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Nr. 772
Tageswanderung 
Region Nordwestschweiz 
Karte -Webcam Dornach
Schwierigkeit: sportlich
Einkehrmöglichkeit: Pratteln, Liestal
Anreise: Bahn nach Pratteln
oder Bahn nach Basel und Tram Nr.14 bis Tramendstation Pratteln
Rückreise: Bahn ab Liestal -Fahrplan

 
 
 

 

Von Pratteln über die Schauenburgflue nach Liestal

Abwechslungsreiche Wanderung im Tafeljura; schöne Aussicht auf der Schauenburgflue. Mit ein paar Hartbelagstrecken muss gerechnet werden, sonst mehrheitlich Waldwege.
Gewandert: Oktober 2005

Viele Wegvariationen sind möglich. Zwei Beispiele:

Viele Wege führen nach Liestal

4h30, aufwärts 480m, abwärts 430m
Route: Pratteln 288m - Schmiedeplatz (15min) - Stallacher 470m (35min) - Neu Schauenburg 500m (15min) - Schauenburger Weid 580m - Schauenburgflue 658m (30min) - Hoher Bannstein 629m (15min) - Gmeinacher 600m (15min) - ob Stollen 660m (25min h) - Haglenfeld 704m (25min) - Muni 578m (25min) - Sichteren 465m (30min h) - Liestal 327m (40min)

In der Bahnhofunterführung von Pratteln (und während der nächsten Stunde) folgen wir den Wegweisern "Schauenburgflue". Auf der Bahnhofstrasse bis zum Tramgeleise, dort links bis zur Tram-Endstation, wo ein weiterer Hauptwegweiser zu finden ist. Nun rechts durch die Schlossstrasse, an einladenden Cafés und dem tollen Spielplatz des Schulhauses vorbei zum Schmiedeplatz., wo wir auf der andern Seite der Hauptstrasse kurz der Schauenbergstrasse folgen.

Zur Schauenbergflue gibt es verschiedene Varianten
a) direkt, etwas mehr Hartbelag: halbrechts durch den alten Dorfteil in den Wald hinauf. Naturwege wechseln ab mit einigen Teersträsschen, bis wir oberhalb vom grossen Bauernhof Neu Schauenburg auf die Route b)  treffen.

b) Gerade aufwärts (Schauenbergstrasse, Essigweg) an den Waldrand zu den obersten Häusern von Pratteln, wo ein Natursträsschen im Waldsaum weiter bergauf führt - schöne Sicht auf die Rebberge am Gegenhang. Auf dem Grat ("Adlerhof") geradeaus zum Aussichtspunkt Stallacher, wo unsere Route rechts abzweigt, ebenaus dem Waldrand entlang. Kurz vor dem Waldausgang führt links ein unscheinbares Weglein oberhalb vom Hof Neu Schauenburg durch und mündet in ein Teersträsschen, wo sich die Routen treffen.

Ihm folgen wir 10 Minuten bergauf durch den Wald bis zur Passhöhe Schauenburg-Weid. Blick über die Hochebene zur Ruine Neu Schauenburg; über unseren Köpfen thront die Schauenburgflue, unser nächstes Ziel. Nach rechts in den Wald hinein! Bei der Weggabelung auf den Pfeil achten! Über Treppen und durch Buschwerk gehts steil hinauf zum Wegweiser Schauenburgflue. Der Aussichtspunkt mit Feuerstelle und Ruine befindet sich 200 m links davon. Vorsicht: Der Grat fällt senkrecht und ungesichert in die Tiefe. Entsprechend geniessen wir eine tolle Aussicht. Hier gefiel es auch unseren Vorfahren - ein keltisch-römischer Höhentempel wurde freigelegt.

Zurück beim Wegweiser Schauenburgflue, gehts zunächst ebenaus Richtung "Hoher Bannstein". Während der nächsten halben Stunde heisst es gut aufpassen - im Zickzack werden wir durch den Wald gelotst. Dem Grenzweg entlang gelangen wir zum Hohen Bannstein, einem alten Grenzstein. Hier verzweigen sich die Wege (siehe Variante Arlesheim) - wir drehen nach links.

