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Nr. 566
Tageswanderung 
Region Zug
Webcam Zugerberg
Schwierigkeit: leicht bis sportlich, je nach Variante
Einkehrmöglichkeit: Zugerberg, Suren, Walchwil  (Varianten: Pfaffenboden, Arth Goldau, Unterägeri)
Anreise: Bahn nach Zug, Stadtbus 11 ab "Zug Metalli West" (neben Bahnunterführung) Richtung "Schönegg/Zugerberg" (Endstation), 
Drahtseilbahn Schönegg - Zugerberg (für GA-Besitzer gratis)
Rückreise Variante a) Bahn ab Walchwil -(Fahrplan)
Wanderland-Karte Zugerberg

Zugerberg

Schöne Höhenwanderung oberhalb Zug, geschützte Hochmoorlandschaft und grandiose Sicht auf den Zugersee, die Rigi und die Berge der Zentralschweiz. Die Hochebene des Zugerbergs ist durchzogen von Wanderwegen (teilweise Hartbelag) - hier eine kleine Auswahl davon: 

Zugersee mit Zugerberg
Bick ab Rigi-Nordlehne

a) Variante Zugerberg - Suren - Walchwil (sportlich, steiler Abstieg)

2h20, aufwärts 100m, abwärts 555m
Zugerberg 925m - Tankfalle 943m (15min) - Ewegstafel 991m (20min) - Frübüel 980m (30min) - Balisbrugg 949m (10min) - Suren, Hirschenbeizli (10min) - Herrenwald 790m (15min) - Geisswald 660m - Spielplatz Ausseregg 545m (25min) - Walchwil 449m (15min)

Zugersee, Blick
              vom Zugerberg, 2014Neben Bergstation und Restaurant Zugerberg folgen wir dem schmalen Pfad Richtung "Ewegstafel" rechts bergauf zu den den Schulgebäuden des Internats. Dort führt der Weg durch ein Waldstück und offenes Gelände zur Strassenverzweigung beim Wegweiser Tankfalle. Nun auf dem Strässchen halbrechts zum Waldrand hinauf zur Hochmoorebene des Zugerbergs.

Picknickplatz Nähe Ewegstafel, 2014Tipp: Nach dem Picknickplatz auf der Anhöhe bei trockenem Wetter dem parallelen  Weg "über Weid"  folgen - ein traumhafter, weicher Wiesenpfad, der beim Wegweiser Ewegstafel wieder zurück in den Kiesweg mündet. Vor uns liegt die zauberhafte Moorlandschaft mit ihrer reichen Flora, dazwischen einsame Birken und Tannen. Schöner Blick ins Tal und in die Berge der Zentralschweiz, voran die majestätische Silhouette der Rigi! Sämtliche Abzweigungen ignorierend, wandern wir über die Hochebene - im letzten Kilometer auf Hartbelag - und gelangen nach Früebüel, einer landwirtschaftlichen Forschungsstation

Hier verlassen wir die Hochebene und marschieren auf der Strasse bergab zum Wegweiser Balisbrugg. Während die "Arth Goldau-Route" nach links abzweigt, steigen wir halblinks zum nahen Bauernhof hinauf, wo der steile Abstieg rechts vom Stall beginnt. Durch ein Drehkreuz gehts in eine Kuhweide hinein und leicht rechts haltend, durch ein kurzes, steiles Wiesenstück bergab. Unten treffen wir auf einen idyllischen kleinen See, ausgedehnte Hirschgehege und eine Besenbeiz mit Selbstbedienung, dem Hirschenbeizli.

Der folgende Abstieg ist steil und wild und kann bei Nässe glitschig sein - er ist aber nigends ausgesetzt oder heikel. In der Falllinie gehts durch den Wald bergab; die Wege sind laubbedeckt und oft eigentliche Hohlwege. Bemooste Felsblöcke säumen den Weg. Bei der Verzweigung Herrenwald sind zwei Routen nach "Walchwil" angegeben - wem es zu steil ist, kann den Umweg über "Utenberg" wählen.

Die direkte Route folgt weiterhin der Falllinie zum Geisswald hinunter. Er folgt teilweise dem Vita-Parcours, ist etwas weniger steil und führt an einem Aussichtspunkt vorbei. Den gelben Markierungen entlang kurven wir durch den Wald und treffen auf einen traumhaft gelegenen Spielplatz Ausseregg mit Sicht auf den Zugersee.

Nach rechts folgen wir der Strasse bis über die Brücke, wo links ein Pfad bergab führt. Einem Bächlein entlang, zwischen schönen Gärten und Villen, gelangen wir auf Treppenwegen talabwärts zu den Geleisen bei der Bahnstation Walchwil. Der etwas versteckte Zustieg (Treppe) zur Bahnunterführung befindet sich im Gebäude links.

