zur Titelseite
Wandertipps
der "Wandersite"
Wandertipps 
im Internet
Allgemeine
Wanderlinks
Verschiedenes
Trekking-Routen Ganze Schweiz Unterkunft Ausflugsportale
1-Tageswanderungen nach Regionen Wetter und Notfall Alles über die Schweiz
2-Tageswanderungen Nachbarländer Fahrpläne und Adressen Wanderinfos
Geführte Touren Tourismusbüros Foren und Pinwände
Winter-Wanderungen Wandern mit Kindern Ausrüstung Geschenk-Ideen
Aktuell Hotel-Wanderwochen Bücher und Karten info@wandersite.ch
10
Wandertage Schwierigkeit Karte mit Zoom Webcam
5 T1 - T2
leicht - sportlich

Jubiläumsweg Bubendorf - Basel - Laufen

:
Ermitage Arlesheim, 4.Tag

Der Jubiläumsweg der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt

Zum Jubiläum «500 Jahre Basel in der Eidgenossenschaft» wurde ein Weg ausgeschildert, der von Bad Bubendorf - der «Wiege des Kantons Basel-Landschaft» - über die Stadt Basel nach Laufen führt. Der Weg ist in fünf Etappen gegliedert, die jeweils eine leichte Tageswanderung ergeben. Die fünf Wegstrecken behandeln je ein Hauptthema, das sich für den jeweiligen Teil besonders aufdrängte.
Zum Jubiläumsweg gibt es in der Website vom Kanton Baselland Informationen, die wir hier weitergeben dürfen; herzlichen Dank!
Dazu ist auch ein kleines Buch erschienen. Es enthält Angaben dazu, wie Sie die Wege erreichen und wo sie durchführen und weiter Texte zu dem, was Ihnen begegnen wird.
Das Buch will aber kein klassischer Wanderführer sein und schon gar nicht ein Geschichtsbuch. Es bietet sich Ihnen vielmehr als kleines «Denkbuch» an: Die zentrale Frage, der hier (buchstäblich) nachgegangen wird, ist die, was «Geschichte» eigentlich ist und wie sie entsteht. Auf jedem der fünf Wege wird ein Themenkreis behandelt und von verschiedenen Seiten beleuchtet, um die Ansätze und Methoden der historischen Disziplin zu veranschaulichen. «Das ist doch unwissenschaftlich» mögen Sie denken. Sie haben recht. Die Autoren wollten kein Buch der Wahrheit verfassen. Sie wenden sich an diejenigen, denen die Geschichte noch (oder schon wieder) fremd ist und hoffen, mit ihren Textbeiträgen ein Interesse zu wecken, das zur weiteren Lektüre anregt. Kommen die Bücher, auf die am Ende des Buches verwiesen wird, zum Zug, waren sie erfolgreich.

Das Buch mit allen Texten und Angaben können Sie kostenlos bei uns bestellen:

raumplanung@bud.bl.ch
Fachstellen für Fuss- und Wanderwege der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt


Hinweise

nach oben

Etappen

Anreise: Bahn (oder Bus) nach Bad Bubendorf -(Fahrplan)
Rückreise: Bahn (oder Bus) ab Frenkendorf
 

1. Tag, 3.25 h, 11 km, aufwärts 310 m, abwärts 360 m
Route: Bad Bubendorf 361 - Morgental 350 m (0.15 h) - Liestal Bahnhof 327 m (0.45 h) - Regierungsgebäude - Ergolzbrücke (0.10 h) - Roti Flue 533 m - Schleifenberg-Aussichtsturm 606 m (0.50 h) - Dreilauf Buche 563 m (0.15 h) - Chapf 508 m (0.20 h) - Elbisgraben - Füllinsdorf-Schöntal 293 m (0.40 h) - Frenkendorf Bahnstation 311 m (0.10 h)

Hinweise:

Bei der Bahnstation Bubendorf folgen wir dem Jubiläumsweg Richtung "Liestal" und marschieren dem Trottoir entlang zum Dorf Bubendorf. Bei der Brücke über den Frenke-Bach nach rechts in die Dublerstrasse. Nach dem Fussballplatz am Dorfende nach rechts zum Wegweiser Morgental. Hier verlassen wir den Veloweg und wechseln für eine Viertelstunde zum höher gelegenen Naturweg, der dem sonnigen Waldrand entlang führt.

