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Nr. 558
Tageswanderung 
Region Uri
Karte mit eingezeichneter Route Webcam Biel-Kinzig
Schwierigkeit: sportlich,  bequeme Kieswege, mit Ausnahme des kurzen Abstiegs nach Biel
Einkehrmöglichkeit: Eggberge, Fläschseeli, Selez, Biel
Anreise: Bahn nach Flüelen -(Fahrplan Bahn und Bus)
ab Flüelen nach "Talstation Eggberge": 
    entweder 15-Min.-Trottoir-Fussmarsch Richtung "Altdorf", den grossen Kreisel unterquerend 
    oder Bus Nr.1 ab "Flüelen Hauptplatz" (Bahnhof Bergseite) Richtung "Altdorf"
    oder Postauto ab Bahnhofgebäude Richtung "Schächental"
ab Talstation mit Seilbahn nach Eggberge
Spezialbillet für Bergfahrt und eine Talfahrt mit einer der vier an der Wanderstrecke befindlichen Seilbahnen
Rückreise: Postauto: Brügg/Biel - Flüelen

 
 
 

 

Schächentaler Höhenweg

Hinweis: Gilt als beliebteste Höhenwanderung in der Zentralschweiz. Kein einziger Meter Hartbelag!
Verschiedene Abkürzungs- und Verlängerungsvarianten: 4 Luftseilbahnen, 1 Billett! 
Gewandert: Sommer 1997 + 2007

am Schächentaler Höhenweg

2.45 h,  aufwärts 460 m, abwärts 280 m
Route: Eggberge 1452 m - Punkt 1632 m (0.30 h) - Fleschseeli 1812 m (0.45 h) - Selez Alpstübli (0.15 h) - Ruogig (0.15 h) - Vorder Wyssenboden 1720 m (0.45 h) - Biel Kienzig Bergstation 1627 m (0.15 h)

Der "Schächentaler Weg" ist neu durchgehend mit der Nr.595 ausgeschildert! Bei der Bergstation Eggberge (2 Gasthäuser) folgen wir dem Wanderweg "Fleschseeli", am Spielplatz und an der schönen Kapelle vorbei. Traumhafte Aussicht auf den Urnersee, das Reusstal und die Berge. Durch die verstreuten Häuser der Siedlung geht es auf Kiessträsschen bergauf. Beim nächsten Wegweiser nach links, der Nr.595 folgend (die weisse Tafel "Fleschsee" ignorieren). Fünf Minuten später haben wir die Wahl:

Die Normalroute (und Bikeweg) bleibt auf dem breiten Weg, der um den Hang herum in den schattigen Wald führt. Dort steigt er ziemlich steil an, durchquert Waldlichtungen, führt an Heidelbeerbüschen und moosigen Feuchtstellen vorbei zum romantischen Fleschseeli hinauf. An schönen Wochenenden picknicken hier Scharen von Familien. Die grandiose Aussicht, Feuerstellen und neuerdings ein Bistro-Kiosk (mit WC-Anlagen) machen die Rast zu einem Erlebnis.

Auf der andern Seite des kleinen Passes wandern wir kurz abwärts und queren dann die weite Talmulde von Selez mit den verstreuten Bauernhöfen; sie sind nur neun Monate im Jahr bewohnt. An Wochenenden und während der Schulferien könnte man auch im gemütlichen Alpstübli Selez einkehren. Fast ebenaus gehts zur Alp Ruogig

Der Höhenkurve entlang queren wir eine weitere Talmulde. Unterwegs gibt es eine sympathische Sirupstation - Gratissirup und Brunnenwasser in einem Holzhüttchen! An der nächsten Hangkante treffen wir auf den Suworowweg, dem wir ein Stück folgen. Oberhalb Biel wandern wir am Restaurant-Skihaus Edelweiss vorbei und verlassen beim Wegweiser Vorder Wyssenboden 1720 m den Höhenweg.

An der Kapelle vorbei (sonnige Aussichtsbänke), über teils steinige Treppenwege, steigen wir hinunter zur Bergstation der Biel-Kinzig-Seilbahn. Bei viel Betrieb sollte man als erstes eine Fahrnummer beziehen; im Restaurant Biel-Kienzig nebenan kann man gemütlich allfällige Wartezeiten überbrücken.
 

Spielplatz mit Aussicht

Eggberge über dem Urnersee

Fleschseeli

Biel, Skihaus Edelweiss

Verlängerungsmöglichkeiten:

Kurze Rundwanderungen Weitere Varianten Rückmeldung:
"Urigen - Biel: 3.30 h: Wir sind in Urigen gestartet und in der Diretissima hinauf zum Höhenweg. Dort prächtigstes Inversionswetter mit dieser Sicht auf die Urirotstock-Gruppe. Die Markierungen sind hier ausnahmslos sehr gut! Die Wege aufgeräumt und manchmal wie breite Strassen. Wir haben viel Wandervolk angetroffen und viele kleine Rastbänke angetroffen". Henrik S., Okt.06


 
Suworow-Weg

Vor gut 200 Jahren - Ende September 1799 - hatte der russische General Suworow mit seinem Heer von gegen 22 000 Soldaten und Kosaken-Kavalleristen den Vorstoss gegen Schwyz und Zürich unternommen, um die Truppen Napoleons mit seinen europäischen Eroberungsgelüsten aus der Schweiz zu vertreiben. Weil ihm nach dem erfolgreichen Kampf um den Gotthard und in der Schöllenen der Weg über den See nach Brunnen unmöglich war, wählte er die Route über den Chinzig-Pass ins Muothatal. Dort schnitten ihm die Franzosen den Weg ab. So er zog über den Pragelpass ins Glarnerland und trat schliesslich den Rückzug über den Panixerpass nach Ilanz - Chur - Vorarlberg an (mit Verlusten von rund 5000 Mann).

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