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Nr. 712b
Tageswanderung Bern
Napfgebiet
Webcam Hotel
                          NapfWebcam Napf
Schwierigkeit: sportlich
Einkehrmöglichkeit: Napf, Stächelegg
An- und Rückreise: Bahn/Bus bis Fankhaus (Trub) Schulhaus-(Fahrplan)
Wanderlandkarte
zur Detailkarte, gezeichnet mit
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Rundwanderung von Fankhaus zum Napf

Panorama vom Napf"Der Napf ist ein beliebtes Wanderziel und vor allem am Wochenende herrscht Hochbetrieb auf den Wanderwegen. Die meisten Wanderer wählen allerdings Routen welche entweder von der Lüderenalp oder aber aus der Richtung Menzberg hochführen. Die hier beschriebene Tour ist, abgesehen vom Abschnitt entlang des Napfkamms, weniger begangen. Insbesondere beim Aufstieg von Fankhaus bis Grüebli wird man kaum andere Leute antreffen. Aber gerade dieser Abschnitt ist lohnenswert, einerseits wegen den schönen Aussichten, aber auch weil der Weg selber oft ein richtig natürlicher Pfad ist."  Eingesandt von Ueli Leardi, Juni 2019 - vielen Dank!

5h20, auf- und abwärts je 890m, 15,5km
Fankhaus 850m - Höhenstalden 1162m (1h10) -  Grüebli (50min) - Napf 1406m (30min) - Stächelegg 1303m (20min) - Champechhubel 1260m (1h20) - Chrüzbode 1155m (25min) - Fankhaus 850m (45min)

An der Haltestelle Fankhaus, Schulhaus verlassen wir den Bus, beziehungsweise parkieren das Auto.

Wir starten nach Westen der Strasse folgend Richtung "Hof Lehn". Bald zweigt der Wanderweg nach rechts ab und es geht steil hoch durch Wiesen. Bald aber geniessen wir den Schatten des Waldes, denn der Aufstieg ist schweisstreibend. Beim Hof Buechli geniessen wir die Aussicht auf den Grat im Südosten, wo wir auf dem Rückweg vorbeikommen werden. Immer wieder überwindet man steile, verwurzelte Abschnitte. Bei Höhenstalden gelangen wir auf einen Fahrweg und haben immer wieder eine schöne Aussicht hinunter in den Fankhausgrabe. Kurz nachdem wir den Hof Grüebli passiert haben, treffen wir auf die Hauptwanderroute welche von der Lüderenalp herkommend auf den Napf führt. Noch einmal müssen wir eine Steigung überwinden und schon bald taucht unser Ziel, das Berghotel Napf auf. Hier oben hat man eine Aussicht sowohl nach Norden in den Jura und Schwarzwald, wie auch nach Süden in die Alpen. Das Restaurant lädt zu einer Rast ein, wobei die Nussgipfel zu empfehlen sind um den Blutzuckerspiegel wieder anzuheben.

Wir folgen der Fernwanderroute 3 steil hinunter zur Alpwirtschaft Stächelegg, wo wir noch einmal Gelegenheit haben einzukehren. Kurz darauf biegen wir nach Süden ab, dem Grenzpfad Napfbergland (Nr. 65) folgend, welcher hier parallel verläuft. Der Fahrweg folgt dem Grat bis Trimle, wo wir wieder auf einen schmalen Pfad abbiegen. Immer wieder öffnet sich die Sicht in beide Richtungen, denn meist folgt die Route dem langgezogenen Grat. Am Champechhubel lädt ein kleiner Umweg zu einem Aussichtspunkt ein, nur ein paar Meter über der Wanderroute. Der Weg folgt weiter der Krete, welche auch gleich die Grenze zwischen den Kantonen Bern und Luzern bildet.

Kurz nachdem wir oberhalb der Stutzhütte am Chrüzbode vorbeigekommen sind, biegt unsere Route vom Hauptweg nach Westen ab, Richtung "Fankhaus". Hat man noch Zeit und Lust, kann man auch dem Hauptweg weiter folgen und später nach rechts ins Tal absteigen. (Trub plus 2h 30m, Trubschachen plus 3h)

Beim Pt. 1178 ist der Weg nach links durch die Wiese unter Umständen schlecht erkennbar. Der Wegweiser zeigt aber in die richtige Richtung, immer dem Waldrand folgend. Bald ist der Weg aber wieder klar erkennbar. Auf einem kurzen Stück Teerstrasse passieren wir den Hof Stelle, biegen aber gleich wieder auf einen schlecht sichtbaren Pfad ab. Beim Hof Neubruch müssen wir noch einmal ein paar Hundert Meter der Teerstrasse folgen, bevor uns ein steiler Weg durch den schattigen Wald zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zurückbringt. Fankhaus ist die höchstgelegene Haltestelle, welche ganzjährig vom Bus angefahren wird, allerdings nur einige Male pro Tag.

steil hinauf beim
                  Start ob Fankhaus
ob Fankhaus
Weggefährten beim Hof Höstulle
Weggefährten bei Höhenstalden
Berghotel Napf
Berghotel Napf
Nagelfluhwände am Hängst
Nagelfluhwände am Hängst
Alpwirtschaft Stächelegg
Alpwirtschaft Stächelegg
Blick in den
                  Fankhausgraben
Blick in den Fankhausgrabe

Variante 2-Tagestour:

Man kann in derselben Gegend eine 2-Tagestour machen, indem man die Wanderung bereits in Trub startet und von dort via Geissgratflue auf den Napf geht und dort übernachtet (17 km, 1300 Hm, 6h). Der Rückweg ist dann der gleiche wie oben, nur dass dann man auch erst nach Trub ( 15 km, 520 Hm, 4h 40m) oder Trubschachen ( 18km, 520 Hm, 5h 15m) absteigt und dort die Wanderung beendet.


Gasthäuser
  • Napf: Berghotel Napf,Tel. 034 495 54 08
  • Alpwirtschaft Stächelegg, Tel. 041 480 20 93
Links
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Karten und Bücher

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