zur Titelseite
Wandertipps
der "Wandersite"
Wandertipps 
im Internet
Allgemeine
Wanderlinks
Verschiedenes
Trekking-Routen Ganze Schweiz Unterkunft Ausflugsportale
1-Tageswanderungen nach Regionen Wetter und Notfall Online-Karten
2-Tageswanderungen Nachbarländer Fahrpläne und Adressen Interessantes für Wanderer

Geführte Touren Tourismusbüros Foren und Pinwände
Winter-Wanderungen Wandern mit Kindern Ausrüstung Geschenk-Ideen
Aktuell Hotel-Wanderwochen Bücher und Karten info@wandersite.ch
6
Wandertage Schwierigkeit Webcam
6 T2
sportlich

Von Bisse zu Bisse im Wallis

Wasserrad mit Hammer
Webkarte Wanderland Schweiz
mit eingezeichneter Route

Pfade den alten Wasserleitungen entlang gibt es im Wallis unzählige - im deutschprachigen Oberwallis heissen sie Suonen, im Unterwallis Bisses.
Um ihre Wiesen und Äcker ausreichend mit Wasser zu versorgen, hatten die alten Walliser ein Bewässerungssystem geschaffen, über das wir heute nur staunen können. Sie bauten ein kunstvoll angelegtes Netz von Wasserleitungen. Als Leitungen für das Gletscherwasser, das aus Bächen angezapft wurde, dienten ausgehöhlte Baumstämme. Mit ihnen wurden die Höhenunterschiede ausgeglichen und Felsen umgangen. Die Wasserzufuhr wurde über ein kompliziertes System von Rechten und Pflichten geregelt. Entlang der noch heute bestehenden Suonen verläuft ein schmaler Weg, der früher dem Wasserwächter diente, der ständig unterwegs war, um das Leitungssystem zu kontrollieren.

Die meisten Wasserleitungen sind unterdessen in Rohre gefasst - damit entfallen die oft gefährlichen Unterhaltsarbeiten nach Regenfällen und Unwettern. Da die Wege aber für die Wanderer sehr attraktiv sind und ohne grosse Höhenunterschiede den Hängen entlang verlaufen, ist man wieder bestrebt, sie für die Touristen zugänglich zu machen oder gar die alten Wasserläufe zu regenerieren.

Die vorgeschlagene mehrtägige Route folgt einigen dieser Bisses hoch über dem Rhonetal zwischen Martigny und Sierre. Sie kann problemlos auch im Hochsommer gewandert werden, da sie am Nordhang des Rhonetals und auf weiten Strecken im Schatten der Waldhänge verläuft.
Gewandert: Juli/Aug.2006
 


Anreise



Die Etappen
 
1. Tag, 4h05: aufwärts 470 m, abwärts 370 m
Ancien Bisse de Saxon - mit 32 km die längste Bisse im Wallis
Col des Planches 1411m - Alpage de Tronc (35min) - Col du Lin (30min) - Pas du Lin 1656m (10min) - Linkskurve 1515m (40min) - Vella 1584m (40min) - Crête du Seu 1700m (50min) - Mayens de Riddes / La Tzoumaz 1520m (40min)

Nach einer Stärkung in der Auberge Col des Planches brechen wir auf Richtung "Pas du Lin". Während der ersten Viertelstunde im schattigen Wald verläuft der Weg auf Hartbelag, wechselt dann auf Naturbelag und führt an schönen Waldlichtungen und Picknickplätzchen vorbei, immer leicht aufwärts dem Hang entlang. Beim hölzernen Torbogen "Alpage de Tronc" verlassen wir das Natursträsschen nach links zur Alpwirtschaft. Hinter dem verzierten Stall führt der Feldweg ebenaus in den Wald und trifft später wieder auf die Naturstrasse zur grossen Picknickwiese Col du Lin mit mehreren Feuerstellen. Weiter aufwärts, die "Buvette du Lein" rechts liegen lassend, Richtung "Pas du Lin", den wir zehn Minuten später erreichen. Schöne Sicht auf das Rhonetal und die Cols des Muverans.

