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16 T2-T3

Höhenweg Zürich - Gotthard

Zwischen Mostelberg und Rotenfluh, mit Mythen-Nordwand


Der neue Wanderführer von Reto Friedmann "Auf dem Höhenweg von Zürich zum Gotthard" wird Fernwanderer brennend interessieren. Auf 16 Wanderetappen führt die Route hoch über der Transitachse, beginnend auf dem Üetliberg, endend am Gotthardpass. Der Autor hat überraschende, teilweise unbekannte Wege beschrieben, die von Ort zu Ort durch spannende Berggegenden führen. Zürcher können die Mehrtageswanderung vor ihrer Haustüre beginnen!
 
  • "Auf dem Höhenweg von Zürich zum Gotthard - 16 Wanderetappen hoch über der Transitachse". 
Der Wasserscheide der Reuss folgend, führt der Höhenweg über Alpwiesen voller Enziane, durch lichte Bergwälder, vorbei an dunkelblau funkelnden Bergseen, hinunter in felsige Schluchten und hinauf zu wolkigen Bergkämmen dem Gotthardpass zu, bei Amazon.de
Auf dem Höhenweg von Zürich zum Gotthard

Für Interessierte sind hier kurz die einzelnen Etappen aufgeführt. Die Hinweise zu Wegbeschreibungen stammen von der Wandersite. Für's virtuelle Nachwandern eignen sich am besten die Online-Karten:



Rückmeldungen:
Juli 2010
Wandersite-Besucher Werner und Susi haben sich aufgemacht, die Route nachzuwandern und von ihren Erfahrungen (in "...") zu berichten, und sind im Juli 2010 auf dem Gotthardpass angekommen. Gratulation und herzlichen Dank! Ihre Erfahrungen lesen Sie bei den einzelnen Etappen.
2016
"Ich möchte mich herzlich für Ihre tolle Wanderseite bedanken, auf der ich schon sehr viele Ideen für eigene Wanderungen gefunden habe. Dieses Jahr habe ich mit Freunden die Wanderung "Höhenweg Zürich  - Gotthard" gemacht, und die Routenbeschreibung sowie die Hinweise auf die Unterkünfte haben uns bei der Planung sehr geholfen. Daher besten Dank für die Arbeit, die Sie in die Seite stecken! Kathrin S."  
Kathrin hat ihre Erfahrungen in einem eigenen Blog festgehelten. Die Direktlinks zu den einzelnen Etappen finden Sie nachstehend.

Anreise:
Rückreise:
Fahrplan:
Bahn nach Zürich HB, Üetlibergbahn Zürich HB - Zürich Triemli
Postauto ab Gotthardpass nach Airolo oder Andermatt
http://www.sbb.ch

Die Etappen

Dötschiweg unterhalb
            Hohenstein, Blick auf Zürichsee1. Tag: Zürich Triemli - Üetliberg - Albispass
5 h, aufwärts 350m, abwärts 130m, 16 km, T2
Zürich Triemli 580m - Spielplatz Hohenstein 718m - vor Bahnstation Ringlikon 690m - Teehaus Jurablick 750m - Coiffeurweg (unmarkierter Schleichweg dem Üetliberghang entlang) - Folenweid - Aussichtspunkt Fallätsche 801m - Balderen - Felsenegg - Buchenegg - Albispass 791m


PS: Bei Nässe, oder wenn man keine Lust auf unmarkierte Wurzelpfade hat, wählt man besser nicht den Coiffeurweg, sondern den markierten Normalweg über den Üetliberg. Die Wege treffen 400 m vor dem Aussichtspunkt Fallätsche zusammen.
Gasthäuser
Wegbeschreibung, Links

Rückmeldungen:
"13.05.2010,  Start 09.00 Uhr
Wetter am Auffahrtstag: Regen, Nebel, kalt und nass
Wir sind mit der SBB in Zürich HB angekommen und haben das Tram Nr.13 zur Endstation Albisgüetli genommen. Nach der Pellerinen-Montage, haben wir uns bis auf dem Normalweg zum Üetlibergkamm warmgelaufen.
Der Weg ist gut markiert und nicht zu verfehlen. Nach dem geschlossenen „Haus Balderen“ gönnten wir uns eine Rast im Rest. Felsenegg (Stadt-Zürcher Preise). Anschliessend marschierten wir weiter an diesem verregneten und nebligen Tag. Um 1.10 Uhr sind wir schon auf dem Alpispass angekommen und haben mit dem Postauto 13.30 Uhr die Heimreise angetreten.
Leider bittet das Albishaus keine Übernachtungs- Möglichkeit und das Hotel Windegg ist für unser Budget etwas zu teuer."


