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133
Wandertage Schwierigkeit Wanderlandkarte mit Wanderwegnetz Webcams
Eingesandt von:
8
T2-T3
Ruedi Flueler

Berneroberland - Lötschental

  • Die Etappen:
eingezeichnete Route auf outdooractive-maps
Eine Tourenwoche im Berner Oberland, eingesandt von Ruedi Flueler
(mit Zusatzinformationen der Wandersite). Herzlichen Dank!

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Die Etappen

1. Tag: 2 h, aufwärts 220m  -  T1
Route: Gstaad (1104m), dem Louibach entlang nach Lauenen (1252m)

Vom Bahnhof Gstaad laufen wir durch die autofreie Hauptstrasse und kommen zum bekannten Brunnen mit dem „Kälbli“, biegen in die Strasse halblinks ein und nach 200m überqueren wir die Strasse, welche nach Lauenen führt. Auf der linken Seite des Louibach’s wandern wir teilweise im Schatten, teilweise in der Sonne gemütlich nach Lauenen. Eine richtig bequeme Anfangsroute.
Es besteht auch die Möglichkeit von Gstaad mit dem Postauto nach Lauenen zu fahren.


Bahnhof Gstaad

Promenade in Gstaad

Uferweg nach Lauenen

Lauenen

Hotel Wildhorn Lauenen


2. Tag: 5 ½h, aufwärts 1051m, abwärts 150m  -  T2 (T3 nur 10 m)
Route: Lauenen 1252m - Vorschess 1418m - Lauenensee 1381m - Chüetungel 1797m - Stierenwald 1927m - Tungelpass oder Stigellegi 2084m - Punkt 2381m - Wildhornhütte 2303m
  • Abkürzung: Von Lauenen kann man auch mit dem Postauto nach Lauenensee fahren. Posthaltestelle vor dem Hotel.
In Lauenen gleich neben dem Hotel führen uns die gelben Wegweiser in Richtung "Lauenensee", den wir nach rund einer Stunde erreichen. (Bei Vorschess zweigt links eine Abkürzung zum Chüetungel ab, welche allerdings teilweise etwas ausgestellt ist). Wir wandern weiter bis zum herrlichen Lauenensee.

Nach einem ersten Stundenhalt geht es dann links hinauf, auf gutem Weg, immer im Zick-Zack bis zum Chüetungel . Wir sind über der Waldgrenze und unsere Route führt uns gemütlich über Alpweiden bis Stierenwald, wo wir vor einer Abzweigung stehen.

Wir benützen den linken Weg, (der Weg rechts führt uns in eine Gröllhalde mit Steinschlaggefahr) und wandern weiter bis zum Tungelpass. Auf einem steilen, gut ausgebauten Weg steigen wir auf  Punkt 2381m hinauf. Die ganze Strecke ist für normale Bergwander/innen problemlos zu bewältigen.

Rund eine Stunde später taucht die die Wildhornhütte, wo wir übernachten werden, aus ihrem Versteck hinter der Bergflanke auf.

Gasthäuser und Infos


Vorschess, Mitte: Lauenensee

Bergfrühling in voller Pracht

Picknickplatz am Lauenensee

Lauenensee
Lauenensee; Bild: Hans
                  Wüthrich
Chüetungel über dem Wasserfall
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3. Tag: 5 1/2h, aufwärts 330m, abwärts 1550m  -  T2
Route: Wildhornhütte 2303m - Iffigsee 2065m -  Iffigenalp 1524m - Langenmatt 1856m - Retzlibergli 1405m - Simmenfälle 1293m - Bim höhe Huus (Hotel Simmenfälle) 1105m

Von der Wildhornhütte wandern wir auf gutem Pfad vorerst über Kies und Steine, anschliessend über Alpwiesen, vorbei am Iffigsee bis zur Iffigenalp, wo wir auf der Terasse des Restaurant unseren ersten Durst stillen können.

Nur 10 Minuten geht es auf der Zubringerstrasse, dann kommen wir zum Wegweiser, welcher uns rechts über eine Wiese und den Fiffigbach weist. Von hier geht es hinauf, auf schönem Weg über Alpweiden bis zur Langenmatt. Eine herrliche Aussicht hinunter zu den vielen Wasserfällen ist die Entschädigung für den gemachten Aufstieg.

Von jetzt an geht es nur noch bergab. Auf schönem Weg über Alpweisen, auf breiter Alpstrasse. Durch den Wald betrachten wir immer wieder die stiebenden Wasserfälle auf der gegenüberliegenden Talseite. Nicht vergebens heisst es hier unten „Bi de sibe Brünne“. Hier auf der grossen Fläche können wir schön ruhen oder das nahe gelegene Beizli Retzlibergli aufsuchen (Im Restaurant Retzlibergli bestehen einfache Uebernachtungsmöglichkeiten).

