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Nr. 565a
Tageswanderung 
Region Uri
Webcam Göschenen
Schwierigkeit: leicht
Einkehrmöglichkeit: Göschenen, Wassen, Gurtnellen-Wiler
Anreise: Bahn nach Göschenen -(Fahrplan)
Rückreise: Bus ab Gurtnellen-Wiler Gotthardstrasse
Wanderlandkarte
zur Detailkarte, gezeichnet
mit SchweizMobilPlus

Gottardo-Wanderweg

Die Nordseite des Gotthards: Göschenen - Wassen - Gurtnellen



3h, aufwärts 200m, abwärts 560m
Göschenen 1102m - Neiselen 987m (1h10) - Wattingen 910m - Bahnmuseum Wassen 940m (30min) - Diedenbrücke (20min) - Pfaffensprung 807m (20min) - Gurtnellen-Wiler 730m (40min)

Zu Beginn lohnt sich der Besuch im historischen Mineralienshop gegenüber vom Bahnhof Göschenen. Nebenan geht es treppabwärts in das ehemalige Vermessungs-Felstunnel. Auch dieser kurze Abstecher ist lohnenswert. Spannende Infos im beleuchteten Tunnel. Ein weiterer Höhepunkt ist ausgangs des Tunnels die Sicht auf den Dammagletscher. Das Dorfzentrum von Göschenen ist seit der Umfahrung sehr ruhig geworden.
Zurück beim Bahnhofplatz Göschenen, folgen wir dem Gottardo-Wanderweg Richtung "Wassen". Zunächst geht es zwischen Felsen und Geleise dem Bahntrassee entlang - nach dem Bau des NEAT-Tunnels fahren nur noch stündliche Regionalzüge auf dieser Strecke. An der Bahnlinie stehen noch die alten kleinen Häuschen, sogenannte Kabelbuden, wo früher die langen Kabel verbunden wurden.

Eine Treppe führt unter dem Geleise hindurch zur Autobahn hinunter. Bald verschwindet sie in einem Tunnel, während der Wanderweg treppab-treppauf eine schöne Waldpartie durchquert. Weiter
geht's zur Brücke über den Neiselenbach, den Felsen entlang; über uns liegt ein Hang voller Felsblöcke, welche beim Bau des Gotthardtunnels, im "Zwischenangriff Naxtal", aus dem Berg herausgesprengt wurde.

Treppabwärts kommen wir ins offene Gelände, unter uns die elegante Autobahnbrücke, welche das Tal quert. Bequemer Wanderweg durch die Weide zum Weiler Wattingen
, wo wir das Bahngeleise wiederum unterqueren. Bei der Kapelle lohnt sich ein Halt - hier schöpften die früheren Passwanderer Mut für die gefährliche Strecke oder dankten nach den überstandenen Strapazen.

Nun ebenaus zur
Rohrbachbrücke, wo bei Schneeschmelze ein mächtiger Wasserfall zu bewundern ist. Auf Seitenstreifen folgen wir kurz der Strasse und unterqueren dann nochmals das Geleise. Ein schmaler Pfad führt waldaufwärts; bei der Verzweigung den Pfeil
zum "Wärterhaus Eggwald ignorieren und rechts abbiegen. Ebenaus kommen wir zu einem schönen Aussichtsplatz, direkt über dem Bahnhof Wassen; hier - gegenüber vom Kirchlein von Wassen - können wir den Verlauf der Kehrtunnels verfolgen. Gleich anschliessend treffen wir auf Schienen, von denen Aushubmaterial zu den Bahnwagen heruntergekippt wurde. Im Waldsaum gibt es Schautafeln, einen Picknickplatz und das Bahnmuseum, wo man viel Wissenswertes über den Tunnelbau erfährt. Wie beschwerlich der Tunnelbau damals war, wurde im Fernsehfilm eindrücklich gezeigt.

Am alten Grubenkran vorbei gehts zum früheren Bahnhof Wassen hinunter und nach links durch das Dorf Wassen. Wer das Kirchlein Wassen besuchen möchte, findet in der Dorfmitte einen Pfeil (5min). Die Gotthardroute führt halblinks bergab und in einer Schleife zur
Diedenbrücke (Hängebrücke). Der gestauten Reuss entlang gelangen wir zum Pfaffensprung, einer imposante Schlucht am Rande des Stausees.

Nach links gehts zum
Elektrizitätswerk (Bushalt "Wassen Pfaffensprung"). Der Wanderweg führt wieder zum Bahngeleise hinauf, dem wir ein Stück folgen. Bei Hägrigen, quasi mitten über dem Kehrtunnel, überqueren wir das Geleise und wandern parallel dazu leicht abwärts nach Gurtnellen-Wiler; Bushaltestelle "Gurtnellen Wiler Gotthardstrasse".
Vermessungstunnel beim Bahnhof Göschenen
Eingang zum Vermessungstunnel
Gotthardtunnel: Vermessungstunnel Göschenen
im Vermessungstunnel
Treppenweg im Bereich Schöni, Gottardo-Wanderweg
Treppenweg bei Schöni
Gotthard-Bahnmuseum ob Bahnstation Wasssen
beim Bahnmuseum Wassen
Aussichtspunkt über der Bahnstation Wassen,
                      Blick auf das Kehrtunnel
Aussichtspunkt Wassen

Die gesamte Route der Via Gottardo (Wanderzeit total ca. 7 h):Hängebrücken beim Felliboden

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