Bei den ersten Häusern von Liestal mündet der Wanderweg wieder in den Veloweg (Richtung halten!). Durch ruhige Quartiere (Langhagstrasse, Gartenstrasse) zum Bahnhof Liestal, wo die Geleise über eine Passerelle überquert werden. Vor dem Bahnhofgebäude lohnt sich ein Blick auf die vielen Wegweiser! Unser Jubiläumsweg führt über einen Fussweg zum Orisbach hinunter. Nach dem Brücklein käme man nach rechts in die hübsche Altstadt hinein. Wir aber gehen parallel zum Bachlauf 10 m links, dann rechts, am Gerichtsgebäude vorbei und durch ein Tor (Schleifenwuhrweg).

Bei der Ziegelhof-Brauerei (Restaurant Rütli) gehts nach rechts ein Stück dem Trottoir entlang zum Gestadeckplatz und zur Ergolzbrücke. Nach der Brücke kurz nach links, an der Erzenberg-Giesserei vorbei zum Wegweiser. Unsere Route beginnt aufzusteigen und teilt sich am Waldrand:

Weiter ansteigend wandern wir Richtung "Aussichtsturm". Bei den Abschrankungen Roti Flue lohnt sich ein Blick auf Liestal hinunter. Beim Wegweiser 5 Minuten unterhalb des Aussichtsturms zweigt der Jubiläumsweg nach links ab - wir aber wollen diesen Höhepunkt nicht verpassen. Ausserdem befindet sich neben dem Aussichtsturm ein grosser Picknickplatz mit Feuerstellen, Tischen und Bänken und eine Bergwirtschaft, die an Sonn- und Feiertagen bedient ist. Für die Besteigung des Turms sind 50 Rappen zu bezahlen; oben geniesst man einen weiten Rundblick vom Schwarzwald über den Jura bis in die Alpen.

Zurück beim Wegweiser, folgen wir dem Jubiläumsweg Richtung "Frenkendorf", zuerst leicht abwärts, dann überraschend nach rechts durch den Wald. Beim Wegweiser Dreilauf Buche nach links, an einem weiteren schönen Picknickplatz vorbei. Auf dem Weg zum "Chapf" sehen wir links in der Waldlichtung einen hohen Hügel, es ist der Abfallberg "Lindenstock" (siehe Details).

Beim Wegweiser Chapf sind wir kurz unschlüssig, da Karte und Wegweiser verschiedene Wege nach "Frenkendorf" vorschlagen. Richtig ist der kürzere Weg gemäss Kartenausschnitt. Wir wandern also links am Waldhügel vorbei und leicht abwärts über den Elbisgraben zum Waldausgang. Schöner Blick ins Tal!

Auf dem Hümpeliweg und über 387 Treppenstufen steigen wir hinunter nach Niederschönthal; unten befindet sich der Wegweiser Füllinsdorf-Schöntal auf der andern Strasseseite. Nach der Brücke über den Ergolz-Bach folgen wir kurz dem Uferweg (auf dem man in 40 Minuten nach "Liestal" zurückwandern könnte). Nach wenigen Schritten verlassen wir das Ufer und queren auf dem Trottoir einer vielbefahrenen Strasse das Industrie- und Einkaufsgebiet von Frenkendorf. Beim Verkehrslicht die Richtung halten, aber auf das rechte Trottoir wechseln. Kurz vor dem Kreisel zweigt der Fussweg rechts ab und unterquert die Hauptstrasse. Über die Bahnhofstrasse ereichen wir die Bahnstation Frenkendorf.
Gewandert: März 2006
 