Kurz nach dem Pass ist unsere Route, nun Richtung "Mayens de Riddes", für eine halbe Stunde geteert (wer will, kann nach der Hälfte den Weg links via "Boveresse" wählen, muss aber später auf der Strasse wieder aufsteigen). Wir bleiben lieber auf der Strasse. Wo sie zu einer scharfen Linkskurve ansetzt, zweigt unsere Route rechts ab. Ein schmaler Pfad führt in den Wald hinein, einer alten Bisse entlang. Wir überqueren sorgfältig den Bach Croix, kommen an einem Picknickplatz vorbei und queren den Bach Vella, wo sich die Wege teilen.


Der direkte Weg steigt ungefährlich, aber wahnsinnig steil rund 100 Höhenmeter bergauf. Oben stossen wir auf das Ende der 32 km langen Ancien Bisse de Saxon, deren Lauf wir während zwei Tagen folgen werden. Wir kreuzen das Kiessträsschen, das von La Vatse herauf kommt, und wandern mehr oder weniger ebenaus; die Bisse ist voller Steine, Laub und Äste und führt hier kein Wasser mehr. Der abwechslungsreiche Pfad hoch über dem Rhonetal ist teilweise eben, bedeckt mit einem Teppich voller Lärchennadeln, dazwischen heisst es aufpassen, wenn Wurzeln und Steine im Weg sind.

Oberhalb Mayens de Riddes wurde die Bisse erneuert, sie führt hier Wasser und ist mit Schautafeln versehen.


Wir gehen bei der Schautafel "Perspectives" nach links bergab, dem "Sentier des Bisses" entlang, kreuzen beim Waldaustritt ein Strässchen und erreichen auf schmalen Wiesenpfaden die Talstation der Gondelbahn von Mayens de Riddes. Post, Läden und Hotels sind etwas weiter talwärts - gegenüber der Talstation führt ein Fussweg bergab.

Am Gegenhang fällt eine Sonnenterrasse auf - es ist das Dörfchen Isérables - 600 Höhenmeter weiter oben werden wir morgen dort vorbeikommen...

Gasthäuser und Links


zur Titelseite
nach oben
2. Tag, 5h45 (Wegweiser 5 h): aufwärts 400 m, abwärts 190 m
Ancien Bisse de Saxon
Mayens de Riddes / La Tzoumaz 1520 m - Ancienne Bisse de Saxon 1730m (0.35 h) - Maison de Forêt (10min) - Le Rosey (20min) - La Dzora 1753m (1h30) - Pra da Dzeu 1768 m (1 h) - La Bourlâ 1793m (1 h) - Siviez 1733m (1h10)
Wandern im Wallis,
                  Schweiz: Bisse de Saxon
Bisse de Saxon
Bei der Talstation der Gondelbahn in Mayen de Riddes folgen wir dem Wegweiser "Bisse de Saxon" strassaufwärts, die Abzweigung "Bisse Vieux" nicht beachtend. Nach 10 Minuten, bei den obersten Häusern, zweigt halbrechts unser Wanderweg ab. Das Kiessträsschen (Veloweg, gelber Wegweiser fehlt) führt aufwärts, ohne je die Richtung zu ändern - wir kreuzen ein Teersträsschen und ignorieren sämtliche Abzweigungen. Schliesslich treffen wir auf eine Fahrstrasse mit Parkplatz. Die Holzwegweiser "Bisse" und "Sentier des Sens" führen rechts hinauf zu einem Picknickplatz und zur Ancien Bisse de Saxon, die hier Wasser führt und restauriert wurde. Wir folgen ihr nach links und erreichen auf schönen Wegen das Maison de Forêt, ein gedeckter Picknickplatz mit Feuerstelle. Daneben schlägt unermüdlich der Wasserrad-getriebene Hammer der Bisse und meldet damit, dass alles in Ordnung ist.