Zwar ist beim Wegweiser "Liestal" angegeben, doch die Zeit (1h45) bezieht sich nicht auf unsere Variante. Wir kommen am Gmeinacher vorbei, kreuzen verschiedene Wege, halten aber immer die Richtung. Nach dem Kreuzen eines Teersträsschens führt der Pfad im Wald links steil bergauf - man wandern nicht in einem Bachbett, es ist der Weg, der hier ziemlich ausgewaschen ist. Oben kreuzen wir ein weiteres Strässchen (Pfeil beachten!) - unser Weg führt nun dem aussichtsreichen Waldrand entlang, an den obersten Häusern von Stollen vorbei. Bergauf Richtung "Büren"!

Wir kommen in eine schöne Waldlichtung und treffen auf ein Teersträsschen. Nach links Richtung "Büren"! Wo es nach 100 m abbiegt, gehen wir auf Naturwegen geradeaus weiter und in einer Rechtskurve wieder in den Wald hinein. Dort die Richtung haltend, wandern wir ebenaus durch ein Waldstück und treffen auf der folgenden Hochebene beim Wegweiser Haglenfeld auf die Fahrstrasse Gempen - Liestal. Ihr folgen wir 100 m bergab, wo am Waldrand ein schmaler, steiniger Pfad abzweigt und parallel zur Strasse dem Hang entlang führt. Später kreuzen wir die Strasse, finden aber auf der andern Seite wiederum einen schönen Pfad im Wald.

Bei der Wegstation - nun auf offenem Gelände - kreuzen wir die Strasse zum letzten Mal; in der Hochebene von Muni 578m, die wir auf einem schmalen Strässchen durchqueren, stehen die Kirschbäume in Reih und Glied. Am Waldrand - nochmals mit Wegweiser Muni 556m - führt uns ein Kiessträsschen zu einem Forst-Kehrplatz. Die Richtung halten und erst 100 m später halbrechts abzweigen. Schöner Weg bergab durch den Wald. Unten in einer Waldlichtung (Feuerstelle) dann wieder Hartbelag (mit dem bis Liestal gerechnet werden muss, es sei denn, man entscheide sich bei Sichteren für 5 Minuten längere Route).

Bei Sichteren wählen wir den schöneren Weg über "Sommerhalden" und drehen nach rechts. Noch fünf Minuten Hartbelag, und schon wandern wir wieder auf schönsten Waldwegen Liestal zu. Der Weg führt an einem tollen Abenteuerspielplatz vorbei und trifft nach den ersten Häusern von Liestal an der Tiergartenstrasse mit der direkten Route zusammen. Fünf Minuten später stehen wir am Bahnhof von Liestal. Wer noch ein wenig Zeit hat, besucht die gut erhaltene Altstadt.

Hof Neu Schauenburg

Ruine Neu Schauenburg

Schauenburgflue

Hoher Bannstein

alter Grenzstein



Variante Röserental:
Einheimische schwärmen vom unberührten Röserental. Die Abzweigung ist bei bei Muni angegeben. "Biegen Sie nach links ab und folgen den Markierungen. Nach einem etwas steiler Abstieg ins Tobel folgt ein gemütlicher Wanderweg in Richtung Liestal. Eingangs Liestal werden noch zwei Highlights geboten: die Gemäuer der römischen Villa „Munzach“ sowie ein kleiner Tiergarten, oder „Zolli“ wie man in Basel und Umgebung sagt. Halten Sie sich da strikt an den Wegweiser, der hinter dem Spital durchführt, damit Sie nicht auf der Hauptstrasse zum Bahnhof von Liestal marschieren müssen.
Eingesandt von Felix Meneghetti, September 2001


Ab "Bannstein" Abstiegsvariante nach Arlesheim (mit Besichtigung Ermitage und Dom)
Gasthäuser am Weg
  • Pratteln: Café-Conditorei Terrazza, Schlossstr.28, Tel. 061 821 60 03
  • Pratteln: Café-Conditorei Finkbeiner, Schlossstr.59, Tel. 061 821 50 86
  • Pratteln: Kaffi Schmittiplatz, Hauptstrasse 23, Tel. 061 821 86 86
  • Pratteln: Rest.Höfli, Schauenburgerstr. 1, Tel. 061 821 32 40, So/Mo geschl.; Haus denkmalgeschützt, Neueröffnung März 09
  • Schönmatt/Gempen: Rest.Schönmatt, Tel. 061 701 53 88, Mo/Di geschl., Kinderspielplatz, elektrische Autos
  • Liestal: Rest.zur Stadtmühle, Mühlegasse 22, Tel. 061 921 29 33, mit grosser Sonnenterrasse
  • Liestal: Gastroliste
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