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92
Wandertage Schwierigkeit Karte Webcam Thunersee
5 T1 - T2

Fabelhafte Wandertage rund um den Thunersee

Route
Hinweise:
Eine erlebnisreiche, genussvolle Mehrtageswanderung vor majestätischem See- und Bergpanorama in einer der schönsten Gegenden der Schweiz. Sie kann bei Schneefreiheit beinahe ganzjährig unternommen werden.

Dank der zahlreichen Unterkunftsmöglichkeiten unterwegs (einige davon sind hier aufgeführt) sind viele Varianten möglich - die lokalen Tourismusbüros sind bei der Suche gerne behilflich. Zudem sind sämtliche Dörfer sind mit Bus, Bahn oder Schiff miteinander verbunden - ideal bei schlechtem Wetter, unterschiedlicher Gruppenstärke oder falls Sie die ganze Tour von einem Standort aus durchführen möchten.

Besonderes
Bequeme Uferwanderung mit wenig Auf und Ab, einige Hartbelagstrecken sind nicht zu vermeiden.
Viel Zeit für Abstecher und Kulturelles. Beste Zeit: Anfang Mai bis Ende Oktober. 

Höhenweg Oertli bei Gunten


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An- und Rückreise: Bahn oder Schiff nach Thun (Fahrplan).


Die Etappen

1. Tag:
Anreise nach Thun

Sehenswürdigkeiten: Altstadt Thun mit Rathausplatz, vielen kleinen Läden, Schloss Thun mit Museum, Wasserschleusen im Zentrum.

  • Uebernachtung in der Stadt Thun.
  • Thun: Info und Gastroliste: http://www.thuntourismus.ch, Tel. 033 225 90 00

  • 2. Tag: 2.45 h, Thun - Gunten
    Route: Wanderung Thun 560m - Hünibach Schiffstation (0.35 h) - Picknickplatz Giebelegg 700m - Hilterfingen/Burech 660m (0.50 h) - Tannenbüel 685m - Burghalde 680m - Oberhofen/Klösterli 585m (0.25 h) - Längenschachten - Örtli - Gunten 565m (0.55 h)

    Bis Hünibach verläuft der Weg am Seeufer entlang, danach Aufstieg zu Wald und dem Waldrand entlang mit schönem Blick über den See auf die Berner Alpen. Weiter gehts dem See entlang nach Gunten. Uebernachtung in Gunten. Teilweise auf dem Jakobsweg Nr.4.
    Oberhofen mit Eiger, Mönch und Jungfrau; Quelle: http://www.wanderblog.giacomello.chGegenüber vom Bahnhof Thun gehts durch die Aarefeldstrasse zur gedeckten Schleusen-Brücke über die Aare. Dem Ufer entlang (mit einem Abstecher über den höher gelegene Spielplatz des Kunstmuseums, spazieren wir an den Thunersee zur Schiffstation Hünibach. Unterwegs geniessen wir den Blick auf das Schloss Schadau auf der andern Uferseite (Fährbetrieb), den See und die Berge. Neben dem Hafen verlassen wir den Jakobsweg (er führt grösstenteils geteert dem See entlang). Unser Panoramaweg steigt durch das Dorf zum Wald hinauf. Am oberen Ende der Chartreuse-Strasse queren wir den Hünibach, zweigen aber nicht in die "Cholerenschlucht" ab, sondern folgen dem Wegweiser "Hilterfingen". Bei den obersten Häusern den Treppenweg Richtung "Hilterfingen / Burech" benützen.

    Bei der Ruhebank beim Bunker am Waldrand lohnt sich ein Blick über die liebliche Thunerseegegend; bei guter Sicht sehen wir vom mächtigen Niesen bis zu den Berner Alpen. Hier beginnt ein schöner Wanderweg im Waldsaum. Nach einem hübschen Platz des Waldkindergartens und Überquerung des Lauieli-Bachs gehts dem Waldrand entlang aufwärts. Unterwegs gibt es zwei Wege nach "Hilterfingen/Burech", beide sind schön, der obere steigt nochmals 40 Höhenmeter an und führt am einem tollen Picknickplatz Giebelegg vorbei (mit Feuerstelle, Holz, Brunnen und WC). Bei der Waldhütte Burech treffen die beiden Wege wieder zusammen.