spannender Coiffeurweg

Weg im dichten Jungwald

Aussichtspunkt Fallätsche

Felsenegg, Zürichsee
Hotel-Rest. Windegg auf dem Albispass
Hotel-Rest.Windegg

Karte mit
            Übernachtungsorten2. Tag: Albispass - Albishorn - Gubel Edlibach
5 h, aufwärts 640m, abwärts 440m, 18 km, T2
Albispass 791m - Aussichtsturm Hochwacht 879m - Albishorn 909m - Schweikhof 684m - Talbach - Wesenmatt - Sihlbrugg Dorf 535m - Bushaltestelle Blegi - Utigen 560m - Ruessen - Baarburg - Hinterburg- Lüthärtigen 720m - Edlibach 728m - Kloster Gubel 909m

Wegbeschreibung Wandersite:
 


Gasthäuser


Wegbeschreibungen, Links

Rückmeldung:
"14.05.2010, Start 09.30 Uhr
Aussichtsturm Albis HochwachtWetter nicht besser: Regen, Nebel, kalt und nass. Start von zu Hause mit der ÖV Bahn und Bus zum Albispass.
Auch heute ist leider Pellerinenwetter angesagt. Wir nehmen den Aufstieg zum Aussichtsturm auf der Albis-Hochwacht in Angriff. Der Weg ist wiederum nicht zu verfehlen und bald schon kommen wir zum Restaurant Albishorn. Die Wirtschaft ist offen, was will man an diesem kalten Tag mehr!
Weiter geht unser Marsch auf dem schönen Gratweg nach Sihlbrugg Dorf. Hier ist es etwas schwierig, den weiteren Weg zu finden. Man muss über die Kreuzung und dem Trottoir Richtung "Zug/Baar/Höllgrotten" folgen. Bei der Bushaltestelle Blegi aufwärts zum Hof Utigen und auf Naturweg ebenaus zum Weiler Ruessen, wo wir den Zug/Baar-Weg verlassen.
Leider aber auf ziemlich viel geteerten Flurstrassen gehts aufwärts zum Baarburgrank, Wiler und Hinterburg.
Oben bei der Wirtschaft Hinterburgmühle muss man weiter hoch und kommt an einen schönen Fischzuchtweiher. Am Bach entlang geht’s auf Wiesenwegen weiter hoch zur Ortschaft Lüthärtigen, dann in Richtung Edlibach. Dort quert man die Fahrstrasse und folgt dem schönen Wiesen-Hangweg Richtung "Gubel" mit Aussicht auf das Kloster Menzingen. Ab dem nächsten Bauernhof ist der Weg nach Gubel geteert. Ankunft ca.16.30 Uhr im Gasthaus Gubel."

oberhalb Albispass

Picknickhütte

Gratweg am Albishorn

Bergrestaurant Albishorn

Zugersee, Rigi, Pilatus

Schweikhof

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3. Tag: Gubel Edlibach - Ratenpass - Rothenthurm
4h30, aufwärts 870 m, abwärts 620m, 14,5 km, T2
Kloster Gubel 909m - Chnollenweid Sätteli 1064m - Mangelihöhe 1104m - Muetegg 1210m - Abschwändi 1140m - Ratenpass 1077m - St.Jost 1165m - Böschirain 1050m - Ob Tännli 1011m - Tännli 986m - Rothenthurm 923m


Gasthäuser

Wegbeschreibung, Links

Rückmeldung:
"15.05.2010, Start 09.30 Uhr
Das Wetter ist leider auch heute nicht besser! Regen und Nebel. Wir verpassen vermutlich eine wunderbare Aussicht auf das Zugerland zum Säuliamt bis hin zur Albiskette.
An einer militärischen Anlage vorbei geht es auf gut markiertem Wanderweg auf Beton mit Grasstreifen in der Mitte. Immer höher wandern wir in Richtung zum Pass Raten. Wir kommen an dem Chnollenweid Sätteli, der Mangelihöhe, Muetegg und Abschwändi vorbei und wandern weiter zum Passübergang Raten. Hier gibts eine Kaffeehalt und etwas Zeit zum Trocknen.

