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Nr. 414a
Tageswanderung 
Region Sargans
Webcam Walensee
Schwierigkeit: leicht / sportlich, je nach Variante
Einkehrmöglichkeit:
Palfries, Sennis-Alp, Stralrüfi
Anreise: Bahn nach Sargans
Bus Sargans - Heiligkreuz Ragnatsch
  -(Fahrplan)
Seilbahn Ragnatsch - Palfries (8 Personen, Reservation empfehlenswert)
Rückreise: Gleich wie Hinweg: Palfriesbahn nach Ragnatsch
oder
Kurzvariante: Bus-Shuttle Sennis-Alp - Talstation Ragnatsch (Reservation empfehlenswert, Kombi-Billett)
gezeichnet mit Karte
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Rundwanderung Palfries - Mürli - Malun - Sennis-Alp - Stralegg - Palfries

  • Mit der Palfriesbahn erreicht man in 10 Minuten vom Seeztal bei Sargans das 1700m gelegene Hochebene Palfries - bei gutem Wetter kann sich glücklich schätzen, wer rechtzeitig einen Platz in der 8-er-Kabine gebucht hat. Am besten auch für die Talfahrt reservieren
  • Der Rundweg hat eine obere sportliche (Bergweg) und eine untere bequeme Seite.
  • Kurzvariante: Wer nur bis zur Sennis-Alp wandern will, kann dort den Tag ausklingen lassen und mit dem Hotelbus zur Talstation hinunterfahren.Obendurch ist er dann 2h45 gewandert, oder untendurch 2h15 (Höhendifferenz ist fast gleich, 150m / 180m aufwärts, 470m / 500m abwärts)
  • Zusatztipps


5h20, auf- und abwärts je 650m
Palfries Bergstation 1720m - Restaurant Palfries - Hauptwegweiser 1690m (10min) - In der Stei 1789m (30min) - Mürli 1756m (40min) - Alp Malun 1650m - Abkürzung nach Sennis 1620m (50min) - Schwamm 1487m (20min) - Sennis-Alp 1398m (15min) - Schwamm 1487m (25min) - Castilu
1527m (30min) - Alpeli 1700m - Stralegg, Rest.Stralrüfi 1675m (45min) - Restaurant Palfries (45min) - Palfries Bergstation 1720m (10min)

Die Freiwilligen der Palfriesbahn nehmen es mit den Reservationen genau; die steile Fahrt dem Wasserfall entlang ist ein Erlebnis für sich, und oben sind wir der Hitze entflohen. Auf der Terrasse im nahen Bergrestaurant Palfries geniessen wir die Aussicht auf die Flumserberge und das Weissental.

Beim Wegweiser nach dem Absperrgatter müssen wir uns entscheiden: Ebenaus führt der leichte, grösstenteils ein gekiestes Strässchen, im leichten Auf und Ab zum Restaurant Stralrüfi, weiter dann auf Wiesenwegen über das Alpeli, um ab Castilunsäss wieder als Kiessträsschen zur Sennis-Alp zu führen. Wir wählen den Bergweg als obere Variante, zunächst Richtung "Alvier". Die Route ist abwechslungsreich, führt zwischen Stauden, Blumen und Felsen dem Hang entlang, begleitet vom Gebimmel der Kühe, die ihr Futter suchen.

Beim Wegweiser In der Stei halten wir die Richtung (aufwärts ginge es zum Alvier). Dessen steiles Kamin liegt im Schatten; Rückkehrer berichten von Treppen, Leitern und Seilsicherungen. Wir bleiben also auf unserem schönen Hangweg und kommen beim Wegweiser Mürli an eine Abzweigung, wo man der Trockenmauer entlang zum Restaurant Stralrüfi absteigen könnte. Was bei Nässe eine Option wäre.

Heute ist es trocken, wir folgen weiter dem grasigen Hang, der etwas sumpfig und von Kuhtritten maltraitiert ist. Unterhalb der Alp Malun gibt es eine markierte "Abkürzung nach Sennis", die wir benützen (ansonsten 2km der Kiessträsschen-Schlaufe folgen). Im Wald ist sie allerdings ruppig und wurzlig, und wir sind froh, dass es heute trocken ist.