    Eine Naturstrasse führt an einem markanten Wappen-geschmückten Felsen. Wir kommen aus dem Wald und wandern durch aussichtsreiche Quartiere zur Burghalde, von wo eine gepflästerte Strasse nach Oberhofen Klösterli hinunter führt.

    Beim Wegweiser Oberhofen Rider weiter unten im Dorf treffen wir wieder auf den Jakobsweg, dem wir bis Gunten folgen werden. Nach Überquerung des Riderbachs gehts aufwärts zum Rebbeg Längenschachten - ein traumhaftes Wegstück über dem Thunersee. Nach einem Quartiersträsschen folgt ein angenehmer Weg durch den Hangwald; der Wegweiser Alter Oberländerweg erinnert an alte Zeiten.

    Wir durchqueren den Weiler Oertli und wandern auf schmalen Hangwegen aufwärts in den Wald. Rund 100 Höhenmeter werden bewältigt, bis der Abstieg nach Gunten beginnt. Ein kurzer Umweg zum Restaurant Schönberg ist angegeben; der direkte Weg führt waldabwärts und dem Wiesenhang entlang nach Gunten.

    Lohnende Abstecher:

    Gasthäuser und Links

    Thun mit Aare und Schleuse

    Schloss Schadau

    Hünibach, Aufstieg zum Wald
    Grillstelle Giebelegg ob Hilterfingen
    Grillstelle Giebelegg

    Rebberg ob Längenschachten

    3. Tag: 3.45 h, Gunten - Beatushöhlen - Neuhaus bei Interlaken
    Route: Gunten 565m - Stampach (0.40 h)- Ralligen - Merligen Kirche 590m (0.35 h) - Beatenbucht/Fischbalme (0.40 h) - Widmannsplatz 722m (0.25 h) - Beatushöhlen 678m (0.35 h) - Ländteweg 620m - Sundlauenen Dorf 610m (0.20 h) - Gelbenbrunnen - Beatusbad Unterseen - Unterseen-Neuhaus 561m (0.30 h)

    Attraktive Wanderetappe mit traumhafter Sicht über den See auf Niesen und die Berner Alpen. Wenig Hartbelag. Markierung Jakobsweg Nr.4.
    Die Wanderung führt auf dem alten Pilgerweg durch Feld, Wald und Dörfer. In Merligen schönes Solbad mit Seepark, am See das Schloss Ralligen.
    Höhepunkt der Etappe ist ein Besuch der Beatushöhlen. Schöne Sicht von der Steilküste. Von dort aus führt der Weg teilweise direkt dem See entlang zum Zwischenziel Neuhaus am Thunersee.
    Ab Hotel Kreuz in Gunten folgen wir dem Jakobsweg, durchqueren das Dorf und wandern über dem Uferwald mit Sicht über den Thunersee Richtung "Merligen". In einem Rebberg gehts abwärts zum Wegweiser Stampach an der Hauptstrasse. Hier gibt es zwei Wege nach "Merligen": via Schloss Ralligen und Merligen Oberdorf auf dem unteren Weg (den wir wählen), oder den 15 Min. längeren Jakobsweg via Bärenegg 650m und Kirche Merligen oben herum (100 Hm); beide Varianten sind etwa zur Hälfte geteert und treffen bei der Kirche Merligen zusammen.

    Die Abzweigung ins "Justistal" ignorierend, wandern wir der Höhenkurve entlang dorfauswärts in den Wald. Majestätisch steht der Niesen auf der andern Seite des Thunersees! Falls Ihnen ein Pilger mit grossem Rucksack und Muschel-Anhänger entgegenkommt, ist er auf dem Weg Richtung Santiago da Compostela.

    Im Wald führt ein bequemer Kiesweg dem teilweise steilen Waldhang entlang; die vielen Abzweigungen nach "Beatenberg" oder "Beatenbucht" nicht beachten! Nach dem Kreuzen der Drahtseilbahn (Beatenbucht - Beatenberg) ist eine gut erhaltene Trockenmauer zu bewundern. Danach steigt der Weg knapp 100 Höhenmeter an. Auf Ruhebänken über dem felsigen Steilhang kann man - gut gesichert -  die tolle Aussicht auf See und Berge geniessen. Eine gedeckte Holzbrücke führt beim Budelbach über ein wildes Tobel.