Fünf Minuten später heisst es gut auf den Wegweiser achten: Der Bissenweg zweigt links vom Kiessträsschen ab und führt als schmaler Pfad der Höhenkurve entlang. Am steilen Gegenhang sieht man mächtige Steinrunsen, die klar machen, dass die Wasserleitung dort nicht mehr betrieben werden kann (éboulement = Felssturz, contournement = Umleitung). Zuerst wandern wir aber weit ins Tal Le Rosey hinein, ohne einen Höhenmeter zu verlieren. Auf der andern Talseite ist der Pfad wild und steinig. Die grösste Runse muss nach oben umgangen werden - ein steiler Pfad führt rund 100 Höhenmeter steil bergauf, quert den Hang über dem Anriss und führt ebenso steil (roten Pfeil) wieder zum bequemen Bissenweg hinunter.

Beim Wegweiser La Dzora ist ein Abstecher (3 Minuten) zum "Café de la Bisse" angegeben. Unser Weg folgt 100 m dem Kiessträsschen, um dann halblinks der Bisse entlang durch ein Wiesenstück zu führen. Auffallend sind die alten, einzeln stehenden Lärchenbäume im Hang. Wir queren nun einen grossen, schattigen Wald. Wo er nach einer Stunde lichter wird, locken die Wiesen zwischen mächtigen Lärchenbäumen zu einem Halt. Wir befinden uns nun hoch über Isérables auf Pra da Dzeu.

Wieder wird ein grosser Waldhang gequert (Sentier des Pives). Einmal kreuzen wir ein Kiessträsschen, unser Pfad wird breiter und zweigt 10 Minuten später halblinks ab, immer ebenaus. Wir kommen an der alten Wärterhütte "La Bourlâ" vorbei, wo Bänke und Picknicktische bereitstehen.

Die nächste Stunde wird ziemlich abenteuerlich. Der Weg ist felsdurchsetzt, die Bisse führt Wasser und wird in langen Holzkänneln über, neben und unter dem Weg geführt. Der Weg ist teilweise aus den Felsen herausgehauen, und unzählige Holzzäune schützen die Wanderer vor dem steilen Abhang. Schliesslich treten wir aus dem Wald und sehen die Skistation Siviez unter uns. Im Bach am Talende wird die Bisse de Saxon mit Wasser versorgt. Unsere Route verlässt die Bisse nach links, führt zum Kiessträsschen hinunter und später über einen Wiesenpfad direkt zum Hotel de Siviez, im Winter Zentrum des Skigebiets Super Nendaz.

Gasthäuser und Links


zur Titelseite
nach oben
3. Tag, 4h40: aufwärts 100 m, abwärts 600 m
Ancien Bisse de Vex (auch Grand Bisse de Vex, 1453 - 1971, restauriert 1993, 12 km)
Siviez 1733m - Planchouet 1505m (30min) - Picknickplatz (1 h) - Veysonnaz Village 1358m (1 h) - Veysonnaz Talstation (10min) - Mayens de Sion 1320m (50min) - Bon Accueil 1375m - Hérémence 1237m (1h20)
Zwischen Hotel und Bergbahngebäude in Siviez quert man den Bach und wandert auf schmalem, später steilem Wiesenpfad bergab nach Planchouet. Im Weiler Planchouet gehen wir an zwei einladende Restaurants vorbei und folgen dem Wegweiser "Grand Bisse de Vex" Richtung "Veysonnaz" talabwärts. Bei der Tafel "Steinschlag" halbrechts über die Brücke. Wir befinden uns auf einem Feldweg neben dem offenen Wasserlauf der Ancien Bisse de Vex und geniessen die Aussicht ins Tal. Wo wir in den Wald kommen, wird der Weg schmaler; endlose Holzkännel fassen das Wasser, bequeme Holzstege mit Geländer führen an steilen Hängen entlang, und an einem erhöhten Ausguck stehen Bänke und Tische bereit: "Dieser Picknickplatz gleicht einem Wohnzimmer unter freiem Himmel".

