|
|
Hinweise: Schöne Gratwanderung zwischen Laufental und Leymental auf dem Jurahöhenweg Basel - Genf. Viel Wald, schöne Ausblicke. Ab Bergmattenhof auch als "Jubiläumsweg" (700 Jahre Pfeffingen - Laufen) markiert.
Die Wanderung (mit Übersichtskärtchen) ist auch in der ausgezeichneten Homepage von-http://www.baselland-tourismus.ch-beschrieben.Gewandert: Mitte April 2005
5.10 h, aufwärts 670 m, abwärts
610 m
Route: Aesch 299m - Friedhof (0.10
h) - Eichberg 451m - Ruine Pfeffingen 490m (0.50 h) - Bergmatten 519 m
(0.30 h) - Blattenpass 577m (0.30 h) - Blauen Kammweg 855m - Blauenpass
820m (1 h) - Hofstettenspitz - Metzerlenchrüz 789m (0.30 h) - Bergmattenhof
635m (0.10 h) - Burgchopf 670m - Schlegelhollen 525m (0.30 h) - Schachlete
411m (0.25 h) - Laufen 355m (0.35 h)
Ab Bahnhof Aesch folgen wir vorläufig immer dem markierten Jurahöhenweg Richtung "Blattenpass". Zuverlässig werden wir ins Dorfzentrum gelotst. Beim Rest. zur Rebe überqueren wir die Hauptstrasse (rechts sehen wir die Tramstation) Richtung "Pfeffingen"; nach 100 m geht's links durch das Camenischgässlein zur Kirche und aufwärts zum Wegweiser Friedhof. Hier haben wir die Wahl: Zur "Ruine" gibt es eine kürzere Variante dem geteerten "Burgweg" entlang - oder die längere, empfehlenswerte Variante über den Eichberg-Wald, den gelb/roten Markierungen entlang.
Wir gehen nach links an den Waldrand, wo ein Naturweg in einer S-Kurve zum Eichberg hinauf führt. Im Schlosshof (Waldschule) treffen die Routen wieder zusammen. Es lohnt sich, das unmarkierte Weglein links zur Ruine Pfeffingen hinauf zu benützen - es führt direkt durch die imposante Ruine hindurch und mündet nach der Schlossgrabenbrücke wieder in den Wanderweg ein.
Es folgt eine bequeme Wanderung der Höhenkurve entlang, abwechselnd durch Waldstücke und Landwirtschaftsgebiet, mit schönen Ausblicken über Basel bis zum Schwarzwald. Das Strässchen, das wir bei Bergmatten streifen, verlassen wir 100 m später halblinks und wandern gemächlich aufwärts zum Blattenpass (Ruhebank und Feuerstelle). Hier befindet sich ein historischer Verkehrsweg, der schon zur Römerzeit benutzt wurde. Wir entdecken auch einen der vielen alten Grenzsteine mit Berner Wappen - Zeugen alter Schweizergeschichte.
Ein schöner Jurakalkweg führt uns durch den Wald zum Blauen hinauf; bei der Antenne haben wir die Höhe ziemlich erreicht. Bei Holzarbeiten die Wege nur in Absprache mit den Holzfällern passieren! Es folgt ein schöner Kammweg. Achtung: die Abzweigungen "Bergmatten" nach rechts nicht beachten (es hat nichts zu tun mit dem "Bergmatten", an dem wir vorbei gekommen sind, auch nicht mit dem "Bergmattenhof"). Wir bleiben auf dem schönen Gratweg, der ab Blauenpass schmaler und ruppiger wird, aber nie gefährlich ist. Nach dem Hofstettenspitz können wir entweder dem Bärenlöcherwägli oder unserem Höhenweg folgen - 5 Minuten später treffen die Wege wieder zusammen.
Am Metzerlenchrüz verlassen wir den Höhenweg nach links Richtung "Laufen" und steigen auf schmalem Pfad steil bergab. Bei feuchtem Wetter oder Regen ist dieser Weg aufgrund seiner lehmigen Beschaffenheit auch mit guten Bergschuhen kaum passierbar, weil extrem glitschig - wir empfehlen ihn daher nur bei längerer trockener Witterung.Variante: Weiter dem Jurahöhenweg entlang über Challpass 747m (0.35 h) und Challhöchi nach Kleinlützel 421m (1.30 h).
Von der Haltestelle "Challhöchi" am Challpass fährt am Wochenende im Sommer ein Postauto nach Laufen.
Wo wir aus dem Wald treten, treffen wir auf das einladende Gasthaus Bergmattenhof. Nach einer Rast folgt nochmals ein kurzer, aber steiler Aufstieg zum Burgchopf. Bergab wird der Weg sanfter, führt bald durch Buchen- und Föhrenwald ins feuchte Schachlete-Tal hinunter. Beim Schlegelhollen beginnt ein traumhaftes Wegstück: Moosbewachsene Bäume, märchenhafte Felsnischen, Bächlein, ein kleiner See und Picknickplätze säumen den Weg.Variante: Bei Nässe, oder wenn der direkte Abstieg zu steil ist, kann man einen Umweg machen: Beim Metzerlenchrüz scharf links abwärts Richtung "Blauen", ca. 1 km dem Hang entlang bis zur Hochspannungsleitung. Bei der Treppe rechts bergab; unten rechts ebenaus zum Bergmattenhof (0.30 h).
Wir streifen die Finnenbahn und kommen kurz nach dem Wegweiser Schachlete an den Stadtrand von Laufen, den Pfeilen "Bahnstation" folgend. Am Spital vorbei gehen wir Richtung "Altstadt". Rechts neben der Stadtmauer befinden sich Reste eines jungsteinzeitlichen Dolmengrabes. Wir schreiten durch das Stadttor und schlendern durch die Fussgängerzone mit den einladenden Cafés und vielen kleinen Läden. Geradeaus und links erreichen wir in 5 Minuten den Bahnhof von Laufen.
| Gasthäuser |
|
| Links |
|
| Karten und Bücher |
|
| Wanderungen in der Gegend |
|