Noch etwa eine Stunde nehmen wir den Weg unter die Füsse, auf einer Naturstrasse bis zu unserem Tagesziel: Bim höhe Huus, resp. Hotel Simmenfälle. Es lohnt sich (mit Bergschuhen, aber ohne Rucksack) die rauschenden Simmenfälle zu besichtigen. Der Wegweiser steht gleich neben der Gartenwirtschaft.
 
 
Gasthäuser und Infos
  • Berghaus Iffigenalp, Tel. 033 733 13 33 und 033 733 31 20; Zimmer + Massenlager (Bus nach Lenk)
  • Retzlibergli  (Koordinaten 603.960/140.620): Rest. Räzlialp, Tel. 033 733 12 86 (einfaches Massenlager) 
  • Simmenfälle bei Lenk: Hotel Simmenfälle, Tel. 033 733 10 89, Zimmer und Lager (Doppelzimmer oder Massenlager)
  • Simmenfälle - Sieben Brunnen; Fotogalerie: http://www.fotogalerien.ch
  • Iffigenfall - Sieben Brunnen - Simmenfälle - Lenk: Wanderblog http://www.travelita.ch
  • "z'Bärg im Obersimmental - Wege zum Alpkäse", Band 4, Rezliberg, ein Wanderbegleiter für Alp- und Käseliebhaber, bei http://www.weberag.ch
  • "Wandern und Geniessen", die schönsten Zweitagestouren mit Berghotel-Komfort, bei Amazon.de
    • 1. Tag: Simmenfälle ob Zweisimmen - Rezliberg - Ritzmad - Iffigenalp, 3h30
      2. Tag: Iffigenalp - Iffigsee - Wildhornhütte - Chüetungel - Lauenensee, 4h45
  • Ausstiegsmöglichkeit ab Hotel Simmenfälle: Postauto nach Lenk (Fahrplan)
  • "Wasserwege der Schweiz - 24 erfrischende Wanderungen zu rauschenden und stillen Gewässern" , bei Amazon.de
  • "Naturdenkmäler der Schweiz", das grosse Wander- und Erlebnisbuch, , Amazon.de
  • https://map.wanderland.ch, digitales Wanderwegnetz der Schweiz, mit nationalen und regionalen Wanderrouten sowie ÖV-Haltestellen
Simmenfälle


4. Tag: 6 h, aufwärts 1400m, abwärts 500m  -  T3
Route: Simmenfälle 1105m - Rezlibergweid 1386m - Ammertenpass 2443m - Engstligenalp 1852m

Nochmals möchten wir die Simmenfälle ansehen, wir nehmen deshalb nicht die Alpstrasse, sondern steigen neben den Simmenfällen hoch.

Der Wegweiser zeigt uns anschliessend die Richtung zur Alpstrasse und weiter zur Abzweigung Retzlibergweid. Bei der Retzlibergweid sehen wir viele gelbe Wegweiser. Dort verlassen wir die Alpstrasse, nehmen den Weg links, welcher zum "Ammertentäli" und zum "Ammertenpass" weist.

Immer dem gut ausgebauten und gut bezeichnetem Weg nach über Alpwiesen. Am Horizont sehen wir bereits den Pass, wobei die letzten 300m Höhenmeter steil in einer Geröllhalde zu bewältigen sind. Vom Ammertenpass aus sehen wir bereits die Engstligenalp. Wir steigen auf dem gut erkennbaren Weg hinunter auf die Engstligenalp.

Rückmeldung:

"Die letzten 300 Meter Aufstieg in den Geröllhalden und vor allem die letzen 200 Meter Weg über die Felsen vor dem Ammetenpass sind "nicht ohne". Hier könnten nicht ganz schwindelfreie Personen allenfalls eine helfende Hand gut gebrauchen. Wenn die Felsen nass sind, wird es sogar heikel - von einem Abstieg umgekehrt Richtung Lenk würde ich dann eher abraten. Gute Schuhe sind hier auf jeden Fall Bedingung!" Hansruedi M., Aug.2010
Gasthäuser und Infos
Ammertenpass; Bild:
                  Hansruedi M.
Ammertenpass

Blick zum Ammertenpass

Engstligenalp, Wildstrubel

Ankunft auf der Engstligenalp

Engstligenalp, Ammertenpass

5. Tag: 5 h, aufwärts 800m, abwärts 450m  -  T2
Route: Engstligenalp 1952m -  Chindbettipass 2623m  -  Rote Chumme 2301m - Daubensee 2206m  –  Schwarenbach 2060m

Praktisch am Ausgang unserer Uebernachtung auf der Engstligenalp sind die uns bekannten, gelben Wegweiser, welche uns über die flache Alp den Weg zeigen. Auf gutem Weg steigt es nun an, an einem kleinen Bergseelein vorbei, weiter hinauf durch eine Geröllhalde bis zum Chindbettipass. Wir sehen bereits die Plattenhörner und das Rinderhorn, welche auf der Grenze zum Wallis liegen.