Nach der Pause führt unser Weg zur Kapelle St. Jost wo man sicher auch gute Einkehr halten könnte. Unser Ziel ist nun Rothenthurm. Ein Stück auf dem Panoramaweg Aegerital; bei Böschirain weiter hinunter bis zum nächsten Wegweiser, dann an einem Weiher vorbei links nach Ob Tännli und Tännli (mit schöner Wegkapelle). Nun ist der Weg nicht mehr zu verfehlen und wir wandern über das Hochmoor zur markanten Kirche von Rothenthurm, die wir um ca.14.30 Uhr erreichen.

Hier machen wir Übungs-Abbruch da die Wetterprognosen für die nächste Zeit nicht besser sind! Nach Hause fahren wir mit der Südostbahn und freuen uns auf die nächsten Etappen.
Die Wege sind gut bis sehr gut markiert, und es macht Spass, auf diesem Weg weiter zu gehen. Leider sind die Verpflegungs- und Übernachtungs-Möglichkeiten teuer und nicht immer dem Budget entsprechend! Man sollte vielleicht eine Möglichkeit finden „zum Schlafen auf dem Bauernhof“, dass wäre eher auf das Wandern abgestimmt und gäbe vielleicht einen schönen Kontakt mit den Bauern an der Wegstrecke. Susi und Werner"

Aussicht vom
                  Gubel
Aussicht vom Gubel

Wanderhütte Grümel

Mangelihöhe
Muetegg am Panoramaweg Ägerital, Juni 2012
Muetegg
St.Jost am Einsiedler Pilgerweg, Juni 2012
St.Jost mit Alpwirtschaft


4. Tag: Rothenthurm - Mostelberg - Rotenfluh
5h30, aufwärts 700m, abwärts 100m, 15,5 km, T2
Rothenthurm 923m - Redingburg, Biberegg 941m - Hueb - Mäderen, Skiliftbergstation 1153m - 1248m - Mostelberg 1191m - Herrenboden - Mostelegg 1266m - Haggenegg 1414m - Alp Zwüschet-Mythen 1356m - Holzegg 1405m - Rotenfluh 1527m


Gasthäuser

Wegbeschreibung, Links

Rückmeldung:
"1.06.2010; Start in Rothenthurm um 09.45 Uhr
Wetter stark bewölkt, kein Regen
Wir sind mit der ÖV über HB Zürich - Wädenswil - Biberbrugg in Rothenthurm angekommen. In Biberbrugg hat es am Bahnhof eine Baustelle, man muss auf den Bus umsteigen.
Der Wegweiser zeigt nach Biberegg - Hochstuckli. Über die Bahnstrecke an der Fahrstrasse entlang wandern wir dann über eine Beton-Brücke zur schönen Kapelle Biberegg und neuern Holzbrücke. Am Anfang leider auf geteertem Wege immer höher in Richtung Mostelberg. Schon ziemlich oberhalb bei Mäderen geht unser Wanderweg am Bergkamm entlang immer höher.

Kurz vor Mostelberg entschieden wir uns, die Abzweigung Herrenboden zu nehmen. Die neue Hängebrücke ist noch im Bau. Das gibt sicher eine tolle Attraktion hier oben. Nach dem Herrenboden (Gasthaus) geht’s etwas der Fahrstrasse hinauf nach Haggenegg. Auch hier hat es eine wunderschöne Holz- Kapelle und für die Jakobs- Wandrer eine neu erstellte Wegkapelle.
Weiter marschieren wir am Fuss des kleinen und grossen Mythen fast immer auf gleicher Höhe nach Holzegg. Hier Kaffeehalt . Wir sehen schon von hier das Berggasthaus Rotenfluh, wo wir gut und schön übernachten. Susi und Werner"


Mostelegg

Haggenegg

Mythen-Nordwand

Holzegg mit Mythen

Blick auf Schwyz + Brunnen

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5. Tag: Rotenfluh - Ibergeregg - Druesberghütte
4 h, aufwärts 500 m, abwärts 350m, 14 km, T2
Rotenfluh 1527m - Müsliegg - Zwäcken - Ibergeregg 1406m (evtl. Variante via Spirstock) - Nätschboden 1662m - Chli Sternen 1803m (Bergstation) - Druesberghütte 1582m


Gasthäuser

Wegbeschreibung, Links

Rückmeldung:
"2.06.2010
Wetter: Leider hat es in der Nacht wieder stark geregnet und der Tag sieht recht unfreundlich aus: Nebel, Regen, Kalt. Trotzdem: Start um 9.30 Uhr
Wir wandern in Richtung Zwäcken, Ibergeregg. Auf der Passhöhe von Ibergeregg machen wir eine Pause und überlegen uns den Weitermarsch. Regen macht schön und wir sind ja in der Druesberghütte angemeldet. Also geht es weiter. Über den Altberg 1433m, Sternenegg 1499m kommen wir zur Laucherenkapelle und dann auf den Spirstock 1771m. Alles im Nebel !

