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Hinweis: Ein bequemer, meist schattiger Waldlehrpfad führt die Wanderer von Filisur zur Station Wiesen. Die anschliessende Zügenschlucht fasziniert mit den Wasserfällen, steilen Felswänden und kunstvollen Wegbauten.3.15 h, aufwärts 400 m, abwärts 140 m
Wer lieber abwärts wandert, macht die Tour umgekehrt. Wenig Hartbelag. Kann gut mit Tageswanderung Nr.532 Wiesen - Landwasserviadukt - Tiefencastel kombiniert werden.
Gewandert: Juni 2004
Zwischen Bahnhof Filisur und Restaurant Grischuna unterqueren wir die Geleise und steigen auf steilen Wiesenpfaden direkt nach Craistas hinauf (0.15 h).
Variante Lehrpfad (Hartbelag)Ab Craistas folgen wir dem Teersträsschen Richtung "Wiesen". Nach 10 Minuten erreichen wir den Wald, wo es auf gepflegtem Kiesweg weiter geht. Lehrreiche Tafeln berichten Interessantes über Tiere und Pflanzen.
Der weniger steile Lehrpfad Richtung "Wiesen Station" beginnt beim Brunnen neben dem Bahngebäude Filisur. Auf einem Teersträsschen gehts unter dem Geleise hindurch und ein Stück weit parallel zum Trassee der Bahn Richtung Davos. Nach einer guten halben Stunde erreicht man die oberen Häuser von Craistas.
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In einer Waldlichtung beim Schönboden weiden Rinder; Picknickplätze und eine grosse Feuerstelle locken zur Rast. Bald wird der Weg schmaler und überwindet ein paar Auf- und Abstiege; federnde Waldpfade! Seltene Blumen, z.B. Frauenschuhe, blühen am Weg. |
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Rechts vom Statiönlikiosk
in Wiesen Station folgen wir dem Wegweiser Richtung "Alte Zügenstrasse/Bärentritt".
Ein bequemer Höhenpfad führt nach rechts, dem Hang entlang, hoch
über dem Landwasser, wie der Bach heisst. Nach einem kurzen Ab- und
Aufstieg gelangen wir auf die Alte Zügenstrasse, die noch bis
1974 den Autoverkehr nach Davos aufnahm - heute weist die Strasse Naturbelag
auf und wird gerne von Bikern für rasante Abfahrten benützt (deshalb
die Wanderung talaufwärts).
Eindrücklicher Tiefblick
in die schäumenden Wasserfälle beim Bärentritt!
Die 1872 gebaute Strasse ist ein Kunstwerk: Felsen mussten gesprengt, Tunnels und eine Vielzahl von Trockenmauern gebaut werden. An interessanten Stellen ist eine Telefonnummer angegeben, wo man Spannendes in Erfahrung bringt - darum auch der "Mobilitätsweg" (Tipp: Wer sich zuhause ein Bild machen will, kann die Nummer 081 414 33 66 anrufen und z.B. die 3 auswählen).Auf halbem Weg kommen wir an einer idyllisch gelegenen Feuerstelle vorbei - direkt gegenüber von einem weiteren Wasserfall. Wir wechseln die Bachseite - die Schlucht wird enger, und kaum ein Sonnenstrahl erreicht das Tobel. Immer wieder begegnen uns verschiedenste angeschriebene Felsstücke, da der Weg auch ein Gesteinslehrpfad ist. Durch steile Felswände und kurze Tunnels gelangen wir zum Ausgang der Zügenschlucht. Nebenan brausen die Autos aus dem Tunnel - uns lockt das nahe Restaurant Schmelzboden (im gleichen Haus befindet sich auch das Bergbaumuseum).
Variante Rundweg, 2 h:
Beim Statiönlikiosk in Wiesen Station auf der rechten Talseite talabwärts wandern, der Landwasserschlucht entlang zum berühmten Landwasser-Viadukt (Unesco-Welterbe). Von dort steil zum Bahnhof Filisur hinauf.Variante Alter Zügenweg
Nach einem steilen Aufstieg von der Station ins Dorf Wiesen beginnt hoch über der Zügenschlucht der "Alte Zügenweg":
5.15 h, aufwärts 700 m, abwärts 380 m
Route: Filisur Bahnstation 1080 m - Craistas 1143 m (0.15 h) - Schönboden (Feuerstelle) 1228 m (0.30 h) - Wiesen Station 1197 m (1 h) - Wiesen Dorf 1421 m (0.40 h) - Schmitta 1477 m - Steig 1650 m (1 h) - Ardüsch 1429 m - Glaris (Postauto- und Bahn-Haltestelle) 1443 m (2 h)Erster Teil bis Wiesen Station wie oben.
Ab Wiesen Station: Wir aber wollen vor dem Mittagessen die steile Bergstrecke hinter uns bringen. Auf schmalen Pfaden gehts nach Wiesen Dorf hinauf, begleitet von neugierigen Rindern. Im Dorf benützen wir 5 Minuten die Strasse bis zum Volg-Laden; dort zweigen wir rechts ab und wandern an schönen alten Häusern vorbei in den oberen dorfteil, wo wir in den Alten Zügenweg einbiegen. Der Säumerpfad aus dem 13. Jahrhundert war einst die einzige Verbindung von Davos Richtung Albulatal; heute befahren Autos die Strecke im Tunnel.Auf breitem Wanderweg folgen wir für eine Weile der Höhenkurve, kommen an einem einladenden Picknickplatz (mit Bach-Anschluss) vorbei und steigen nun stetig bergauf, bis wir ob Steig am höchsten Punkt ankommen. Nun folgt ein aussichtsreicher schmaler Panoramaweg durch lichten Nadelwald, wie er schöner nicht sein könnte.
Wo wir auf Strassenniveau hinunterkommen, bleiben wir auf unserer Talseite; dies auch bei der nächsten Brücke beim Stausee (die Tafel "Wanderweg" Richtung Brücke ist gedacht für jene, die hier das Postauto besteigen wollen. Wir bleiben also auf unserer Seite und folgen den Wiesenspuren und später dem Kiesweg zu den Häusern und der Station von Davos Glaris (Bahnbenützer drücken den Knopf "Halt auf Verlangen). Neben der Bahn können wir auch das Postauto nach Davos oder Chur benützen oder mit Rinerhorn-Shuttle nach Davos fahren.
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