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Gotthard - die klassische RouteHinweis |
5.00 h, aufwärts 1000 m, abwärts
650 m
Route: Airolo (1141 m) - Motto Bartola
- Val Tremola - Gotthard (2108 m) - Hospental (1493 m)

Am Bahnhof Airolo
überqueren wir die Strasse. Auf der anderen Strassenseite zweigt gleich
der Weg hinauf ins Dorf ab. Dort gibt es zwei Varianten - die klassische
Route ist diejenige über Motto Bartola. Dort sehen wir zum
ersten Mal richtig die Konflikte, wenn wir unter grossen Strassenbrücken
unseren Weg weiterverfolgen.
Am Anfang des Val Tremola könnten wir auch links abzweigen und den Gotthardpass seitlich erreichen. Die klassische Route geht aber die "Tremola" hinauf. Als Wanderer müssen wir jedoch nicht allzu häufig auf der alten gepflästerten Gotthardstrasse (die bis Motto Bartola leider immer noch für Motorfahrzeuge befahrbar ist - zum Glück gibt es nicht viele dort) gehen, es gibt immer Abkürzungen. Nach rund zweieinhalb Stunden erreichen wir den Gotthard-Pass, den wir mit den Auto-Touristen teilen müssen.

Wir
gehen weiter zum Gotthard-Hospiz und nachher hinunter Richtung Hospental.
Das Tal weitet sich und wir können oft dem Flüsschen entlang
die schönen Ebenen hinunter wandern. Bei Gamsteg führt
der neue Weg abseits der Strasse: zuerst kurz unterhalb, dann die
Strasse kreuzen und oberhalb weiter, siehe Nr.
98: Trans Swiss Trail 1). Parallel zur Strasse wandern wir auf schönem
Wanderweg "Hospental" zu. Bald queren wir nochmals die Strasse und gelangen
auf Abkürzungen direkt ins Dorfzentrum von Hospental hinunter
(diverse Restaurants). Es lohnt sich, das Dorf etwas anzuschauen.
Unterhalb vom Dorfzentrum
befindet sich die schöne alte Bogenbrücke; rechts
davon die Bahnhaltestelle.
Umgekehrte Wegbeschreibung:
Zusatztag - Tipps
für 2-Tageswanderung:
Rückmeldung:
"Diese Wanderung ist sehr empfehlenswert, obwohl die Ottomotoren dauernd zu hören sind…
Übrigens - die alte Bogenbrücke in Hospenthal ist keine Römerbrücke - die Römer haben den Gotthardpass nicht gekannt. Ebenso gibt es in der ganzen Schweiz keine erhaltene Römerbrücke. Die vielen heutzutags als „Römerbrücken“ bezeichneten Brücken sind aus Stein, schmal und rund zwischen 1400 und 1750 gebaut worden. Richard Scholl", Juni 2011
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