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Wiesenpfad beim Ewegstafel, 2014
Wiesenpfad beim Ewegstafel
Hochmoor
                    auf dem Zugerberg, 2014
Moorlandschaft Zugerberg

Sunersee

Hohlweg im Geisswald
Pfad dem Bach
                    entlang nach Walchwil; Rigi im Hintergrund
Abstieg nach Walchwil


b) Variante Zugerberg - Arth Goldau 440m, 4 h (sportlich)
Zugerberg 925m - Frübüel 980m - Balisbrugg 949m - Stafel 988m - Dürrenboden 1058m - Rufiberg 1044m - Ochsenboden 930m - Unter-Spitzbüel 882m - Tannmatt - Bahnhof Arth Goldau 440m


Wiesenweg bei Zittenbuech, Abstieg nach Unterägeri,
              2014
c) Variante Zugerberg - Frübüel - Pfaffenboden - Unterägeri 725m, 3h30  (leicht)
aufwärts 140m, abwärts 340m
Nach rund 1½ Stunden ab Zugerberg Bergstation erreichen wir über das schöne Hochmoor nach Frübüel. Fahrsträsschen (
15min) zum Restaurant Pfaffenboden 1040m. Nach dem Mittagessen wandern wir auf dem Strässchen nach Buschenchappeli (5min), von wo ein Wanderweg durch Wald und Wiesen hinunter nach Unterägeri führt, vorbei an den Wegweisern Nollengatter, Breitried, Zittenbuech und Wissenschwändi. Die letzte Viertelstunde via Bogenmatt zur "ZVB-Station" verläuft auf Hartbelag. Am Ende der Tour erwartet uns das gemütliche Café-Conditorei Brändle, das an der Bushaltestelle "Unterägeri Station" liegt.

d) Variante Zugerberg - Räbrüti - Pfaffenboden - Steinerberg 592m, 4h20 (sportlich)
Ein Vorschlag von Zug Tourismus (wenig Hartbelag):
Zugerberg 925m - Hünggigütsch 950m - Räbrüti 1000m - Buschenkappeli - (Pfaffenboden 1040m) - Langmösli 1073m - Dürrenboden 1058m - Rufiberg 1044m - Ochsenboden 930m - Ober-Spitzibüel - Würzli 724m (Bergsturzgebiet) - Steinerberg Bahnstation 592m
 

e) Variante Rundwanderung, 3 h  (leicht)
Zugerberg 925m - Frübüel 980m - Buschenkappeli 1071m - Pfaffenboden 1040m - Schwändi 986 m - Räbrüti 1000m - Picknick- und Spielplatz Hünggigütsch 940m - Vorder Geissboden 936m - Zugerberg

f) Variante Walchwil - Pfaffenboden - Zugerberg - Blasenberg - Zug424m, 5 h (sportlich)
aufwärts 680m. abwärts 700m
Walchwil 443m - Aesch 538m (20min) - Utenberg 623m (15min) - Chatzenbergegg 953m (1h) - Stafel 988m - Buschenchäppeli 1032m (40min) - Ewegstafel 967m (40min) Sennhütte - Blasenberg 737m (1h) - Zug Bahnhof 424m (1h)
Eingesandt von Ursi A., April 2010 - herzlichen Dank!
Von Walchwil aus bin ich über Aesch hochgegangen. Da auf diesem Weg meistens der Zugerberg nicht angeschrieben ist, braucht man entweder eine gute Wanderkarte, oder man sollte immer das nächste Ziel kennen (Utenberg, Obermattli, Chatzenberg, Chatzenbergegg). Der Weg selber ist sehr schön, und die Aussicht Richtung Zugersee und Rigi einfach genial. Oben angekommen bin ich die Variante Pfaffenboden gegangen. Von der Aussicht her wirklich schön, aber leider alles auf geteerten Strassen.

Von der Bergstation der Zugerbergbahn aus bin ich auch noch nach Zug hinunter gewandert. Und zwar über Sennhütte und Blasenberg, wo ich unmittelbar neben dem Wanderweg ein Restaurant fand mit einer wunderschönen Gartenwirtschaft (Rest.Blasenberg); westlich davon befindet sich der Mittelpunkt des Kantons Zug. Der weitere Weg bis zum Bahnhof Zug führt dann noch durch die schöne Altstadt, und als Abschluss ein wenig dem See entlang.
Die Wanderung selber hat mir sehr gut gefallen, bloss auf dem Zugerberg hatte es für meinen Geschmack etwas zu viel Hartbelag.
 
Bild: Ursi A.
Aussicht vom Hotel Aesch
Bild: Ursi
                      A.
Aufstieg zum Utenberg
Bild: Ursi
                      A.
Walchwilerberg
Bild: Ursi
                      A.
Mittelpunkt des Kt.Zug

Seequai in Zug


Gasthäuser
  • Bergstation Zugerberg: Restaurant Zugerberg, Tel. 041 711 05 06, Mo geschl.
  • Suren: Hirschenbeizli, Getränke in Selbstbedienung (Variante a)
  • Pfaffenboden: Restaurant Pfaffenboden, Tel. 041 758 15 06, 1h20, Mo/Di geschl.
  • Unterägeri: Café-Conditorei Brändle, Zugerstr. 23, Tel. 041 750 13 32
  • Blasenberg: Rest.Blasenberg, Tel. 041 / 711 05 44, Di/Mi geschl.
Links
Karten und Bücher
  • Wanderkarte 1:25'000 Zugerland, erhätlich am Kiosk
  • Wanderprospekt, erhältlich bei der Zugerbergbahn
  • 1:60'000 Vierwaldstättersee, Engelberg, Luzern, Schwyz, Kümmerly+Frey, bei-Amazon.de
  • Digitale Karten:
  • "Zentralschweiz Nachmittags-Ausflüge - 30 Halbtages-Wanderungen", bei Amazon.de
Wanderungen in der Gegend

Bei der Wandersite findet man nicht nur Wegbeschreibungen und Links dazu, sondern auch Adressen und Telefonnummern der Gasthäuser unterwegs. Es liegt in der Natur der Sache, dass solche Informationen veralten. Hier werden Besucher um Verständnis und aktive Mitarbeit gebeten - Nachwanderer werden es Ihnen danken. Aktualisierungen, Erfahrungen oder eigene Wandertipps nimmt gerne entgegen: info@wandersite.ch
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