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| 8 | T2-T3 |
1. Tag: 3h, aufwärts
500m, abwärts 150m - T 2
Route: Uors 932m - Surcasti
991m - Silgin 1234m - Surin 1290m - Glenner 1253m - Vrin 1448m
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
fahren wir nach Chur, weiter nach Ilanz, steigen dort ins Postauto Richtung
Vals und verlassen das Postauto in Uors.
Gleich
neben der Bushaltestelle zeigt uns der gelbe Wegweiser auf einer Autostrasse
zum Valser-Rhein hinunter, wir überqueren die Brücke und
steigen hinauf nach Surcasti. Wenige Minuten nach dem Dorf geht
die Asphalt-Strasse in einen Fahrweg über. In gleicher Richtung, mit
einigen Kurven geht es weiter, durch Wiesen, durch den Wald mit einem herrlichen
Blick ins Lugnez mit den Dörfern auf der anderen Talseite wie: Vella,
Lumbrein, Surin. Es ist eine bequeme Einlaufstrecke durch den kühlenden
Wald, vorbei am Dörfchen Silgin mit seiner schönen Kapelle
(restaurierte Orgel aus dem Jahr 1840), weiter nach Surin, wo wir
bereits vor uns unser Ziel sehen.
Vorerst müssen wir jedoch noch rund 50m zum Glenner hinuntersteigen, überqueren die Brücke und „bewältigen“ die restlichen 200 Höhenmeter bis nach Vrin. Vrin, welches im Jahre 1998 den Wakkerpreis erhalten hat, ist ein Spaziergang wert. Die schöne Kirche, der Friedhof, das Gebeinhaus und die ins Ortsbild passenden Bauten vom Architekten Gion A.Caminada.
2.
Tag: 5h, aufwärts 1000m, hinunter 250m - T 2 / T 3
Route: Vrin 1448m - Sogn
Giusep 1598m - Puzzatsch 1663m - Pass Diesrut 2428m - Camona 2194m - Terri-Hütte
2170m
Wir verlassen Vrin auf der Autostrasse in süd-westlicher Richtung, vorbei an Sogn Giusep, mit der kleinen, schönen Kirche und erreichen bald den letzten Weiler im Lugnez: Puzzatsch. (Auf Wunsch fährt das Postauto von Vrin nach Puzzatsch).
Die Autostrasse geht in unseren Wanderweg über, wir wandern immer in westlicher Richtung, leicht ansteigend und wenn wir Glück haben hat der Senn an einem kleinen, kühlen Bach frische Milch und Yoghurt zur Selbstbedienung für uns bereitgestellt. Auf gutem Weg steigen wir weiter höher bis zum Pass Diesrut, wo wir einen herrlichen Blick über die vor uns liegende Greina Hochebene geniessen.
Wir müssen nun zum „Rein da Sumvitg“ hinuntersteigen, in Camona überqueren wir ihn auf einer Brücke, und steigen einige Meter hoch. Eine mit Ketten und Drahtseilen gesicherte Stelle gehen wir entlang und gelangen nach diesen 100m auf eine schöne Ebene, wo wir vor uns die neu renovierte und umgebaute Terri-Hütte sehen.
Kirche von Vrin |
Yoghurt- und Milchbar |
erster Blick in die Greina |
Greina |
3.
Tag: 3 - 4h, aufwärts 200m, abwärts 200m T 2
Route: Terri-Hütte
2170m - Punkt 2263m - Passo della Greina 2357m - Rif. Scaletta 2205m –
Crap la Crusch 2259m - Cap. Motterascio 2172m
Den heutigen Tag wollen wir geniessen, deshalb ist auch eine Zeitangabe für unsere Wanderung sehr dehnhaft. Wir bleiben an einem kleinen See stehen und bewundern die Spiegelung der Wolken am Himmel, wir staunen über die verschlungenen Bachläufe, die Flora im Hochmoor, die herrlichen Felsformationen, die Wiesen, den weissen Sand.... wir können uns beinahe nicht sattsehen und hier, hier wollte man vor Jahren einen Stausee bauen.
Ich beschreibe unseren Wandertag in kurzen Worten. Von der Terri-Hütte wandern wir rechts um die Felsformation herum (Muot da Greina), steigen leicht an bis zum Punkt 2263m, in westlicher Richtung geht es weiter, vorbei am Punkt 2313m, vorbei am Passo della Greina zur Rif. Scaletta, von wo wir einen herrlichen Blick ins Val Camadra haben.
Wir wandern wieder zurück zum Passo della Greina, bei der Wegzweigung (Wegweiser) halten wir rechts und entscheiden uns nach rund 2km beim erneuten Wegweiser, Richtung Süden zur neu renovierten und vergrösserten Cap. Motterascio zu wandern.
Seelein und Spiegelbild |
steinige Greina-Landschaft |
Greina-Landschaft |
zauberhaftes Sumpfgebiet |
Schon lange haben wir den tiefblauen Lago Luzzone weit unten gesehen. Von der Hütte Cap.Motterascio steigen wir nun auf einem guten Weg in südlicher Richtung steil hinunter. Den Fluss, kommend vom Valle di Garzora, überqueren wir auf einer guten Brücke und wandern dem Lago Luzzone auf der linken Seite auf einer Alpstrasse entlang bis zum Staudamm. Vorher müssen wir noch durch einem schlecht beleuchteten 700m langen Autotunnel laufen, bis wir zum Staudamm kommen.
