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Hinweise:5.30 h, aufwärts 140 m, abwärts 530 m
Eine interessante, aber nicht ganz einfache Wegführung, ausgeheckt von Henrik S., Februar 2007; herzlichen Dank!
"Kartenmaterial 1:25 000 der Region empfehlenswert - wir waren mit Ausdrucken von www.mapplus.ch unterwegs."Rückmeldung:
"Ganz offensichtlich sind sehr viele Rhomben aufgefrischt oder neu angebracht. Auch mehrere Wegweiser scheinen erst kürzlich aufgestellt worden zu sein. Die gesamte Strecke ist also in gewohnter Schweizer Qualität markiert. Die 1:50'000-Karte 222T ist völlig ausreichend.", Gerd, 22.3.2010
Les Reussilles und seine Umgebung sind bei winterlichen Verhältnissen bekannt für die ausserordentlichen Langlaufloipen - jetzt blühten die ersten Krokusse auf der kleinen Rabatte am Bahnhof! Tritt man vor den Bahnhof, staunt man über die grosse Strassenkreuzung. Hier steht auch ein grosser Wegweiser.
Wir nehmen für einen kurzen Abschnitt die Strasse nach Lajoux. Nach ca. 300 Metern rechts den Weg Richtung "Tramelan", um nach etwa 150 Metern nach links einzuschwenken mit der Grobrichtungsanzeige "Glovelier". Nach etwa 200 Metern erneut nach links hinauf zu einem Weekend-Häuschen (Les Fraises), dann nach rechts dem Waldrand entlang - hier verbleibt der kaum begangene Wanderweg für etwa einen Kilometer (wir befinden uns ca. 1 km nördlich von Tramelan).
Man wandert an einer Richtungsantenne vorbei, kommt dann zu einem Wegeinschnitt der Paturage de Droit, sieht von dort nach Nordwesten einen klitzekleinen See zu dem man hinunter muss - hier folgt man der Beschilderung der Chemin de Nature (die gelbe Rhombe fehlt) und kommt dann zum Pt. 1085. Hier nach links zum Wirtschaftsweg (geteert) und zum Pt. 1088. An diesem Punkt sind die Rhomben undeutlich angebracht - wir wandern etwas hinauf zu einem Weekendhaus, das alleine in der Landschaft steht und peilen zum Pt. 1085, wo kurz vor dem Anwesen wieder eine Rhombe deutlich angebracht ist! I
In einer weiten S-Kurve gelangen wir auf ein weites Feld - etwas auenartig und kommen zum Waldrand, und einem Weg, der im Winter wohl die Loipe zeichnet, denn hohe Stecken säumen seinen Rand. Hier trifft man auf Pt. 1035. Hier verläuft der undeutlich markierte Weg durch lichten Tannenwald, als wärs ein Märchen.
Zum Pt. 1026 - hier folge man dem Weg, der eine riesige Wiese einen eröffnet (Fin des Cerneux), folge dem Waldrand und atme tief ein, erstaunt über soviel freie Waidfläche. Peile dann nach 700 m den Pt. 1025 an, und gelangt dann etwas später zur Verbindungsstrasse zwischen Les Genevez und Tramelan. Einen kaum sichtbarer Weg (eher nur Fahrspuren von schwerem Gerät) folgen wir bis zum Votiv-Standbild und kommen dort auf einen gut Weg...den wir erneut verlassen, und sanft ansteigen zum Waldrand auf Pt. 1066. Hier folgen wir kaum sichtbaren Spuren (aber es ist ein Weg) zum Wasserreservoir von Les Genevez, wir sind erstaunt, dass an diesem Gebäude von 1939 sogar ein Kreuz in Beton angebracht ist.
Nun dem Waldrand entlang bleiben bis zur Anhöhe, wo seit 2005 ein grosser öffenticher Feuerplatz anzutreffen ist - Le Petit Combe - stämmige Sitzplätze und ein weitschweifender Blick nach Osten, hier ist die mächtige Schulter des Chasseral deutlich zu sehen. Die Ruhebänke waren belegt, ein kleine Wandergruppe sass schwatzend da!
Ab Le Petit Combe folge man der Beschilderung nach "Lajoux". In einer weiten Kehre geht es sanft hinunter, später auf geteertem Pfad ins Dorf. In Lajoux halte man sich Richtung "La Combe", steige sanft auf geteertem Weg anhin, und folge dann auf der Kuppe (Pt. 978) am Rande des Dorfes der weitläufigen S-Kurve hinunter Richtung "La Combe". An zwei kleinen Seen führt der Weg vorbei (Naturschutzgebiet "Melin de la Crat").
In Saulcy der Beschilderung "Glovelier / La Combe Tabeillon" folgen. Es geht merklich bergab und wird im letzten Streckenabschnitt sogar abenteuerlich. Wohl sehr selten wird dieser Pfad benutzt - es scheint regelrecht zu verfallen. Und Vorsicht ist geboten, die Rhomben sind zwar da, sogar neue Tafeln, aber der Weg ist steil und feucht! Die Ausdrucke aus dem Netz sind besser als die gedruckten Karten...! Kommt man am Plätzchen La Ciroux vorbei, ist man auf dem richtigen Weg, am Bienenhäuschen vorbei eine nochmalige Steilstufe - kein erkennbarer Weg, aber reichlich ausgestattet mit Rhomben. In engen Serpentinen und kleinen Wasserläufen vorbei, üppige Natur und verschiedene Farne begleiten den aufmerksamen Wanderer, hier ist wohl wenig Verkehr zu vermerken.
Nach 5 1/2 h stehen wir an einer der wenigen Spitzkehren in der Schweizer Bahnen: La Combe-Tabeillon. Eine kleine Rast und dann schiebt sich der neue rote Triebwagen auf die Station zu. Von hier zurück über Glovelier in die Agglomerationen von Zürich, Basel und Bern.
Unterwegs haben wir ausser
der Wandergruppe NIEMANDEN angetroffen.
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