Ueber eine langgezogene Geröllhalde steigen wir 150 Höhenmeter hinunter, um auf der anderen Seite des Tales zum Rote Chumme aufzusteigen. Auf diesem herrlichen Hochplateau geniesst man eine herrliche Aussicht auf den Daubensee. Der Zick-Zack-Weg führt uns hinunter zum Daubensee, und nach einer weiteren halben Stunde erreichen wir unser Tagesziel, das 1742 erbaute Hotel Schwarenbach, welches ursprünglich als Zollstation diente.

Gasthäuser und Infos

Engstligenalp, Wildstrubel
Engstligenalp vor Sonnenaufgang

Wegweiser Engstligenalp

Milchkühlung auf der Engstligenalp
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6. Tag, 4 h, (mit Seilbahn) aufwärts 150m, abwärts 750m  - T2
Route: Schwarenbach 2060m - Sunnbühl 1934m - Waldhus 1356m - Selden 1537m

Auf der Naturstrasse vor dem Hotel Schwarenbach starten wir den heutigen Tag, nach 500m kommen wir auf den Wanderweg, welcher nach 15 Minuten erneut auf die Fahrstrasse führt. Unscheinbar, auf der linken Strassenseite sehen wir einen Wegweiser, welcher zum Arvenwald und zum Arvenseeli führt. Es lohnt sich diesen kleinen Abstecher von ca. 20 Minuten zu machen.

Zurück auf der Fahrstrasse, sie führt uns nach Sunnbühl, haben wir verschiedene Möglichkeiten:

Gasterntal mit Bunderchrinde und
          Allmegrat; Bild: http://www.fotogalerien.ch  Ein romantischer Weg führt uns durch das wunderschöne Gasterental nach Selden.

Gasthäuser und Infos


7. Tag, 5 h, aufwärts 1200m  -  T2 (der SAC gibt wegen der Gletscherüberquerung T4 an)
Route: Selden 1537m - Gfelalp 1847m - Balme 2403m - Lötschenpasshütte 2690m

Trotzdem es heute nur immer aufwärts geht, erwartet uns ein sehr abwechslungsreicher Tag. In Selden, gleich neben dem Hotel Stenbock, weist uns der Wegweiser zur noch jungen Kander. Auf einer Hängebrücke überschreiten wir den Bach und meistern auf einem gut angelegten Weg die ersten Höhenmeter. Nach gut einer Stunde sind wir über der Waldgrenze und erreichen das letzte Haus. Die Gfelalp ist ein Restaurant mit Uebernachtungs-Möglichkeit.

über den
            Lötschengletscher; Bild: Birgit RubinWeiter geht es, weg von den Wiesen hinauf zu den Steinen, aber immer auf einem gut angelegten Weg. Auf der Balme werden wir mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Auf den nächsten 500m überqueren wir den „Lötschegletscher“. Keine Angst: der Weg ist mit Stangen gut markiert, der Weg ist unproblematisch, es braucht weder Steigeisen noch Seil.

Wieder auf dem Trockenen, sprich Steine und Erde, führt uns ein schöner Bergweg die letzten 200 Höhenmeter zur Lötschenpasshütte. Diese SAC-Hütte wurde im Sommer 2007 umgebaut, vergrössert und modernisiert.

Gasthäuser und Infos
auf dem Lötschenpass

8. Tag, 2 ½ h, abwärts 750m  -  T2
Route: Lötschenpasshütte 2690m  -  Sattlegi 2566m  -  Lauchernalp 1969m
 
Morgenruhe
100m von der Hütte entfernt sind die so nützlichen gelben Wegweiser. Wir schlagen den Weg halblinks ein, Richtung "Sattlegi - Lauchernalp", wo wir auf gut markiertem Weg –  im Blickfeld vor uns das so dominante Bietschhorn - unser Ziel, die Lauchernalp erreichen. 
Wir sparen uns die 580m Höhenmeter und fahren mit der Seilbahn nach Wiler 1395m
Posthaltestelle nach Goppensteig bei der Talstrasse der Seilbahn.

Leichtere Varaiante Lötschenpasshütte - Lauchernalp
Zuerst zur Kummenalp 2086m absteigen, dann bequemer Höhenweg über Hockenalp zur Lauchernalp

Variante: 4 h, abwärts 1450m  -  T2

Von der Lötschenpasshütte direkt zur Kummenalp 2086m (Restaurant mit Uebernachtungsmöglichkeit), auf Naturstrasse weiter zur Restialp 2098m und von dort auf Wanderweg im Zick-Zack hinunter nach Ferden 1375m
Mit Postauto nach Goppensteig Bahnstation.

Lötschentaler Wanderwege

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