Wir überqueren die Staumauer und folgen den Wegweisern nach "Campo Blenio". Anstelle der Autostrasse haben wir den Wanderweg bevorzugt, welcher unter dem Skilift durchgeht, links am Dörfchen Aquilesco vorbeiführt und im Wald zum Punkt 1193m kommt. Dort überqueren wir die Brücke und wandern nach Campo Blenio.
In westlicher Richtung geht es auf einem weichen Waldweg dem „Fiume d’Orsairo“ entlang. Bei der Brücke zeigt uns der Wegweiser den Weg, vorbei am Gehöft Ronco di Gualdo, über Wiesen, durch den Wald zur Cap. Bovarina.
Aussicht von der Hütte |
romantischer Lago Luzzone |
Capanna Bovarina |
5.
Tag: 4h, aufwärts 200m, abwärts 850m - T 2
Route: Cap. Bovarina
1870m - Stabbio Nova 1895m - Cantonill 1937m - Anvéuda 1674m - Cap.
Dötra 1688m - Ospizio Camperio 1193m
Von
der Cap. Boverina steigen wir westlich hinauf zur grossen Alp
Stabbio Nova, wo uns der Wegweiser über die Alpen und anschliessend
durch den Wald auf einem breiten Weg in Richtung Osten führt. Bei
Cantonill
wechseln wir wieder die Richtung und steigen in süd-westlicher Richtung
im lichten Wald hinunter nach Anvéuda.
Von
diesem kleinen Weiler wandern wir auf der Autostrasse, rund 2km, nach Cap.
Dötra (nebenan auch Grotto Dötra). In süd-östlicher
Richtung weist uns der Wegweiser hinunter auf gutem Weg durch Wiesen und
Wald zu Dorf
Camperio. Ein Wanderweg führt uns über Wiesen,
nur 200m, bis zur Autostrasse (Lukmanier), wo wir unser Tagesziel Ospizio
Camperio auf 1193m erreichen.
Wir verlassen das Ospizio Camperio auf der Lukmanierstrasse in westlicher Richtung und kommen bereits nach 100m auf der rechten Seite auf einen herrlichen Wanderweg, welcher uns im Wald vorerst in östlicher, dann in südlicher Richtung führt. Wir können den schönen Weg nicht verfehlen, denn die Wegweiser zeigen jetzt schon unser Tagesziel an.
Wir wandern gemächlich im Wald zur Piano Cassinella hinauf und haben freie Sicht auf das ganze Bleniotal. Ueber Weiden geht der Weg weiter in westlicher Richtung, immer leicht ansteigend nach Nassera, vorbei an alten Steinhäusern- und Ställen, und bereits sehen wir vor der Cap. Piandios
7.
Tag: 4 ½ h, aufwärts 100m, abwärts 150m -
T 2
Route: Cap. Piandios
1875m - Cambra 1908m - Alpe del Gualdo 1774m - Püscett 1510m - Cap.
Pian d’Alpe 1764m
Wir verlassen die Cap. Piandios in südlicher Richtung, kommen bereits nach gut einem Kilometer zu Cambra, wo wir unter dem Skilift und neben der Zwischenstation der Gondelbahnen durchlaufen. Auf guten Alpstrassen und Bergwegen kommen wir zügig voran, mit wenigen Höhenmetern geht es durch den Wald, über Alpen, vorbei an Alpe del Gualdo. Der Blick öffnet sich immer wieder hinunter ins Bleniotal - wir befinden uns ja auf dem Sentiero alto Blenio.
Vorbei geht es an Püscett mit seinen romantischen Steinhäusern, bis wir im Wald, ganz unverhofft, die Cap. Pian d’Alpe sehen
Tessinerhäuser in Puscett |
Steindach in Püscett |
Capanna Pian d'Alpe |
8. Tag: 2 h, abwärts 650m - T 2
Variante 1: Cap. Pian
d’Alpe 1764m - Sosto 1553m - Punkt 1070m - Pianezza 1102m
Von der Cap. Pian d’Alpe gehen wir den gleichen Weg wieder zurück wie wir gestern gekommen sind. Bei Sosto steigen wir rechts steil ab und kommen nach rund 1km bei Punkt 1070m auf eine Autostrasse. |
Von Cap. Pian d’Alpe südlich wandern nach Radura della Cresta 1579m, dort auf der Krete rechts, westlich geht der Weg, durch den Wald, über Wiesen, zwischen Lawinenverbauungen durch (weit unten die Leventina) und bei Punkt 1100m durchqueren wir das „Val Vallone“, (bei feuchter Witterung könnte es einige nasse und glitschige Steine haben, auch bei den Lawinenverbauungen ist bei feuchter Witterung Vorsicht angebracht). So gelangen wir ins Dorf Sobrio 1128m. Von Sobrio können wir mit dem Postauto nach Biasco oder Bodio fahren. - Für diese Wanderung rechnen wir von Cap. Pian d’Alpe nach Sobrio etwa 2 ½ Stunden.Gasthäuser und Links
