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Hinweis: Dies ist
die Kurzbeschreibung einer anstrengenden Trekking-Route der SAC-Sektion
Bernina. Sie möchte Ihnen die erhabene Bergwelt der Berninagruppe
näher bringen und Sie zu einem unvergesslichen Erlebnis einladen.
Die Hütten sind Anfang Juli bis Mitte September bewartet. Zudem finden
sich entlang der Wanderstrecke auch Bergrestaurants, wo man sich gut verpflegen
kann. Das bedeutet leichte Rucksäcke sowie immer wieder Gelegenheit,
die Wanderung in der Nähe von Verkehrswegen abzubrechen. Die Bewältigung
des Bernina-Treks ist für Leute mit guter Kondition innert 7 Tagen
möglich.
Total 42 h, 135 km, 5'800
Hm Aufstieg, 7'300 Hm Abstieg
Digitales Wanderwegnetz der Schweiz, mit nationalen und regionalen Wanderrouten
1.
Tag: 3 h, aufwärts 900 m
Route: Madulain 1697
m - Chamanna d'Es-cha 2594 m
Vom Bahnhof Madulain führt
der gut markierte Weg bergan nach Nordwesten zur
Webcam
PoschiavoVariante der SAC Sektion Weissenstein
Bernina-Trek (Kategorie mehrtägige Bergwanderung)Die SAC-Gruppe übermittelt folgende Tourenvariante mit wichtigen Details, die bestimmt alle interessiert. Vielen Dank für die spannende Lektüre!
Gewandert vom 7.- 13. August 2004
Tourenleiter: Andreas Oppliger, Stöcklimattstrasse 3, 4543 Deitingen, andopp@bluewin.ch
1. Tag Madulain - Es-Cha
Anreise mit der Bahn nach
Madulain.
Wanderroute: Madulain (1697)
- Alp Es-Cha Dadour - Es-Cha-Hütte (2594)
Marschzeit ca. 2,5 Std.
Pünktlich um 07.40 traf sich die muntere Schar am Bahnhof Solothurn. Zwei Teilnehmer suchten um 06.40 Uhr vergeblich den Tourenleiter. Um 07.50 Uhr setzte sich der Zug Richtung Madulain in Bewegung. Gegen 13.00 Uhr trafen wir in Madulain, dem Ausgangspunkt des Bernina-Trek ein. Da uns genügend Zeit zur Verfügung stand, stiegen wir in gemütlichem Tempo zur Es-Cha-Hütte auf. Dort wurden wir freundlich empfangen. Nachdem wir uns im Schlafraum eingerichtet und umgezogen hatten, war wiederum Treffpunkt vor der Hütte, wo die Teilnehmer mit Kartenmaterial ausführlich über den Verlauf der Wanderwoche informiert wurden. Henri erklärte zudem den Gebrauch des Notfunkgerätes, das wegen Empfangslücken im Natel-Netz jeweils mitgenommen wird.
Die Hütte war voll belegt. Trotzdem gab es ein feines Nachtessen und es kam nie Hektik auf. Während dem Nachtessen ging ein Gewitter nieder, und wir rätselten, wie das Wetter am kommenden Tag sein würde.
2. Tag Es-Cha - Jenatsch
Wanderroute:
Es-Cha-Hütte (2594)
- Fuorcla Gualdauna (2491) - Punt Granda (2256) - Albulapasshöhe (2312)
- Passstrasse ca. Pt. 2203 - Murtel digl Crap Alv (2330) - Fuorcla Crap
Alv (2461) - Palüd Marscha im Val Bever (2018) - Zembers da Suvretta
(2145) - Tegia d'Val (2254) - Jenatsch-Hütte (2652)
Marschzeit ca. 7,5 Std.