Der Wald wird lichter, ein trockener, besonnter Abschnitt "Prairies sèches" folgt; verständlich, dass hier die Bisse besonders gepflegt wird. Die nächsten Strassenkreuzungen (Verrey) nicht beachten. Wir bleiben auf der "Ancien Bisse de Vex".

Wer nicht einkehren will, bleibt auf dem Bissenweg, der durch Wiese und ein Waldstück zur Talstation der Gondelbahn von Veysonnaz führt, wo sich ebenfalls zwei Restaurants befinden. Wieder wandern wir durch einen schönen Wald, kommen am Café-Rest.du Bisse vorbei und erreichen eine Viertelstunde später das schön gelegene Relais Mayens de Sion, wo man sich ein letztes Mal stärken (und auch übernachten) kann. Hier verlassen wir die Bisse de Vex.

Die nächste Viertelstunde marschieren wir der Strasse entlang bergauf (Postautostrecke). Beim Wegweiser Bon Accueil zweigt links Richtung "Hérémence" ein Kiesweg ab, der in einen schmalen Pfad übergeht, dem Hang entlang und rechts am kleinen Weiler vorbei führt. Schöner Weg zum oberen Dorfeingang von Hérémence. Zum Dorfzentrum hinab die Richtung halten.
Hérémence: Hotel, Läden, alte Mühle - und die besuchenswerte 37 m hohe Beton-Holz-Kathedrale. Rechts im Hang sind die berühmten Pyramiden von Euseigne zu erblicken.

Gasthäuser und Links


4. Tag, 3h20: aufwärts 740 m, abwärts 570 m
Hérémence 1237m - Cambioula 693m (1 h) - Gréféric 960m (1 h) - Suen 1429m (1h10) - St-Martin Poste 1415m (10min)
Schräg gegenüber von Hérémence sind die Dörfer Suen und St-Martin zu sehen - dazwischen liegt ein tiefer Graben, der nur zu Fuss überwunden werden kann (es sei denn, man umfahre das Tal mit dem Postauto via Sion). Wir folgen unterhalb der Kirche den gelben Markierungen treppabwärts, Richtung "Combioula"; beim Wegweiser am Stall fehlt "Combioula" - dort Treppe Richtung "Vex". Beim untersten Haus treffen wir auf die Strasse - 10 m nach links und abwärts auf dem unscheinbaren Wiesenpfad (Wegweiser fehlt). Unten sind Markierungen vorhanden - dem ebenen Strässchen nach links folgen. Nach der Haarnadelkurve zweigt links ein schmaler Pfad Richtung "Cambioula" ab. Wir queren ein Brücklein und die Bisse de Fan (auf ihr käme man nach Vex) und gehen weiter bergab, an einem Alpgebäude vorbei.

Auf gut angelegten Zickzackwegen, vorbei an schöner Flora (die grossen Echsen haben wir leider nicht gesehen), gehts hinab zur Fahrstrasse Vex - Euseigne, die wir vorsichtig überqueren und dem schmalen Pfad folgen. Nach einem Viehgatter, das überklettert werden muss, kommen wir an den linken Rand einer steilen Wiese, wo sich die Wege teilen (Wegweiser fehlt). Der markierte Weg führt links in den Wald hinein und in weiten Kurven zum Talboden hinunter, wo wir auf ein Kiessträsschen treffen. Nach rechts zum Wegweiser Cambioula bei der zweiten Brücke; früher wurde hier eine heisse Quelle gefasst -  der Duft von Schwefel und eine Art Wanne am Bachufer ist alles, was noch davon übrig blieb.