Gasthäuser und Links
  • Bad Bubendorf: Hotel-Rest.Bad Bubendorf, Tel. 061 935 55 55, schöne Gartenwirtschaft
  • Liestal: Gastroliste (schöne Restaurants in der Altstadt)
  • Schleifenberg-Aussichtsturm:Restaurant des Verkehrs- und Verschönerungsverein Liestal, geöffnet an Sonn- und Feiertagen, Tel. 061 921 13 38
  • Füllinsdorf: Rest.Ergolzstübli, Hauptstr.2, Tel. 061 901 59 60
  • Frenkendorf: Hotel Kreuzstrasse, Rheinstrasse 37, Tel. 061 901 57 77 (unterhalb Bahnstation)
  • Frenkendorf: Bahnhof Pizzeria, Tel. 061 902 04 44
  • Frenkendorf: Hotel Wilden Mann, Schulstrasse 1, Tel. 061 901 57 17 (oberhalb Bahnstation, im Dorfzentrum)
  • http://www.frenkendorf.ch
  • Zum Aussichtsturm Schleifenberg: http://www.liestal.ch
  • Wanderung Sissach - Sissacher Flue (Bergwirtschaft) - Schleifenberg - Liestal, 4.10 h: http://www.tourenguide.ch
  • Fotogallerie Schliefenberg: http://www.fotogalerien.ch
Wanderkarten


Hotel-Rest.Bad Bubendorf

Buchs am Weg zum Schleifenberg

Aussichtsturm Schleifenberg

Blick vom Aussichtsturm 
nach oben
Anreise: Bahn oder Bus nach Frenkendorf   (Fahrplan)
Rückreise: Tram Linie 3 ab Birsfelden-Hard nach Basel

2. Tag, 3.30 h, 11 km, aufwärts 50 m, abwärts 100 m
Route: Frenkendorf-Füllinsdorf Bahnstation 307 m - Frenkendorf 333 m (0.10 h) - Hülftenschanz 310 m (0.20 h) - Riedacher 270 m (0.20 h) - Ergolztal - Augst 265 m (0.20 h) - Kraftwerk/Schleuse Wyhlen (0.10 h) - Saline Schweizerhalle 258 m (0.50 h) - Industrie Schweizerhalle - Auhafen Passerelle (0.25 h) - Hardwald - Waldhaus 274 m (0.30 h) - Birsfelden-Hard 275 m (0.25 h)

Ab Frenkendorf Bahnstation durch die Schulstrasse  bergauf ins Dorf Frenkendorf. Hübscher Dorfkern mit Restaurants. Hier genau dem Jubiläumsweg-Pfeil folgen (nach rechts führt eine zweite Route via Friedhof nach Hülftenschanz). Also rechts am gelben Schulhaus entlang zum Hofmattweg und bergab zum Dorfbach. Auf dem alten Baslerwegli (Naturweg) dem Bach entlang und durch zwei grosse Gartenareale zur Hülftenschanz. In dieser Gegend bekriegten sich einst die Basler, es entstanden als Folge zwei Halbkantone.

Leicht bergab, eine Strasse überquerend, ein Bahngeleise unterquerend und wieder dem Bach entlang talabwärts. Idyllisches Bachtobel voller Bärlauch und Frühlingsblumen. Eine vielbefahrene Strasse unterqueren wir neben dem Bachlauf in einem beleuchtbaren Tunnel. Beim Wegweiser Riedacher (Picknickplatz) sind wir am Ufer der Ergolz angekommen, deren Lauf wir nun folgen.

Nach dem mächtigen Wasserfall führt der Weg am sonnigen Uferwald entlang - während der ersten 5 Minuten gibt es einen parallelen ufernahen Wurzelpfad mit Zugang zu einem romantischen Picknick- und Badeplätzchen. Wir befinden uns im Ergolztal und kommen am gleichnamigen Minigolfplatz vorbei (Gartenrestaurant). Beim Wegweiser Augst vor der Bahnunterführung müssen wir uns entscheiden:

Der Jubiläumsweg unterquert die Geleise und schlängelt sich durch das Quartier zur BushaltestelleAugst - immer gut auf die Markierungen achten! Nach Überqueren der Hauptstrasse gehts gegenüber der Shell-Tankstelle in die verkehrsberuhigte Kanalstrasse. Über eine Treppe gelangen wir an den Rhein und das imposante Kraftwerk Wyhlen mit der Schiffschleuse. Picknickplatz beim unteren Schleusentor. Hier könnte man über die Kraftwerkbrücke nach Deutschland hinüber wechseln.