Am Morgen präsentierte sich das Wetter ziemlich gut. Im Tal war Nebel zu sehen (die sog. Malojaschlange). So nahmen wir den ersten Streckenabschnitt in Richtung Albulapass in Angriff. Dieser Streckenteil ist ziemlich öde. Etwas westlich der Passhöhe querten wir die Passstrasse und stiegen zur Fuorcla Crap Alv auf. Von dort ging es in steilem Abstieg ins Val Bever hinunter. Im Abstieg trafen wir auf eine reiche Alpenflora. Nach dem Abstieg, der einigen Teilnehmern in die Knie ging, gab es eine ausgiebige Mittagsrast. Danach nahmen wir den letzten Abschnitt des heutigen Tages, den Aufstieg zur Jenatsch-Hütte in Angriff. Am Anfang verlief der Weg realtiv flach; erst gegen Schluss waren 600 Höhenmeter zu bewältigen. Ca. 1 Stunde vor Erreichen der Hütte fielen die ersten Regentropfen und Hagelkörner. Unser Entscheid, die Regenbekleidung sofort zu montieren, stellte sich als völlig richtig heraus. In der Folge kam starker Regen, begleitet von Wind, Blitz und Donner auf. Ziemlich durchnässt erreichten wir den Jenatsch-Hütte. Dort angekommen, servierte uns das Hüttenteam einen Tee. Die nassen Kleider konnten wir im Trocknungsraum aufhängen. Im Schlafraum konnten wir uns gemütlich einrichten, da uns viel Platz zur Verfügung stand. Das Abendessen war wiederum ausgezeichnet. Das Personal war nett und zuvorkommend.
Die Niederschläge dauerten bis in die Nacht hinein an. Niemand glaubte wohl daran, dass wir die Regenkleider für den Rest der Woche nie mehr gebrauchen würden!
3. Tag Jenatsch -
Coaz
Wanderroute:
Jenatsch-Hütte (2652)
- Vscha. da Bever (Pt. 2487) - Pt. 2621 - Fuorcla Suvretta (2966) - Pass
Suvretta (2617) - Alp Suvretta (2211) - Pt. 2113 - Pt. 2198 - Silvaplana
(1815) - Surlej (1867). Mit der Corvatschbahn zur Mittelstation Murtèl
(2699), dann zu Fuss weiter über die Fuorcla Surlej (2755) - Coaz-Hütte
(2610)
Marschzeit ca. 8,5 Std.
Heute stand die Königsetappe auf dem Programm. Das Wetter zeigte sich wieder von der guten Seite. So nahmen wir den Weg in Richtung Fuorcla Suvretta unter die Füsse. Zu Beginn des Aufstiegs konnten wir eine kleine Steinbockkolonie ausfindig machen. Im oberen Teil des steilen Aufstiegs trafen wir auf gefrorenen Neuschnee, was sie Sache gar nicht einfach machte. Der Abstieg zum Pass Suvretta war ebenfalls sehr steil. Der Schwierigkeitsgrad der Fuorcla Suvretta ist grösser als in der Routenbeschreibung angegeben, denn zeitweise musste man die Hände zu Hilfe nehmen. Vom Pass Suvretta stiegen wir zur Alp Suvretta ab. Etwas weiter unten bogen wir in die "Via Engadina" ein und folgten dieser ein gutes Stück. Dort genossen wir eine herrliche Aussicht auf die Engadiner und Bergeller Berge und auf die Oberengadiner Seenlandschaft. Nach dem Abstieg nach Silvaplana marschierten wir nach Surlej, wo einige TN die Einkaufsmöglichkeit für Zwischenverpflegung nutzten. Für einen Coupe reichte die Zeit leider nicht. Anschliessend ging es mit der Corvatschbahn zur Mittelstation Murtèl, und von dort zu Fuss weiter via Fourcla Surlej zur Coaz-Hütte. Diese befindet sich auf einer Aussichtskanzel am Rande des Roseggletschers. Hier genossen wir eine wunderbare Aussicht auf die Bernina-Gruppe und auf den zerschundenen Gletscher. Leider war die Hütte stark überbelegt. Grund dafür war eine Gruppe betuchter Feriengäste, die sich am kommenden Morgen ein Sonnenaufgangskonzert leisten wollte. Die Instrumente wurden per Helikopter eingeflogen. Während wir das Nachtessen in Achtungsstellung einnahmen, waren von den Musikern verschiedene Misstöne zu hören: sie stimmten ihre Instrumente. Trotz schriftlicher Reservation mit Bestätigung standen uns nicht 10 Schlafplätze zur Verfügung. Die sanitären Anlagen entsprechen der Grösse der Hütte in keiner Art und Weise (1 einzige Damentoilette).
