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| 8 | T2 | ![]() |
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1. Tag: 4 ½ h,
aufwärts 600m, abwärts 500m - T 2
Route: Heiden 792m –
St. Anton 1107m - Hoggen 1048m - Landmark 1003m - Suruggen 1118m - Ruesitz
1142m - Schwäbrig 1147m - Sommersberg 1172m - Schachen 961m (bei Gais)
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen wir Rorschach und steigen dort in die Zahnradbahn der Appenzeller-Bahnen um. Dank dem schönen Sommerwetter geniessen wir die Fahrt nach Heiden in den offenen Panorama-Wagen.
In Heiden, Endstation der Zahnradbahn, beginnt unsere Wanderung. Noch auf asphaltierten Nebenstrassen wandern wir in südlicher Richtung nach Bischofsberg, immer den Wegweisern folgend nach St. Anton . Vor uns liegt das Rheintal, unten erblicken wir Altstätten und rechts sind die Appenzeller-Berge zu erkennen. Hier bei St. Anton folgen wir in südwestlicher Richtung den Wegweisern nach Hoggen, wo wir die Strasse verlassen und auf Wanderwegen den Weiler Landmark erreichen. Noch 200m in gleicher Richtung, auf der Strasse, und wir gelangen zu den Wegweisern.
Zum Suruggen aufsteigen, in gleicher Richtung auf schönem Weg durch den Wald weitermarschieren zum Ruesitz und weiter bis Schwäbrig. (Kurz vor Schwäbrig wandern wir an grösseren Häusern mit Antennen und Satelitten-„Schüsseln“ vorbei. Dies sind die Messstationen und der Wetterdienst des bekannten Meteorologen Jörg Kachelmann). Bei Schwäbrig bei der Wegkreuzung nicht halbrechts der Strasse folgen, sondern dem schmaleren Strässchen hinauf zum Weiler Schwäbrig gehen, vorbei am Ferienhaus, über Wiesen und Wald nach Sommersberg (Restaurant).
Unser Weg führt uns
durch die Gartenwirtschaft, dann steil am Waldrand hinunter, wo wir unten
auf einen anderen Wanderweg treffen. Hier folgen wir dem Wegweiser Richtung
"Gais". Aber bereits nach 700m steht ein hausgemachter Wegweiser, wo uns
der Weg links zum Gasthaus Sternen im Schachen führt.
Blick aus dem Panoramawagen |
Heiden |
bei St.Anton |
2. Tag:
5 h, aufwärts 750m, abwärts 350m - T2
Route: Schachen 961m
– Golterberg 1143m - Höch Hirschberg 1167m - Hütten 1052m - Steinegg
830m - Weissbad 816m - Brülisau 922m - Ruhesitz 1368m
Beim Gasthaus Sternen überqueren wir die Strasse, sowie das Bahngeleise und wandern in südlicher Richtung, hin zum Wald. In gleicher Richtung geht’s im Wald hinauf, überqueren 2 Waldstrassen und erreichen die Krete bei Golterberg. Hier gehen wir rechts, in westlicher Richtung auf einem schönem Waldweg zum Höch Hirschberg (Restaurant mit herrlicher Sicht zum Alpstein).
Es gibt verschiedene Wege nach Steinegg. Die Sonne brennt bereits, wir wählen den Weg durch den Wald; demzufolge gehen wir in westlicher Richtung nach Hütten, in gleicher, westlicher Richtung weiter, wo der Wegweiser Richtung Süden nach "Steinegg" zeigt. Immer in südlicher Richtung wandern wir durch Steinegg, über das Bahngeleise, über die Sitter, wo wir nach 2km Weissbad erreichen.
Der Wanderweg nach "Brülisau" ist gut angeschrieben. Nach Weissbad führt uns der Wanderweg ins kühle Tobel, entlang dem Brüelbach, wo wir etwa 15 Minuten nach Weissbad einen herrlichen Picknickplatz mit Feuerstelle antreffen. Weiter geht es dem Brüelbach entlang, auf herrlichem Weg, hinauf nach Brülisau. Bei der Kirche ist bereits unser Etappenziel, der Ruhsitz, angeschrieben. Auf gutem Wanderweg geht es recht steil die Wiesen hinauf, wo wir schon lange das Bergrestaurant Ruhesitz sehen.