Unser nächstes Ziel ist "Suen". Wir überqueren die Brücke und folgen dem schmalen Zickzackweg im Schatten der Bäume bergauf. Nach einer halben Stunde die Abzweigung "Mase" nicht beachten. Immer wieder begegnen wir den Pfeilen "Sentier Maurice Zermatten" - es ist die Route zur Hütte Becs de Bosson auf 3000m (übrigens eine verlockende Variante bei schönem Wetter, mit Abstieg durch das Val Réchy, "dem schönsten Tal der Schweiz"). Wir kommen an Tipis vorbei und wandern durch die Alphütten von Gréféric (2007 wurden die Alphütten erneuert und eine Auberge gebaut).

Nach der Querung einer Bisse gehts zunächst dem Waldrand entlang, dann durch Weiden bergauf, eine Kiesstrasse kreuzend. Bei einigen Alphütten ist der schattige Hohlweg von den Schafen besetzt, die uns nur träge Platz machen.
Oben treffen wir auf die Kiesstrasse, auf der wir dem Hang entlang nach St-Martin wandern könnten. Wir aber wollen das hübsche Dörfchen Suen besuchen und folgen dem steilen gepflästerten Weg nach Suen hinauf.

Schöne alte Walliserhäuser! Leider hat das einzige Restaurant Sommerpause. Dem Trottoir entlang erreichen wir in 10 Minuten unsere Unterkunft Gai-Soleil in St-Martin. Im nahen Dorfzentrum gibt es zum Glück mehrere Gasthäuser.

Variante ab Hérémence via Euseigne, nahe an den bermühmten Stein-Pyramiden vorbei:
4h40, aufwärts 700m, abwärts 520m, 9,6km
Hérémence 1237m - Euseigne 980m - La Luette 948m - St-Martin 1415m

Gasthäuser und Links


zur Titelseite
nach oben
5. Tag
geplant: 4h30, aufwärts 550 m, abwärts 800 m
Sentier Nature, Bisse de Tsa Crêta
St-Martin Poste 1415m - Suen 1429 m (10min) - Richtung "Lovegno" bis Granges-Neuves 1700m (40min) - Mayen des Praz 1793m (1h10) - Bisse de Tsa Crêta 1640m (1 h) - La Gouille 1740m (35min, See) - Le Prarion 1540m (35min, Waldhütte) - La Scie 1360m (30min, alte Säge) - Nax Poste 1265m (20min, Fahrstrasse)
In den Karten noch nicht eingezeichnet ist ein 15 km langer, markierter Natur-Waldweg von Eison nach Nax, für den man rund 6 Stunden rechnen muss. Alte Wege wurden verbunden, fehlende Teilstücke neu gebaut. Er beginnt in Eison und verläuft als Höhenweg zwischen 1600 und 1800 m bis Le Prarion, wo der Abstieg nach Nax beginnt. Mehrere Zugangswege von den Dörfern, zum Beispiel ab Suen, sind markiert. Es gibt eine separate Broschüre (auf Französisch) mit all den Schönheiten am Weg: Fauna, Flora, Bisse:

 
Gewandert Chemin des Bisses Nr.54 von Dorf zu Dorf

Die sehr gut erhaltenen alten Walliserdörfer, alle mit Einkehrmöglichkeit, machen aus der Route auch bei Regenwetter ein Erlebnis.

2h50, aufwärts 310 m, abwärts 440 m, 10 km
St-Martin 1415m - Suen 1429m (15min) - Le Colèt 1560m - Praylet-Kapelle 1534m - Mase 1345m (1h10) - Vernamiège 1301m (45min) - La Fortuna 1320m - Nax 1265m (40min)

Von St-Martin nach Suen auf und parallel zur Strasse, dann auf Wanderweg in den Wald zur Kapelle von Praylet. Nach den Bachüberquerungen führt der Weg nach Mase hinunter.
Ab Mase schöner Wanderweg nach Vernamiège (Einkehrmöglichkeit). Weiter auf dem "Chemin Zinalette" aufwärts zu den obersten Häusern. Beim Wegweiser nach dem Friedhof ebenaus durch Wald und Weiden nach Nax. In Nax lohnt es sich, zum Aussichtspunkt gegenüber der "Pizzeria Le Central" zu gehen - Traumsicht auf Sion und das Rhonetal, zum Diablerets-Gletscher und auf die Terrasse von Crans-Montana.