Leider wurden einige TN während der heutigen Etappe von einer Blasenplage befallen. Ihnen stand für den Rest der Woche eine mehr oder weniger grosse Leidensphase bevor.
4. Tag Coaz - Boval
Wanderroute:
Coaz-Hütte (2610) -
Pt. 2645 - Lej da Vadret (2160) - Alp Ota Suot (2022) - Hotel Roseg (1999)
- Pontresina (1774). Per Bahn nach Stn. Morteratsch (1896) - Aufstieg zur
Boval-Hütte (2495)
Marschzeit ca. 7 Std.
Bei schönem Wetter verliessen wir die Coaz-Hütte und stiegen zum Gletschersee ab. Von dort ging es weiter durch das breite Rosegtal nach Pontresina. Dort nahmen wir den Zug bis zur Stn. Morteratsch und stiegen auf dem Hüttenweg zur Bovalhütte auf. Von den Tagestouristen hatten wir im Aufstieg viel Gegenverkehr. In der Bovalhütte angekommen, bot sich eine grandiose Aussicht auf die zahlreichen Gipfel und auf den Morteratsch- und Pers-Gletscher. Zudem trafen wir weitere Weissensteiner und Berggänger aus unserer Region.
In der Bovalhütte konnten wir einen grosszügigen Schlafraum für uns alleine beanspruchen. Es blieb auch genügend Zeit, um die Blasen wieder zu verarzten.
Das Männerteam der Bovalhütte bewirtete die zahlreichen Gäste ausgezeichnet und fachmännisch.
Leider waren die Wetteraussichten für den kommenden Tag nicht all zu gut, uns so rätselten wir, ob die Gletschertraversierung klappen würde.
5. Tag Boval - Saoseo
Wanderroute:
A: Bei idealen Verhältnissen
(vorher beim Hüttenwart nachfragen):
Boval-Hütte (2495)
- Traversierung Morteratsch-Gletscher - Isla Persa - Traversierung Pers-Gletscher
(2720) - Bergstation Diavolezza (2973). Talfahrt mit der Luftseilbahn nach
Stn. Diavolezza (1896), per Bahn nach Bernina-Hospiz (2253), von dort zu
Fuss weiter zum Schweizer Zoll La Motta (2054) - La Rösa (1871) -
Laguzzon - Salva-Daint (1769) - Rif. Saoseo Lungacqua (1986)
Marschzeit ca. 7 Std.
B: Bei ungünstigen Verhältnissen
oder wenn wir die Gletschertraversierung nicht schaffen:
Abstieg von der Boval-Hütte
(2495) nach Stn. Morteratsch (1986), per Bahn nach Bernina-Hospiz, weiter
zu Fuss wie unter A beschrieben.
Bei Tagwache stellten wir fest, dass es während der Nacht geregnet hatte. Es fielen noch letzte Tropfen. Die Wolkendecke hing ziemlich tief, so dass wir auf die Gletschertraversierung verzichten mussten (Minimierung der objektiven Risiken). Auf dem Hüttenweg ging es zurück zur Stn. Morteratsch. Da wir fast 1 Stunde auf den Zug warten mussten, gab es erstmals im Verlaufe der Tour einen währschaften Kaffee. Mit der Bahn fuhren wir zur Stn. Bernina Hospiz. Vom Bernina Hospiz nahmen wir den zweiten Abschnitt des heutigen Tages via La Rösa nach Rif. Saoseo unter die Füsse. Leider senkte sich die Wolkendecke noch weiter ab, sodass wir anfangs im Nebel marschieren mussten. Das Wetter verbesserte sich rasch und schon bald zeigte sich die Sonne. Im Rifugio Saoseo wurden wir vom Hüttenwart Bruno Heis willkommen geheissen. Er überreichte uns das wohl verdiente Bernina-Trek-Abzeichen. Wir konnten einen grosszügigen Schlafraum für uns beanspruchen, was wir zu schätzen wussten, blieben wir doch für zwei Nächte hier. Im Saoseo konnten wir erstmals während der Tour unter die Dusche stehen. Welche Wohltat! Hier konnten auch die Blasen wieder neu verarztet werden. Wir wurden vorzüglich bewirtet und genossen das feine Abendessen.