Für uns beginnt ein längeres Stück auf schmalen Pfaden dem Schweizer Rheinufer entlang. Kinder sollten zur Vorsicht gemahnt werden; wer stolpert und über die Ufermauer ins Wasser fällt, müsste bis zur nächsten Treppe schwimmen (als Eltern würde ich zur Sicherheit einen Schwimmring mitnehmen). Der Weg selbst ist in leichtem Auf und Ab problemlos zu gehen. Interessante Schautafeln. Erstaunlich wild ist die Umgebung, mit Büschen, Bäumen und Nagelfluhfelsen. In regelmässigen Abständen kommen wir an Fischerhäuschen vorbei; vollbeladene Schiffe transportieren ihre Frachten, Ausflugsboote werden im Mai dazukommen.

Flussabwärts sind die Industrietürme von Schweizerhalle zu sehen. Vorher kommen wir an den Rheinsalinen vorbei, wo noch heute Salz gewonnen wird. Wer das Salzmuseum besichtigen oder einkehren will, kann via Park der Villa Glenck zur Hauptstrasse aufsteigen. Am Rheinufer des Parks befindet sich die Schiffhaltestelle Schweizerhalle.

Nach dem Parkgelände grenzt unser Uferweglein an die Maschendrahtzäune der Chemiefirmen Novartis und Clairant. Vor dem Auhafen mit den ausgedehnten Tanklagern endet der Uferweg.

Schöner ist der Jubiläumsweg durch den Hardwald. Die Geleise überqueren wir auf einer Passerelle. Etwas unscheinbar findet sich die Fortsetzung links vom 2.Bahngeleise zwischen zwei Maschendrahtzäunen. Der Weg führt zum Waldeingang und hinauf in den Hardwald. Oben wird der Waldweg zunehmend breiter und führt zum idyllisch über dem Rhein gelegenen Restaurant Waldhaus.

Der Weg durch den Hardwald nach Birsfelden ist das wohl am schlechtesten markierte Stück auf dem ganzen Jubiläumsweg. Vor dem Waldhaus teilt sich die Route (der Abstieg zum Rheinufer führt zur Schiffanlegestelle "Muttenz Waldhaus") - wir folgen dem ebenen Weg, an ausgedehnten Picknickplätzen vorbei. Ein Netz von Pfaden und Wegen durchquert den Wald - Abzweigungen ignorieren! Nacheinander überqueren wir Bahnlinie und Strasse. Beim Waldausgang gehts nach links (Burenweg) zur nahen Tram-Endstation Birsfelden-Hard (Tram nach Basel).
 

Badeplatz an der Ergolz

Rheinufer mit Kraftwerk Wyhlen

Rheinufer bei Schweizerhalle

Wirtschaft zur Hard

Wanderkarten

Gasthäuser Links
nach oben

Anreise: Tram Linie 3 ab Basel SBB nach Birsfelden-Hard
Rückreise: Tram Linie 11 ab Münchenstein Reinacherhof nach Aesch oder Basel SBB

3. Tag, 5 h, 12 km, aufwärts 80 m, abwärts 50 m
Route: Birsfelden-Hard 275 m - Überführung Autobahn/Rangierbahnhof Muttenz 281 m - Muttenz-Freidorf (0.30 h) - Basel St. Jakob (0.15 h) - St. Albanteich-Promenade - Gellertstrasse - St. Alban-Tor (0.40 h) - St. Alban-Tal - Rheinufer (0.10 h) - Mühlenberg - St. Alban-Vorstadt - Rittergasse - Münsterplatz (0.30 h) - Augustinergasse - Schifflände 244 m (0.10 h) - Marktplatz - Freie Strasse - Rüdengasse - Gerbergasse - Barfüsserplatz (0.20 h) - Heuwaage - Erdbeergraben - Pruntruterstrasse - St. Margarethen-Kirche (0.30 h) - Acht Jucharten 325m - Bruderholz-Spitalpark Bottmingen (0.40 h) - Batterie - Predigerhof - Holi Gass - Münchenstein Reinacherhof 291 m (1.15 h)

