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Die 1988 als einjährige Sommeraktion geplante Route, von der damaligen "Bodensee-Toggenburgbahn" zusammen mit den "Naturfreunden Schweiz" lanciert, verbindet die beiden Regionen und ist auf den Wegweisern mit "BT" markiert. Leider ist der Prospekt nicht mehr erhältlich. Die Übersichtskarten aus dem Prospekt versende ich auf Wunsch per Email: info@wandersite.ch. Unterdessen habe ich sie in die Outdooractive-Karte übertragen, die man Etappemweise zoomen und ausdrucken kann.
Silvio Bertschi (silvio.bertschi@bluewin.ch) hat der "wandersite.ch" sein Exemplar freundlicherweise zur Verfügung gestellt und schreibt dazu:
"Die mehrtägige Wanderung führt immer von Bahnstation zu Bahnstation und könnte zum Beispiel auch an Sonntagen absolviert werden. Im Frühling 2001 haben wir das Ganze als Trekkingtour gemacht. Ausser der ersten Etappe bis Muolen, die man eigentlich mit dem Velo machen sollte und dem letzten Teilstück von Schmerikon bis Rapperswil, das vielfach der Strasse und dem Bahntrasse entlang führt und deshalb nicht besonders attraktiv ist, kann die Wanderung durchaus empfohlen werden. Die Route ist auf den gelben Wanderwegzeichen durchgehend mit BT (steht für Bodensee-Toggenburg-Bahn) markiert und zwar recht gut."
1. Tag: Romanshorn
- Muolen, 3 h
Route: Bahnhof Romanshorn 399 m - Gessenrüti
- Geiertholz - Reservoir - Chappenhusen - bei Katzenrüti - Moos -
Leimatwald - Hemmerswil - Egg - (evtl. Abstecher nach Hagenwil) - Haspel
- Muolen 492 m.
Vom Bahnhof Romanshorn aus führt der markierte Weg auf Nebenstrassen aus Romanshorn hinaus, und bald ist der Romanshorner Wald erreicht. Vor dem Weiler Brüschwil, wo der Weg aus dem kühlen Holz wieder ins Wiesland auftaucht, bietet sich ein weiter Blick über das Tal der Aach und das aufstrebende Amriswil.
Nach der Unterquerung der Thurtallinie der SBB folgt ein weiterer Abschnitt im Wald. Eingangs Amriswil schwenkt die Route südwärts durch schöne Obstanlagen in Richtung Muolen. Unterwegs lohnt sich der viertelstündige Abstecher zum Schloss Hagenwil, (Tel. 071 411 19 13) ein idyllisch gelegenes Wasserschloss, wo sich im Innern des schönen Riegelbaus ein Restaurant befindet. Nach der Hügelkuppe bei Haspel ist das Ettappenziel Muolen bald erreicht.
Gasthäuser
Kurz nach dem Bahnhof Muolen zweigt der markierte Wanderweg links ab durch eine neuere Einfamilienhaus-Siedlung zum Gehöft Karlshusen und weiter durch einen Wald Richtung "Pfin". Nach dem Durchqueren des Waldes grüssen von ferne die Gipfel des Alpsteins, während rückwärts der Blick weit über den Bodensee hinausschweifen kann.
Schon bald erreicht man über Rorenmoos und Chollerberg die Ruine Ramschwag, hoch über der Sitter idyllisch im Wald versteckt. Dem Waldrand folgend, leitet der Wanderweg zu den nächsten Gehöften, bevor er durch den Wald zum Sitterstrand führt. Bis zur Wannenbrugg, einer gedeckten Holzbrücke, folgt man nun dem Sitterlauf. Auf der Fahrstrasse gelangt man aus dem Tobel wieder auf die schöne Ebene und wandert nach der Käserei Unterlöhren ein kleines Stück der Hauptstrasse entlang. Bald zweigt der Weg nach links ab, und am Schloss Dottenwil vorbei erreicht man Wittenbach.
Gasthäuser
Von Wittenbach aus wandert man auf der alten Verbindungsstrasse nach Bernhardzell bis zum Erlenholz. Von hier aus folgt man dem Sitterstrandweg gegen Süden. Dieser schattige Weg führt zum Schiltacker, wo die Hauptstrasse nach Engelburg überquert wird, und unter der neuen Autobahnbrücke hindurch geht der Weg weiter bis Rechen.
Nun geht es an der Kehrichtverbrennungsanlage vorbei über die Sitter (Brückenweg St.Gallen). Ein kleiner Weg führt nun schon bald wieder über die Sitter zur Färberei. Der Fussweg folgt nun weiter dem Sitterlauf, wobei man die Chräzerenstrasse überqueren muss, bis zum Kraftwerk Kubel. Durch den Wald steigt nun der Weg an, und bald erreicht man die ersten Häuser von Bruggen. Kurz vor dem Etappenziel begegnen wir dem höchsten Bauwerk der Stadt: dem 100 m hohen Sitterviadukt aus der Jahrhundertwende. Durch das schöne Wohnquartier ist der Bahnhof St.Gallen Haggen bald erreicht.