Uebernachtung mit HP und Marschtee CHF 55.00 (60.00) exkl. übrige Getränke
Duschgelegenheit gegen Gebühr (CHF 4.00)
6. Tag Saoseo
Wir bleiben im gemütlichen
Rif. Saoseo stationiert. Wer nicht mag oder will, kann heute einen Ruhetag
einschalten. Wer will, kommt mit auf eine Wanderung. Den unnötigen
Ballast lassen wir in der Hütte.
Vorgesehene Wanderung:
Rif. Saoseo (1986) - Lagh
da Saoseo (2028) - Lagh da Val Viola (2159) - Pas da Val Viola (2432) -
Campasciol (2279) - Rif. Saoseo (1986)
Marschzeit ca. 5 Std.
| Variante mit Übernachtung
im Rifugio Federico
"Vom Rif. Viola (Polentahütte) auf der italienischen Seite des Pas da Val Viola wandert man noch leicht abwärts und erreicht in rund 1 Stunde die empfehlenswerte, vor 7 Jahren neu erbaute Hütte, Rif. Federico CAI, Tel. 0039 340 468 00 54. Die Hütte weist 30 Betten (mit Duvets) auf, unterteilt in 6 und 8 Bett-Zimmer mit schöner Dusche. (Rif-Saoseo - Rif Federico rund 4 1/2 bis 5 Stunden). Eigentlich wollten wir auf dem selben Weg wieder zurück in die Schweiz und nach Sfazu hinuntersteigen. Der Regen war recht intensiv und so entschieden wir uns, möglichst schnell den öffentlichen Verkehr zu erreichen. Arnoga (rund 2 Stunden ab Rif Federico) sind einige wenige Häuser auf der Route Bormio - Livigno. Dort haben wir dann den Bus erreicht, hatten Glück, wir mussten nur 10 Minuten warten und fuhren für wenig Geld 2 Stunden lang nach Tirano für € 7.--. Ruedi Flueler, August 2011" |
7. Tag Saoseo - Poschiavo
Wanderroute:
Rif. Saoseo (1986) - Terzana
(1814) - Suracqua (1757) - Festignani - Curvera (1299) - Poschiavo (1021)
Marschzeit ca. 4,5 Std.
Im Verlaufe der Nacht wurden wir durch heftige Regengüsse geweckt.
Bei Tagwache stellten wir fest, dass sich die Regenwolken längst verzogen hatten. Die Sonne lachte und die Restbewölkung löste sich rasch auf. So nahmen wir bei besten Verhältnissen die letzte Etappe in Angriff. Etwa bei Halbzeit erblickten wir schon unser Ziel. Je näher wir dem Ziel kamen, desto wärmer wurde es. Nach rund 4 Stunden erreichten wir Poschiavo.
Auf der Piazza angekommen, konnten einige TN ihre Freudentränen ob der gelungenen Wanderwoche kaum unterdrücken. Alle konnten stolz sein auf ihre Leistung. Der TL dankte an dieser Stelle für das Vertrauen, für den Durchhaltewillen und für die gute Disziplin. Er freute sich über den unfallfreien und reibungslosen Verlauf der Wanderwoche. Zudem war es nicht selbstverständlich, dass die Gruppe trotz einem Altersunterschied von mehr als 40 Jahren derart gut harmonierte. Ein besonderer Dank ging an Henri, der sich als Schlussmann zur Verfügung stellte und den TL assistierte.
Nach einer kurzen Dorfbesichtigung genossen wir in einem Restaurant eine herrliche Pizza. Um 13.35 Uhr bestiegen wir den Zug in Richtung nach Hause. Die Fahrt mit der RhB durch die zahlreichen Kehrtunnels, vorbei an milchigen Gletscherseen und bläulich schimmernden Gletschern war für alle ein besonderes Erlebnis. Kurz nach 20.00 Uhr trafen wir in Solothurn ein und verabschiedeten uns mit den besten Wünschen zum Wiedereinstieg in den Berufsalltag.
Rückreise
mit der Bahn ab Poschiavo.
Eine Platzreservation in
den Zügen ist vor allem während der Ferienzeit und an Wochenenden
empfehlenswert.
