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Wenig Hartbelag, aber viele Treppenwege. Gewandert:
Herbst 1998 + 2002
Im Herbst 2009 sind wir
die Route umgekehrt gewandert, mit direktem
Abstieg nach Sementina. Mit Ausnahme vom Dorfeingang in Sementina ist
der Weg frisch markiert worden. |
Von der Postautohaltestelle in Sementina marschieren wir ca. 100 m zurück und dann links auf der schönen Quartierstrasse zum Wegweiser (nähe Parkplatz am Flussufer). Wir folgen nun nicht dem direkten Weg nach Redonda, sondern wählen den Weg über Ramolli und Monti della Costa. Wir treten durch einen Steinbogen und steigen auf Steintreppen bergauf. Der Weg ist ziemlich verlottert, führt aber direkt zum oberen Rand des Rebbergs. Dort überqueren wir das Kiessträsschen und steigen die Steintreppe hoch, die zum Wald hineinführt. Bald kommen wir zu einem weiteren Kiessträsschen mit Kehrplatz. Ein paar Kehren geht es waldaufwärts, und hier folgen wir dem langen gelben Pfeil nach links (der alte Weg rechts entlang der alten rot-weiss-Markierung ist verschüttet).
Der Weg geht nun in vielen Kehren, lückenlos markiert, durch den Wald bergauf. Wer nach einer scheinbaren Abzweigung 30 m lang keine Markierungen mehr sieht, geht besser wieder zurück; manchmal irritieren Laub und Äste über den Wegverlauf. Eine Orientierungshilfe sind die vielen Steinstufen, mit denen der Weg einst passierbar gemacht wurde.
Nach einer guten Stunde kommen wir zu einer deutlichen Wegverzweigung. Ein Blick zurück, und wir sehen an einem Baum den kleinen Wegweiser "S.Defendente", dem wir nun folgen. Gut markiert und auf gutem Weg geht es leicht bergab. Kurz vor S.Defendente mündet der Pfad in eine Teerstrasse ein, das wir schräg kreuzen. Beim Bachübergang steht eine Orientierungstafel mit Informationen über den Kastanienanbau. Wir folgen dem Pfad zur schönen Waldlichtung mit der Kapelle S.Defendente aus dem 15. Jahrhundert hinunter, wo sich eine Pause aufdrängt.
Rund 200 m rechts vom Kirchlein San Defendente führt der Weg zwischen Trockensteinmauern in den Wald hinein zu einem Platz mit zwei alten Kastanienhütten und einer weiteren Orientierungstafel. Der Weg dreht nach links und schlängelt sich ruppig waldabwärts, ist aber perfekt markiert. Wir kommen an einer Lichtung mit Steinhäusern vorbei, wo der Weg breiter wird. Weiter unten treffen wir auf eine Fahrstrasse, der wir nach rechts folgen.
Der hübsche Weiler Redonda (mit altem Waschbrunnen) muss auf der Fahrstrasse umgangen werden (5 Min.). Wo sie endet, führt eine kurze Treppe zum Wanderweg hinauf - nun ebenaus zum Wegweiser Redonda. Über Steintreppen voller Kastanien und Eicheln führt die Via delle Vigne abwärts durch ein Waldstück. Weiter durch die Rebberge von Motto Martino; traumhafte Wege mit Blick auf den Monte Tamaro.
Nach einem kurzen Strassenstück
folgen wir bei der Aussichtsbank (Wegweiser Mondo) dem Treppenweg,
der mitten durch wunderschöne Gärten und Rebhänge rechts
an der Kirche vorbei nach Gudo
hinunterführt. Links von der
"Trattoria Gudese" befindet sich die Postautohaltestelle
Gudo Chiesa.
Zitronenbaum ob Sementina |
typische Steintreppen |
San Defendente |
Redonda |
Gudo, dahinter Bellinzona |
Hier
marschieren wir ab der Haltestelle Sementina Via Cantonale 300 m
Richtung "Locarno", bis rechts die Via Valleggia abzweigt (Markierung
fehlt). Ihr folgen wir in den Rebberg hinauf, bis nach einer Viertelstunde
etwas unscheinbar an einer Mauertreppe die ersten rot/weissen Markierungen
zu entdecken sind. Nun auf schönen Treppenwegen bergauf, durch Rebberge
und Waldstücke, die Strasse immer wieder wieder kreuzend, bis wir
in S.Defendente angekommen sind.Ab Redonda den oberen Weg (50 m Aufstieg) Richtung "Progero" nehmen, hier geradeaus aufsteigen - nicht über das Brücklein gehen - dann über Cortacce 521m (Feriensiedlung mit grandioser Aussicht) und Pian Palerm wandern.Achtung: zu den Häusern laufen (es hat dort einen grossen Platz für Picknick); beim Stall (rot markierter Stein) geht ein guter Weg rechts bergab. Man kommt an einen Wegweiser Richtung "Cugnasco". Nach ein paar Metern erfreut uns ein schöner Bach mit Naturbadewanne und Wasserfall.
Hier verliessen wir den markierten Weg (Anm. Wandersite: Der markierte Weg führt der Höhenkurve entlang und senkt sich erst bei Malacarne vor Cugnasco ins Tal hinunter). Wir nahmen den untern Weg - für kleinere Kinder eher gefährlich, da schmal. Nun alles bergab am Rand der Rebberge bis zur Fahrstrasse hinunter. Unten locken zwei Restaurants zur Rast. Links befindet sich die Bushaltestelle "Progero, Posta Gudo".
Diese Verlängerungsmöglichkeit nach Progero ist sehr schön, doch es ist DRINGEND empfohlen, eine gute Karte dabei zu haben (ich habe die Karte von mapplus.ch vergrössert und rauskopiert)." Maria B.
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