Tunnel gelangen wir auf die andere Seite des Tälligrats und steigen auf breitem Wanderweg zur Fiescheralp hinunter; 10 Minuten vor dem Ziel treffen die beiden Routen wieder zusammen.
Übernachtung:
Hotel
Alpina, Fiescheralp, Tel. 027 971 24 24
Abkürzungen
|
![]() Webcam Moosflue |
Links
6. Tag: 1.40
h, aufwärts
40 m, abwärts 300 m
Route: Fiescheralp/Kühboden 2221
m - Furrihütte 2150m - Bettmeralp 1957 m
Von der Fiescheralp geht es auf ebenem Weg an den verschiedenen Restaurants und Hotels der Fiescheralp vorbei. Grandiose Aussicht zum Matterhorn, zur Mischabelgruppe, zum Monte Leone und ins Rhonetal! Mühelos wandern wir auf dem breiten Panoramaweg zur Furrihütte (Tel. 027 927 11 70), einer der vielen Gastbetriebe von Art Furrer.
Variante: Hier haben wir Gelegenheit, den Abschied noch ein wenig hinauszuschieben, indem wir via Bettmersee (Badegelegenheit) zur Bettmeralp wandern (+ 0.30 h).Die Bettmeralp ist ein langgezogenes, autofreies Chaletdorf mit vielen Läden, Seilbahnen und Gaststätten. Zuvorderst im Dorf steht die Seilbahnstation, die uns zur Bahnstation Betten hinunterträgt.
Info
| Route | Übernachtung | Beschreibung |
| 1. Tag: Anreise nach St. Luc im Val d'Anniviers. Aufstieg zum Hotel Weisshorn | Hotel Weisshorn, Tel. 027 475 11 06 | Tour Val d'Anniviers |
| 2. Tag: Hotel Weisshorn - Meidpass - Gruben/Meiden. | Gruben: Hotel Schwarzhorn, Tel. 027 932 14 14 | Tour rund ums Matterhorn |
| 3. Tag: Gruben - Augstbordpass - Jungu; mit Seilbahn nach St.Niklaus, mit Postauto nach Saas Grund | Saas Grund Hotelliste | Tour Augstbordhorn |
| 4. Tag: Saas Grund - Gsponer Höhenweg - Gspon | Gspon: Gasthaus Mosji, Tel. 027 952 22 34 | Tour Fletschhorn |
| 5. Tag: Gspon - Gebidempass - Bistinepass - Simplonpass | Simplonpass: Simplon Hospiz, Tel. 027 979 13 22. | Stockalperweg |
| 6. Tag: Simplonpass - Stockalperweg - Brig | Brig: Hotel Good Night Inn, Tel. 027 921 21 00 | Stockalperweg |