Ausrüstung:
Uebliche Wanderausrüstung
für mehrtägige Wanderungen, Hüttenschlafsack, genügend
Zwischenverpflegung, grosse Trinkflasche, Wanderstöcke (fakultativ,
aber empfehlenswert). Seil, Steigeisen und Pickel können zu Hause
gelassen werden!
Einkaufsmöglichkeit: Am 3. Tag in Surlej.
Hüttenreservationen:
In allen Unterkünften ist eine Reservation erforderlich.
Im Gebiet Albulapass, Val
Bever und Val Campo haben wir nicht immer Natel-Empfang! Wir hatten ein
clubeigenes Notfunkgerät dabei.
Kartenmaterial:
Wer sich eine grobe Uebersicht
über die Trekkingroute verschaffen will, besorgt sich die Wanderkarte
Mst 1:50'000 "Oberengadin-Bergell-Puschlav". Wer mehr ins Detail gehen
will,
Mst 1:25'000: Blatt 1237
Albulapass, 1256 Bivio, 1257 St. Moritz, 1277 Piz Bernina, 1278 La Rösa.
Beschrieb der Trekkingroute:
Eine detaillierte Routenbeschreibung
findet man auf der Homepage der SAC-Sektion Bernina unter.www.sac-bernina.ch.
Von dieser Homepage aus findet man zahlreiche Links zu den Hütten
und weiteren nützlichen Adressen.
Entgegen dem Beschrieb der
SAC-Sektion Bernina haben wir in unserem Fall die Tschierva-Hütte
ausgelassen, da diese im selben Tal gleich gegenüber der Coaz-Hütte
liegt. Dafür haben wir vom Rif. Saoseo aus eine schöne Rundwanderung
unternommen. Im Nachhinein hat sich diese Routenänderung als richtig
erwiesen.
Fahrplan
Wo Verschiebungen mit öV
und Bergbahnen vorgesehen sind, ist es empfehlenswert, den Fahrplan vorher
genau zu konsultieren. Wäre auch per SMS möglich, aber Achtung:
nicht überall gibt es Empfang!
Berninatrek - rapport en français
JOUR 1: dimanche 18 juillet
2010
3h de marche effective ;
7km ; +900m cumulé
Itinéraire: Zuoz
- Pizzet - Alp Es-cha Dadour - Muot Ot - Chamana d'Es-cha
Bernard, qui a un empêchement de dernière minute, ne sait pas si il sera en mesure de venir randonner. Ainsi, me voilà débarqué seul à Zuoz, en train, au coeur d'une contrée romanche où aucun mot entendu ou lu ne m'est compréhensible. Autres lieux, autres accents, autres moeurs! Le paysage est merveilleux, certains bâtiments étonnants et les montagnes époustouflantes de majesté. 3h de montée faciles malgré le poids de mon sac qui m'écrase les épaules, et me voilà rendu à la camana d'Es-cha (2594m), à 16h, une heure idéale pour piquer un ch'tit roupillon dans l'herbe. Avant de sombrer, j'aperçois au loin les cimes de la Bernina, une vision céleste de toute beauté. Rideau ! En soirée, j'apprends que Bernard va finalement pouvoir me rejoindre directement au refuge du 2ème jour (Jenatsch), en empruntant un itinéraire un peu différent du mien. Cool !
