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Il Sentiero Smeraldo - ein
Ecotourismus-Projekt von WWF Schweiz, Sektion Tessin: http://www.wwf-si.ch/
Die WWF Schweiz und Tourismus
Mendrisio und Basso Ceresio lädt zu der 9-tägigen Wanderung ein,
welche den Menschen Natur, Kultur und Tradition dieser einzigartigen Gegend
näherbringt.
Für jede Etappe gibt es eine Wegbeschreibung mit Angaben von Höhenkurven, Wegzeiten, GPS-Daten, Unterkunftsmöglichkeiten, Restaurants, Kirchen und Kulturgütern. Die Liste erlaubt es, das Trekking zu planen und die Zimmer zu reservieren.
Auf dem Kartenausschnitt
sind die Routen eingezeichnet.
Mendrisio
Tourismus stellt uns freundlicherweise die Etappenbeschreibungen zur
Verfügung; Herzlichen Dank!
Tipp: Diese Trekkingwoche eignet sich bei Schneefreiheit auch für die Vor- und Nachsaison. Höchster Punkt ist das Bellavista am Monte Generoso mit 1202 m. Allerdings ist es wichtig, die Übernachtungsgelegenheiten vorher abzuklären.
Hier eine Kurzfassung der Etappen:
1. Tag, Mendrisio -
Serpiano, 5.30 h, aufwärts 820 m
Route: Mendrisio/Rancate 354m - Tremona
574m - Meride 573m - Alboree - Cassima 902m - Monte San Giorgio 1097 m
- Serpiano 640 m
Höchster Punkt: 1097 m
Beim Bahnhof Mendrisio steigen Sie ins PostAuto, um nach Rancate zu fahren (ca. 5-10 Min.). Erst hier beginnt der Start der Wanderung. Immer leicht ansteigend erreichen Sie Tremona mit der sehenswerten romanischen Kirche San Agata, die auf einem Hügel liegt.
Nächste Station ist Meride. Verweilen Sie in diesem idyllischen Städtchen - vielleicht interessiert Sie ja das Fossilienmuseum. Vorbei an der barockalen Kirche San Silvestro gewinnen Sie allmählich und stetig Höhe, bis Sie den Monte San Giorgio erreichen. Von hier geniessen Sie ein einmaliges Panorama! Das letzte Stück dieser Etappe führt Sie abwärts nach Serpiano.
2 Tag: Serpiano - Stabio;
4 h, aufwärts 580 m
Route: Serpiano 640m - Crocifisso 670m
- Albero di Sella - Monte Pravello 1015m - Poncione d'Arzo - Pre Sacco
- Arzo - Besaio - Stabio 347 m
Höchster Punkt: 1015 m
Sie verlassen Serpiano und begeben sich auf Natur- und Waldwegen zum höchsten Punkt der Tour, dem Monte Pravello an der Grenze zu Italien. Hier bietet sich die Gelegenheit, auf dem Picknick-Platz zu verweilen und die fantastische Aussicht zu geniessen. Nicht unweit davon ist der um einen Meter tiefere Poncione d'Arzo. Erst danach führt der Weg wieder abwärts bis nach Arzo. Dieses Dorf bietet wahrscheinlich jedem etwas. Erwähnenswert ist sicherlich der Steinbruch.
Über Besazio erreichen Sie schon bald das Naturschutzgebiet «Pre Murin». Jetzt bleiben Sie in der Ebene und lernen noch ein paar schöne und unbekannte Plätze dieser Gegend kennen bis Sie in Stabio ankommen.
Gasthäuser und Links:
3. Stabio - Balerna,
5 h, aufwärts 290 m
Route: Stabio 347m - Monte Astorio
473m - Monticello - Santa Margherita 354m - Colombera - Genestrerio 342
m - Mulino del Daniello - Balerna 270 m
Diese Strecke des Sentiero Smeraldo führt von Stabio nach Balerna. Es sind also nicht allzuviele Höhenmeter zu bewältigen. Der Reiz dieser Strecke liegt sicherlich in den speziellen Naturgegenden «Zona Smeraldo della Colombera» und «Parco della Valle della Motta».