Gasthäuser und
Link
| 4. Tag: St.Gallen
- Herisau, 4 h
Route: Bahnhof St.Gallen Haggen 588 m - Haggenbrücke - Störgel - ob Bruggli 790 m - (Schluchwald) - Stein AR - Mösli - Wilen - Moos - Hundwil 788 m - Ufem Tobel - Churzenberg 906 m - Roren - Egg - Panoramahöhenweg - Bahnhof Herisau 757 m |
Tobelbrücke im Hundwiler Tobel |
Vom Bahnhof St.Gallen Haggen aus führt der Weg am Restaurant Schlössli vorbei zur imposanten Haggenbrücke, auf welcher das Sittertobel überquert wird.
Bei Störgel leitet uns ein schöner Wiesenweg halbrechts ziemlich steil hangaufwärts, und auf dem Bergrücken erreicht man ob.Bruggli. Rückwärts hat man einen herrlichen Überblick über die Stadt und das Fürstenland. Ab hier sind zwei Wege nach "Stein" angegeben - der schönere Weg durch via "Schluchwald" war bei unserer Wanderung 2007 beim Hof Mettlen eingezäunt und musste weiträumig umgangen werden.
Wir folgen deshalb dem Strässchen rechts um den Hang herum
Nach einer wohlverdienten Rast in der Schaukäserei oder im Volkskundemuseum wandert man nun abwärts zur Ebene von Wilen, und durch die Schlucht des Sonderbaches erreicht man Moos.Lohnender Abstecher (total 20 Min., Strässchen oder Wiesenweg) ins Landsgemeindedorf Hundwil (Restaurants).
Zurück beim Weiler Moos, führt der Weg nun steil abwärts ins Hundwiler Tobel, und durch die gedeckte Holzbrücke überquert man die Urnäsch. Nun geht es wieder aufwärts zum Churzenberg, dananch führt der Weg in nordwestlicher Richtung zum Dorfrand von Herisau. Dem Trottoir entlang und über den Panoramahöhenweg nach Herisau.
Gasthäuser und Links
Vom Bahnhof Herisau steigt der Weg an und führt an der Kirche vorbei zum Glattviadukt. Anschliessend wandert man zur Tüfi und der Glatt folgend bis zur Zellersmüli. Nun steigt der Weg an, und übers Mösli erreicht man schon bald den Weiler Schwänberg. Von dieser historischen Stätte führt der Weg nun über offene Wiesen und anschliessend durch den Wald an den Wissenbach. Dem interessanten Bach entlang geht es nun bis zum Talabschluss.
Über eine Treppe verlässt man die Schlucht und folgt dann weiterhin dem Wissenbach. Kurz nach dem Verlassen des Waldes führt der Weg über die Wiesen zum Weiler Talmühle. Weiter ansteigend und ein kurzes Stück der Strasse folgend, erreicht man bald Hinterschwil. Die Strasse wird überquert, und man gewinnt immer mehr Ausblick über die liebliche Landschaft. Auf dem höchsten Punkt erreicht man das Forrenwäldli mit Blick auf Degesheim und den Alpstein.
Gasthäuser
6. Tag: Degersheim
- Brunnadern, 4.30 h
Route: Bahnhof Degersheim 798 m - Fuchsacker
- Obergampen - Bergli 1077 m - Kubelboden 862 m - Wilkethöchi - P.1146
- Gerensattel - Wimpfel - Oberberg - Bahnhof Brunnadern 655 m.
Von Degersheim aus steigt der Weg südwärts an, und rasch erreicht man durch den kühlen Wald den Aussichtspunkt Fuchsacker. Die Höhenwanderung gegen Südwesten geht nun bis zum Bergli. Nach dem Abstieg gelangt man zur Strasse Dicken - Hoffeld. Die Strasse überquerend, folgt nun durch den Wald der Aufstieg zur Wilkethöchi, dem höchsten Punkt der Wanderung.
Westwärts geht der Weg auf dem Hügelzug weiter dem Waldrand entlang. Dabei hat man einen herrlichen Ausblick über die Hügellandschaft und zur Alpsteinkette. Erst kurz vor Brunnadern folgt der Abstieg ins Tal zum Bahnhof Brunnadern-Neckertal.
