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Nr. 757
Tageswanderung 
Region Jura BL
Webcam Delémont
Schwierigkeit: sportlich
Einkehrmöglichkeit: Aesch, Bergmattenhof, Laufen
Anreise: Bahn nach Basel, ab Basel Bahn oder Tram Nr.11 nach Aesch BL
Rückreise: Bahn ab Laufen -Fahrplan
Wanderlandkarte Blattenpass
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(gezeichnet mit SchweizMobil Plus)

Blauen - Jurahöhen zwischen Basel und Laufen

Gewandert: Mitte April 2005 und Juni 2019

6 h, aufwärts 820m, abwärts 770m
Aesch 299m - Friedhof (10min) - Eichberg 451m - Ruine Pfeffingen 490m (1h) - Grossi Weid - Glögglifels - Blattenpass 577m (1h10) - Chremer 720m - Blauen Kammweg 855m - Blauenpass 820m (1h10) - Hofstettenspitz - Metzerlenchrüz 789m (30min) - Bergmattenhof 635m (30min) - Burgchopf 670m - Schlegelhollen 525m (30min) - Schachlete 411m (25min) - Laufen 355m (35min)

Ab Bahnhof Aesch folgen wir vorläufig immer dem markierten Jurahöhenweg Richtung "Blattenpass". Zuverlässig werden wir ins Dorfzentrum gelotst. Beim Rest. zur Rebe überqueren wir die Hauptstrasse (rechts sehen wir die Tramstation) Richtung "Pfeffingen"; nach 100m geht's links durch das Camenischgässlein zur Kirche und aufwärts zum Wegweiser Friedhof. Hier haben wir die Wahl: Zur "Ruine" gibt es eine kürzere Variante dem geteerten "Burgweg" entlang - oder die längere, gelb markierte Variante über den Eichberg-Wald, die wir vorziehen.

Wir gehen nach links an den Waldrand und laufen ihm entlang zum Eichberg hinauf. Im Schlosshof (Waldschule) treffen die Routen wieder zusammen. Es lohnt sich, das unmarkierte Weglein links zur Ruine Pfeffingen hinauf zu benützen - es führt direkt durch die imposante Ruine hindurch. Hinter der aufwendig restaurierten Ruine überqueren wir die Schlossgrabenbrücke und treffen wieder auf die markierte Route.

Es folgt eine bequeme Wanderung der Höhenkurve entlang, abwechselnd durch Waldstücke und Landwirtschaftsgebiet, mit schönen Ausblicken über Basel bis zum Schwarzwald. Gemächlich gehts waldaufwärts zum Blattenpass (gedeckter Picknickplatz, Bänke und Feuerstelle). Hier befindet sich ein historischer Verkehrsweg, der schon zur Römerzeit benutzt wurde. Wir entdecken auch einen der vielen alten Grenzsteine mit Berner Wappen - Zeugen alter Schweizergeschichte.

Ein schöner Jurakalkweg führt uns durch den Wald zum Blauen hinauf; bei der Antenne haben wir die Höhe ziemlich erreicht. Es folgt ein schöner Kammweg. Achtung: die Abzweigungen "Bergmatten" nach rechts nicht beachten (es hat nichts zu tun mit jenem "Bergmatten", an dem wir vorbei gekommen sind, auch nicht mit dem "Bergmattenhof"). Wir bleiben auf dem schönen Gratweg, der ab Blauenpass schmaler und ruppiger wird, aber nie gefährlich ist. Nach dem Hofstettenspitz können wir entweder dem Bärenlöcherwägli oder unserem Höhenweg folgen - 5 Minuten später treffen die Wege wieder zusammen.

Rückmeldung: "Das Bärlöcherwägli ist zur Mountainbikestrecke mutiert und stellenweise zu 5m breiten Schlammschneise ausgefahren - wir empfehlen den Höhenweg." Harriet Bersier, Juni 2010.

Bei der Verzweigung Metzerlenchrüz kreuzt der Jurahöhenweg den Pilgerweg nach Mariastein.
Am Metzerlenchrüz verlassen wir den Höhenweg nach links Richtung "Laufen" und steigen auf schmalem Pfad steil bergab. Bis zum Bergmattenhof wären es 15min. Bei feuchtem Wetter oder Regen ist dieser Weg aufgrund seiner lehmigen Beschaffenheit auch mit guten Bergschuhen kaum passierbar, weil extrem glitschig - wir empfehlen ihn daher nur bei längerer trockener Witterung.
  • Variante: Bei Nässe, oder wenn der direkte Abstieg zu steil ist, kann man einen Umweg machen: Beim Metzerlenchrüz scharf links abwärts Richtung "Blauen", ca. 1 km dem Hang entlang bis zur Hochspannungsleitung. Bei der Treppe rechts bergab; unten rechts ebenaus zum Bergmattenhof (20min).
  • Wo wir aus dem Wald treten, treffen wir auf das einladende Gasthaus Bergmattenhof. Nach einer Rast folgt nochmals ein kurzer, aber steiler Aufstieg zum Burgchopf. Bergab wird der Weg sanfter, führt bald durch Buchen- und Föhrenwald ins feuchte Schachlete-Tal hinunter. Beim Schlegelhollen beginnt ein traumhaftes Wegstück: Moosbewachsene Bäume, märchenhafte Felsnischen, Bächlein, ein kleiner See und Picknickplätze säumen den Weg.

    Wir streifen die Finnenbahn und kommen kurz nach dem Wegweiser Schachlete an den Stadtrand von Laufen, den Pfeilen "Bahnstation" folgend. Am Spital vorbei gehen wir Richtung "Altstadt". Rechts neben der Stadtmauer befinden sich Reste eines jungsteinzeitlichen Dolmengrabes. Wir schreiten durch das Stadttor und schlendern durch die Fussgängerzone mit den einladenden Cafés und vielen kleinen Läden. Geradeaus und links erreichen wir in 5 Minuten den Bahnhof von Laufen.

    Ruine Pfeffingen
    Ruine Pfeffingen
    Glögglifels am Blauen
    Glögglifels am Blauen
    Picknickplatz Blattenpass
    Picknickplatz Blattenpass
    Gratweg Blauen
    Gratweg Blauen

    Mätzerlechrüz, Blick ins Laufental
    Mätzerlechrüz, Blick ins Laufental



    Gasthäuser
    • Aesch: Rest. zur Rebe, Tel. 061 751 16 83, Mi/Do geschl.
    • Aesch: Café-Restaurant Harfe (im Alterszentrum vis à vis Friedhof), Tel. 061 756 33 90, täglich geöffnet von 09.00 bis 17.00 Uhr / Gartenwirtschaft
    • Bergmattenhof Dittingen: Restaurant Bergmattenhof, Tel. 061 761 34 56, Gartenwirtschaft, Di/Mi geschl.
    • Laufen: Café-Conditorei Kern, Tel. 061 761 62 01
    • Laufen, Gastroliste: http://www.laufen-bl.ch
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