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W42
Winterwanderung
Engadin
Karte mit eingezeichneter Wanderroute  Webcam Scuol
Schwierigkeit: sportlich
Einkehrmöglichkeit: Sent, Sömmibar, Jonvrai, Motta Naluns, Prui
Anreise: Bahn nach Scuol, Bus Scuol - Sent  -Fahrplan
Rückreise: Bus Ftan - Scuol

 
 
 

 

Sent - Motta Naluns - Ftan

 Hinweise:
  • Eine richtige Bergtour im Winter, die umgekehrt weniger anstrengend wäre (wir wandern lieber aufwärts). Längere Zeit der Skipiste entlang!
  • Je nach Kondition kann die Tour abgekürzt (Talfahrt Motta Naluns - Scuol) oder bis zu einer 3-Tagestour verlängert werden.
  • Vor der Wanderung unbedingt Infos einholen, ob die Wege geöffnet sind: /http://www.scuol.ch, Tel. 081 861 22 22

  • Gewandert März 2005

Pistenplan Ftan-Scuol

4.40 h, aufwärts  1100 m, abwärts 460 m
Route: Sent 1430 m - Rest.Vastur 1700 m (1 h) - Sömmibar 2015 m (0.50 h) - 2330 m (0.40 h) - Jonvrai 2158 m (0.45 h) - Motta Naluns Bergstation 2142 m (0.45 h) - Prui Bergstation 2070 m (0.40 h)

Vor dem Wanderbeginn lohnt sich ein kurzer Dorfrundgang durch den hübsche Dorfkern mit der schönen Kirche. Dann gehen wir dorfauswärts Richtung "Scuol". Beim letzten Brunnen beginnt der Wanderweg Richtung "Vastur". Das gepfadete Strässchen überquert ein Tobel und schraubt sich durch sonniges, offenes Gelände hangaufwärts zum Berggasthaus Vastur.

Oberhalb vom Restaurant mündet der lila markierte Winterwanderweg in die breite Skipiste ein, deren Lauf wir nun folgen; es ist die sogenannte "Traumpiste", die mit ihren 12 km als die längste Piste Graubündens bezeichnet wird. Es ist 10 Uhr morgens, noch sind wenige Skisportler unterwegs. Die Wanderer sind gebeten, am Rand der Piste zu gehen. Oberhalb einem Waldstück macht unser Weg eine Zusatzschleife, um bei der Hütte weiter oben wieder in die Piste einzumünden. Wir überqueren die Piste zum Restaurant Sömmibar, wo wir uns stärken und auf der Sonnenterrasse dem Treiben der Skifahrer und Snowboarder zuschauen können.

Im folgenden Pistenabschnitt sind drei ziemlich steile Passagen zu bewältigen, bis wir bei rund 2300 m die Piste nach links verlassen können. Ein breiter, gewalzter Weg führt uns in völliger Stille dem Hang entlang; wir haben Musse, die Aussicht auf die Schneeberge zu bewundern. Die ersten Wanderer kommen uns entgegen. Der Weg verbindet sich im Abstieg mit einer schmalen Piste, wo höchste Vorsicht angesagt ist, falls Skifahrer den gleichen Weg wählen. Bald wird der Weg flach, aber schräg und unbequem, um dann mitten in den Skizirkus Jonvrai einzumünden.

Wer möglichst ungestört weiterwandern möchte, umwandert links die Talstation des Sessellifts, folgt der äussersten Skipiste und findet nach 5 Minuten die Fortsetzung des separaten Wanderwegs. Wer einkehren möchte, überquert vorsichtig die breiten Pisten nach rechts bergauf, wo sich das stark frequentierte Restaurant Jonvrai befindet. Von dort folgt man der Höhenkurve nach links, unterquert den Sessellift und überquert die äusserste Skipiste, wo sich die beiden Varianten treffen.

In gut angelegten Kurven führt der Wanderweg nochmals auf über 2300 m hinauf. Nun folgt ein bequemes Stück Weg parallel zur Skipiste leicht bergab zur Bergstation Motta Naluns (Einkehrmöglichkeiten, Schlittelmiete).

Eigentlich ist es schade, hier abzubrechen. Es folgt eine bekannte Panoramastrecke hoch über dem Tal zwischen zwei Bergstation - klar, dass wir nicht mehr alleine sind! Viel ist los hier: ein Hunde-Iglu mit aufgeregten Rennschlittenhunden davor, Gleitschirmflieger, Kinder mit aller Art von Gleituntersätzen. Die schöne Aussicht geniessend, erreichen wir nach einer halben Stunde die etwas tiefer gelegene Skiarena von Prui (Einkehrmöglichkeit, steiler Abstieg zu Fuss nach Ftan möglich). Sorgfältig die Pisten kreuzend, wandern wir nochmals kurz bergaufwärts zur Bergstation des Sessellifts Prui, mit dem wir nach Ftan hinuntergondeln - wer lieber schlittelt, kann hier Schlitten mieten.
 

Tipp für 3-Tages-Winterwanderung im Unterengadin

Winterwandern ohne Gepäck auf der Via Engiadina:

 
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