Die alte Mühle von Daniello (Mulino del Daniello) im Valle della Motta ist äusserst sehenswert. Sie vermittelt Wissen, Geschichte und Tradition einer anderen Zeit und vermag Gross und Klein zu begeistern. Zwei Dörfer weiter, in Balerna, unserem Ziel, lädt die Schule für Agronomie zu einem Besuch ein. Ein gebührender Abschluss für diese interessante Tour!
Gasthäuser und Links:
Diese relativ kurze Strecke ist vor allem geprägt durch den «Parco delle Gole della Breggia», dem ersten Geo-Park der Schweiz. Es lohnt sich auf jeden Fall, durch diesen Park zu wandern und die Besonderheiten der Natur kennen zu lernen. Sie starten in Balerna und begeben sich in Richtung des Baches. Schon bald befinden Sie sich im Park. Bei Castel S.Pietro machen Sie sich auf in die Höhen und besteigen auf Natur- und Waldwegen den Hügel des S.Martino. Dort bietet sich Ihnen die Gelegenheit, das Oratorium zu besichtigen. Sagno, Ihr heutiges Ziel, überrascht Sie mit einem typisch Tessiner Dorfbild.
Gasthäuser und Links:
5. Tag: Sagno - Cabbio,
5.30 h, aufwärts 630 m
Route: Sagno 693m - Pioda - Bedòla
- Valleggia 850m - Loasa 908m - Valle della Crotta - Crotta - Piazzò
703m - Uggine 681m - Orsera - Cabbio 645 m
Mit dieser Wanderung haben Sie die Möglichkeit die Naturschönheiten des Tessins immer wieder zu bewundern. Von Sagno wandern Sie dem Grat entlang bis nach Valleggia. Von hier aus lohnt sich ein Besuch des italienischen Gipfel Monte Bisbino (Variante A). Das Panorama wird Sie nicht enttäuschen!
Über die Alpe di Loasa gelangen Sie auf Waldwegen ins Val della Crotta und auf dessen anderen Talseite nach Cabbio. In Cabbio lockt das Etnografische Museum des Valle di Muggio und der Altar der Kirche S.Salvatore zu einem Besuch.
Variante A: Aufstieg zum Monte Bisbino 1325m (zusätzliche Höhe: 163Hm / zusätzliche Länge: 2.5km / zusätzliche Dauer: 1.30 h)
Gasthäuser und Links:
6. Tag: Rundtour, 5.30
h, aufwärts 710 m
Route: Cabbio 645m - Terzee - Alpe
della Bonello 1100m - Rifugio Prabello 1201m - Sasso Gordona - Alpe del
Corno 918m - Piazzò 703m - Uggine 681m - Orsera - Cabbio 645 m
Diese Rundtour führt Sie in
das italienische Grenzgebiet des Sasso Gordona, der im zweiten Weltkrieg
eine wichtige Rolle gespielt hat.
Von Cabbio machen Sie sich auf
ins Val Luasca und Sie erreichen mit mehreren Kehrtwendungen die
Alpe
della Bonella. Von hier aus wandern Sie entlang der Schweiz-Italien-Grenze
bis zum Rifugio Prabello. Ausgeruht und vollgetankt können
Sie sich für eine Umwanderung des Sasso Gordona entscheiden
(Variante A).
Auch auf der Orginalroute streifen Sie den Berg. Weiter wandern Sie entlang dem Talkamm des Valle Cugnolo ins Val della Crotta. Von da an kennen Sie den Weg von der vorangegangenen Etappe. Via Uggine und Orsera gelangen Sie nach Cabbio zu Ihrem Ausgangspunkt zurück.