JOUR 2: lundi 19 juillet
2010
7h30 de marche effective
; 21.5km ; +/-1300m cumulé
Itinéraire: Chamana
d'Es-cha - Pass d'Alvra - Val digl Diavel - Crap Alv Laiets - Chamana Spinas
- Fuorcla Crap Alv - Zember da P. Marscha - Tegia d'Val - Val Bever - Cna
Jenatsch
Longue journée en perspective, d'où un départ de tôt matin (6h30). Descente vers l'Alvra Pass qui ressemble étrangement au Grand St-Bernard, motos pétaradantes en moins. Et je trouve même un hospice au col (mais sans chiens :-). Après une rude montée et une encore plus rude descente, j'arrive dans la vallée de la Palüd Marscha. Longue et interminable montée en direction du refuge de Jenatsch (2621m). Calvaire ! C'est ici que je teste au mieux mon endurance (physique ET patience), tant le sentier s'étire. Environnement magnifique, certes, mais assez répétitif. Et le manque d'air caniculaire n'aide en rien l'ascension. Je m'enfonce seul dans cette vallée, ne croisant personne. Devant moi, le Piz Trautner semble s'éloigner à mesure que j'avance. Ouf, après 7h de marche quasi non-stop, voici qu'apparaît enfin le refuge au détour du chemin. Et il n'est que 14h! Au programme? Lessive (corps et habits) et dégustations de panachées bien fraîches, au soleil, en attendant Bernard. Elle est pas belle la vie ? ;-)
JOUR 3: mardi 20 juillet
2010
8h30 de marche effective
; 26km ; +900/-1800m cumulé
Itinéraire: Jenatsch
- Cumün da Bever - T. Suvretta - Pass Suvretta - Suvretta da S. Murezzan
- Champfer - Silvaplana - Surlej (télécabine) ---> Stn Murtel
- Fuorcla Surlej - Cna Coaz
Ce compte-rendu journalier, rédigé après 8h30 de marche effective (sans les pauses), est vraiment difficile à écrire. 7h30, départ sur les chapeaux de roues, avec une montée enneigée à la Pass Suvreta. Pas mal de plaques de glace à traverser et des pierriers à gravir. Belle mise en jambes ! Après cela, longue et belle descente descente en direction de Silvaplana (1815m). Nous décidons de prolonger la rando en évitant le village de Champfer (qui pourtant était pavé de bonnes intentions) afin de bénéficier d'une splendide vue panoramique sur les 2 premiers lacs. Une fois en bas, Silvaplana nous apparaît comme une ville d'ultra riches. Tout est "tip-top", rangé, propre en ordre, déshumanisé. Nous sommes donc ravis de fuir cette civilisation dorée en remontant à 2700m via le téléphérique de Surlej (arrêt à la station intermédiaire de Murtel). Encore 3h de marche et une cabane de Coaz (2610m) bien lointaine. Une fois rendus, aux alentours de 19h, mauvaise surprise: plus de 30 alpinistes sont déjà là. Nous allons donc très mal dormir. A suivre...
JOUR 4: mercredi 21 juillet
2010
4h de marche effective ;
14km ; +/-700m cumulé
Itinéraire: Coaz
- Lej da Vadret - Roseg - Margun Misaun - Cna da Tschierva
Finalement, nous avons bien dormi, les alpinistes ayant tous été regroupés dans une chambre à l'étage. Petite journée en perspective afin de récupérer un peu des 2x8h de marche des jours précédents. Grasse mat' jusqu'à 7h30, départ à 8. Descente la lac de Vadret, puis long repos à Roseg (1999m), un restaurant d'altitude où nous prenons un vrai repas. A 13h, nous décidons de repartir en urgence, des nuages menaçants s'ammoncelant sur les monts. En traversant le pont sur l'ova da Roseg pour rejoindre l'autre rive, la casquette de Bernard décide de s'envoler et de voguer vers d'autres aventures. Du coup, Bernard retourne en acheter une hors de prix au restaurant. Après cet intermède, nous montons rapidement à la cabane de Tschierva (2584m), au pied de la Bernina et de son glacier. Cabane qui, de loin, n'a rien pour elle mais qui pourtant offre aux randonneurs un confort moderne,des chambres spacieuses et... une douche chaude ! Chouette surprise. Après nos ablutions, nous nous rapprochons du glacier afin de l'admirer au plus près, dans toute sa démesure. Enfin, repos au soleil (qui est revenu autour des 15h), repas et dodo.