  • Variante Prarion ab Wegweiser beim Friedhof Vernamiège:
aufwärts über Weiden und Alphütten (schöne alte Wiesenpfade voller Schmetterlinge und Heuschrecken) zur grossen Waldhütte von Le Prarion (1540m, 0.50 ab Vernamiège, Picknickplatz, Sentier Nature). Ab Prarion diverse Wege nach Nax
a) Direktabstieg im Wald (30min), 
b) Sentier Nature via alte Säge (50min) oder 
c) bequemes Kiessträsschen und später Fahrstrasse, ebenfalls an der alten Säge vorbei (50min).

Gasthäuser und Links

  • Mase: Rest. Le Trappeur, Tel. 027 281 28 28, gute Küche (Zimmer)
  • La Louerre: Buvette Alp de Mase, 2160 m: Schlafen im Stroh, Tel. 079 310 52 26 und 079 272 08 35 (oberhalb Sentier Nature)
  • Vernamiège: Rest.Mélèzes, Tel. 027 203 13 38 (gut und preiswert)
  • Vernamiège: Café Pannatier, Tel. 027 203 13 35 oder 079 683 32 67 (nur Getränke)
  • Nax: Hotel Ma Vallee, Tel. 027 203 62 02, Haltestelle "Nax Crettaz" (1297 m), Direktabstieg ab Prarion 30min, ab Dorfzentrum 10min bergauf
  • Nax: Hotel Mont Noble, Tel. 027 203 11 33, DZ 100.-, einfache Zi mit Du/WC, im Dorfzentrum
  • Nax: Café-Pizzeria Le Central, Tel. 027 203 16 96, italienische Spezialitäten
  • http://www.mase.ch
  • http://www.mont-noble-tourisme.ch, Tel. 027 203 17 38
  • Le Sentier Nature: http://www.mont-noble-tourisme.ch/
  • Webkarte Wanderland Schweiz mit eingezeichneter Route

  • zur Titelseite
    nach oben
    6. Tag
    geplant: 4h40, aufwärts 650 m, abwärts 600 m
    Bisse de Vercorin
    Nax Poste 1265m - Mayens-de-Nax, télécabine 1506m (50min, Strassentippel oder Bus ab Nax) - Bouzerou 1712m (40min) - Artillon 1932m ( 1 h) - Val Réchy, La Lé 1680m (40min) - Bisse de Vercorin - Vercorin 1340m (1h30)

    • Nässe und Nebel liessen es für uns ratsam erscheinen, den aussichtsreichen Bergweg über Artillon zu streichen und unten durch nach La Lé im Val Réchy zu wandern. 
    • Die obere Route soll sehr schön sein und gemäss Tourismus Nax keine Schwindelfreiheit voraussetzen. Wer sie kennt, ist freundlich eingeladen, eine Wegbeschreibung einzusenden. Vielen Dank!

    Webcam Vercorin
    Unsere Route: 5 h, aufwärts 590 m, abwärts 560 m
    Nax 1265m - Esébetta Tennisplatz - Beaupain 1248m (40min) - Aussichtsbank 1178m (20min) - Waldrand oberhalb Dailley 1100m (0.10 h) - Bisse Neuf Ouest - Vallon de Réchy 1226 m (1.10 h) - Mayens de Réchy 1422m (30min) - La Lé 1657 m (40min) - Refuge du Bisse 1603m (45min) - Vercorin 1340m (45min)

    Vom Dorfzentrum Nax gehen wir 10 Minuten der Strasse entlang bergauf Richtung "Télécabine". Bei der Abzweigung zum Tennisplatz folgen wir dem Pfeil "Esébetta Buvette". Beim Holzkreuz halblinks zum Tennisplatz mit der Buvette, an dieser links vorbei. Das Teersträsschen wechselt zu einem Feldweg und führt zum Wegweiser Beaupain. Weiter Richtung "Loye/Vercorin". Ein schmaler Pfad führt in den Wald hinein, quert die steilen Hänge im steten Auf und Ab und endet bei einem Aussichtsbänklein mit Sicht ins Rhonetal und zum Wildstrubelmassiv.