Unten beim Wegweiser Schwamm drehen wir nach rechts und sind eine Viertelstunde später auf der Sennis-Alp angekommen. Das ehemalige Kurhotel liegt in einer Waldsenke und strahlt eine zauberhafte Ruhe aus. Hier müsste man einmal übernachten! Einkehrmöglichkeit im grossen Garten oder Picknick am Weiher, erholsam ist beides.

Nach unserer Stärkung machen wir uns auf die Rückkehr, bis Schwamm auf gleichem Weg, immer leicht bergauf. Dort folgen wir dem Pfeil "Stralegg". Das Strässchen windet sich ebenaus ins Tälchen hinein, kreuzt zwei Bäche und steigt auf der anderen Seite an zur Alp Castilu (auch Castilunsäss). Schöner Blick auf den Walensee.  In der Weide haete eine Kuh gerade ihr Kälblein geboren - und wir durften Zeugen sein.

Direkt neben dem Alpgebäude Castilu führt der Weg aufwärts zwischen den Kühen, die dort gerne warten; wer Bedenken hat, kann die Stelle rechts umgehen. Nach dem ersten steilen Aufstieg beginnt ein schöner Wiesenweg, immer leicht bergauf bis zum Alpeli. Die Aussicht ist wundervoll; links die Alvierkette, rechts über dem Tal die Flumserberge. Wenn wir zur
ückblicken, sehen wir in der Senke nochmals die Sennis-Alp, dahinter der Gamsberg, der Sichelchamm und die Churfirsten.

Kurz ist der Abstieg zum Wegweiser Stralegg beim Restaurant Stralrüfi, wo sich eine Pause lohnt. Es ist der Ort, wo man zur oberen Route wechseln könnte. Wir aber bleiben auf dem Kiessträsschen, das uns im leichten Auf und Ab zurück zum Gasthaus Palfries und der Bergstation Palfries führt.

Berggasthaus Palfries
Berggasthaus Palfries
Palfries-Rundweg, obere Route dem
                  Fuss des Alvier entlang
oberer Weg unterhalb Alvier
Mürli, Trockenmauer am Fuss des Alvier, oberhalb
                  Stralrüfi
Mürli, Blick ins Glarnerland
Hotel Kurhaus
                  Sennis-Alp
Gasthaus Sennis-Alp
Alp
                  Castilunsaess, ob Sennis-Alp
Alp Castilu
Alpeli, Blick zur
                  Alp Malun und den Gamsberg
Alpeli, Blick zur Alp Malun


Zusatztipps:
a)
Übernachtung auf der Sennis-Alp

Speziell ist dort eine Abendwanderung via Alp Büchel zum Aussichtspunkt Büchel-Alp 1510m (Blick auf den Walensee), 30min ein Weg
Büchel-Alp im Abendlicht Sennis, Blick auf den
                        Walensee von der Büchelalp
b)
Besteigung des Alvier 2341m
Aufstieg ab "In der Stei", 1h20 (ab Bergstation Palfries 2h), Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich, T3
Nach dem Abstieg direkter Weg zum Mürli (1h10)
Wegweiser Palfries, links vom Berggasthaus
                Palfries
rechts im Schatten das
                Kamin, links der Alvier
c)
Besteigung des Gonzen 1829m
(die letzten 5min felsig, aber gut machbar, T2), senkrechter Blick ins Rheintal
Bergstation Palfries 1720m - Teersträssen Richtung Berghaus Gonzen - Hangweg und abwärts nach Rieterhütten 1579m - Gonzen 1829m,
1h30, zurück 1h10, auf- und abwärts je 400m,
Karte: https://map.wanderland.ch
Blick vom
                Gonzen zurück nach Palfries; rechts die Gauschla
Gonzen, Blick ins Rheintal
asthäuser
Links
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