JOUR 5: jeudi 22 juillet
2010
6h30 de marche effective
; 21km ; +840/-920m cumulé
Itinéraire: Tschierva
- Margun Misaun - Alp Seguonda - Acla Colani - Surovas - Alp Veglia - Chünetta
- Chamin - Cna da Boval
Une fois de plus, le temps annoncé est à l'orage. Nouvelle fausse alerte ? Même si il n'a pas plu hier, nous préférons ne pas prendre de risques et décidons de nous hâter dans la vallée. Avec ce soleil et ce temps plutôt lourd, l'ombre des mélèzes dans la descente vers Pontresina est plus que bienvenue. Après la pause de midi, nous reprenons notre marche forcée dans le Val Bernina en direction de la cabane de Boval (2495m). Montée de toute beauté, la langue du glacier de Morteratsch s'étendant sur notre gauche, énorme, jusqu'au pied de la Bernina. Une telle démesure panoramique ne peut s'appréhender qu'en "live" et non en photos. Nous faisons néanmoins de notre mieux pour immortaliser ce paysage grandiose, unique, en mitraillant de plus belle. D'autres glaciers majestueux apparaissent au fur et à mesure de notre progression alpine. En contrebas, des randonneurs lilliputiens, de retour du sommet de la Bernina, progressent sur le glacier de Morteratsch. A contrario de nous, ces derniers ont préféré escalader la montagne plutôt que de la contourner. Autour des 15h, nous arrivons enfin à la cabane, des étoiles plein les yeux. Une fois de plus, nous évitons la pluie et profitons d'un franc soleil.
JOUR 6: vendredi 23 juillet
2010
6h de marche effective ;
20km ; +600/-1050m cumulé
Itinéraire: Boval
- Morteratsch (train) ---> Bernina Lagalb - Val Minor - Lej Minor - Val
Laguné - La Rosa - Salva Daint - Rügiul - Rif. Saoseo
Cette fois ça y est, le temps tourne, et pour le pire. Départ dès 7h30 afin d'être dans la vallée avant la pluie. A la gare de Morteratsch, le soleil est encore de la partie. Nous prenons le train en direction de Bernina Lagalb (1h30 de gagnée). Une fois rendus, nous enfilons nos habits de pluie et reprenons la marche. Arrivés au lac Minor (2361m), au pied du Piz Lagalb (2893m), la tempête (pluie soutenue et vent) nous cueille en pleine montée. Descente pénible dans le val Laguné. A la Rosa, nous prenons un chocolat chaud et un café, ultimes réconforts avant de retourner affronter les éléments. Trek nautique: les sentiers se transforment en torrents, les torrents en fleuves et les chaussettes des randonneurs en serpillères bien humides. Dernière montée fort longue et nous voilà rendus, enfin, à la cabane Saoseo (1986m). En milieu d'après-midi, le temps retrouve des couleurs estivales, heureusement ! Nous en profitons donc, après la douche, pour visiter les alentours du lac Saoseo, un superbe plan d'eau d'un bleu azur, unique. Lors du repas du soir, nous avons droit à une soupe avec de vrais légumes, une escalope, des pâtes, une salade et une glace. Refuge number one ! Ajoutez à cela du frizantino (vin blanc pétillant italien) et un coup de rouge. Une journée qui se finit bien, en somme ;-)
JOUR 7: samedi 24 juillet
2010
6h de marche effective ;
18km ; +600/-1570m cumulé
Itinéraire: Saoseo
- Motta - Col da Pisceo - Mason - Urozza - Melera - Poschiavo
Après nous être faits tamponner une ultime fois notre carnet du Bernina Trek et remettre un pin's s'y référant (yeah!), nous voilà repartis. Nous laissons le sale temps derrière nous et profitons des derniers paysages sublimes de la région. Vaches, chevaux, moutons et autres vipères sont de la partie. La descente, paisible, ombrée et vivifiante, invite à la relaxation contemplative. Une fois à Poschiavo, nous flânons dans la vieille ville (magnifique) et louons une chambre dans un hôtel du coin, en fin de journée. Impossible de rentrer directement à la maison: presque 8h de train sont nécessaire pour rejoindre Genève. Nous partirons donc le lendemain. Et, en attendant, douche chaude, emplettes touristiques et repas gargantuesque nous attendent. Rideau... et à bientôt!
Un grand merci à Martin Läng, http://www.randomandie.ch
Wanderungen in der Gegend
Geführter
Wanderwoche "Bernina - Puschlav" mit Gepäcktransport
Eine 7-tägige geführte
Tour kann bei http://www.walks-4-u.ch
gebucht werden, wo Sie nähere Details erfahren. Die Etappen:
Geführter
Hochtourenwoche "Rund um Valposchiavo"
Eine anspruchsvolle
Bergwanderwoche für geübte, trittsichere und schwindelfreie Berggänger:http://www.lardigraficaviaggi.ch/