    An einer weiteren Aussichtsbank mit Brunnen vorbei gehts zum oberen Rand einer gewaltigen Kiesgrube. 5 Minuten später kommen wir an einem Rastplatz mit Feuerstelle vorbei. Die  Kiesstrasse führt in einer S-Kurve talabwärts; 5 Minuten nach dem Rastplatz zweigt unser Wanderweg links ab, überquert ein kleines Tobel und wechselt auf Teerbelag.

    Zu den "Beatushöhlen" sind es nun 10 oder 15 Minuten, je nach Weg. Der untere, etwas längere Weg ist eindrücklicher, er nähert sich der Anlage unterhalb des Wasserfalls. Im Zickzack gehts bergauf zum Eingang der Höhle, an einem tollen Spiel- und Picknickplatz vorbei. Im Garten oder in der Gaststube des Höhlenrestaurants kann man sich stärken.

    Wir setzen unsere Wanderung Richtung "Interlaken" fort. Treppabwärts gehts zum Wegweiser Ländteweg (Bushaltestelle 1 Min.). Während der Jakobsweg den unteren Weg benützt, setzen wir unsere Hangwanderung fort und steigen erst in Sundlauenen Dorf zur Fahrstrasse hinunter, der wir 3 Minuten lang folgen. Nach dem "Hotel-Restaurant Beatus" und der Brücke zweigt unsere Route halbrechts ab. Ein schmales Weglein führt zum See hinunter und trifft dort wieder auf den Jakobsweg. Schönes Stück dem See entlang; danach steigt der Wanderweg erneut zur Strasse hinauf und folgt ihr 5 Minuten bis zum Rastplatz Gelbenbrunnen (direkt am See).

    Auf der andern Seite der Strasse steigt unser Wanderpfad kurz bergauf. Im lichten Wald, mit Sicht auf See und Berge, wandern wir "Interlaken" zu. Beim Wegweiser Beatusbad, wo wir neben einer Ruine wieder auf die Strasse treffen, teilt sich der Wanderweg. Wir wählen die Route rechts herum durch das Naturschutzgebiet "Weissenau". Gut markiert, aber etwas kompliziert, werden wir zwischen der Manor-Ferienanlage zum Hotel Neuhaus ans Seeufer gelotst.

    Gasthäuser und Links


    Rebberg ob Stampach

    alte Steintreppe bei Stampach

    Niesen, Blick von Merligen

    Eingang zu den Beatushöhlen

    Höhenweg über dem Thunersee
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    4. Tag: 5.30 h, Neuhaus - Interlaken West und Därligen - Spiez
    Wanderung: Neuhaus 561 m - Weissenau - Interlaken West 563m (1.50 h)
    Fahrt mit Schiff nach Därligen
    Wanderung: Därligen 562m - Egghubel 665m - Leissigen 570m (0.50 h) - Gipsfabrik - Krattigen 712m (1.10 h) - Faulensee 560m (0.50 h) - Spiez 628m (0.50 h)

    Ab Neuhaus führt der Weg zunächst direkt dem Thunersee entlang durch das Naturschutzgebiet Weissenau und weiter der Aare entlang zum Bahnhof Interlaken West.

    Von Interlaken West mit Bahn oder Schiff nach Därligen  (Fahrplan).

    Nach einem kurzen Anstieg geht es vorwiegend durch Wälder- zwischendurch mit schönen Tiefblicken auf den Thunersee - nach Leissigen und weiter nach Faulensee. Von dort aus auf dem romantischen Uferweg nach Spiez. Hartbelag zwischen Därligen und Leissigen sowie zwischen Krattigen und Spiez.
    Sehenswürdigkeiten in Spiez: Schloss mit Museum, Schlosskirche, Rebbaumuseum in altem Holzhaus.
    Uebernachtung in Spiez.