    Ein Rätselraten, wohin der Pfeil Richtung "Dailley/Vercorin" zielt, erübrigt sich - die beiden absteigenden Wege treffen kurze Zeit später wieder zusammen. Ziemlich steil geht es durch den Wald bergab. Am Waldrand heisst es aufpassen - wir können (unmarkiert) 100 Höhenmeter Ab- und Aufstieg sparen: oberhalb der ersten Häuser führt ein unmarkierter Pfad nach rechts zum Kiessträsschen, wo wir die Richtung halten. Fünf Minuten später, beim Holzkreuz, folgen wir der "Route du Bisse Neuf Ouest". Nach weiteren 7 Minuten verlassen wir den breiten Weg und gehen im Waldrand dem schmalen Pfad der Bisse entlang, der schliesslich in die markierte Fahrstrasse einmündet.

    Für längere Zeit wandern wir nun auf dieser leicht ansteigenden Fahrstrasse Richtung "Vallon de Réchy" und ignorieren sämtliche Abzweigungen. Nach 10 Minuten wechselt der Hartbelag in eine Naturstrasse, die spektakulär den Felswänden entlang führt. Wo sich das Tal verengt, haben wir Réchytal erreicht (Sitzbank). Nach der Brücke führt ein grob betoniertes Strässchen, meist mit Grasmittelstreifen, sehr steil talaufwärts nach Mayens de Réchy, einer abgelegenen Feriensiedlung.

    • Variante: Ab Mayens de Réchy gibt es einen unteren Weg nach Vercorin (1h50)
    Wir wollen zum Bissenweg und steigen weiter talaufwärts. Der Wald lichtet sich, Eringerkühe sieht man in grosser Zahl auf der Weide, und noch vor dem grossen Wasserfall treffen wir auf die Bisse de Vercorin neben der Alpwirtschaft La Lé. Mitten im Sommer wird hier Fondue genossen und ringsherum gerastet.
    Unsere Route trifft hier mit der oberen Variante zusammen.

    Variante Val Réchy: Wer das Val Réchy in seiner ganzen Pracht erleben will, müsste über den Wasserfall nach l’Ar du Tsan aufsteigen (1h30).

    Nachdem wir eine Woche lang nur wenige Wanderer angetroffen haben, ändert sich das nun. Die Bisse de Vercorin führt Wasser und ist sehr gut unterhalten. Die Wege sind voller Lärchennadeln und meist flach, manchmal wurzeldurchsetzt und etwas steinig und eignen sich gut für Familien mit Kindern (ohne Kinderwagen). Kurz, eine Geniessertour zum Abschluss!

    Beim Parkplatz und Refuge du Bisse ist der schöne Weg zu Ende. Zum Abschluss dreht sich ein Wasserrad mit Glockenschlag. Wer noch nicht genug hat, kann parallel zum Kiessträsschen dem blauen Pfeil folgen; der Weg der Bisse entlang ist hier unbequem und mündet 10 Minuten später wieder in das Kiessträsschen. Auf diesem bergab, immer Richtung "Vercorin". Die Route ist während der letzten Viertelstunde geteert, macht einen Knick und führt schliesslich auf dem "Chemin du Désert" nach Vercorin hinunter.


    Gasthäuser und Links

    Varianten zum Abschluss:


    zur Titelseite
    nach oben
    Links
    Karten und Bücher

    Wanderungen in der Gegend


    Fotos

    Lichter Lärchenwald bei Pra da Dzeu

    Bisse de Saxon

    Felstunnel Bisse de Saxon

    Schieber

    Wasserrad mit Hammer

    Bisse de Vex
    zur Trekkingliste
    zur Titelseite
    nach oben