Beim Restaurant zur Hard gegenüber der Tramendstation Birsfelden-Hard führt ein Wanderweg in den Wald hinein. Wo er sich nach wenigen Metern teilt (Pfeil fehlt), halblinks weitergehen und den Jubiläumspfeilen folgend das Wäldchen queren - wer den Steg über die Autobahn erwischt, ist falsch. Nach dem Wäldchen durch ruhige Quartiere: Künenfeldstrasse - Freulerstrasse - Falkenstrasse. Die letztere ist ein Fuss- und Veloweg, der als Viadukt über Autobahnen und Geleisen nach Muttenz führt. Der gläserne 71 m hohe St.Jakobs-Turm ist von weitem zu sehen.

Via Schweizeraustrasse - Schanzweg und Spitzkehre ins Freidorf, eine wohnliche Siedlung mit Park. Wir treffen auf die St.Jakobstrasse, die wir unterqueren und zur Tramstation Muttenz Freidorf gelangen.

Nun alles dem Velo-/Fussweg der Tramlinie entlang bis zum Schwimmanlage Gartenbad gegenüber vom neuen St.Jakobs-Turm, wo wir beim Basler Fussballstadion St.Jakob die gleichnamige Tramstation treffen. Theoretisch könnte man die St.Jakobstrasse überqueren und links am Stadion vorbei direkt zur Unterführung gehen. Der Jubiläumsweg (hier auch "ViaJura" Nr.80) macht eine Schleife links um das Wirtshaus St.Jakob und die alte Kirche, überquert auf dem St.Jakobsweglein die Strasse und führt über Treppen zur Unterführung hinunter.

Eine Weile folgen dem Lauf des St.Albanteichs, einem alten Industriekanal - bei niedrigem Grasstand können wir den Wiesenstreifen benützen. Nach Unterquerung der Autobahn verlassen wir die "ViaJura" nach links, folgen 100 m der Autobahn und drehen nach rechts in die ruhige Gellertstrasse. Vorbei am Landschaftsparks Gellergut, gehts unter schattigen Alleen - teils auf Kiesbelag - bis zur Einmündung in die Zürcherstrasse bei der Tramstation St.Albantor.

Auf der andern Seite der Zürcherstrasse wandern wir durch einen kleinen Park und durch das alte Stadttor St.Alban hindurch. Was folgt, ist eine interessante Basler Altstadt-Sightseeing-Tour. Direkt nach dem St.Albantor gehts über eine Treppe und rechts abwärts über das Brücklein ins St.Albantal. Über den gekiesten Platz, den alten Gemäuern entlang, zum Rheinufer, dem wir rund 200 m folgen (unten am Ufer bietet die Basler Rheinschifffahrt Schleusenfahrten an).

Nach dem gediegenen "Gasthof zum Goldenen Sternen" führt der etwas versteckte Weg links um das Museum für Gegenwartskunst herum zur alten Kirche Sankt-Alban-Vorstadt. Durch den früheren Friedhof erreichen wir die Mühlenberg- und Sankt-Alban-Vorstadt-Strasse, die uns direkt in die kopfsteingepflasterte Altstadt von Basel führen. Reich verzierte alte Riegelhäuser, schöne Brunnen und Plätze säumen den Weg. Kinder geniessen ein Bad im riesigen ersten Brunnen. Wir queren die Fahrstrasse (sie führt zur Wettsteinbrücke) und schlendern über die Rittergasse zum Münsterplatz, die filigranen (zur Zeit eingepackte) Türme sind ein Wahrzeichen Basels.

Über die Augustinergasse und den Rheinsprung gelangen wir an die Schifflände an der Mittleren Rheinbrücke (Schiffstation). Den Tramgeleisen entlang kurven wir über die Marktgasse zum hübschen Marktplatz hinauf, am wunderschönen Gebäude der Basler Verwaltung vorbei. Anschliessend folgt ein Bummel durch die verkehrsfreie Einkaufszone (Freiestrasse), die wir aber nach 5 Minuten bereits wieder verlassen. Nach rechts durch die Rüdengasse in die hübsche Gerbergasse, die uns in einem Bogen zum Barfüsserplatz führt (Tramverbindung zum Bahnhof Basel SBB). Hier fehlt der Jubiläums-Wegweiser.