Blick vom Höch Hirschberg |
Ruhesitz mit Kamor |
Ruhesitz mit Hohem Kasten |
Ruhesitz vor Säntis |
Blick Richtung Brülisau |
3. Tag:
5 ½ h, aufwärts 550m, abwärts 300m - T 2 /
T 3
Route: Ruhsitz 1368m
– Kastensattel 1678m - Hoher Kasten 1794m - Kastensattel 1678m - Stauberen
1860m - Saxer Lücke 1649m - Bollenwees 1470m
Gleich neben dem Berggasthaus Ruhsitz geht der steile, aber gut unterhaltende Weg Richtung "Hoher Kasten".
Beim
Kastensattel
lohnt sich als Zusatzschleife der Schlussaufstieg zum neuen Drehrestaurant
Hoher Kasten. Oben geniesst man eine tolle Sicht ins Rheintal hinunter,
nach Brülisau, Appenzell, den Bodensee und natürlich die vielen
Appenzeller-Berge inklusive. Säntis. Zudem wurde ein schöner
Alpengarten mit Bergpflanzen erstellt. Da von Brülisau eine Seilbahn
hinaufführt, ist es nicht verwunderlich, dass man tagsüber viele
Touristen antrifft. Wir sind aber früh dran und können die herrliche
Aussicht ins Appenzeller-Land, auf die Berge im Alpstein, sowie ins weit
unten liegende Rheintal in Ruhe geniessen.
Zurück beim Kastensattel, folgen wir dem schmalen Weg, teilweise mit Ketten gesicherten Weg. Er führt uns auf abwechslungsweise auf der Krete und auch um Felsen herum zum Restaurant Stauberen. Weiter geht es dann in gleicher Richtung auf der Krete in süd-westlicher Richtung bis zur Saxerlücke. Auf steilem, aber gutem Weg steigen wir die restlichen 200 Höhenmeter hinunter zum Berggasthaus Bollenwees.
Gasthäuser
|
Seilsicherung am Hohen Kasten |
Zwischen Hohem Kasten und Staubern |
Abendspaziergang am Fählensee |
Alpsegen |
Alpsenn Räss auf Furgglenalp |
4. Tag:
3 ½ h, aufwärts 500m, abwärts 400m - T 2
Route: Bollenwees 1470m
– Widderalp 1644m - Punkt 1856m - Spitzigstein - Meglisalp 1517m
Schon bei der Bollenwees ist das heutige Tagesziel, die Meglisalp, angeschrieben. Zuerst geht es in nördlicher Richtung, auf gutem Weg, unten an einem Felsband entlang. Nach rund 500m ist eine Wegkreuzung. Wir wandern links auf einem schönen Weg im Wald, kommen auf Alpen und sehen vor uns bereits die Widderalp.
In gleicher Richtung geht es weiter über die Alpen, bis wir zu einem kleinen Pass kommen, Punkt 1856m. In westlicher Richtung gehen wir weiter, durchqueren die Borsthalden, eine Geröllhalde, welche auch im Sommer noch Schneeresten haben kann, und erreichen den Spitzigstein. Vor uns sehen wir bereits die Meglisalp. Auf gutem Weg geht es in Kurven hinunter zur Alp Meglisalp.
Fälensee, Blick von der Bollenwees |
Felsband unterhalb Bollenwees |
Meglisalp |
Meglisalp |
5. Tag:
2 ½ h, aufwärts 600m, abwärts 0 - T 2
Route: Meglisalp 1517m
– Rotsteinpass 2120m
Von der Meglisalp
wandern wir auf schönem Weg hinauf zum Rotsteinpass. Wir können
den Weg nicht verfehlen, er ist gut bezeichnet. Allerdings muss man noch
weit in den Sommer hinein über Schneeresten laufen, welche jedoch
aufgrund der vielen bereits gemachten Fussstapfen kein Problem bieten sollten.
Sehr oft sind auf dem Rotsteinpass, ganz in der Nähe der Hütte,
Steinböcke zu bewundern.
Blick zum Rotsteinpass |
Rotsteinpasshütte |
Säntis |
Lisengrat |
Steinböcke am Rotsteinpass |
6. Tag:
5 h, aufwärts 200m, abwärts 1250m - T 2
Route: Rotsteinpass 2120m
– Schafboden 1729m - Thurwis 1266m - Gamplüt - Dreihütten 1318m
– Wildhaus 1090m - Oberdorf 1228m - Iltios 1342m - Alp Sellamatt 1390m
Vom Rotsteinpass wandern wir in südwestlicher Richtung das Tal hinunter Richtung "Wildhaus". Auf gutem Weg, am Schafboden vorbei bis Thurwis.
