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Gewandert: Jan.2011 |
Von der Bahnstation Nidfurn-Haslen könnte man auf direktem Weg an den Industriegebäuden vorbei nach Haslen gelangen. Wir folgen dem Friedliweg, der zwischen Bahngeleise und Linth Richtung Linthal führt und im Winter auch von den Langläufern benutzt wird. Beim Gruebsteg überqueren wir die Linth und wandern dem Haslerbach entlang zur Dorfstrasse von Haslen hinauf. Linkerhand, beim Dorfbrunnen, befindet sich der Wegweiser, dem wir aufwärts Richtung "Tannenberg" folgen (Gässli).
Nun sind wir eingefädelt und wandern den Markierungen entlang aufwärts; in der Kurve die Richtung halten, nun auf schönem Wanderweg mit alter Trockensteinmauer. Zweimal kreuzen wir ein Teersträsschen, das ebenfalls zum Tannenberg führt. Der Wanderweg steigt zur Ruhebank beim Reservoir hinauf und dreht in den Wald hinein. Nach einem genussvollen Aufstieg kreuzen wir einen breiten, ebenen Waldweg (siehe *Abkürzungsmöglichkeit). Wir bleiben auf der Aufstiegsroute und kreuzen ein weiteres Mal die Tannenbergstrasse. Links im steilen Waldhang befindet sich der Mittelpunkt des Kantons Glarus, der aber nicht begehbar ist.
Wir wandern auf dem Wanderwegen weiter aufwärts zum Bergrestaurant Tannenberg. Vom ehemaligen Kurhaus mit "Fremdenzimmern" geniesst man eine tolle Aussicht ins Tal und zum Glärnischmassiv mit dem Vrenelisgärtli.
Nach einer Stärkung finden wir neben dem Parkplatz den "Fussweg nach Schwanden". Auf schmalem Pfad gehts mehr oder weniger ebenaus dem Waldhang entlang. In einer steilen Waldlichtung liegt noch viel Schnee - wir sind froh um unsere Schneekrallen. Beim Aussichtsbänklein gehts wieder in den Wald hinein und im Zickzack abwärts, zum Schluss ziemlich ruppig dem Mülibach entlang, wo wir auf die Abkürzungsvariante treffen.
Nach rechts führt der breite Waldweg sanft abwärts zum Schlattboden, wo man eine Strassenkurve streift; Dort abwärts zum Fuss der Strassenmauer und das Kiessträsschen kreuzen (Markierung fehlt). Weiter waldabwärts, am Grüt-Hof vorbei, der einsam in einer Waldlichtung steht. Im Wald teilen sich die Wege - wir halten rechts, queren ein Bächlein und wandern auf dem feuchten, teils vereisten und ruppigen Weg abwärts aus dem Wald.
Unten treffen wir auf ein
vereistes Teersträsschen, auf dem wir in den alten Dorfteil von Schwanden
gelangen. Hier gibt es zwei gleich lange Wege zur Bahnstation - wir gehen
links, an den historischen Gebäuden vorbei und über die neue
Holzbrücke zum Bahnübergang beim Hefti-Beck. Dem Geleise entlang
erreichen wir die Bahnstation Schwanden.
Linth, Haslen und Mittelpunkt GL |
Natursteinmauer in Haslen |
Aussicht vom Tannenberg |
Mülibach |
altes Blockhaus in Schwanden |
*Abkürzungsmöglichkeit (nicht markiert), 0.20 h (statt 0.45 h):
Wer den Besuch des Bergrestaurants Tannenberg auslassen will, kann bei der (nicht markierten) Abzweigung Schlattberg, wo man den "breiten, ebenen Waldweg" kreuzt, diesem nach links folgen. Fünf Minuten später kreuzt man ebenfalls die Tannenbergstrasse, und wer genau sehen will, wo der Mittelpunkt des Kantons Glarus ist, schaut rechts hinauf in den steilen Waldhang (Koord.723'788 / 204'614). Ein Natursträsschen führt links aufwärts zur Tannenbergstrasse Nr.9-15. Vor dem obersten Haus quert links ein schmaler Pfad den Wiesenhang zum Wald, wird dort zunehmend breiter und führt ebenaus zum Mülibach, wo man mit der Tannenberg-Route zusammentrifft.
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