Wir haben den Nätschboden verpasst und gehen die Treppe vom Spirstock nach Nühüttli 1662m wieder hinunter. Von hier aus am Berg-Kamm nach dem Kl. Sternen. Wir waren etwas verwirrt, da unser nächstes Ziel mit KL. Sternen markiert ist. Über Schneefelder sind wir zuerst an der Bergstation Wildä Maa vorbei, dann doch zur Bergstation Chli Sternen 1803m gekommen. Natürlich auch noch zu früh im Jahr, alles ist geschlossen. Von hier würde unser Weg an der Höhenkurve entlang zur Druesberghütte verlaufen. Wir sind auch schon eine halbe Stunde über Schneefelder auf unmarkiertem Weg gegangen, da wird es uns zu gefährlich! Es hat hier viele Kalksteinfelsen mit tiefen Auswaschungen, die nur wenig von Schnee überdeckt sind. Auch ist der Weg noch nicht markiert. Wir kehren also um!

Bei der Bergstation Sternen sind wir den Liftmasten entlang hinunter marschiert Richtung "Trittlipass". Ab hier gibt es einen Weg, der zwar nass und sumpfig war, aber nur mit wenig Schnee. So kommen wir mit etwas Verspätung in der Druesberghütte an. Zum Glück gibt’s Handy, um unsere Verspätung zu melden. Wieder haben wir gut gegessen und geschlafen. Susi und Werner"

Alpwirtschaft Zwäcken
Alpwirtschaft Zwäcken

Nähe Ibergeregg
links versteckt hinter dem Sessel die
                  Drusberghütte
Spirstock, Wildä Ma + Sternen

Wegweiser Spirstock

6. Tag: Druesberghütte - Saaspass - Pragelpass
4 h, aufwärts 770 m, abwärts 820m, T2
Druesberghütte 1582m - Alp Hinterofen 1759m - Untersihl - Alp Obersihl - Sihltalhütte 1592m - Sihlseeli - Saaspass 1896m - Alp Chlön - Pragelpass 1550m

"Zum Teil ruppige Topografie und steile Wege. Bei Nässe kann der Abstieg von Hinterofen nach Untersihl glitschig sein. Sofern der Weg in der Zwischenzeit nicht gerichtet wurde, empfiehlt sich beim Felsband ein direkter Abstieg über die Weide hinunter zum Zaun."
Nähere Infos im Wanderführer.

Gasthäuser
Rückmeldung und Links:

Pfaff, Bild:
            Werner Giezendanner7. Tag: Pragelpass - Charetalp - Glattalp
6h30, aufwärts 800m, abwärts 360m, 12,5 km, T2
Pragelpass 1550m - Chalberloch im Bödmerenwald - Oberisthütte - Alpkäserei Toralp 1702m - Tor - Alp Hindersten Hütten - Stägen - Alp Robutzli 1773m - Charetalp 1872m - Glattalp 1892m


Gasthäuser

Wegbeschreibung, Links

Rückmeldung:
Tor
            Hintersten-Hütten, Bild: Werner Giezendanner"12.7.2010
Start 8 Uhr. Aufstieg durch den Bödmerenwald zur Oberisthütte. Wieder hinunter zur Alpkäserei Toralp. Eingekehrt und Schwatz mit dem Käser und haben erfahren das Spanien in der Fussball WM gewonnen hat. Kurzer steiler Aufstieg zum Tor und dann rutschiger Abstieg zu den Hintersten Hütten. Auch da einen Schwatz mit dem Bergbauer der seit 1966 die Alp bewirtschaftet.
Über die Wiesen am Gegenhang steil hinauf zur Alpwirtschaft Stägen.
Romantische Landschaft mit leichtem Aufstieg durch Felsen zur Alp Robutzli. Auf dem Weitermarsch schreckten wir ein Rebhuhn mit ihren Küken auf. Schon meinten wir auf der Glattalp zu sein, aber es war erst die Charetalp. Wir überquerten eine wunderschöne Moorebene. Nun ging`s nochmals steil hinauf zum Pfaff und dann runter zur Glattalphütte SAC.
Dieses Mal sind wir im Trockenen angekommen, aber während dem Nachtessen gab’s ein heftiges Gewitter mit Haselnuss-grossen Hagelkörnern. In der Ebene unterhalb der Hütte gab es plötzlich einen See, und am anderen Morgen war nichts mehr zu sehen. Wir verbrachten einen gemütlichen Hütten-Abend mit Priska, Marcel und Thomas. Susi und Werner"