Variante A: Umwanderung
oder Besteigung des Sasso Gordona 1410m (Schwierigkeitsgrad um eine
Stufe erhöht!)
Gasthäuser und Links:
|
Rifugio Prabello |
7. Tag: Cabbio - Bellavista,
5 h, aufwärts 770 m
Route: Cabbio 645m - Muggio 661 m -
Ronco - Faidello 930m - Muggiasca 951m - Alpe Castello - Cascina d'Armirone
1152m - Bellavista 1202 m
Von Cabbio finden Sie schnell nach Muggio. Hier zweigen Sie auf den Wanderweg ab und begeben sich in die Wälder und Weiden, wo Sie viele seltene und bewundernswerte Pflanzen entdecken. Wenn Sie das Ambiente eines idyllischer Tessinerdörfchen erleben wollen, lohnt sich der Abstecher nach Muggiasca.
Variante A: Wanderung von Faidello über den Monte Generoso 1601 m nach Bellavista (zusätzliche Höhe: 215Hm / zusätzliche Länge: 1.5km). Erhöhung des Schwierigkeitsgrades um eine Stufe!
Gasthäuser und Links:
8. Tag: Bellavista
- Arogno, 3.30 h, aufwärts 280 m
Route: Bellavista 1205m - Alpe di Melano
917m - Roncaccio 571m - Bogo 755m - Lembro - Bossi - Arogno 600 m
Von Bellavista gibt es 2 Möglichkeiten, die weitere Route zu planen: Entscheidend ist der Endpunkt des Sentiero Smeraldo. Entweder Sie wollen direkt nach Mendrisio zurück, dann wählen Sie besser die Etappe 8b. Wenn Sie jedoch noch einen Abstecher über Arogno, Caprino und Lugano gelüstet (dazu rechnen Sie aber besser noch einen zustätzlichen Tag ein), dann sind Sie mit dieser Etappe richtig.Von Bellavista steigen Sie über die Alpe di Melano in wundervoller alpiger Naturgegend ab bis nach Roncaccio. Ein kleiner Anstieg führt Sie bis zu einem kleinen Sattel vor Bogo. Von jetzt an geht es praktisch nur noch bergab. In Lembro haben Sie die Möglichkeit, auf eine Variante mit Naturwegen auszuweichen. Arogno wird Ihnen bestimmt gefallen!
Variante 8b: Von Roncaccio wandern Sie nach Rovio auf 500 m und fahren mit dem Bus ins Tal (Fahrplan)
Gasthäuser und Links:
Von Arogno müssen Sie erst
noch einige Höhenmeter bewältigen, bevor Sie den Abstieg zum
Luganersee
unter die Füsse nehmen. Diese Wanderung mit Sicht auf den See ist
besonders schön.
Geniessen Sie die Schiffahrt von Caprino
nach Lugano und wer weiss, vielleicht wollen Sie noch ein bisschen
in dieser Stadt verweilen.
Je nach Wunsch bringt Sie der Zug dann zurück nach Mendrisio (Fahrplan).
Links:
Doris Gasser, Februar 2010:
"Vor drei Wochen habe ich ein Teil des Sentiero Smeraldo Nr. 119 unter die Füsse genommen. Die ersten vier Etappen. Zu dieser Jahreszeit etwas Sonne und Wärme auftanken, es war genial.
Leider sind die Weg, vor allem in den Dörfern, sehr schlecht markiert. Ich musste manchmal lange suchen bis ich den Weg gefunden habe, wenn überhaupt. Deshalb kann ich auch keine genaue Beschreibung abgeben, da ich sicher nicht immer auf dem richtigen Weg marschiert bin. Aber die Menschen helfen gerne und sind sehr freundlich.
Eine tolle Ergänzung habe ich aber trotzdem: Das B+B Brianza in Stabio. Sehr empfehlswert, gastfreundlich und idyllisch."
Vielen Dank, Doris!
Karten
und Dokumentation
