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Nr. 757
Tageswanderung 
Region Jura BL
Karte mit eingezeichneter Wanderroute- - Webcam Delémont
Schwierigkeit: sportlich
Einkehrmöglichkeit: Aesch, Bergmattenhof, Laufen
Anreise: Bahn nach Basel, ab Basel Bahn oder Tram Nr.11 nach Aesch BL
Rückreise: Bahn ab Laufen -Fahrplan

 
 
 

 

Blauen - Jurahöhen zwischen Basel und Laufen

Hinweise: Schöne Gratwanderung zwischen Laufental und Leymental auf dem Jurahöhenweg Basel - Genf. Viel Wald, schöne Ausblicke. Ab Bergmattenhof auch als "Jubiläumsweg" (700 Jahre Pfeffingen - Laufen) markiert.
Die Wanderung (mit Übersichtskärtchen) ist auch in der ausgezeichneten Homepage von-http://www.baselland-tourismus.ch-beschrieben.
Gewandert: Mitte April 2005


5.10 h, aufwärts 670 m, abwärts 610 m
Route: Aesch 299 m - Friedhof (0.10 h) - Eichberg 451 m - Ruine Pfeffingen 490 m (0.50 h) - Bergmatten 519 m (0.30 h) - Blattenpass 577 m (0.30 h) - Blauen Kammweg 855 m - Blauenpass 820 m (1 h) - Hofstettenspitz - Metzerlenchrüz 789 m (0.30 h) - Bergmattenhof 635 m (0.10 h) - Burgchopf 670 m - Schlegelhollen 525 m (0.30 h) - Schachlete 411 m (0.25 h) - Laufen 355 m (0.35 h)

Ab Bahnhof Aesch folgen wir vorläufig immer dem markierten Jurahöhenweg Richtung "Blattenpass". Zuverlässig werden wir ins Dorfzentrum gelotst. Beim Rest. zur Rebe überqueren wir die Hauptstrasse (rechts sehen wir die Tramstation) Richtung "Pfeffingen"; nach 100 m geht's links durch das Camenischgässlein zur Kirche und aufwärts zum Wegweiser Friedhof. Hier haben wir die Wahl: Zur "Ruine" gibt es eine kürzere Variante dem geteerten "Burgweg" entlang - oder die längere, empfehlenswerte Variante über den Eichberg-Wald, den gelb/roten Markierungen entlang.

Wir gehen nach links an den Waldrand, wo ein Naturweg in einer S-Kurve zum Eichberg hinauf führt. Im Schlosshof (Waldschule) treffen die Routen wieder zusammen. Es lohnt sich, das unmarkierte Weglein links zur Ruine Pfeffingen hinauf zu benützen - es führt direkt durch die imposante Ruine hindurch und mündet nach der Schlossgrabenbrücke wieder in den Wanderweg ein.

Es folgt eine bequeme Wanderung der Höhenkurve entlang, abwechselnd durch Waldstücke und Landwirtschaftsgebiet, mit schönen Ausblicken über Basel bis zum Schwarzwald. Das Strässchen, das wir bei Bergmatten streifen, verlassen wir 100 m später halblinks und wandern gemächlich aufwärts zum Blattenpass (Ruhebank und Feuerstelle). Hier befindet sich ein historischer Verkehrsweg, der schon zur Römerzeit benutzt wurde. Wir entdecken auch einen der vielen alten Grenzsteine mit Berner Wappen - Zeugen alter Schweizergeschichte.

Ein schöner Jurakalkweg führt uns durch den Wald zum Blauen hinauf; bei der Antenne haben wir die Höhe ziemlich erreicht. Bei Holzarbeiten die Wege nur in Absprache mit den Holzfällern passieren! Es folgt ein schöner Kammweg. Achtung: die Abzweigungen "Bergmatten" nach rechts nicht beachten (es hat nichts zu tun mit dem "Bergmatten", an dem wir vorbei gekommen sind, auch nicht mit dem "Bergmattenhof"). Wir bleiben auf dem schönen Gratweg, der ab Blauenpass schmaler und ruppiger wird, aber nie gefährlich ist. Nach dem Hofstettenspitz können wir entweder dem Bärenlöcherwägli oder unserem Höhenweg folgen - 5 Minuten später treffen die Wege wieder zusammen.

Bei der Verzweigung Metzerlenchrüz kreuzt der Jurahöhenweg den Pilgerweg nach Mariastein.

Variante: Weiter dem Jurahöhenweg entlang über Challpass 747 m (0.35 h) und Challhöchi nach Kleinlützel 421 m (1.30 h).
Von der Haltestelle "Challhöchi" am Challpass fährt am Wochenende im Sommer ein Postauto nach Laufen.
Am Metzerlenchrüz verlassen wir den Höhenweg nach links Richtung "Laufen" und steigen auf schmalem Pfad steil bergab.
Variante: Wem der direkte Abstieg zu steil ist, kann einen Umweg machen: Beim Metzerlenchrüz scharf links abwärts Richtung "Blauen", ca. 1 km dem Hang entlang bis zur Hochspannungsleitung. Bei der Treppe rechts bergab; unten rechts ebenaus zum Bergmattenhof (0.30 h).
Wo wir aus dem Wald treten, treffen wir auf das einladende Gasthaus Bergmattenhof. Nach einer Rast folgt nochmals ein kurzer, aber steiler Aufstieg zum Burgchopf. Bergab wird der Weg sanfter, führt bald durch Buchen- und Föhrenwald ins feuchte Schachlete-Tal hinunter. Beim Schlegelhollen beginnt ein traumhaftes Wegstück: Moosbewachsene Bäume, märchenhafte Felsnischen, Bächlein, ein kleiner See und Picknickplätze säumen den Weg.

Wir streifen die Finnenbahn und kommen kurz nach dem Wegweiser Schachlete an den Stadtrand von Laufen, den Pfeilen "Bahnstation" folgend. Am Spital vorbei gehen wir Richtung "Altstadt". Rechts neben der Stadtmauer befinden sich Reste eines jungsteinzeitlichen Dolmengrabes. Wir schreiten durch das Stadttor und schlendern durch die Fussgängerzone mit den einladenden Cafés und vielen kleinen Läden. Geradeaus und links erreichen wir in 5 Minuten den Bahnhof von Laufen.


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