Hotel
            Klausenpasshöhe, Bild: Werner Giezendanner8. Tag: Glattalp - Balmer Grätli - Klausenpass
5 h, aufwärts 840m, abwärts 520m, 10 km, T2
Glattalp 1892m - Läcki 1337m - Ruosalp 1747m - Balmer Grätli 2218m - Hotel Klausenpasshöhe 1840m


Links

Rückmeldung:
"13.7.2010
Steiler Abstieg, nicht ganz nach Sali hinunter. Auf der Höhe Läcki bei den ersten Tannen haben wir den Weg in Richtung Ruosalp gefunden!  Ein kurzes Teerstrassenstück aufwärts zur Ruosalp, weiter auf Kiesstrasse, dann steil hinauf zum Balmer Grätli. Über Schotter, aber gut markiert und erst noch einen Gruss im Schneefeld!  Schöne Sicht von oben auf das Klausenpasshotel. Steil hinunter sind wir im Klausenpasshotel angekommen.
In diesem Hotel ist es einzigartig zu übernachten, das ganze Haus ist schräg. Die Treppe hinauf in den 3. Stock ist wie auf der Achterbahn. Empfehlenswert! Susi und Werner"

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Wannelen,
          Bild: Werner Giezendanner9. Tag:  Hotel Klausenpasshöhe - Wannelen - Trogenalp
4 h, aufwärts 210 m, abwärts 660m, T2
Hotel Klausenpasshöhe 1840m - Klausenpass 1948m - Chammlialp - Oberalp 1842m - Hüenderli - Niederalp - Alp Wannelen 1630m - Vorder Boden - Hinter Boden - Trogenalp 1500m


Gasthäuser

Wegbeschreibung, Links

Rückmeldung:
"14.7.2010
Frühstück um 08.00 Abmarsch Richtung Klausenpass um 09.00 Uhr. Gut, dass der Wanderweg nicht auf der Passstrasse verläuft. Schnell sind wir oben bei der Kappelle. Immer auf der Höhe geht nun der Wanderweg gut markiert zur Oberalp. Erstes Bier, weiter zur Alp Wannelen, zweites Bier. Über einen schönen Waldweg erreichen wir die Trogenalp. Beim Sepp haben wir gut gegessen und seinen ganzen Lebenslauf erfahren. Todmüde sind wir endlich in seinem grossen Massenlager eingeschlafen. Susi und Werner"

Seewlialp, Bild: Werner GiezendannerBlick vom Brunnital
                    ins Griesstal; links der Gross Ruchen, 201410. Tag: Trogenalp - Seewligrat - Seewlialp
5 h, aufwärts 850m, abwärts 250m, 9 km, T2
Trogenalp 1500m - Brunnialp 1395m - Vorder Griesstal 1907m - Schattenplanggen - Mälchbödemlenen - Seewligrat 2245m - Seewlialp 2032m


Wegbeschreibung, Links

Rückmeldung:
"15.7.2010
Bergsalamander; Bild: GiezendannerStart im Nebel - nichts als Nebel bis hinauf zum Seewligrat 2245m. Der Weg ist zum Glück sehr gut markiert, aber wegen der Nässe mussten wir auf die schwarzen Gummitierchen (Bergsalamander) aufpassen.
Oben auf dem Seewligrat sind wir so lange sitzen geblieben, bis sich der Nebel verzog und wir doch noch ein bisschen Aussicht hatten auf die imposante Wand der Gr.Windgällen.
Steiler Abstieg auf gutem Weg zur Seewlialp, mit dem schönen See, haben wir die Hütten hinter einem kleinen Bergkamm erreicht. Beim Toni haben wir einfach und gut übernachtet. Die Alpenmagronen waren super; das Waschen vor dem Haus sehr kalt. Susi und Werner"
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11. Tag: Seewlialp - Chilcherbergen - Golzern
6 h, aufwärts 360 m, abwärts 950m, 10 km, T3
Seewlialp 2032m - Riedersegg - Römersbalm - Chilcherbergen 1231m - Hängebrücke - oberhalb Waldiberg 1290m - Sufertal 1468m - Golzern 1400m

