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Hinweise: Die Gorges de l'Areuse sind seit je ein bevorzugtes Schulreiseziel: Nicht zu lang, nicht zu anstrengend, eindrückliche Naturlandschaften mit Wald und mehreren Wasserfällen, vielen Brücklein und Picknickplätzen. Die Wanderung kann gut von beiden Seiten begonnen werden.
Die folgende Beschreibung
folgt der Areuse bachaufwärts.
Gewandert: September 2008
3 h, aufwärts 310 m, abwärts
70 m; je 10 - 15 Min. Hartbelag zu Beginn, in der Mitte und am
Schluss
Boudry Bahnstation 491m - Café
du Pont 454m (0.10 h) - Pont des Clées 470m (0.25 h) - Pont de Vert
516m (0.15 h) - Chute de Verrière - Pont de la Verrière 575m
(0.45 h) - Champ du Moulin 617m (0.20 h) - Saut de Brot 651m (0.30 h) -
Noiraigue 729m (0.35 h)
Von
der Bahnstation Boudry gehen wir Richtung "Gorges de l'Areuse",
bergab zum Café du Pont, von wo wir eine schöne Sicht
auf die eindrückliche Bahnbrücke geniessen. Bereits sind wir
an der Areuse, deren Lauf wir talaufwärts folgen werden. Am
Waldrand beim Eingang der Schlucht befindet sich eine der vielen Wasserkraftwerke,
welche den Weg säumen. Die Spaziergänger werden darauf aufmerksam
gemacht, vorsichtig zu sein in diesem "Gebiet von wilder Naturschönheit,
wo Erdrutsche, Steinschläge und Baumstürze jederzeit möglich
sind".
Der Weg durchquert ein kurzes Felstunnel, führt an einem komfortablen Picknickplatz mit Feuerstelle vorbei. Die Schlucht wird enger und wilder, der Weg schmaler; auf der Abgrundseite ist er durch stabile Eisengeländer gesichert. Wunderschöne Felsformationen über dem gestauten Wasser beim Pont des Clées, wo wir geradeaus weitergehen. Treppauf - ein Brücklein - treppab wandern wir der romantischen Schlucht entlang; auffallend sind die Flechten und das üppige Moos, das die Felsen ziert. Wer in die Höhe schaut, sieht einen wuchtigen überhängenden Felsblock (es führt ein steiles Weglein zur Grotte hinauf - unter dem Felsdach, wo man Tier- und Menschenknochen gefunden hatte, fände eine ganze Schulklasse Platz zum Picknicken im Trockenen).
Weiter auf dem romantischen Schluchtenweg erreichen wir den Pont Vert. Ein kurzes Stück (5 Min.) gehts dem Strässchen entlang; vor einem Kraftwerkgebäude wechseln wir wieder auf die andere Seite, folgen dem schmalen Pfad und queren den Bach erneut über eine interessante eiserne Fussgängerbrücke. Nebenan befindet sich ein sonniger Picknickplatz mit Tisch und Bänken.
In einer Kurve gehts treppauf zum Kiessträsschen, dem wir bis zum Wegweiser "Chute de la Verrière 5 min." folgen. Hier lohnt sich ein Abstecher zum zauberhaften Wasserfall (für eine gute Sicht rechts halten).
Darauf überqueren wir den Pont de la Verrière; die Areuse ist hier zwischen hohen Mauern eingezwängt und überwindet einen Abhang in mehreren künstlichen Fällen. Entlang dieser Wasserfälle steigen wir mehrheitlich treppauf. Nach einem Felstunnel queren wir ein weiteres Brücklein und haben die Geländestufe erreicht. Wir kommen aus dem Wald und spazieren auf dem Uferweg zum schön gelegenen Restaurant de la Truite, das berühmt ist für seine frischen Forellen. Auf der blumengeschmückten Gartenterrasse könnte man lange sitzenbleiben!
Beim Saut du Broc
(Aufstiegsmöglichkeit zur "Ferme Robert 1 h") ist der wilde Schluchtenweg
leider schon fast zu Ende. Ein Brücklein führt uns ans andere
Ufer. Riesige Wasserfassungen säumen den Weg, der nun geteert ist.
Bald führen auch die Bahnschienen neben dem Weg - Glück hat,
wer einen Zug vorbeiflitzen sieht.. Nach der Bahnüberquerung bei einem
weiteren Kraftwerk wandern mehrheitlich auf Kieswegen den Geleisen entlang
zum Bahnhof von Noiraigue.
Gorges de l'Areuse |
Felshöhle Cottencher |
"gedeckte" Eisenbrücke |
Chute de la Verrière |
eindrückliche Wasserfälle |
alte Bogenbrücke |
2-Tagestipp:
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