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Nr. 513
Tageswanderung
Glarus
Karte -Webcam Schwändi GL
Schwierigkeit: sportlich
Einkehrmöglichkeit: Luchsingen, Leuggelen (Mai - Okt), Glarus
Anreise: Bahn nach Luchsingen-Hätzingen
Rückreise: Bahn ab Glarus -(Fahrplan)

 
 
 

 

Sonnenhänge im Glarnerland: Luchsingen - Leuggelen - Schwändi - Glarus

Hinweis: Diese Herbstwanderung eignet sich in der beschriebenen Richtung gut auch als Spätherbstwanderung, wenn in der Höhe noch wenig Schnee liegt (bei uns hatte es im November 10 cm). Am Fuss des Glärnisch, auf der Sonnenseite des Tals gelegen, geniesst man während des grössten Teils der Strecke die wärmende Sonne im Rücken und tolle Ausblicke auf die Glarner Alpen.
Gewandert: Mitte November 2001 und Juli 2011
Wegbeschaffenheit: Aufstieg steil, als Bergweg markiert, ab Rütenen grösstenteils Kiessträsschen. Asphaltstrecken vor Schwändi und in Glarus. Unterwegs mehrmals Gelegenheit, vorzeitig ins Tal abzusteigen.
Rütenen; Blick ins Linthal

4 h, aufwärts 500m, abwärts 600m
Route: Luchsingen 572m - Seilbahn Brunnenberg (10min) - Verzweigung Oberblegisee 792m (25min) - Rütenen 970m (30min) - Vorbach 960m (20min) - Leuggelen 915m (30min) - Schwändi 710m (45min) - Fadenwald 760m - Rüti 672m (40min) - Höf 500m - Glarus Bahnhof 472m (40min)

In Luchsingen wandern wir zur Hauptstrasse, dann dem Bächibach entlang zur Talstation der Brunnenberg-Seilbahn. Dort folgen dem Wegweiser "Leuggelen", weiter dem Bach entlang. Fünf Minuten später dreht der Weg nach rechts waldaufwärts. Der steinige Saumweg ist steil und stellenweise feucht, wir sind froh, hier nicht bergab wandern zu müssen. DieAbzweigung "Oberblegisee" ignorieren wir. Nach weiteren 5 Minuten sind zwei Varianten nach "Leuggelen" angegeben. Der ebene Hangweg ist schmal und schattig und führt über ein Brücklein, das im Herbst/Winter abmontiert wird). Wir folgen sicherheitshalber dem oberen Weg via "Rütenen".

Während der nächste Viertelstunde ist der Weg noch anstrengend; er führt weiter durch den Wald, dann kurz dem Waldrand entlang in eine Waldlichtung. Dort gehts fünf Minuten lang in der Falllinie weglos durch die Wiese bergauf Richtung Holzschopf (auf markierte Steine und Pfosten achten).

Unterhalb des Holzschopfs haben wir die Höhe ziemlich erreicht, halbrechts queren wir zu einem Gatter beim Waldeingang. Nach dem kurzen Waldstück führt ein bequemer Wiesenweg zur Rütenen-Alp; sie ist ein kleines Paradies mit prächtiger Aussicht hoch über dem Linthal. Dem folgenden Strässchen, noch ist es gekiest, werden wir bis Schwändi folgen. Waldstrecken wechseln ab mit offenen Weiden, vorbei am Wegweiser Vorbach und dem Picknickplatz bei der Forsthütte Leuggelen. Im schön gelegenen, gastfreundlichen Berggasthaus Leuggelen lohnt sich eine Pause, besonders wenn man sie auf der Aussichtsterrasse geniessen kann.

Schulhaus Schwändi
            mit TurmuhrDer 45-minütige Abstieg hinunter zum Weiler Schwändi ist leider geteert. Beim Schulhaus mit der Turmuhr in Schwändi, dem "schönsten Dorf am Fusse des Glärnisch" (Busanschluss nach Schwanden), wählen wir den aussichtsreichen oberen Weg "Glarus über Fadenwald" und folgen dem linken Strässchen 3 Minuten zur Anhöhe hinauf. Oben auf dem Kirchengut-Weg nach rechts. Ein aussichtsreicher Feldweg führt der Höhenkurve entlang durch Weidegebiet; zu unserer Linken thront der Vorderglärnisch, über dem Tal sehen wir die Glarner Alpen vom Fronalpstock bis zum Tödi. Auffallend sind die gut erhaltenen alten Trockenmauern zwischen den Weiden.

Im Wald führt der Weg leicht abwärts zur Schutzhütte Fadenwald, mit Ruhebänken in und vor der Hütte. Hier gabelt sich der Weg: Während das breite Strässchen bergab führt (und später wieder mit unserer Route zusammentrifft), halten wir die Richtung und durchstreifen den Fadenwald. Zwei Lawinenrunsen werden gequert: kurz vor dem ersten Graben dem neuen Weg folgen und nach der Überquerung nicht absteigen - die Wurzelpfade führen weiter der Höhenkurve entlang. Nach dem zweiten Graben gelangen wir aus dem Wald und wandern durch eine schöne Wiese zum Hof Rüti hinunter, wo sich die beiden Routen wieder treffen.

Abstieg nach GlarusEin Teersträsschen verlassen wir sofort wieder nach links und folgen dem ebenen Feldweg Richtung "Glarus", vor uns der Rautispitz. Bei einem Wäldchen führt rechts ein unmarkiertes Kiesweglein in den Wald hinein (wir wanderten auf Wiesenspuren schräg abwärts zum Skilift-Masten und nach der Skiliftbrücke scharf rechts zum seitlichen Waldrand). Zwischen Wald und Hofrunse kurven wir zum Rückhaltebecken hinunter. Den Damm überqueren und auf dem schönen Wiesenpfad bergab bis zu den ersten Häusern von Glarus absteigen.

Beim Sportplatz, wo der Pfad auf die Teerstrasse trifft, wandern wir rechts auf kürzestem Weg in 10 Minuten zum Bahnhof Glarus.

  • Variante:

  • Via Kirche das hübsche Zentrum von Glarus besuchen. Auch eine Stärkung haben wir verdient; an Möglichkeiten mangelt es hier auch im Winter nicht. An der Bahnhofstrasse finden wir das Büro des "Glarnerland Tourismus", wo wir uns Ideen für die nächste Wanderung holen oder ein Souvenir vom Glarnerland posten können.
    steinige
                  Waldwege oberhalb Luchsingen
    oberhalb Luchsingen

    Blick auf Schwanden
    Blick zum
                  Vorderglärnisch, rechts der Fadenwald
    oberhalb Schwändi

    Panoramaweg zum Fadenwald
    Blick auf
                  den Glarner Fronalpstock
    Wiesenweg zum Hof Rüti


    Gasthäuser
    Berggasthaus
                  Leuggelen
    • Luchsingen: Rest.Freihof, Tel. 055 643 11 38 (an der Hauptstrasse, 100 m rechts vom Weg)
    • Leuggelen: Bergrestaurant Leuggelen, Tel. 055 644 36 26, Spielplatz, Gartenwirtschaft, offen Mai - Okt (siehe "Öffnungszeiten")
    • Schwändi: Gasthaus Eintracht, Tel. 055 644 12 71, mit Gartenwirtschaft (Zimmer), 150m rechts vom Schulhaus
    • Schwändi: Rest.Krone, Tel. 055 644 11 62, am Weg (Juni/Juli geschl.)
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