Leichtere Variante: Seilbahn Waldiberg - Bristen benützen (ab Bristen Seilbahn nach Golzern oder in Bristen übernachten und am nächsten Tag dem Chärstelenbach entlang


Wegbeschreibung, Links

Rückmeldung:
Hängebrücke
            Chilcherbergen; Bild: Giezendanner"16.7.2010
Start 7h30. Wetter: Sonne gute Bergsicht
Juhuu! Sonnenschein. Nach der Katzenwäsche und mit einfachem Frühstück Start nach Golzern. Zuerst gemütlich rauf und runter und eben hinaus. Dann steil hinunter bis Chilcherbergen. Dann über die tolle Hängebrücke. Wieder steil hoch und steil hinunter. Wegsperrung wegen Unwetterschäden kann man so umgehen. Über ebenen schönen Matten, wo geheuet wird, gelangen wir nach Golzern.
Im Gasthaus Edelweiss, im Massenlager haben wir gut und preiswert übernachtet. Susi und Werner"

Etzlihütte; Bild: Ruedi Flueler12. Tag: Golzern - Herenlimi - Etzlihütte
4.30  6 h, aufwärts 1100m, abwärts 450m, 8,5 km, T2
Golzern 1400m - Golzernsee - Chärstelenbach - Lungenstutz 1046m - Stäfelialp - Herenlimi 1028m - Alp Porthüsler - Hinterer Etzliboden 1330m - Tritt - Rossboden - Alp Gulmen - Müllersmatt - Etzlihütte 2052m


Wegbeschreibung, Links

Rückmeldung:
"17.7.2010
Start : 08.00 Uhr. Nach dem Frühstück Abmarsch im Sonnenschein Richtung Golzernsee. Mit 22° lädt der See zum Baden ein. Auf wildromantischem Weg rechts am See vorbei geht’s steil hinunter zum Chärstelenbach. Die Strasse überqueren und dann auf dem Wanderweg Richtung Lungenstutz 1046m. Es ist ein sehr schöner, moosiger schmaler Waldweg und riecht gut nach Harz, hat grosses Farnkraut und Orchideen am Wegrand. Hier aber die Überraschung: Ab hier sind es noch 4.5 Std. bis zur Etzlihütte. Die 1,1/2 Std. von Golzern hinunter wurden wohl vergessen!
Nun ging s kurz steil hinauf zur Fahrstrasse. Auf der wanderten wir wieder hinunter bis zur Einmündung ins Etzlital. Immer der Strasse nach zur Etzlialp geht es gemächlich bergan. Von der Ezlialp auf gut markiertem Weg steil hinauf Richtung Etzlihütte. Bis unter die Hütte begleitete uns der Etzlibach mit vielen Wasserfällen. Ab hier hatten wir Nebel bis zur Hütte. Wir konnten die Hütte nicht sehen, aber am Ton an von der gut belegten Hütte wussten wir, dass unsere Richtung stimmt.
Nach einen sehr feinem Nachtessen, interessanten Gesprächen, lustigen Hauruck-Spiel und einem Tänzchen ging`s um 10.00 Uhr ins Bett. Von Schlaf noch lange keine Rede! Susi und Werner"

13. Tag: Etzlihütte - Mittelplatten - Rueras
5 h, aufwärts 540m, abwärts 1230m, 11 km, T3
Etzlihütte 2052m - Müllersmatt 1988m - Mittelplatten 2487m - Plaun Grond - Paliu Cotschna - Brücke Aua da Mila - Milà - Rueras 1405m

Der Aufstieg zum Passübergang Mittelplatten ist bei Eis und Schnee anspruchsvoll und gefährlich.
Weitere Infos im Wanderführer.
Leichtere Variante: Etzlihütte - Chrützlipass 2347m - Sedrun 1441m (oder Rueras)


