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Gewandert März
2011
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4 h, auf- und abwärts je 580 m
Dussnang 595m - Ruine Tannegg 714m
(0.20 h) - Tanneggrat - Niderwies 755m (0.35 h) - Hochwacht - Wolfsgrueb
809m (0.30 h) - 849m - Sitzberg 798m (0.30 h) - Sädelegg 854m (0.30
h) - Zingge/Dingetswil 822m (0.20 h) - Abzw.858m (0.10 h) - Buechegg -
Schweizer Familie Feuerstelle 836m (0.20 h) - Vordertaal 765m (0.15 h)
- Dussnang (0.30 h)
Den
Startkaffee kann man direkt bei der Bushaltestelle Dussnang Kurhaus
geniessen, entweder im Café des Kurhauses oder in der Café-Conditorei
gegenüber. Links von der kath.Kirche befindet sich der Hauptwegweiser.
Dem Tanneggerbach entlang führt ein idyllischer Uferweg (mit gedeckter
Brücke) zur Bushaltestelle Tannegg, wo rechts vom Haus der
steile Aufstieg in den Wald beginnt. Nach dem Kreuzen einer Waldstrasse
mahnt eine Tafel zur Vorsicht - die nächste halbe Stunde verlangt
Trittsicherheit; die Wurzeln des schmale Pfads können bei Nässe
rutschig sein; im Aufstieg ist das nicht so heikel.
Nach dem ersten Aufstieg treffen wir auf eine Infotafel; hier stand früher eine mittelalterliche Burganlage; der Pfad führt an der Ruine vorbei und steigt nochmals an; beidseits fällt der Hang steil ab, aber kaum so, dass nicht Schwindelfreie Probleme bekämen. Unten sehen wir eine Gemse davonhuschen. Im abwechselnden Auf und Ab führt der schmale Weg dem wurzligen Tanneggergrat entlang; auffallend sind die vielen Stechpalmen, die uns Spalier stehen. Zwischendurch wird der Blick frei über die Hochebene, die wir umrunden werden. Oberhalb Niederwies endet der Gratweg; unten bei den Häusern durchqueren den Weiler nach links und folgen den Markierungen zur Fahrstrasse; dort Spitzkehre nach links (in der vegetationslosen Zeit können wir die Kurve schneiden).
Nun
10 Minuten der wenig befahrenen Strasse folgen (letzte Kurve kann man in
der vegetationslosen Zeit über den Wiesenhügel abkürzen).
Der Wanderweg zweigt rechts ab und führt im Waldsaum zur Hochwacht.
Am sonnigen Waldrand eindrückliches Panorama über das Hörnli
und die Alpen. Fünf Minuten später erreichen wir die Verzweigung
Wolfsgrueb;
hier mussten wir die Karte konsultieren, da alte Markierungen noch zur
Strasse hinunter weisen - richtig ist der schmale Waldweg halbrechts. Aufstieg
zu einem namenlosen Waldhügel, der Kantonsgrenze entlang und Abstieg
nach Sitzberg.
In Sitzberg lohnt sich der Besuch der Kirche mit der brühmten Barockorgel und eine Einkehr im Gasthaus Sternen. Wir folgen für längere Zeit den Wegweisern "Hörnli", es ist zugleich der Züri Oberland-Höhenweg Nr.69 und folgt aussichtsreichen Teer- und Naturstrassen. Bald nach Sitzberg ignorieren wir den rechts abzweigenden Wanderweg, können aber in der vegetationslosen Zeit den Strommasten entlang auf der Wiese wandern und so die Strassenkurve schneiden.
Kurz vor der Bushaltestelle Buchenenstock verlassen wir die Teerstrasse nach links; eine Naturstrasse führt uns zum Aussichtspunkt und Picknickplatz Sädelegg; unter der grossen Linde lässt sich gut verweilen; eine Panoramatafel nennt all die Berge, die man von hier aus sieht, von den Glarner- bis zu den Berner Alpen.
Weiter auf der Naturstrasse Richtung "Hörnli". Beim Zingge wird sie zur Teerstrasse, führt ansteigend am höchstgelegenen Schulhaus des Kantons Thurgau vorbei (Dingetswil, auch Tingetschwiil), kurvt dem Hang entlang und verzweigt sich am höchsten Punkt 858m.
Wir
wählen den sanften Abstieg Richtung "Dussnang". Eine Naturstrasse
führt uns durch Wald und Weiden zum schön gelegenen Hof Buechegg.
Beim Aufstieg zur nahen Schweizer Familie Feuerstelle sehen wir
geschützte Märzenbecher blühen. Aussichtsbänke mit
Blick ins hügelige Tannzapfenland. Der Weg mit Panoramasicht senkt
sich nun langsam; vorbei am Hof Vordertaal; abwärts durch Felder
und ein Waldstück. Beim Weiler Erle sind wir beinahe im Tal
angelangt.
Dem Teersträsschen entlang
erreichen wir die ersten Häuser von Dussnang; auf der andern
Seite des Bachs befindet sich eine Finnenbahn - wer Lust hat, kann beim
Brücklein zu ihr wechseln und damit die Strassenecke schneiden. Beim
Waldrand kreuzt man die Hauptstrasse (in der vegetationslosen Zeit kann
man dem Bach entlang die Wiese queren und dort auf dem Feldweg zum Bauernhof
gehen). Markiert ist das Trottoir. Tipp: Auf dem Trottoir nur bis zum Schulhaus
gehen; vor dem Schulhausspielplatz unmarkiert nach rechts zum Bauernhof
neben dem Kurhausparkplatz (eigene Produkte in Selbstbedienung). Durch
den Schopf trifft man direkt auf das Kurhaus Dussnang mit der Busstation
nebenan.
gedeckte Brücke bei Dussnang |
Tanneggergrat |
Stechpalmen am Tanneggergrat |
Sädelegg |
Buechegg |
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