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Hinweis: Die Gegend im Zürcher Oberland ist oft nebelfrei - nicht umsonst haben die Zürcher in dieser Gegend ihre Höhenklinik gebaut. Sie ist denn auch Startpunkt unseres abwechslungsreichen Höhenwegs. Sonne kann zwar nicht garantiert werden - wir wagten diese Wanderung bei angesagter Nebelgrenze zwischen 800 - 1000 m; bereits in Wald auf 600 m schien jedoch die Sonne.
Gewandert: März 2003
4.10 h, aufwärts 650 m, abwärts
860 m
Route: Höhenklinik Wald 905 m
- Farneralp 1158 m (0.50 h) - Wolfsgrueb 972 m (0.40 h) - Alp Scheidegg
1200 m (0.50 h) - Hüttkopf 1232 m (0.20 h) - Tannen 959 m (0.30 h)
- Steg 695 m (1 h)
Nach einer Stärkung im Selbstbedienungsrestaurant der Höhenklinik - mit Blick über den Nebel und in die verschneiten Alpen - wandern wir Richtung "Farner". Bis zum Parkplatz Chrinnen (0.15 h) ist die Strasse geteert, nachher gehts auf Kies- und Waldwegen bergauf. Wir passieren die Masten eines Skilifts, kommen an der Cholihütte (1100 m) vorbei, die für Anlässe gemietet werden kann, und erreichen die Farneralp, ein hübsches, frisch umgebautes Bergrestaurant.
Weiter gehts der Höhenkurve entlang Richtung "Wolfsgrueb". Nach einem kurzen Waldstück steigt der Pfad am sonnigen Waldrand (1250 m) empor - ein idealer Platz zum Rasten und Staunen. Von den Glarner Alpen bis zum Säntis ist alles zu sehen. Nun gehts durch den Wald - teilweise etwas nass - zur Wolfsgrueb hinunter; wir befinden uns hier im Tössquellgebiet.
Wir aber wollen wieder an die Sonne und zum Mittagessen auf die Scheidegg. Bei guten Verhältnissen (bei Bodenfrost Rutschgefahr!) wählen wir nicht die Strassen-Variante, sondern folgen nach 10 Minuten Aufstieg dem Wegweiser nach rechts, wo nach weiteren 5 Minuten ein markierter, steiler Pfad bergauf führt. Bergab würde ich bei Nässe diesen Pfad nicht wählen; bergauf ist er hingegen kein Problem - bis auf einen kleinen Bachübergang.Variante: Im Sommer könnten wir von der Wolfsgrueb der jungen Töss entlang im schattigen Tobel in 2 Stunden via Tössscheidi nach Steg wandern. Wegen Steinschlaggefahr (Risse in der Nagelfluhwand) war diese Variante längere Zeit gesperrt. Nun ist sie wieder offen, wird aber überwacht (Mai 2009). März bis mindestens Juni 2010 erneut gesperrt.
Auf der Alp Scheidegg öffnet sich das Panorama Richtung Zürichsee mit Bachtel und Rigi. Deltasegler und Modellflieger haben hier ihr Abfluggelände, und Mountainbiker erhalten gratis ein Getränk! In der gemütlichen Wirtschaft ist viel Betrieb - riesige Cordon Bleu's werden aufgetischt. Es ist das höchst gelegene Gasthaus im Kantons Zürich auf 1200 m.
Wir folgen nun den Wegweisern Richtung Fischental/Steg. Am Fusse des Hüttkopfs könnten wir links der Höhenkurve entlang gehen. Lohnenswert ist einen Abstecher von 10 Minuten und 70 Höhenmetern zum Gipfelkreuz, wo wir einen herrlichen Rundblick geniessen. Auf der andern Seite des Hüttkopfs treffen die beiden Wege wieder zusammen. Auf Wiesen- Wald- und groben Nagelfluh-Wegen gelangen wir nach Tannen, wo wir uns (je nach Zug-Abfahrtszeiten) entscheiden müssen: der direkte Abstieg nach Fischenthal wäre 0.35 h, nach Steg Bahnhof 1 h.
Wir wählen den Weg nach Steg, der nochmals kurz bergauf geht. Der Wegweiser weist rechts in eine Waldlichtung hinein, die bei Nässe recht sumpfig ist. Ziemlich weglos wandern wir mehr oder weniger ebenaus, bis wir am rechten Waldrand eine Markierung sehen. Dort ist die Fortsetzung wieder klar. Später gehts am Skilift entlang auf breitem Kiesweg steil talabwärts. Vom Dorfeingang sind es noch 15 Minuten der Strasse entlang zur SBB-Haltestelle Steg.
Vorschlag für eine 2-Tageswanderung:
- 1. Tag: Wald - Alp Scheidegg - Steg, 4.10 h
- 2. Tag: Varianten:
- Steg - Allmen - Bachtel - Wald Bahnhof (616 m), 4.20 h, http://www.tourenguide.ch
- Steg - Allmen - Wernetshausen (725 m), 3.20 h, Tageswanderung Nr.440
- Steg - Mosnang: übers Schnebelhorn ins Toggenburg, Tageswanderung Nr.404
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Landgasthof und Metzgerei, Steg
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Hinweis: Diese Karten, die für den ganzen Kanton erhätlich sind, sind genial: Hartbeläge sind speziell markiert. |
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