Wegbeschreibung, Links

Rückmeldung:
"18.7.2010
 Etzlihütte – Sedrun / Oberalp - Maighelshütte SAC
4.3 h, und  2 h,
Start: 9.30 Uhr. Wir nehmen den Weg nach Sedrun über den Chrüzlipass. Nach einer kurzen Nacht, aber gutem Frühstück, verzögerter Start wegen dichtem Nebel. Nach 15 Min Aufstieg zum Chrüzlipass spärlichen Sonnenschein und wir können die SAC Hütte mit Umgebung doch noch sehen.
Der Weg ist wiederum nicht zu verfehlen, am schön sprudelndem Wildwasser nach hinunter. Wir sind schon um 13.30 Uhr in Sedrun.
Von hier nehmen wir die Oberalpbahn bis zum Oberalppass. (Wir sind diese Strecke schon früher im Winter wie im Sommer gelaufen.)
Auf dem Oberalppass oben ist ja was los! Autos, Töff, Car und viele Wanderer. Wir haben uns verdrückt und sind gleich weitermarschiert bis zur Maighels- Hütte. Dort gab es ein gutes Nachtessen und ein ruhiges Lager. Susi und Werner"
Bild: Ruedi Flueler
Abstieg zur Müllersmatt
Bild: Ruedi
                  Flueler
Wegweiser Müllersmatt
Bild: Ruedi
                  Flueler
Müllersmatt mit Strem-Bach


14. Tag: Rueras - Pass Tiarms - Oberalppass
4 h, aufwärts 750m, abwärts 200m, 10,5 km, T2
Rueras 1405m - Milez 1878m - Alp Scharinas - Pass Tiarms 2150m - Oberalppass 2044m


Gastäuser und Links

Vermigelhütte, Bild: Werner Giezendanner15. Tag: Oberalppass - Pass Maighels - Vermigelhütte
4 h, aufwärts 500m, abwärts 500m, 12,5 km, T2
Oberalppass 2044m - Trutg-Nurschalas 2058m - Plidutsch - Lai Urlaun 2244m - Val Maighels 2282m (Nähe Maighelshütte) - Piogn Crap - Pass Maighels 2421m - Portgerensee - Portgeren - Alp Vermigel - Vermigelhütte 2042m

Ab Oberalppass bis zum Gotthardpass folgen wir dem Vier-Quellenweg Nr.49 - mit Ausnahme vom Abstecher über den Tomasee. Der Wanderweg führt zunächst auf separatem Trassee neben der Passstrasse leicht abwärts und dreht dann nach rechts dem Hang entlang zur Wegkreuzung Trutg-Nurschalas. Hier gehen wir nicht Richtung „Lai da Tuma“, sondern nehmen den direkten Weg Richtung "Cna da Maighels". Via Plidutsch gelangen wir ins wasserreiche Maighelstal, am Lai Urlaun vorbei. Dort steht 50m höher die Maighelshütte (welche man in 10min erreichen könnte).

Wir halten die Richtung und wandern weiter talaufwärts. Bald erreichen wir die Schlucht Piogn Crap, wo der Maighelsbach tosend in die Tiefe stürzt. Dem Bach entlang wandern wir längere Zeit sanft aufwärts durch das schöne Hochtal, das uns an die Greina erinnert.

Bei einer Wegkreuzung (wir folgen NICHT dem Weg über den Bornengo-Pass zur Cadlimo-Hütte) zweigen wir rechts ab Richtung "Vermigel-Hütte". Oben auf dem Maighelspass gibt es zwei kleine Seelein und schöne Ruheplätze im Gras. Auf der andern Seite vom Pass kommen wir zum Maighels-See, wo gefischt, gebadet und gepicknickt wird - ein beliebtes Ausflugsziel von Andermatt her.

Im Zickzack geht es abwärts durch Wiesen und Weiden. Am Gegenhang thront die Vermigelhütte. Unten bei der Alp Vermigel die Abkürzung nicht verpassen, welche durch die Wiese zur Naturstrasse führt. Auf dem Strässchen steigen wir 7min aufwärts und queren oben zur Vermigel-Hütte.