Blick von der Tramstation zum Klosterhügel St.MargarethenBlick von der Margarethen-Kapelle auf BaselWeiter durch die Einkaufszone Steinenvorstadt zur Tramstation Heuwaage. Die Richtung haltend, sehen wir rechts eine grüne Allee, es ist der Uferweg der Birsig entlang, dem wir bis zum Zoo Basel folgen - ab hier ist der Jubiläumsweg wieder markiert. Wir überqueren Tramgeleise und Strasse und marschieren parallel dazu (Erdbeergraben) zum Bahngeleise hinauf. Unter uns breitet sich das Zoogelände aus. Nach Überquerung der Geleise gehts geradeaus weiter (Pruntruterstrasse), dann links um einen Sportplatz herum zur Tramhaltestelle Basel Margarethen (Tram 2). Auf dem Hügel vor uns sehen wir die St.Margarethenkirche, zu der wir nun hinaufwandern. Oben geniessen wir eine tolle Sicht auf die Stadt Basel.

sonnige Hochebene  Acht JuchartenSpitzkehre nach links. Am St.Margarethenhof vorbei gelangen wir zum Friedhof, wo unser Weg links abzweigt (Venusstrasse), an der Mauer des St.Margreten Bads entlang. Wir sind nun auf einer sonnigen Hochebene und kommen an der öffentlichen Sternwarte vorbei. Bei der Wanderwegverzweigung nach recht. Auf Naturwegen wandern wir durch die landwirtschaftliche Gegend, acht Jucharten genannt. Es lohnt sich, ab und zu zurückzublicken und den Blick über die Stadt zum Jura und ins Elsass zu geniessen - so ländlich und doch so nah an der Stadt. An Familiengärten vorbei, am Rand einer Wohlsiedlung entlang, erreichen wir vor dem Gelände des Spitalparks Bruderholz die Abzweigung Richtung "Arlesheim".

Gewandert: Juni 2008 und April 2010
Varianten:
  • Stadtwanderungen sind spannender, als man denkt. Zu Fuss entdeckt man Kleinode und Kostbarkeiten, die sonst verborgen bleiben. Die obige Tour ist als "Jubiläumsweg" markiert.
  • 5 markierte Rundwege ab "Basel Marktplatz": http://www.basel.com/de.cfm/sightseeing/
  • Führungen von Basel Tourismus: http://www.basel.com
  • Öffentliche Führungen: http://www.freizeit-basel.ch
  • Geführte Stadtrundgänge: http://www.visitbasel.ch
  • "Wanderungen zu Tier- und Wildparks", 23 Touren auf Tuchfühlung mit einheimischen Tieren in der Schweiz (Tierpark Lange Erlen), Werdverlag
  • Wer nicht durch Basel wandern möchte, besteigt bei St.Jakob den Bus Nr. 36 und fährt bis Margarethen
Wanderkarten
Karte map.search mit Zoom

Gasthäuser und Links


St.Jakobs-Turm

St.Alban-Tor Basel

Rheinbrücke

Augustinergasse

Marktplatz Basel
nach oben
Anreise: Tram Linie 11 ab Basel nach Münchenstein Reinacherhof
Rückreise: Bus Linie 65 ab Pfeffingen Post    (Fahrplan)
4. Tag, 4 h, 12 km
Route: Münchenstein Reinacherhof 291 m - Auwald - Holzbrücke Au - Münchenstein Birsweg - Arlesheim Domplatz 330 m - Ermitage 353 m - Ruine Dorneck 503 m - Goetheanum 370 m - Dornachbrugg 291 m - Aesch Birsbrücke - Aesch Dorf 312 m - Pfeffingen 389 m

 
Wanderkarten Infos

Dom Arlesheim

Ruine Dorneck

Wegweiser in Aesch
nach oben

Anreise: Bus Linie 65 nach Pfeffingen Post oder Pfeffingen Bermattenweg (Fahrplan)
Rückreise: Bahn oder Postauto ab Laufen