    Gasthäuser und Links
    Naturschutzgebiet Weissenau
    Neuhaus Weissenau
    Bild: Strandweg Faulensee - Spiez; Simon Wüthrich
    Strandweg Faulensee - Spiez
    Bild: Simon Wüthrich, 2011
    Strandweg bei Spiez
    Schloss und Bucht Spiez; Bild: Simon Wüthrich
    Spiez
    Schloss Spiez; Bild: Simon Wüthrich
    Schloss Spiez


    5. Tag: 4 h, Spiez - Thun
    Route: Spiez 628m - Spiezberg 665m (0.35 h) - Spiezmoos 620m (0.15 h) - Riederen - Einigen 610m (0.45 h) - Strättligsteg - Turm - Strättlighügel 653 m (0.40 h) - Gwattegg 636m (0.10 h) - Bonstettenpark - Dürrenast 559m (0.45 h) - Schadau - Thun 560m (0.50 h)

    Romanische Kirche Einigen; Quelle: http://www.wanderblog.giacomello.chDie Wanderung führt über den Spiezberg und die Burgruine Strättligen zum Dörfchen Einigen (sehenswerte romanische Kirche) und weiter dem See entlang über Gwatt und Dürrenast nach Thun. Prächtiger Uferweg durch das Vogelparadies beim Bonstettengut mit herrlichem Blick auf die Hochalpen.
    Schloss Schadau mit Parkanlage und Wocher-Panorama.

    Als Variante empfielt sich ein Abstecher nach Wimmis; von dort aus geht es dem Kanderlauf entlang zurück an den Thunersee.

    Gasthäuser und Links



    Karten und Unterlagen

    Infos
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    Brienzersee-Tour, individuelle Wanderwoche mit Gepäcktransport

    Individuell unterwegs un doch bestens betreut - ein Angebot von http://www.alpavia.ch

    Interlaken liegt zwischen Thuner- und Brienzersee - folgende Tour führt schwerpunktmässig um den Brienzersee.

    Was dem Besucher zuerst auffällt, ist die Farbe des Brienzersees. Sie ändert sich je nach Wind und Wetter von Blau über Türkis bis Smaragdgrün und ist, besonders von einem der vielen Aussichtspunkte über dem See aus betrachtet, einmalig. Heimelige Dörfer, Ruinen, üppige Bergwiesen und prächtige Waldbestände säumen den Weg. Es gibt Orte, Ausblicke, Tiefblicke so faszinierend, dass man sie nur live erleben kann. Wanderferien für alle Sinne, bei denen sie die Seele aktiv erholt.

    1. Tag: Anreise nach Interlaken
    Interlaken der traditionsreiche Ferienort zwischen Thuner- und Brienzersee. Ausflüge und Wanderungen in der Umgebung

    2. Tag: Interlaken - Iseltwald – Brienz, 5 h
    Wanderung der Aare und dem Seeufer entlang, herrliche Ausblicke auf See und Brienzergrat nach Iseltwald, dem einzigen Dorf am Südufer des Brienzersees. Angenehme Waldwanderung auf dem Seeuferweg zu den Giessbachfällen und weiter nach Brienz.

    3. Tag: Brienz - Ringgenberg, 5 h
    Sehr abwechslungsreiches, sonniges Teilstück des Brienzersee-Rundweges. Heimelige Dörfer, Ruinen, üppige Bergwiesen und prächtige Waldbestände säumen den Weg.

    4. Tag: Ringgenberg – Interlaken - Habkern - Beatenberg, 5 h
    Dieser Tag zeichnet sich durch reizvolle landschaftliche Abwechslung aus. Prächtige Wanderung durch die ausgedehnten Waldungen des Habkerntals nach Habkern und auf einem Höhenweg zu der Sonnenterrasse Beatenberg.

    5. Tag: Beatenberg - Justistal – Sigriswil - Gunten / Interlaken, 3 h
    Unbeschwerliche Wanderung durch Wald und Weide. Abstieg durchs tief eingeschnittene Justistal, nach Sigriswil und hinunter nach Gunten. Mit dem Schiff zurück nach Interlaken.

    6. Tag: Individuelle Abreise ab Interlaken

    Wandern ohne Organisieren: Hotelreservation, Gepäcktransport, Transfers und Wanderdokumentation sind bei inbegriffen.


    Weitere Trekkingrouten im Berner Oberland

    Selbstverständlich können sie obige Tour auch auf eigene Faust "nachwandern", sie als Ideenlieferant benützen oder mit einer der folgenden Trekkingtouren kombinieren:



    Sind sie diese Trekkingroute gewandert? Dann freuen wir uns über Ihre Rückmeldung und allfällige Korrekturen: info@wandersite.ch
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