Gasthäuser

Wegbeschreibung, Links

16. Tag: Vermigelhütte - Passo Sella - Gotthardpass

4h50, aufwärts 890m, abwärts 840m, 12km, T3 
Vermigel-Hütte 2042m -  Sunnsbiel - Zingelfurtflue - Steg Summermatten 2343m (1h) - Sellapass 2701m (1h20) -  Aussichtspunkt Giübin 2776m - Baracca Posmeda 2522m (55min) - Ovi - Lago della Sella 2257m (45min) - Staudamm - Bassa della Sella 2138m - Gotthardpass 2091m (50min)

Von der Vermigelhütte wandern wir in südlicher Richtung, auf schönem Weg und immer leicht ansteigend. Bei der Zingelfurtflue gewinnen wir mit dem Zick-Zack-Weg an Höhe und wandern anschliessend auf schönem Höhenweg über die Summermatten. Unterhalb des Piz Giübins wird der Weg steil und felsig, und man muss gut auf die Markierungen achten, um den Weg über die vielen Felsplatten zu finden. Die Bergspitze umwandert man nach rechts, an einem schneeweissen Felsbrocken vorbei und kurz abwärts über ein Schneefeld. Auf gutem Weg steigen wir hinauf bis zum Passo della Sella. Dort drehen wir nach links, der Flanke des Giübins entlang. Bei schönem Wetter lohnt sich der 5-minütigen Abstecher auf den Piz Giübin, von wo man eine tolle Panoramasicht geniesst. Direkter Abstieg zur nahen Militärbaracke, wo sich die beiden Wege wieder treffen.

Wegweiser GotthardpassAuf einer unproblematischen Krete, kurz auf Altschnee, führt uns der Weg am Passo Posmeda vorbei und abwärts zur Baracca Posmeda, Dort gibt es zwei Abstiegsvarianten zum Lago della Sella - unsere Route Nr.49 dreht nach links und folgt der aussichtsreichen Höhenkurve. Wo wir die idyllischen Ovi-Seelein erblicken, kurvt der Weg im Zickzack zwischen den Felsen hindurch und steil abwärts zum Stausee Lago della Sella. Dort überqueren wir den Staudamm und kürzen die erste Strassenkurve ab.

Die nächsten 1.5km folgen wir der Teerstrasse, bis nach einer leichten Steigung bei Bassa della Sella (wo oben eine Aussichtsplattform zu sehen ist) etwas versteckt halblinks der Wanderweg abzweigt. Parallel zur Strasse wandern wir auf dem Hang entlang Richtung Gotthardpass. An einem Seelein vorbei führt der Weg direkt zum Parkplatz des Gotthard Hospiz.

Ein Besuch des Gotthard-Museums ist zu empfehlen und vielleicht haben wir Glück, dass die fünfspännige Gotthardkutsche vorbeifährt - oder unterhalb des Museums auf Gäste wartet.

Wegbeschreibung, Links

Rückmeldung:
"19.7.2010
6 h:  Maighelshütte - Gotthardpass
Ein wunderschöner Morgen. Abmarsch 8.00 zum Maighelspass, sehr schöner Weg, zuerst ziemlich eben hinaus. Oben beim Seelein eine kurzen Rast und anschliessend Abstieg zur Vermigel-Hütte. Hier gibt’s Bier und Cola und ein nettes Gespräch mit dem Hüttenwart.
Der Aufstieg zum Passo Sella ist anfangs gemächlich, nur am Schluss steil über Steine und Schneefelder. Hier oben beim Aussichtspunkt Giübin 2770m ist die erste militärische Anlage. Es hat noch einige bis hinunter zum Gotthardpass, dafür ist der Weg gut angelegt. Der schöne Sella Stausee lädt zum Verweilen ein, doch dafür ist unsere Zeit zu knapp. Wir wissen nicht, ob noch ein Postauto nach Andermatt fährt.
Um 16.50 Uhr treffen wir auf der St. Gotthardpasshöhe ein, um 17.45 fährt das letzte Postauto nach Andermatt. Es reicht noch zum Einkehren, den Durst zu löschen mit der Freude, das Ziel gesund und voller Eindrücke erreicht zu haben.
Super war’s. Zur Nachahmung empfohlen!  Susi und Werner"
Giübin oberhalb Sella
                  Stausee; Bild: Giezendanner
Giübin oberhalb Sella Stausee
Gotthard Hospiz;
                  Bild: Giezendanner
Ospizio S.Gottardo
Ospizio Gottardo;
                  Bild: www.kurtmueller-nussbach.de
Gotthardpass
Gotthard-Postkutsche auf dem
                      Gotthard Hospiz, 2017
Gotthard-Postkutsche

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