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Nr. 663
Tageswanderung
Zürcher Unterland

Webcam Rheinfall
Schwierigkeit: leicht
Einkehrmöglichkeit: Eglisau, Rheinsfelden, Hüntwangen
Anreise: Bahn nach Eglisau
Rückreise: Bahn ab Hüntwangen Station oder Eglisau  -Fahrplan
Wanderlandkarte
zur Detailkarte, gezeichnet mit SchweizMobilPlus

Rundwanderung am Rhein bei Eglisau:

Eglisau - Laubberg - Rheinsfelden - Hüntwangen (oder Eglisau)

Hinweise: Schöne, abwechslungsreiche Frühlingswanderung über die grüne Grenze. Pass oder ID nicht vergessen!
Dank der genialen Wanderkarte mit spezieller Markierung der Hartbelag-Strecken können verschiedenste Varianten geplant werden.
Gewandert: April 2004

2h50, auf- und abwärts 200m
Eglisau 389m - Laubberg 487m (45min) - Paradiesgärtli 475m (15min) - Rheinsfelden Staudamm 357m (40min) - Grüne Grenze 380m (45min) - Hüntwangen 393m (25min)

Am Bahnhof Eglisau folgen wir dem Wegweiser "Laubberg", den Schienen entlang. Nach 400m, beim Lagerhaus der Mineralquelle Eglisau, unterqueren wir die Geleise und wandern nach links bis zum Waldeingang, wo der markierte Wanderweg eine scharfe Rechtskurve macht. Am Waldrand entlang gehts gemächlich bergauf, die erste Viertelstunde auf Kies/Hartbelag, ab Reservoir Dachsberg auf Naturstrasse. Durch dichten Wald gelangen wir zum Laubberg, wo unsere Route in den Gottfried Keller Dichterweg einmündet. Eine sonnige Hochebene mit Blick ins Glatttal überrascht uns hier oben.

Beim nächsten Wegweiser folgen wir dem Pfeil Richtung "Rheinsfelden" halbrechts, die Hochebene querend. Dann drehen wir in den Wald und wandern mit einigen Richtungsänderungen zum Paradiesgärtli, ein schöner Aussichtspunkt mit Picknickbänken im Schatten. Direkt unter uns fliesst der Rhein, gegenüber sehen wir die grossen Kiesabbaugebiete vom Rafzerfeld.
Nach der Pause wandern wir abwechselnd duch Wald und Waldlichtungen bergab nach Rheinsfelden. Kurz nach der Gleisüberquerung stehen wir gegenüber dem Landgasthof Fähre, eine empfehlenswerte Einkehrmöglichkeit mit Sicht auf das Kraftwerk Eglisau. Richtung "Zweideln" führt ein Waldweglein zum Fuss der Bahnbrücke; dort drehen wir zur Strasse hinauf und gehen zum Eingangstor des roten Backsteingebäudes des Kraftwerks Eglisau (offiziell führt der Wanderweg heute um das Kraftwerkgebäude herum).

Wir gehen also durch das Tor und die Treppe hinunter, wo wir wieder auf den markierten Wanderweg treffen. Auf der
Kraftwerkbrücke queren wir den Rhein zum Deutschen Rheinufer, dem Wegweiser "Küssaburg / grüne Grenze" folgend, am Zollhäuschen vorbei. Ab Flussmitte befinden wir uns in Deutschland.

Am andern Ufer gehts auf der Strasse zur Uferböschung hinauf und dort nach rechts Richtung "Eglisau". Ein schöner Pfad, mit Wurzeln durchsetzt, windet sich durch den Uferwald - einmal hoch über dem Rhein - dann wieder ganz nah am Wasser, mit kleinen Picknick- und Badeplätzchen.
Die Landesgrenze verläuft zunächst in der Mitte des Flusses, bis sie rechtwinklig nach links abdreht, wo wir sie überschreiten. Ein grosser Grenzstein und eine Hinweistafel deuten auf den Grenzübertritt hin. Fünf Minuten später müssen wir uns entscheiden, welches unser Reiseziel sein soll:
Für "Station Hüntwangen" (20min) bleiben wir auf der Uferböschung und wandern gut zehn Minuten weiter durch den Wald. Vom Waldausgang führt dann eine Strasse an Industriebauten vorbei zur Station Hüntwangen.

Gasthäuser
  • Eglisau: Rest.Bahnhof, Tel. 044 867 01 05
  • Eglisau: Gasthof Hirschen, historisches Hotel 2009 am Rheinufer, Tel. 043 411 11 22
  • Rheinsfelden: Landgasthof Fähre (Nähe Kraftwerk), Tel. 043 422 57 30, grosse Gartenterrasse unter Kastanienbäumen, freundliche Bedienung, günstige Zimmer
  • Hüntwangen: Rest. Bahnhof, Tel. 044 869 02 80
Links
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