Wir folgen nicht dem Teersträsschen, sondern nehmen den Wanderweg, welcher links abzweigt und über schöne Blumenwiesen vorbei an Dreihütten zum Bergrestaurant Gamplüt führt. Wanderweg unterhalb der Gondelbahn zur Kirche und ins Dorfzentrum von Wildhaus hinunter.
Auf breitem Weg wandern wir Richtung Iltios (Restaurant) und in gleicher Richtung weiter, auf einer Alpstrasse zur Alp Sellamatt. Zwischen Iltios und Sellamatt begegnen wir einigen Stationen des „Klangweges“, welcher besonders für Kinder eine abwechslungsreiche Unterhaltung bietet.
Rotsteinpass |
Blick ins Toggenburg |
7. Tag:
5 ½ h, aufwärts 350m, abwärts 500m - T 2
Route: Sellamatt 1390m
– Wildmannlisloch 1484m - Strichboden/Selunalp 1577m - Ochsen 1677m - Hüeberlis
1716m - Looch 1535m - Arvenbüel 1273m
Von der Sellamatt beginnen wir die heutige Wanderung auf schönen Alpwegen, leicht ansteigend. Im Rücken von uns sehen wir nochmals den Säntis. Weiter geht der herrliche Weg über Alpwiesen, zwischendurch auf Alpstrassen, vorbei an weidenden Kühen und schönen Weiden. Die Punkte Loch und Ochsen liegen bereits hinter uns.
Bei Hüeberlis haben wir den höchsten Punkt dieses Tages erreicht und gleichzeitig wird der Blick frei gegen Westen, wo wir Arvenbüel und Amden erkennen können. Wir müssen nun aber einige steile und steilabfallende Passagen überwinden. Die steilabfallenden Passagen sind gut mit Ketten gesichert, sodass auch mit Kindern diese Stelle bewandert werden kann. (Bei nasser Witterung ist jedoch grosse Vorsicht angebracht), Haben wir aber diese Passage hinter uns, können wir wieder auf schönen Wanderwegen weitergehen über Looch bis nach Arvenbüel.
Alpen nach Sellamatt |
Übersichtskarte |
8. Tag:
4 ½ h, aufwärts 150m, abwärts 900m - T 2
Route: Arvenbüel
1273m - Chapf 1296m - Girengärtli - Hofstetten 891m - Vorderbetlis
531m - Seeren 536m - Quinten 434m
Von Arvenbüel wandern wir 1km auf Hartbelag, bis wir zum Chapf kommen. Hier haben wir eine überwältigende Aussicht auf den weit unter uns liegenden Walensee, aber auch auf die Glarnerberge.
Durch den Wald steigen wir ab, teilweise abschüssig, aber auch mit Ketten gesichert, und erreichen dann auf einer Waldstrasse Hofstetten. Südwestlich, vorerst auf einer steilen Fahrstrasse, später auf einem Wanderweg, nähern wir uns dem Walensee. Bei Punkt 715m führt uns der Weg östlich, wo wir bei Betlis das schöne Restaurant „Paradiesli“ passieren.
Weiter geht es auf breitem Wanderweg nach Vorderbetlis und Seeren. Von jetzt wandern wir im Wald bergauf, rechts unten der grün-blau-farbene Walensee. Nach rund 2km, bei einer Wegkreuzung, wählen wir die Abzweigung rechts bergab Richtung "Quinten". (Der Weg geradeaus führt zwar auch nach Quinten, allerdings sind ab der Wegzweigung zusätzliche 350 Höhenmeter zu bewältigen). Der vielbegangene Weg ist gut ausgebaut und an einigen etwas ausgestellten Punkten sind links und rechts Drahtseile angebracht. Das letzte Stück unserer Wanderung führt uns durch Rebberge nach Quinten. Nach dieser herrlichen Wanderung lohnt sich ein Besuch in einem der zwei Restaurants, welche sich direkt am See befinden.
Für die Rückreise
nach Hause haben wir uns eine Schiff-Fahrt von Quinten nach Weesen gegönnt,
mit Postautoanschluss nach Ziegelbrücke. Es besteht aber auch die
Möglichkeit, mit dem Schiff nach Walenstadt oder Murg zu fahren und
dort in die SBB umzusteigen.
Gasthäuser
Vorderbetlis |
Seerenbachfälle |
Walensee mit Weesen |
gesicherter Abstieg |
Quinten |
Trekkingtouren in der Gegend