Gasthäuser
Umgekehrte Wegbeschreibung: Brunnadern - Wilkethöchi - Degersheim: Tageswanderung Nr. 406 Von Besenbeiz zu Besenbeiz: Rundwanderung St.Peterzell - Dicken - Spreitenbach - St.Peterzell, 4 h: http://www.hemberg-tourismus.ch Degersheim – Fuchsacker – Brunnershöhi – Bergli – Landscheide – Sitz – Risi – Risiwald – Schwellbrunn; Wanderkolumne 18.11.09: http://www.tagesanzeiger.ch Quer durch St.Gallen: Tufertschwil - Oberhelfenschwil - Mogelsberg - Brunnadern - Furth : Trekking Nr. 27, 2. Tag
7. Tag: Brunnadern -
Wattwil, 3.30 h
Route: Bahnhof Brunnadern 655 m - Siggetschwil
- Chrüzweg - Homberg - Waldschwilerberg - Köbelisberg Spitze
1131 m - Webersberg - Büel - Rässacker - Grindlen - Thurpark
- Bahnhof Wattwil 613 m.
Vom Bahnhof Brunnadern-Neckertal aus geht der Weg entlang dem Necker, und vom Chrüzweg an gewinnt man schnell an Höhe. Von Süden grüsst ein herrliches Alpenpanorama, und nordwärts überblickt man weite Teile des Mittellandes. Vom Homberg führt der Wanderweg zuerst wieder nordwärts, und auf einfachen Wegen erreicht man bald die waldige Kuppe des Köbelisbergs. Kaum anderswo geniesst man einen schöneren Blick über das gesamte Toggenburg!
Westwärts geht es nun hinunter am Restaurant Köbelisberg vorbei, immer mit einer grossartigen Aussicht ins Toggenburg und auf die ferne Alpenkette. Schon bald erreicht man so das Toggenburger Zentrum Wattwil.
Gasthäuser und Links
Vom Bahnhof Wattwil aus folgt man zuerst dem Thurweg bis zum Rickenhof, dann führt der Weg nach rechts zum Schönenberg. Am Schulhaus vorbei steigt der Weg immer auf dem Bergrücken über den Büntberg zum Hüttenbüel. Rückwärts ist der Blick frei über das ganze Toggenburg, und vor uns sieht man die Zacken der Churfirsten.
Durch die Moorlandschaft Hüttenbüel steigt man weiter bis zum Skilift Girlen, der danach den Weg zum höchsten Punkt, dem Regelstein, weist. Ein Rundblick von seltener Schönheit belohnt uns für die Mühen. In der Nähe befindet sich die Alpwirtschaft Regulastein (Tel. 055 280 22 09). Nach der wohlverdienten Rast geht der Weg südostwärts weiter bis zur Breitenau und auf offenen Alpweiden, vorbei an der zeitweise geöffneten Alpwirtschaft Wielesch, dem Tale zu. Nach dem kurzen Waldstück oberhalb Chirnenberg erblickt man bereits das schmucke Dorf Rieden (Rest. Rössli, Tel. 055 283 11 12), und von da aus geht ein guter Weg nach Kaltbrunn hinunter. Während des ganzen Abstiegs kann man eine herrliche Sicht über die Linthebene und den Zürichsee geniessen.
Gasthäuser
9. Tag: Kaltbrunn -
Schmerikon, 2.30 h
Route: Kaltbrunn 469 m - Wilen - Steinenbrugg
- Waldlehrpfad - Bahnhof Benken (Starrberg) 417 m - Böschkanal - Böschbrugg
- Kaltbrunner Riet - Grinau - Linthkanal - Gross Allmeind - Aabachbrücke
- Schwimmbad - Bahnhof Schmerikon 408 m.
Ab Bahnhof Kaltbrunn führt der Weg auf der Bahnhofstrasse bis zum Dorfanfang. Anschliessend links abzweigen Richtung "Rieden". Kurz nach dem Überschreiten des Dorfbaches rechts zum Weiler Wilen. Nach dem Überqueren der Hautpstrasse auf dem linksufrigen Steinenbach-Damm folgend führt die Wanderung auf dem instruktiven Waldlehrpfad nach Starrberg. Unmittelbar vor dem Bahnübergang beim Bahnhof Benken rechts auf dem Böschkanal bis Böschbrücke, dann links die Staatsstrasse überqueren und am Naturschutzreservat Kaltbrunner Riet vorbei zum Schloss Grinau.
Die Strasse wird überquert, und nun führt der Weg auf dem Damm der Linth entlang, bis man nach rechts über eine Eisenbrücke den Steinenbach überqueren kann. Nach der Gross Allmeind folgt man noch kurze Zeit dem Aabach, und schon bald hat man das erste Dorf am Obersee, das schmucke Schmerikon, erreicht.
Gasthäuser
Entlang dem Obersee, direkt neben der Bahnlinie, führt der Strandweg von Schmerikon nach Rapperswil. Er führt an der Kapelle St.Meinrad und am Kloster Wurmsbach vorbei. Herrliche Ausblicke auf den See, aber auch zum zackigen Mürtschenstock und zu den umliegenden Bergen wechseln sich ab. Beim Freibad Stampf überquert man die Jona und wandert weiter nach Rapperswil, wo man kurz vor dem Bahnhof am Kinderzoo des Zirkus Knie und am Technikum vorbei kommt.
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