5. Tag, 5 h, 13 km
Route: Pfeffingen 389 m - Bergmatten 519 m - Blauen Kammweg 855 m - Blauenpass 820 m - Hofstettenspitz - Metzerlenchrüz 789 m - Bergmattenhof 635 m - Burgchopf 670 m - Schlegelhollen 525 m - Schachlete 411 m - Laufen 355 m

Hinweise:

Ab Bushaltestelle Pfeffingen Post folgen wir der Allmendgasse, dann dem Bergmattenweg, an der Bushaltestelle Bergmattenweg vorbei zum Waldeingang hinauf. In der Linkskurve verlassen wir das Strässchen nach rechts und erreichen über einen Hohlweg den Wegweiser Bergmatten 519 m. Auf dem Strässchen 100 m nach rechts und halblinks in den Kiesweg einschwenken, auf dem wir gemächlich aufwärts zum Blattenpass wandern (Ruhebank und Feuerstelle). Hier befindet sich ein historischer Verkehrsweg, der schon zur Römerzeit benutzt wurde. Wir entdecken auch einen der vielen alten Grenzsteine mit Berner Wappen - Zeugen alter Schweizergeschichte.

Ein schöner Jurakalkweg führt uns durch den Wald zum Blauen hinauf; bei der Antenne haben wir die Höhe ziemlich erreicht. Bei Holzarbeiten die Wege nur in Absprache mit den Holzfällern passieren! Es folgt ein schöner Kammweg. Achtung: die Abzweigungen "Bergmatten" nach rechts nicht beachten (es hat nichts zu tun mit dem "Bergmatten", an dem wir vorbei gekommen sind, auch nicht mit dem "Bergmattenhof"). Wir bleiben auf dem schönen Gratweg, der ab Blauenpass schmaler und ruppiger wird, aber nie gefährlich ist. Nach dem Hofstettenspitz können wir entweder dem "Bärenlöcherwägli" oder dem Höhenweg folgen - 5 Minuten später treffen die Wege wieder zusammen.

Bei der Verzweigung Metzerlenchrüz kreuzt der Jurahöhenweg den Pilgerweg nach Mariastein. Am Metzerlenchrüz verlassen wir den Jura-Höhenweg nach links Richtung "Laufen" und steigen auf schmalem Pfad steil bergab.

Variante: Wem der direkte Abstieg zu steil ist, kann einen Umweg machen: Beim Metzerlenchrüz scharf links abwärts Richtung "Blauen", ca. 1 km dem Hang entlang bis zur Hochspannungsleitung. Bei der Treppe rechts bergab; unten rechts ebenaus zum Bergmattenhof (0.30 h).
Wo wir aus dem Wald treten, treffen wir auf das einladende Gasthaus Bergmattenhof. Nach einer Rast folgt nochmals ein kurzer, aber steiler Aufstieg zum Burgchopf. Bergab wird der Weg sanfter, führt bald durch Buchen- und Föhrenwald ins feuchte Schachlete-Tal hinunter. Beim Schlegelhollen beginnt ein traumhaftes Wegstück: Moosbewachsene Bäume, märchenhafte Felsnischen, Bächlein, ein kleiner See und Picknickplätze säumen den Weg.

Wir streifen die Finnenbahn und kommen kurz nach dem Wegweiser Schachlete an den Stadtrand von Laufen, den Pfeilen "Bahnstation" folgend. Am Spital vorbei gehen wir Richtung "Altstadt". Rechts neben der Stadtmauer befinden sich Reste eines jungsteinzeitlichen Dolmengrabes. Wir schreiten durch das Stadttor und schlendern durch die Fussgängerzone mit den einladenden Cafés und vielen kleinen Läden. Geradeaus und links erreichen wir in 5 Minuten den Bahnhof von Laufen.
Gewandert: April 2005

Wanderkarten

Gasthäuser und Links

Infos

Karten, Literaturhinweise Wanderungen in der Gegend
Trekkingliste
zur Titelseite
nach oben